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Alt 11.12.2006, 22:05
alfisto_nuovo alfisto_nuovo ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Apr 2004 - Wohnort: 83 Baviera
Alfa Romeo: Spider 1600 Fastback
Post Kleine Hilfe mit Bildern zum Einbau Thermostat 156 2.0 TS

Hallo zusammen,

lange war es versprochen - endlich wird es eingelöst. Im folgenden schildere ich Euch wie ich bei meinem Alfa 156 2.0 TS Bj. 7/99 den Kühlwasserthermostaten gewechselt habe. Grund für den Wechsel: Kühlwassertemperatur war im Winter meist nie über 70°C, der Thermostat machte also zu früh auf.

!Achtung: Ein Wort zur Rechtslage: die folgende Beschreibung soll als Hilfe für den Wechsel des Thermostaten dienen. Sie stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der Gebrauch der folgenden Beschreibung erfolgt auf eigenes Risiko, jegliche Haftung bei evtl. Schäden oder Gewährleistung durch den Autor oder sonstigen Personen ist ausgeschlossen! Durch Weiterlesen wird dies anerkannt!

Vor dem Thermostatwechsel sollte man sich im Klaren sein, dass ca. 2 Liter Kühlwasser beim Schlauchwechsel auslaufen werden. Geeignete Aufffangbehälter unter dem Auto sind unerlässlich! Der Ausbau erfolgt logischerweise bei kaltem Motor und Kühlwasser!

Benötigt wird:

- Normale Werkzeugausstattung mit Schraubenziehern, Zange und Stecknusssatz sowie 13-er Gabelschlüssel

- 2 bis 3 Liter neue Kühlflüssigkeit

- Einen Satz Schlauchschellen, damit die Klemmschellen ersetzt werden (nicht zwingend nötig, erspart aber Zeit und Nerven beim Zusammenbauen)

- diverse Auffangbehälter um die S..erei einzugrenzen. Möglichst auch einen großen, sehr flachen, damit man ihn unter das Auto bzw. unter den Auffahrschutz schieben kann.

- ca. 1-2 Stunden Zeit...

Vorher am besten kontrolliert, ob alle Kunststoffstopfen auf dem Getriebegehäuse vorhanden sind, da sonst Kühlmittel auf die Kupplung kommen kann. Bei mir war natürlich einer nicht vorhanden, das Loch habe ich zunächst mit Klebeband und dann das Getriebe mit einer Plastiktüte abgedeckt.

Schritt 1: Zunächst muss ein Teil des Ansaugtrakts entfernt werden, damit man Zugang zum Thermostaten hat. Dazu die drei Klemmen bzw. Schlauchschellen (roter Pfeil) lockern sowie den LMM abstecken (grüner Pfeil):



Freier Blick auf den Thermostaten:



Nun müssen die 4 Schläuche abgenommen (Schläuche 1 – 4) sowie das Kabel des Temperaturfühlers abgesteckt werden (Kabel 5):



Ich habe den Thermostaten (5) zuerst abgesteckt, dann die Schläuche 1 – 3 in dieser Reihenfolge entfernt. Bei Entfernen von Schlauch 1 kommt etwas Kühlwasser, den Schlauch einfach in Richtung Motor biegen und dort fixieren. Beim Entfernen von Schlauch 2 kommt der Löwenanteil des Kühlwassers, hier also evtl. eine Schüssel drunter halten. Danach Schlauch 3 entfernen. Das sieht dann so aus:



An dieser Stelle empfiehlt es sich (oder auch schon früher, wenn ich daran gedacht hätte), die Batterie auszubauen, da man so mehr Platz zum Schrauben hat. Außerdem minimiert es das Risiko, die Batterie als Ablage für Werkzeug zu benutzen… Metallwerkzeug, das beide Pole berührt, lässt ordentlich Funken sprühen…

Jetzt den Thermostaten vom Motor abgschrauben (2 Schrauben, 13er Nuss) und dann den letzten Kühlerschlauch abnehmen:



Den „Flansch“ motorseits (roter Kreis) mit einem Lappen säubern und evtl . mit etwas Bremsenreiniger entfetten. Anschließend kontrollieren, ob die Fläche auch wirklich sauber ist.

Nun den neuen Thermostat (ohne Dichtmasse oder sonstiges, hat bereit einen Dichtring) einbauen, dazu zunächst Schlauch Nummer 4 befestigen, dann den Thermostaten am Motor schrauben (nicht zu fest und gleichmäßig) und die restlichen Schläuche befestigen:



Batterie und Ansaugrohr wieder einbauen und nochmals der Sitz aller Schlauchschellen kontrollieren. Der Thermostat ist nun eingebaut, nun muss das Kühlsystem befüllt und entlüftet werden. Vorher natürlich kontrollieren, ob kein Werkzeug irgendwo im Motorraum liegt!

In den Ausgleichsbehälter Kühlmittel bis über Min einfüllen. Heizung auf volle Leistung drehen und den Motor starten. Neues Kühlmittel (also frisches, nicht das alte, das über das Getriebe gelaufen ist und unten aufgefangen wurde!) so lange nachfüllen, bis das Niveau im Ausgleichsbehälter stabil zwischen Min und Max liegt. Den Motor nun langsam warmlaufen lassen (Kühlwasserbehälter offen, vorsichtig sein, Verbrühungsgefahr) und auf evtl. Lecks an den Schlauchstutzen oder am Motorflansch kontrollieren. Motor solange laufen lassen, bis der Kühler durchflutet wird und schließlich der Kühlerventilator anspringt (Finger raus!). Anschließend noch mal kurz weiterlaufen lassen, Deckel auf den Ausgleichsbehälter schrauben und alles nochmals auf Dichtheit prüfen.

Das Ergebnis: die Nadel des Temperaturanzeige weicht bei mir kaum von der 90 Grad Markierung und der Wagen wird beim Kaltstart schneller warm. Allen, die das selbe vorhaben, wünsche ich gutes Gelingen!

Geändert von Windhund (16.01.2008 um 12:38 Uhr)
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