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  #106  
Alt 25.10.2019, 11:42
allesalfa allesalfa ist derzeit abgemeldet
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Dabei seit: Oct 2007 - Wohnort: 59 n/a
Alfa Romeo: spider 105 2.0, 166 Mjet, 75 TB, 159 SW ti
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Die Gewinnung von Wasserstoff ist weder technisch noch energetisch das Problem, es braucht Energie zur Elektrolyse, das ist klar. Aber bis dahin ist das ja beim Laden der Akkus auch nicht anders, auch da muss Energie investiert werden.

Der wesentlich energiekonsumptivere Faktor beim Wasserstoff bisher war aber, dass die Komprimierung von H2 deutlich mehr Energie benötigte. Was an sich aber dann kein Problem darstellt, wenn dieser aus regenerativen Quellen stammt. Dennoch haben die EPFL-Forscher jetzt mit dem Metallhydrid ZrMn1.5. hier eine nochmals deutlich elegantere Lösung gefunden:

Das Material speichert Wasserstoff – und das im Gegensatz zu den bereits bekannten Metallhydrid-Speichern ganz ohne Energiezufuhr.Bei Zufuhr von Wärme gibt das neue Material das Gas wieder ab. Es entströmt dem Metallhydrid mit Hochdruck von bis zu mehreren hundert Bar.

Diese Eigenschaft nutzt die EPFL, um den von Natur aus gasförmigen Wasserstoff zu verdichten und damit zu verflüssigen. Erst in dieser Form lässt sich der potente Energieträger in den Tank eines Fahrzeuges füllen und als Treibstoff nutzen.

Mit der Entwicklung entfällt also die Energiezufuhr bei der Kompression fast völlig. Damit ist dann H2 kein bisschen energeiaufwendiger beim Herstellungs- und Speicherprozess als z.B. Akkus es sind.

Was die Frage angeht, ob das am Ende jeder zu Hause machen kann/soll/muss... nein, muss ja gar nicht, es würde ja genügen die Tankstellen mit diesem System aus/umzurüsten.

Bei der Frage, wieviel Zukunftsmusik ist das: An der kommerziellen Umsetzung der Metallhydrid-Technologie arbeiten EPFL und das Spin-off GRZ Technologies mit der international tätigen Messer Group zusammen. Die weltweit agierende Firma Messer, die in der H2-Wirtschaft und auch im CO2-Recycling tätig ist, will die Entwicklung der EPFL industriell nutzen. Mit einem Jahresumsatz von etwas über 1,1 Mrd. Euro ist Messer ein durchaus ernstzunehmender Industriepartner.

Insofern wird das sicher Zeit brauchen, ganz klar, aber immerhin ist hier eine Lösung in Sicht, das wiederum ist bei der Frage wie Laden in Zukunft Millionen von Akku-E-Auto-Laternenparker ihre Autos nicht der Fall.

https://www.nzz.ch/wissenschaft/epfl...use-ld.1515444

https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1292625.html
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  #107  
Alt 25.10.2019, 12:19
Marco(Bozen) Marco(Bozen) ist derzeit abgemeldet
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Dabei seit: Mar 2002 - Wohnort: 39 39-I
Alfa Romeo: Giulia Super 1.3 von 1972
Zitat:
Zitat von Nescio Beitrag anzeigen
Der Toyota Chef hat die meines Erachtens richtige Einschätzung abgegeben:
In naher Zukunft Benziner für Billigautos, Elektro für die breite Masse, Wasserstoff für Langstreckenfahrer.
Ich weiß nicht! Das ist eine Strategie für die es evtl dann doch länger Bedarf.
Wie wollen die Japaner Burschen denn soviel Strom sicher erzeugen? Atomkraft? Ein Tsunami hat das ganze Land schwer beeinträchtigt.
Ok, man mag sagen, evtl funktioniert es sogar in JAPAN, denn das sagt der Chef, fahrt mal alle 6 Monate Fahrrad und die tun das.
Evtl schaffen sie es ihren Strombedarf ja auch anders zu decken, bezweifel es aber.
Die haben nach Fukushima alles runtergfahren, von 30% Atomkraft auf 1%, die sparen extrem an STROM, wenn die jetzt alles elektrisieren wollen, wie soll das dann gehen?
Entweder AKWs anschalten (Termin von 2040 auf unbekannt verlegt), Fossile Brennstoffe verwenden, .......

Japan Energiemix


m.
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  #108  
Alt 25.10.2019, 12:45
Cooli Cooli ist derzeit abgemeldet
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Dabei seit: Jan 2005 - Wohnort: 4102 n/a
Alfa Romeo: Alfa Romeo von Cooli Alfa Mito QV
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
Bei der Frage, wieviel Zukunftsmusik ist das: An der kommerziellen Umsetzung der Metallhydrid-Technologie arbeiten EPFL und das Spin-off GRZ Technologies mit der international tätigen Messer Group zusammen. Die weltweit agierende Firma Messer, die in der H2-Wirtschaft und auch im CO2-Recycling tätig ist, will die Entwicklung der EPFL industriell nutzen. Mit einem Jahresumsatz von etwas über 1,1 Mrd. Euro ist Messer ein durchaus ernstzunehmender Industriepartner.
Bei "Zukunftsbatterien" haben auch schon die ein- oder anderen Entwicklungspartner von grossen, bekannten Namen (und 1.1 Mrd. Euro Umsatz ist leider nicht wirklich viel*. Da gibt es haufenweise Firmen die das machen und den Namen kennt kein Mensch...). Ich kann mich an eine Aussage von IBM erinnern, man würde davon ausgehen, die Lithium-Luft-Festkörperakkumulatoren Technologie bis 2020 soweit zu beherrschen dass sie industrialisiert werden könne. Alle paar Wochen lese ich wieder von einem unglaublichen Durchbruch irgendeiner Universität bei der Batterietechnologie.
Und in der Schweiz gab es sogar mal jemand, der das Elektrolyt tauschen wollte (ähnlich eines Betankungsvorgangs) und so die Batterie wieder aufladen wollte.
Also Ideen und Ansätze gibt es genug. Nur eine massentaugliche, bezahlbare Lösung ist eben überall noch nicht in Sicht.

*Ich arbeite selbst in einer (eher kleinen, unbekannten) Firma mit ziemlich genau diesem Umsatz. Wir sind Zulieferer für Automobilindustrie, Elektronikfirmen aber auch Wasserstoffindustrie - ich habe hier also mit beiden Welten Kontakt und sehe bisschen woran sie arbeiten. Eine unglaubliche Revolution ist da in nächster Zeit nicht zu erwarten. Ein interessantes Feld ist es natürlich trotzdem allemal.
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  #109  
Alt 25.10.2019, 13:07
junior1967 junior1967 ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: May 2007 - Wohnort: 6340 n/a
Alfa Romeo: Alfa Romeo von junior1967 Giulia Super 2.0
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen

*Ich arbeite selbst in einer (eher kleinen, unbekannten) Firma mit ziemlich genau diesem Umsatz. Wir sind Zulieferer für Automobilindustrie, Elektronikfirmen aber auch Wasserstoffindustrie - ich habe hier also mit beiden Welten Kontakt und sehe bisschen woran sie arbeiten. Eine unglaubliche Revolution ist da in nächster Zeit nicht zu erwarten. Ein interessantes Feld ist es natürlich trotzdem allemal.
Ich als technisch Unbeteiligter nehme wahr: bei Akkus wird seit Jahrzenten sehr viel investiert und geforscht, und immer mal wieder soll die «Revolution» kurz vor dem Durchbruch stehen. Ist aber bis jetzt nicht passiert, und mein Gefühl ist, man stösst mit der aktuellen Technologie gegen die Decke.
Beim Wasserstoff wird mal mehr mal weniger investiert, es gibt ganz unterschiedliche Ansätze. Die Technologie ist noch nicht ausgereift, und trotzdem eigentlich gegenüber Akku-Autos, von den logistischen Rahmenbedingungen abgesehen, fast schon auf Augenhöhe.
Ich sehe da massiv viel mehr Potenzial und weniger Probleme für ein viel breiteren Einsatz.
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  #110  
Alt 25.10.2019, 13:19
Nescio Nescio ist derzeit abgemeldet
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Dabei seit: Mar 2003 - Wohnort: 56 Tief im Westerwald..
Alfa Romeo: Giulietta 1.4 TB 16V MultiAir 125kW (170PS) TCT MY2018
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Dann sollten die deutschen Automobilhersteller in Wallung geraten in Sachen Brennstoffzelle. Die ist woanders längst serienreif und wird verkauft. Die zweite Generation wird demächst eingeführt (Toyota Mirai). Bei uns: nüscht.
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  #111  
Alt 25.10.2019, 13:34
Cooli Cooli ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Jan 2005 - Wohnort: 4102 n/a
Alfa Romeo: Alfa Romeo von Cooli Alfa Mito QV
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von junior1967 Beitrag anzeigen
Ich als technisch Unbeteiligter nehme wahr: bei Akkus wird seit Jahrzenten sehr viel investiert und geforscht, und immer mal wieder soll die «Revolution» kurz vor dem Durchbruch stehen. Ist aber bis jetzt nicht passiert, und mein Gefühl ist, man stösst mit der aktuellen Technologie gegen die Decke.
Beim Wasserstoff wird mal mehr mal weniger investiert, es gibt ganz unterschiedliche Ansätze. Die Technologie ist noch nicht ausgereift, und trotzdem eigentlich gegenüber Akku-Autos, von den logistischen Rahmenbedingungen abgesehen, fast schon auf Augenhöhe.
Ich sehe da massiv viel mehr Potenzial und weniger Probleme für ein viel breiteren Einsatz.
Das liegt daran, dass die Medien einfach deutlich mehr über Batterien berichten als über Wasserstoff. Ich weiss dass einige grosse Konzerne weltweit, auch ein namhafter deutscher Automobilhersteller daran arbeitet.
Und insgesamt muss man sagen, die Brennstoffzelle wurde bereits 1838 erfunden, der Lithium-Ionen-Akku irgendwann in den 70ern. Also sollte die Brennstoffzelle wohl irgendwie einen kleinen zeitlichen Vorsprung haben.

Jetzt ist es bei beiden Technologien aber so, dass durch neue Materialkombinationen eben grössere Entwicklungssprünge theoretisch erreichbar sind. Aber man weiss heute halt noch nicht, welche Materialkombination hier demnächst gefunden wird, deshalb lässt sich das bei beiden relativ schwer vorhersehen.
Es geht hier eben um chemische Zusammenhänge und nicht einfach darum, bisschen die Reibung irgendwo zu minimieren, indem man Schmierstoffe oder Lager verbessert.

Es ist bisschen nervig, momentan gibt es wirklich ein komplettes Schwarz-Weiss-Bild: Viele Fans stellen es dar, als wäre die Elektromobilität heute schon alltagstauglich und alles toll. Die Schwarz-seher wiederum sagen, dass kann doch gar nie funktionineren, weil man sich die heutige Situation anschaut. Die Wahrheit liegt (bei Wasserstoff wie Batterie) irgendwo dazwischen. Heute ist beides sicherlich etwas für jemanden der es "wollen" muss. Sinnvoll anwendbar wahrscheinlich schon für über 50 % der Bevölkerung, allerdings überschneiden sich diese 50 % halt nur zu 10-20 % mit denen, die auch tatsächlich Neuwagen kaufen. Aber wie bei jeder neuen Technologie wird mit weiterem Fortschreiten der Entwicklung und mit Ausbau der Infrastruktur die Anzahl derer, die sie sinnvoll nutzen können steigen. Ob es beim Batteriefahrzeug jemals 100 % wird? Keine Ahnung. Ob das die Autokonzerne interessiert, oder ihnen 98.5 % ausreicht? Wird werden es sehen.
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  #112  
Alt 25.10.2019, 13:59
allesalfa allesalfa ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: spider 105 2.0, 166 Mjet, 75 TB, 159 SW ti
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Bei "Zukunftsbatterien" haben auch schon die ein- oder anderen Entwicklungspartner von grossen, bekannten Namen (und 1.1 Mrd. Euro Umsatz ist leider nicht wirklich viel*. Da gibt es haufenweise Firmen die das machen und den Namen kennt kein Mensch...).
Was ist das für ein Argument, was Du nicht kennst gibt es nicht?
Messer Griesheim ist jedem, der im in einem der Bereiche Industrietechnik - Chemie – Forschung im deutschsprachigem Raum unterwegs ist, ein Begriff. Und das es einen der Marktführer für Industriegase im Gepäck gibt, ist ein guter Indikator dafür, dass es sich hier nicht um eine nur Elfenbeinturm-taugliche-Erfindung handelt.

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Ich kann mich an eine Aussage von IBM erinnern, man würde davon ausgehen, die Lithium-Luft-Festkörperakkumulatoren Technologie bis 2020 soweit zu beherrschen dass sie industrialisiert werden könne. Alle paar Wochen lese ich wieder von einem unglaublichen Durchbruch irgendeiner Universität bei der Batterietechnologie.
Und in der Schweiz gab es sogar mal jemand, der das Elektrolyt tauschen wollte (ähnlich eines Betankungsvorgangs) und so die Batterie wieder aufladen wollte.
Also Ideen und Ansätze gibt es genug. Nur eine massentaugliche, bezahlbare Lösung ist eben überall noch nicht in Sicht.
Gut, genau das ist das Dilemma in der Batterieforschung, da herrscht seit Jahren Stillstand und das was da in Aussicht steht, ist nur wenig mehr als Stillstand, Kurz zur Erinnerung:
Li-Ionen-Akku haben typischerweise eine Energiedichte von 0,65 Mj/kg.
Der Lithium-Luft-Akkumulator kann wenn beherrschbar 1,6 Mj/kg erreichen. Selbst die experimentellsten und für Fahrzeuge völlig untauglichen Akkus, wie z.B.
Aluminium-Luft-Batterien kommen auf gerade mal 4,7 Mj/kg.

Benzin und Diesel kommen aber auf 40 bzw. 43 Mj/kg. Also dem zehnfachen des im Moment experimentellsten Akkus.
Komprimierter Wasserstoff kommt auf 120 Mj/kg.

Wer also Energie speichern und transportieren will/muss, so wie in Fahrzeugen, der hat mit H2 beste Aussichten, mit Akkus wird das kaum gelingen. Und wie schon mehrfach ausgeführt kommen bei der Wasserstoffwirtschaft noch eine Reihe weitere Vorteile hinzu:
  • Die massive globale Abhängigkeit (heute von Erdöl, später von seltenen Erden) wird es mit H2 nicht mehr in der krassen Form geben.
  • Etablierte mittelständischeTechnikunternehmen und die großen Autohersteller können wieder an Technik forschen, mit und durch Technikprodukte Marktvorsprünge erzielen und ihre Produktion und Wertschöpfung erhalten. Beim Akku-E-Auto stecken 70% der Wertschöpfung im Akku und der E-Motor ist ausentwickelt, da gehen die Lichter dann halt aus.
  • Die Wertschöpfung bei der Energieverdelung, am besten mit Hilfe erneuerbarer Techniken, würde/könnte regional anfallen.
  • Die Kapazitätsschwankungen der Regenerativen ließen sich so dämpfen.
  • Die Infrastrukturen (Tankstellen) könnten beibehalten werden.
  • Der Verkehr würde dann vor Ort ebenso emissionsfrei oder arm wie bei Akkutechnik ablaufen, langfristig dann auch insgesamt, allerdings werden keine seltenen Erden benötigt. Der Metallhydridspeicher den die EPFL-Forscher nun einsetzen, besteht aus ZrMn1.5, also Zirkonium und Mangan, beide Rohstoffe sind extrem gut verfügbar.
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  #113  
Alt 25.10.2019, 14:36
junior1967 junior1967 ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von junior1967 Giulia Super 2.0
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Das liegt daran, dass die Medien einfach deutlich mehr über Batterien berichten als über Wasserstoff. Ich weiss dass einige grosse Konzerne weltweit, auch ein namhafter deutscher Automobilhersteller daran arbeitet.
Was Du hier schreibst, bestätigt meine These!

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Und insgesamt muss man sagen, die Brennstoffzelle wurde bereits 1838 erfunden, der Lithium-Ionen-Akku irgendwann in den 70ern. Also sollte die Brennstoffzelle wohl irgendwie einen kleinen zeitlichen Vorsprung haben.
Die Batterie gibt es auch seit 1800...
Die Brennstoffzelle hatte einen Schub in der Entwicklung, als der Ölpreis in die Höhe ging. Dass das nicht im gleichen Stil weiterging hatte ökonomische Gründe.
Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Jetzt ist es bei beiden Technologien aber so, dass durch neue Materialkombinationen eben grössere Entwicklungssprünge theoretisch erreichbar sind. Aber man weiss heute halt noch nicht, welche Materialkombination hier demnächst gefunden wird, deshalb lässt sich das bei beiden relativ schwer vorhersehen.
Es geht hier eben um chemische Zusammenhänge und nicht einfach darum, bisschen die Reibung irgendwo zu minimieren, indem man Schmierstoffe oder Lager verbessert.
Beim Akku glaube ich nicht, dass aus Versehen einer in Spüli pinkelt und überrascht herausfindet, dass er die magische Lösung des Problems gefunden hat, an dem alle so lange herumstudiert haben.
Die chemischen Grundlagen sind erforscht, es ist nicht davon auszugehen, dass jemand die Lösung hat, aber für sich behalten will.


Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Die Wahrheit liegt (bei Wasserstoff wie Batterie) irgendwo dazwischen. Heute ist beides sicherlich etwas für jemanden der es "wollen" muss.
Das sehen die Politik und die Industrie mittelfristig anders...
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  #114  
Alt 25.10.2019, 15:40
Cooli Cooli ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von Cooli Alfa Mito QV
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von junior1967 Beitrag anzeigen
Die chemischen Grundlagen sind erforscht, es ist nicht davon auszugehen, dass jemand die Lösung hat, aber für sich behalten will....
Und bei der Brennstoffzelle ist das anders?


Zitat:
Zitat von junior1967 Beitrag anzeigen
Das sehen die Politik und die Industrie mittelfristig anders...
Ja, ich sprach jedoch von "heute". Und wie schnell sich der Wind in der Politik ändert wissen wir glaube alle. Wie lang ist es her, dass der Diesel super war? Keine 10 Jahre glaube ich. Und wenn wir in weiteren 10 Jahren aus Verbrennungsmotoren aussteigen wollen, dass ist das plötzlich etwas, was garantiert nie jemand fordern wird?
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  #115  
Alt 25.10.2019, 15:42
allesalfa allesalfa ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Oct 2007 - Wohnort: 59 n/a
Alfa Romeo: spider 105 2.0, 166 Mjet, 75 TB, 159 SW ti
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Und bei der Brennstoffzelle ist das anders?
Du hast den Spiegel-Artikel immer noch nicht gelesen und auch nicht meine Kurzzusammenfassungen hier. Oder Du willst nicht verstehen, was Du liest!
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  #116  
Alt 25.10.2019, 15:45
junior1967 junior1967 ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: May 2007 - Wohnort: 6340 n/a
Alfa Romeo: Alfa Romeo von junior1967 Giulia Super 2.0
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Und bei der Brennstoffzelle ist das anders?
Ja, eindeutig!
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  #117  
Alt 25.10.2019, 18:32
BerndG BerndG ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Oct 2001 - Wohnort: 41 414xx bei D'dorf
Alfa Romeo: MiTo
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Nescio Beitrag anzeigen
Dann sollten die deutschen Automobilhersteller in Wallung geraten in Sachen Brennstoffzelle. Die ist woanders längst serienreif und wird verkauft. Die zweite Generation wird demächst eingeführt (Toyota Mirai). Bei uns: nüscht.
Warum sollten die deutschen Hersteller dieses tun?
Einziger Anreiz wären massive Subventionen aus dem Steuersäckel für Brennstofffahrzeugentwicklung und
Wasserstoffinfrastruktur, schließlich ist die Technologie in PKWs nicht wirtschaftlich einsetzbar.
Und so wie es aussieht versucht die Autobranche derzeit tatsächlich - nach japanischem Vorbild - Steuergelder dafür
loszueisen. Gern angeführtes Argument: Aus beschäftigungspolitischer Sicht sind FCEVs von Vorteil. Mag für die
Planwirtschaft gelten, aber ganz sich nicht für eine global ausgerichtete Marktwirtschaft.
Und was dabei dann herauskommt, kann man sich derzeit auf der Tokyo Motor Show anschauen:
+ Mazda zeigt mit dem MX-30 sein erstes BEV
+ Nissan präsentiert den Arita Concept. Ein Elektro-SUV - natürlich ein BEV
+ Toyota ist mit dem vollelektrischen Lexus LF-30-Konzept vertreten. Außerdem mit dem Ultra Compact BEV
+ Dazu kommen reichlich Hybride
Und irgendwo dazwischen gibt es dann den Ausblick auf ein FCEV - den Toyota Mirai für 2020.

Weitere Infos zur Tokyo Motor Show.
https://www.welt.de/motor/news/artic...uf-Hybrid.html

Und: Subventionen für FCEVs in Japan.
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...toffautos.html

ciao

Bernd
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  #118  
Alt 25.10.2019, 19:02
Marco(Bozen) Marco(Bozen) ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Mar 2002 - Wohnort: 39 39-I
Alfa Romeo: Giulia Super 1.3 von 1972
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

aber Förderungen gibts schon, warum will die dann keiner, ich tippe eher auf GEWINNMAXIMIERUNG, denn Brennstoffzelle kann teurer kommen als ein E-Motörchen und dann meckert der Lobbyist.

Tanken

Brennstoffzelle LADESTRATEGIE

warum will das keiner in Anspruch nehmen? Zu wenig Marge?

m.
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  #119  
Alt 25.10.2019, 20:00
BerndG BerndG ist derzeit abgemeldet
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Dabei seit: Oct 2001 - Wohnort: 41 414xx bei D'dorf
Alfa Romeo: MiTo
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Marco(Bozen) Beitrag anzeigen
aber Förderungen gibts schon, warum will die dann keiner, ich tippe eher auf GEWINNMAXIMIERUNG, denn Brennstoffzelle kann teurer kommen als ein E-Motörchen und dann meckert der Lobbyist.

Tanken

Brennstoffzelle LADESTRATEGIE

warum will das keiner in Anspruch nehmen? Zu wenig Marge?

m.
Doch von den Autobauern werden und wurden diese "Kleckerbeträge" bereits in einzelne H2-Projekte gesteckt.
Heraus kommt dabei nicht viel, denn für einen richtigen Anschub der Wasserstoffwirtschaft müssten
Milliardenbeträge investiert werden.
Nur einmal zum Vergleich: Die chinesische CATL investiert gerade knapp 1,8 Milliarden Euro in den Aufbau einer
Batteriefabrik.
https://www.mdr.de/thueringen/mitte-...abrik-100.html

Die erforderlichen Investitionen in eine richtige Wasserstoffwirtschaft liegen dagegen in ganz anderen Dimensionen.
Privat finanziert das niemand und eine im globalen Wettbewerb stehende Volkswirtschaft kann sich das ebenso wenig
leisten.

ciao

Bernd
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Der folgende User bedankt sich bei BerndG für den hilfreichen Beitrag:
  #120  
Alt 25.10.2019, 20:06
junior1967 junior1967 ist derzeit abgemeldet
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Dabei seit: May 2007 - Wohnort: 6340 n/a
Alfa Romeo: Alfa Romeo von junior1967 Giulia Super 2.0
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von BerndG Beitrag anzeigen
Doch von den Autobauern werden und wurden diese "Kleckerbeträge" bereits in einzelne H2-Projekte gesteckt.
Heraus kommt dabei nicht viel, denn für einen richtigen Anschub der Wasserstoffwirtschaft müssten
Milliardenbeträge investiert werden.
Nur einmal zum Vergleich: Die chinesische CATL investiert gerade knapp 1,8 Milliarden Euro in den Aufbau einer
Batteriefabrik.
https://www.mdr.de/thueringen/mitte-...abrik-100.html

Die erforderlichen Investitionen in eine richtige Wasserstoffwirtschaft liegen dagegen in ganz anderen Dimensionen.
Privat finanziert das niemand und eine im globalen Wettbewerb stehende Volkswirtschaft kann sich das ebenso wenig
leisten.

ciao

Bernd
Und deine Empfehlung wäre demnach welche.
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