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  #46  
Alt 21.10.2019, 23:25
tomatenkiste tomatenkiste ist derzeit im Forum unterwegs
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Alfa Romeo: V6, und seit Ewigkeiten falsches Öl
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
DU hast behauptet der ÖV sei elektrifiziert...ich nicht. Insofern sind mir die Dieselfahrzeuge egal.
Schwurbelkönig.

Dein „Oh, so betrachtet stimmt es natürlich“, wäre angemessen.
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  #47  
Alt 22.10.2019, 06:39
allesalfa allesalfa ist derzeit abgemeldet
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von tomatenkiste Beitrag anzeigen
Schwurbelkönig.
Nicht mein Niveau.
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  #48  
Alt 22.10.2019, 22:09
Cooli Cooli ist derzeit abgemeldet
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Die Bahn hat vor einiger Zeit, aufgrund der laufenden Unterhaltskosten sogar ehemals elektrifizierte Strecken wieder auf Diesel umgestellt (in den 80ern...).
Heute ist man dran, die Nebenstrecken mit Teil-Batterie-Zügen bedienen zu wollen (da meist ein Teil eben doch elektrifiziert ist und der Rest dann aus der Batterie gefahren werden kann).
Stadtbusse werden ab 2030 spätestens nur noch elektrische neu dazu kommen. Die meisten Städte fangen sogar ab 2020 oder spätestens 2025 damit an nur noch "lokal emissionsfreie" Busse zu kaufen. Das könnten dann natürlich auch Brennstoffzellenbusse sein, wenn man denn welche bekommen würde (Hamburg hat ihre Mercedes H2 Busse meines Wissens erst gerade zurück gegeben, weil Ersatzteile nicht verfügbar waren oder ähnliches...).

Aber schon spannend dass es nicht lange dauert bis jemand sagt, dass Dänemark so etwas problemlos fordern kann ohne eigene Automobilindustrie.
Was ist denn jetzt das eigentliche Problem am Umstieg? Dass es technisch nicht machbar ist? Dass es nicht ohne Investitionen/Subventionen (wie z.B. beim Diesel) machbar ist? Oder dass evtl. der ein oder andere umschulen muss, weil er auf einem Beruf gelernt hat der in Zukunft nicht mehr so gefragt ist (weil er hauptsächlich eine sterbende Technologie bedient)?
Wenn man sich der Zukunft versperrt, nur weil man Angst vor der vielleicht etwas umbequemeren Übergangszeit hat, dann hat man langfristig Probleme.

Aber ob die batterie-elektrische Individualmobilität die Zukunft ist, kann heute keiner klar vorhersehen. Dafür gibt es zu viele Alternativen. Angefangen von der offentlichtlichsten: Der Brennstoffzelle (die alle Vielfahrer, insbesondere auf deutschen Autobahnen, bevorzugen) oder aber auch ein Ende des "Eigentums Fahrzeug" hin zu "Mobilitätsdienstleistung"; zumindest für die Massen. Die Oberschicht darf ich selbstgefahrenen Sportwagen natürlich weiterhin nutzen (aber nur mit den richtigen Assistenzsystemen).
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  #49  
Alt 23.10.2019, 07:06
allesalfa allesalfa ist derzeit abgemeldet
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Aber schon spannend dass es nicht lange dauert bis jemand sagt, dass Dänemark so etwas problemlos fordern kann ohne eigene Automobilindustrie.
Das hat hier doch schon jemand gesagt. Und das Argument ist ja auch durchaus nicht unberechtigt, warte mal ab, wie die Stimmung in Süddeutschland sein wird, wenn die ersten 100.000 Arbeitnehmer aus der Branche arbeitslos sind.


Zitat:
Zitat von Colli Beitrag anzeigen
Was ist denn jetzt das eigentliche Problem am Umstieg? Dass es technisch nicht machbar ist? Dass es nicht ohne Investitionen/Subventionen (wie z.B. beim Diesel) machbar ist? Oder dass evtl. der ein oder andere umschulen muss, weil er auf einem Beruf gelernt hat der in Zukunft nicht mehr so gefragt ist (weil er hauptsächlich eine sterbende Technologie bedient)?
Wenn man sich der Zukunft versperrt, nur weil man Angst vor der vielleicht etwas umbequemeren Übergangszeit hat, dann hat man langfristig Probleme.

Aber ob die batterie-elektrische Individualmobilität die Zukunft ist, kann heute keiner klar vorhersehen. Dafür gibt es zu viele Alternativen. Angefangen von der offentlichtlichsten: Der Brennstoffzelle (die alle Vielfahrer, insbesondere auf deutschen Autobahnen, bevorzugen) oder aber auch ein Ende des "Eigentums Fahrzeug" hin zu "Mobilitätsdienstleistung"; zumindest für die Massen. Die Oberschicht darf ich selbstgefahrenen Sportwagen natürlich weiterhin nutzen (aber nur mit den richtigen Assistenzsystemen).
Wo das Problem liegt? Ganz einfach:

Für Millionen von Laternenparker wird auch in zehn Jahren das Akku-E-Auto keine Alternative sein. Auch nicht können, weil die nicht über Nacht laden werden können und weil es nicht genügend Schnellladesäulen geben wird.

Leider wird es auch nicht das Brennstoffzellenauto sein, weil weder die Modellentwicklung schnell genug sind, noch die Preisgestaltung adäquat sein wird, noch eine genügend große Menge an Gebrauchten, noch ein ausreichend dichtes Tankstellennetz existieren wird.

Auch das die dann alle stattdessen Carsharing betreiben, wird eine Illusion bleiben, einmal, weil auch für Millionen von Sharingautos dasselbe hinsichtlich Laden oder Tanken gilt und weil Sharing teuer sein wird. Auch sein muss, denn ohne ein Geschäftsmodell gehts ja nicht.

Na und last but not least, auch das die alle Öffis fahren werden, kann man wohl vergessen, dafür müsste dieser 20x so gut werden und damit eben auch x-mal so teuer, das wird das Land nicht umsetzen.
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  #50  
Alt 23.10.2019, 09:55
Cooli Cooli ist derzeit abgemeldet
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
Das hat hier doch schon jemand gesagt. Und das Argument ist ja auch durchaus nicht unberechtigt, warte mal ab, wie die Stimmung in Süddeutschland sein wird, wenn die ersten 100.000 Arbeitnehmer aus der Branche arbeitslos sind.
Es gibt bereits Aussagen, dass die ELektromobilität mehr Arbeitsplätze bringen können also abgebaut werden. Oder andere sagen dass es fast gleich bleibt und dann gibt es wieder welche die sagen, dass sie Arbeitsplätze kosten wird. Was am Ende stimmt, wird man sehen. Dass Leute die heute eine hohe Expertise in Verbrennungsmotoren haben, nicht sofort morgen Batterien designen können ist denke ich klar. Aber wenn man sieht, wie fleissig die Elektroindustrie (mit und ohne Zusammenhang Automobil) momentan einstellt, kann man sich schon vorstellen dass die gesamte Anzahl Arbeitsplätze sich nicht um -100.000 ändern wird. Bringt natürlich dem Einzelfall wenig, wenn sein Wissen/Know-How nicht mehr benötigt wird.


Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
Wo das Problem liegt? Ganz einfach:

Für Millionen von Laternenparker wird auch in zehn Jahren das Akku-E-Auto keine Alternative sein. Auch nicht können, weil die nicht über Nacht laden werden können und weil es nicht genügend Schnellladesäulen geben wird.

Leider wird es auch nicht das Brennstoffzellenauto sein, weil weder die Modellentwicklung schnell genug sind, noch die Preisgestaltung adäquat sein wird, noch eine genügend große Menge an Gebrauchten, noch ein ausreichend dichtes Tankstellennetz existieren wird.

Auch das die dann alle stattdessen Carsharing betreiben, wird eine Illusion bleiben, einmal, weil auch für Millionen von Sharingautos dasselbe hinsichtlich Laden oder Tanken gilt und weil Sharing teuer sein wird. Auch sein muss, denn ohne ein Geschäftsmodell gehts ja nicht.

Na und last but not least, auch das die alle Öffis fahren werden, kann man wohl vergessen, dafür müsste dieser 20x so gut werden und damit eben auch x-mal so teuer, das wird das Land nicht umsetzen.
Weil natürlich heute jeder sich einen Neuwagen hinstellt. Wer kennt sie nicht, die nagelneuen, herausgeputzten Autos die in den Arbeitsvierteln der Grossstädte an der Strasse stehen
Wenn 2030 tatsächlich der Verkaufs verboten werden würde (wovon ich nicht ausgehe), gibt es noch immer min. 10 Jahre lang mehr als ausreichend Verbrenner als Gebrauchte für diese Klientel zu kaufen. Das heisst, wenn 2030 das Verbot kommen würde, müsste es wohl erst für 2040 eine wirklich breite Lösung geben.
Wer heute nur an Verbrenner weg, Elektroauto her denkt, denkt bei weitem zu kurz. In entsprechenden Gremien wird heute schon verschiedenes diskutiert:
- Vollautonome LKW (die armen arbeitslosen LKW-Fahrer)
- Autonome Shuttles (insbesondere für die letzte Meile im Personentransport; und dort insbesondere für ländliche Regionen da es dann keinen Fahrer mehr gibt der Tag und Nacht bereitstehen muss um 2 Leute zu transportieren)

Wann/ob das alles kommt? Keine Ahnung. Wer das bezahlen soll? Der Steuerzahler?!? Auch keine Anung. Aber führende Automobilkonzerne diskutieren schon, ob es in 20 Jahren nicht evtl sogar schon so weit sein könnte, aufgrund des Ausbaus erneuerbarer Energien, dass Strom (fast) kostenlos zur Verfügung steht - aufgrund eines Überangebots.

Auch mir fällt es schwer das zu glauben, aber wir hier (insbesondere bei den Assistenzsysteme-hassenden Alfisti) leben vielleicht auch noch zu sehr in der Vergangenheit, hängen zu sehr an unserer gefühlten automobilen Freiheit und Individualität.
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  #51  
Alt 23.10.2019, 10:52
junior1967 junior1967 ist derzeit abgemeldet
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
...dass die gesamte Anzahl Arbeitsplätze sich nicht um -100.000 ändern wird. Bringt natürlich dem Einzelfall wenig, wenn sein Wissen/Know-How nicht mehr benötigt wird.
Und vor allem, wenn die Anforderungen für die neuen Jobs für viele schlicht zu hoch sind...
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  #52  
Alt 23.10.2019, 11:16
allesalfa allesalfa ist derzeit abgemeldet
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
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Es gibt bereits Aussagen, dass die ELektromobilität mehr Arbeitsplätze bringen können also abgebaut werden. Oder andere sagen dass es fast gleich bleibt und dann gibt es wieder welche die sagen, dass sie Arbeitsplätze kosten wird. Was am Ende stimmt ...
...kann man sich mit etwas GMV erschließen: ein Elektroauto hat um den Faktor 10 weniger Teile an Bord. Theoretisch könnte es sogar mit noch wneiger Teilen auskommen und ganz ohne Gebtriebe und Bremsen funktionieren. Ich füge mal zwei Bildchen an, die das schön verdeutlichen.
Die Akkutechnik für den Gebrauch im Auto ist übrigens weitgehend zu Ende erforscht. Alles was derzeit als neue, experimentelle Technik noch am Horizont erkennbar ist, wird es nicht bis ins Auto schaffen.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II-verbrenner.jpg   Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II-elektromotor.jpg  
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  #53  
Alt 23.10.2019, 11:22
junior1967 junior1967 ist derzeit abgemeldet
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
...kann man sich mit etwas GMV erschließen: ein Elektroauto hat um den Faktor 10 weniger Teile an Bord. Theoretisch könnte es sogar mit noch wneiger Teilen auskommen und ganz ohne Gebtriebe und Bremsen funktionieren. Ich füge mal zwei Bildchen an, die das schön verdeutlichen.
Die Akkutechnik für den Gebrauch im Auto ist übrigens weitgehend zu Ende erforscht. Alles was derzeit als neue, experimentelle Technik noch am Horizont erkennbar ist, wird es nicht bis ins Auto schaffen.
Ist jetzt nicht gerade der Fiat-fire Motor links, aber es stimmt halt schon...
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  #54  
Alt 23.10.2019, 11:22
allesalfa allesalfa ist derzeit abgemeldet
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
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Weil natürlich heute jeder sich einen Neuwagen hinstellt. Wer kennt sie nicht, die nagelneuen, herausgeputzten Autos die in den Arbeitsvierteln der Grossstädte an der Strasse stehen
In Luxemburg vielleicht. In Deutschland werden nur knapp 30% aller Neuwagen von privaten gekauft. Die große Mehrzahl der deutschen Autokunden kaufen preiswerte Gebrauchtwagen um die 10 - 15.000 € herum.

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Wenn 2030 tatsächlich der Verkaufs verboten werden würde (wovon ich nicht ausgehe), gibt es noch immer min. 10 Jahre lang mehr als ausreichend Verbrenner als Gebrauchte für diese Klientel zu kaufen. Das heisst, wenn 2030 das Verbot kommen würde, müsste es wohl erst für 2040 eine wirklich breite Lösung geben.
Das wird so passieren weil inzwischen neben Norwegen 2015, auch Dänemark, United Kingdom, Irland, Schweden, Island, Niederlande, China, und Indien bis 2030 keine Verbrenner mehr zulassen wollen sowie Frankreich, Taiwan und Spanien bis 2040. Das könnte aber bedeuten, dass schon ab 2025 die Hersteller in der EU anfangen werden, kaum noch Verbrenner anzubieten.

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Wer heute nur an Verbrenner weg, Elektroauto her denkt, denkt bei weitem zu kurz. In entsprechenden Gremien wird heute schon verschiedenes diskutiert:
- Vollautonome LKW (die armen arbeitslosen LKW-Fahrer)
- Autonome Shuttles (insbesondere für die letzte Meile im Personentransport; und dort insbesondere für ländliche Regionen da es dann keinen Fahrer mehr gibt der Tag und Nacht bereitstehen muss um 2 Leute zu transportieren)
Ja, das wird es geben, im Gütertransport denke ich, wird das ggf. schneller gehen. Beim Personenverkehr in der Fläche gilt das, was immer für Infrastrukturen in der Fläche gilt: wenn es sich bisher nicht gelohnt hat, warum sollte es sich dann mit einer neuen Technologie lohnen? Fürs vollautonome Robotertaxi brauchst Du eine perfekte Infrastruktur, vor allem überall 5G-Minimum. Wer wird die auf dem Land ausbauen? Es gibt bis heute in allen ländlichen Mittelgebirgsregionen Deutschlands jede Menge blinde Flecken mit entweder einem lausigen Netz oder gar Netzlücken.

Zitat:
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Wann/ob das alles kommt? Keine Ahnung. Wer das bezahlen soll? Der Steuerzahler?!? Auch keine Anung. Aber führende Automobilkonzerne diskutieren schon, ob es in 20 Jahren nicht evtl sogar schon so weit sein könnte, aufgrund des Ausbaus erneuerbarer Energien, dass Strom (fast) kostenlos zur Verfügung steht - aufgrund eines Überangebots.
Dann verfolgen diese Konzerne allerdings nicht die Fachdiskussionen über die Entwicklung des Netzausbaus, da wird uns kurz- bis mittelfristig erstml etwas ganz anderes erzählt:
https://www.ingenieur.de/technik/fac...-ein-blackout/
https://www.focus.de/immobilien/ener..._10834782.html

Und schon gar nicht verfolgen sie die Preisentwicklung an den Ladesäulen, da werden inzwischen bis zu 65ct/kwH am Schnelllader aufgerufen und das ist erst der Anfang. Siehe hier in der FAZ letzte Woche: Preisschock an der Ladesäule.
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  #55  
Alt 23.10.2019, 11:56
Cooli Cooli ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von Cooli Alfa Mito QV
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
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...kann man sich mit etwas GMV erschließen: ein Elektroauto hat um den Faktor 10 weniger Teile an Bord. Theoretisch könnte es sogar mit noch wneiger Teilen auskommen und ganz ohne Gebtriebe und Bremsen funktionieren. Ich füge mal zwei Bildchen an, die das schön verdeutlichen.
Die Akkutechnik für den Gebrauch im Auto ist übrigens weitgehend zu Ende erforscht. Alles was derzeit als neue, experimentelle Technik noch am Horizont erkennbar ist, wird es nicht bis ins Auto schaffen.
Schön an dem Bild des Elektromotors finde ich Detailliertheit. Während beim Verbrenner Einspritzdüsen und sogar Zahn-/Keilriemen gezeigt wird, bekommt der Elektromotor wohl die Energie aus Luft- und Liebe. Keine (Leistungs-)Kabel, Steckverbinder. Auch der Aktor selbst ist eher vereinfacht abgebildet und besteht in echt noch aus mehr Einzelteilen.
Hinzu kommt, dass ich jetzt noch das Bild eines Kraftstofftankes daneben machen können und im Vergleich einer Batterie. Wo in der Batterie hunderte einzelner Zellen, Elektronik, Verbinder etc. sind ist der Tank nur ein einfaches Bauteil. Aber klar, mit solchen Vereinfachung wie in den Bildern lässt sich natürlich viel einfacher argumentieren und das viel leichter zu diskutierende Schwarz-Weiss-Bild malen. Ebenso fehlen Spannungsumrichter (ebenfalls das ein- oder andere Bauteil), Ladegerät etc. Die Anzahl sonstiger Steuergeräte wird wahrscheinlich nicht wirklich vom Verbrenner abweichen.

Auch die Darstellung an und für sich ist natürlich fragwürdig. Beim Verbrenner alles schön nebeneinander ausgebreitet - wirkt natürlich viel umfangreicher und beim Elektro schön ineinander verschachtelte Explosionszeichnung mit mehrfach überlappenden Teilen. So werden Meinungen in die gewünschte Richtung beeinflusst

Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
Dann verfolgen diese Konzerne allerdings nicht die Fachdiskussionen über die Entwicklung des Netzausbaus, da wird uns kurz- bis mittelfristig erstml etwas ganz anderes erzählt:
https://www.ingenieur.de/technik/fac...-ein-blackout/
https://www.focus.de/immobilien/ener..._10834782.html

Und schon gar nicht verfolgen sie die Preisentwicklung an den Ladesäulen, da werden inzwischen bis zu 65ct/kwH am Schnelllader aufgerufen und das ist erst der Anfang. Siehe hier in der FAZ letzte Woche: Preisschock an der Ladesäule.
Also die Energiekonzerne (zumindest die, die ebenfalls Ladestationen aufstellen) sagen bereits heute, dass das Netz ohne Probleme funktionieren würde, auch wenn in Zukunft alle Verbrenner zu Elektroautos werden.
Die jährlichen Investitionen in die Verstärkung von Stromkabeln und Trafos liegen bis 2050 bei 1,5 bis 2,1 Milliarden Euro, wenn eine Ladesteuerung deren Überlastung verhindert. Damit muss künftig nicht mehr in Verteilnetze investiert werden als bisher.

Netze von E.ON werden für 100 Prozent E-Mobility vorbereitet

Und bezüglich Preise an Ladestationen: Ich denke du bist alt genug um dich noch daran zu erinnern, wie viel mobiles Telefonieren in der Anfangszeit gekostet hat (wenige Kunden und Start des Netzausbaus). Mit der Zeit wird es auch hier einen (Verdrängungs-)Wettbewerb geben und die Investitionskosten können auf eine steigende Anzahl Kunden abgewälzt werden.
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  #56  
Alt 23.10.2019, 12:00
pedi pedi ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: -
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
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Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
Für Millionen von Laternenparker wird auch in zehn Jahren das Akku-E-Auto keine Alternative sein. Auch nicht können, weil die nicht über Nacht laden werden können und weil es nicht genügend Schnellladesäulen geben wird..
Weil natürlich heute jeder sich einen Neuwagen hinstellt. Wer kennt sie nicht, die nagelneuen, herausgeputzten Autos die in den Arbeitsvierteln der Grossstädte an der Strasse stehen.
Arbeiterviertel?
Ich pendle zwischen ländlich und städtisch.
In München kostet uns die Mietwohnung über € 20,-/m². in dem Haus sind auch Eigentumswohnungen, aber sowohl die Mietwohnung wie auch die Eigentumswohnung wird sich der normale kleine Arbeitnehmer nicht zwingend leisten können. Zum Haus gehört eine Tiefgarage. Da drin stehen mehrere Porsche, Ferrari, diverse BMW M (auch ein neuerer Panda). Unser direkter Nachbar (alleinstehend) hat X5 und TTS, in einer Familie fährt der Führerscheinneuling M.
Das wäre monetär also schon die Kundschaft, welche sich ein E-Mobil leisten könnte.
Der direkte Garagennachbar wechselte kürzlich von Diesel auf E-SUV (Audi; er wechselt jährlich das Kfz). In der Tiefgarage kann er nicht laden. Vor dem Haus auch nicht.
500m entfernt stehen zwei Ladesäulen. Im direkten Umfeld wohnen aber mehrere tausend Einwohner... alle als Laternen- und (zumeist) Tiefgaragenparker. Es ist also ein Run auf diese zwei Ladesäulen.
Meint irgendwer ernsthaft, dass jemand z.B. um 22:00h an freie Säule fährt um zu laden und evtl um 01:00h umparkt, damit der nächste ab 01:00h laden kann. Jeder würde mitten in der Nacht im Pyjama durchs Viertel rennen, in der Hoffnung, dass die Ladestation frei ist?
Reine Utopie! Die Laderei funktioniert eher nicht.

Der Nachbar mit dem E-Audi verkaufte diesen nach kurzer Zeit und fährt nun wieder einen -neuen- Diesel.
Er wähnte zudem, dass der Strompreis an jener Säule immens angezogen hat.
Die km-Kosten waren für ihn mit dem Stromer 3x so hoch, im Vergleich zum Diesel!

Ich meinte, ich erwähnte es schonmal: ich könnte mit Stromer gar nicht pendeln... selbst wenn ich wollte. Am Haus könnte ich günstig laden, aber die 300km hin/her kann ich nicht fahren, denn ich könnte ja in M nicht laden. Und wenn ich mir - evtl wie im Guerilliakrieg - einen Platz an der Ladestation erkämpfen könnte, müsste ich horrenden Strompreis bezahlen, wozu ich nicht bereit bin.

Geändert von pedi (23.10.2019 um 13:46 Uhr) Grund: ein p zuviel
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  #57  
Alt 23.10.2019, 12:53
Cooli Cooli ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von Cooli Alfa Mito QV
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Interessanterweise ist das "in der Tiefgarage nicht laden können" anscheinend ein sehr deutsches Phänomen. In der Schweiz vor kurzem mit einem Kollegen geredet der ebenfalls einen Tesla S gekauft hat. Der Vermieter hat ohne zu murren in der Tiefgarage auf seinem Parkplatz eine Wallbox installiert (nur für ihn). Aussage: "Investition in die Zukunft...".
Auch rechtlich wohl kein Thema.
In Deutschland laufen dann die anderen Mieter Sturm, jeder hat Angst dass sich da einer am "Allgemeinstrom" bedient etc. Aber hier gab/gibt es ja jetzt auch eine Gesetzesänderung die genau so etwas in Zukunft ändern soll - und eher sogar Ladeplätze verpflichtend macht.

Aber klar, die gleiche Personengruppe die Anfang 19xx gesagt hat, dass sich das Automobil (und insbesondere der Verbrenner) nicht durchsetzt, weil man ja gar nicht genug Benzin in Apotheken kaufen kann etc. die sagt jetzt eben auch dass es ja gar nicht möglich ist die Autos zu laden.
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  #58  
Alt 23.10.2019, 13:18
allesalfa allesalfa ist derzeit abgemeldet
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Zitat:
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Schön an dem Bild des Elektromotors finde ich Detailliertheit. Während beim Verbrenner Einspritzdüsen und sogar Zahn-/Keilriemen gezeigt wird, bekommt der Elektromotor wohl die Energie aus Luft- und Liebe. Keine (Leistungs-)Kabel, Steckverbinder. Auch der Aktor selbst ist eher vereinfacht abgebildet und besteht in echt noch aus mehr Einzelteilen. [rarara].
Gut, ganz ohne Bilder:
„Spiegel online: E-Autos kosten 100.000 Jobs“
https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1241919.html

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Also die Energiekonzerne (zumindest die, die ebenfalls Ladestationen aufstellen) sagen bereits heute, dass das Netz ohne Probleme funktionieren würde, auch wenn in Zukunft alle Verbrenner zu Elektroautos werden.
Klar, was sollen die auch sonst sagen? Schon mal von einem Winzer etwas über Alkoholabhängigkeit gehört? Und hinsichtl. Deiner Quelle: Agora Verkehrswende, auch so ein Winzerbetrieb, das ist ein Berliner Gutmenschen-Laden, der dringlich die E-Mobilität herbeisehnt, daher heißen die ja auch „Verkehrswende“, neutral betrachten die das Thema daher nicht.
Hier mal eine kleine Auswahl anderer Quellen, von Spiegel online, über Welt, über DLF bis zum Handelsblatt:

„Energiewende ist teuer und ineffizient: Deutschland: die zweithöchsten Strompreise auf der Welt, aber bei der so genannten System-Performance nur noch auf Platz 46 von insgesamt 115 Nationen.“
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...bgehaengt.html

"Das heutige Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien ist mit dem Kohleausstieg und den Klimazielen nicht vereinbar"
https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...a-1256617.html

„Firmen fürchten die Energiewende: Raus aus der Nutzung fossiler Energieträger, hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung – für den Klimaschutz soll die Energie-Wende Wirklichkeit werden in Deutschland. Doch in der Industrie überwiegt die Sorge: Schon im vergangenen Jahr gab es Produktionsbeeinträchtigungen wegen Stromschwankungen.“
https://www.deutschlandfunk.de/verso...icle_id=447012

„Deutschlands Probleme beim Netzausbau: Der schleppende und teure Netzausbau ist ein Lieblingsthema der Kritiker der Energiewende. Meist geht es dabei um Stromtrassen quer durch Deutschland – doch Stadtwerke und Versorger haben noch ganz andere Probleme.“
https://www.handelsblatt.com/politik...27146-all.html

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Und bezüglich Preise an Ladestationen: Ich denke du bist alt genug um dich noch daran zu erinnern, wie viel mobiles Telefonieren in der Anfangszeit gekostet hat (wenige Kunden und Start des Netzausbaus). Mit der Zeit wird es auch hier einen (Verdrängungs-)Wettbewerb geben und die Investitionskosten können auf eine steigende Anzahl Kunden abgewälzt werden.
Das ist ein nicht passender Vergleich, weil es hier nicht um die Verdelung von etwas geht (Funkfrequenzen) sondern, etwas (Energie) wird weitergegeben und jemand will daran verdienen. Die Kilowattstunde im Netz in Deutschland war für Haushaltskunden seit 2016 relativ stabil bei 29,88 Cent je Kilowattstunde (kWh). Für 2019 rechnet das Stromportal StromAuskunft mit einem durchschnittlichen Preis von 30,5 Cent pro kWh.

Wenn also dieser Strom weiterverkauft werden soll und es außerdem gilt die Hardware (die Ladestation – Schnelladesäulen kosten gern mal 80k ohne Tiefbau), eine 24/7/365 Serviceeinheit zur Registrierung und zum Bezahlen/Abbuchen dabei sein soll, außerdem Unterhlatung und Wartung abgerechent werden müssen UND ein unternehmerischer Gewinn erzielt werden soll, wie meinst Du kommt man dann auf Kosten an einem Schnelllader unter 65ct/kwh?
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  #59  
Alt 23.10.2019, 13:47
Cooli Cooli ist derzeit abgemeldet
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Dabei seit: Jan 2005 - Wohnort: 4102 n/a
Alfa Romeo: Alfa Romeo von Cooli Alfa Mito QV
AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
Gut, ganz ohne Bilder:
„Spiegel online: E-Autos kosten 100.000 Jobs“
https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1241919.html
Hab nie gesagt, dass niemand der Arbeitsplatz verliert, ganz im Gegenteil. Schön in deiner Quelle zu sehen, dass wohl 2018 und 2019 insgesamt rund 100'000 neue Stellen in Deutschland geschaffen wurden/werden. Und mittelfristig werden Jobs in "alten" Branchen wegfallen. Industrielle Revoluation etc. ist dir schon ein Begriff? Kodak und Nokia wohl ebenfalls.
Also jetzt verhindern, dass die heimische Industrie auf mögliche Zukunftsmärkte setzt, weil man Angst um 100'000 Stellen hat (wodurch die Arbeitslosenquote um 0.00x % steigen würde...) und dafür lieber alle 800'000 Stellen aufs Spiel setzen?

Zitat:
Zitat von allesalfa Beitrag anzeigen
blablabla
„Energiewende ist teuer und ineffizient“
Soso, es gibt also Leute die Strom wollen aber nicht wollen dass dieser bei ihnen im Vorgarten vorbei geführt wird. Spannend. Sehr interessant und was ganz neues. Vor allem weil Strom nur für Elektroautos gebraucht wird.
Die Strommenge ist nicht das Problem für die Netze, eher die Verteilung. Über Nacht kein Problem (da kann jeder laden so viel er will) - es sind die Übergangszeiten, also da wo einige schon zu Hause sind (und dort fleissig Backofen etc. nutzen) und gleichzeitig die ein oder andere Fabrik auch noch läuft. Aber Ladesäulen und insbesondere Wallboxen intelligent zu machen, dass sie eben nicht zur Spitzenlast zu Hause laden ist kein Problem. Und du hast es ja schon angesprochen, zu Spitzenzeiten wird laden dann halt plötzlich teurer sein Gibt es in anderne Ländern auch schon für Parkplätze etc. Angebot und Nachfrage.
Glaubst du nicht, dass es für Deutschland viel teurer wäre nix zu machen und einfach abzuwarten?
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Alt 23.10.2019, 14:02
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AW: Wem gehört die Zukunft, Diesel, Benziner oder E-Fahrzeug? Teil II

Zitat:
Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Idie sagt jetzt eben auch dass es ja gar nicht möglich ist die Autos zu laden.
ich kann nicht laden!

Für eine Strecke benötige ich ca 1.5Std. Bei der Wohnung kann ich nicht laden
Erwartet ernsthaft jemand, dass ich in meiner Freizeit, wenn ich "eilig" nach Hause möchte, mich unterwegs an eine Tankstelle stelle um dort z.B. mind. 30min zu laden, mind. 30min mir die Füsse in den Bauch stehe, mind. 30min meiner Freizeit opfere, während 15km weiter womöglich Frau und Kinder (Nein, nicht bei mir) mit dem Abendbrot auf mich warten...
um dort womöglich € 1,55 für 1 kwh zu bezahlen?


Und wenn ich mit dem E-Mobil in dieser Geschwindigkeit fahre, in der ich die Strecke fahre, reichte die Akkukapazität nicht mal für eine Wegstrecke.


Wenn man ländlich wohnt, zuhause laden kann, Auto ausschliesslich für kurzen Arbeitsweg o.ä. nutzt, Mehrpreis egal ist, dann mag das evtl interessant sein.
Für mich ist E-Auto - nach aktuellen Stand der Technik - absolut unpraktikable Utopie.

Geändert von pedi (23.10.2019 um 14:17 Uhr)
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