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  #58  
Alt 23.10.2019, 13:18
allesalfa allesalfa ist derzeit im Forum unterwegs
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Schön an dem Bild des Elektromotors finde ich Detailliertheit. Während beim Verbrenner Einspritzdüsen und sogar Zahn-/Keilriemen gezeigt wird, bekommt der Elektromotor wohl die Energie aus Luft- und Liebe. Keine (Leistungs-)Kabel, Steckverbinder. Auch der Aktor selbst ist eher vereinfacht abgebildet und besteht in echt noch aus mehr Einzelteilen. [rarara].
Gut, ganz ohne Bilder:
„Spiegel online: E-Autos kosten 100.000 Jobs“
https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1241919.html

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Also die Energiekonzerne (zumindest die, die ebenfalls Ladestationen aufstellen) sagen bereits heute, dass das Netz ohne Probleme funktionieren würde, auch wenn in Zukunft alle Verbrenner zu Elektroautos werden.
Klar, was sollen die auch sonst sagen? Schon mal von einem Winzer etwas über Alkoholabhängigkeit gehört? Und hinsichtl. Deiner Quelle: Agora Verkehrswende, auch so ein Winzerbetrieb, das ist ein Berliner Gutmenschen-Laden, der dringlich die E-Mobilität herbeisehnt, daher heißen die ja auch „Verkehrswende“, neutral betrachten die das Thema daher nicht.
Hier mal eine kleine Auswahl anderer Quellen, von Spiegel online, über Welt, über DLF bis zum Handelsblatt:

„Energiewende ist teuer und ineffizient: Deutschland: die zweithöchsten Strompreise auf der Welt, aber bei der so genannten System-Performance nur noch auf Platz 46 von insgesamt 115 Nationen.“
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...bgehaengt.html

"Das heutige Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien ist mit dem Kohleausstieg und den Klimazielen nicht vereinbar"
https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...a-1256617.html

„Firmen fürchten die Energiewende: Raus aus der Nutzung fossiler Energieträger, hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung – für den Klimaschutz soll die Energie-Wende Wirklichkeit werden in Deutschland. Doch in der Industrie überwiegt die Sorge: Schon im vergangenen Jahr gab es Produktionsbeeinträchtigungen wegen Stromschwankungen.“
https://www.deutschlandfunk.de/verso...icle_id=447012

„Deutschlands Probleme beim Netzausbau: Der schleppende und teure Netzausbau ist ein Lieblingsthema der Kritiker der Energiewende. Meist geht es dabei um Stromtrassen quer durch Deutschland – doch Stadtwerke und Versorger haben noch ganz andere Probleme.“
https://www.handelsblatt.com/politik...27146-all.html

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Zitat von Cooli Beitrag anzeigen
Und bezüglich Preise an Ladestationen: Ich denke du bist alt genug um dich noch daran zu erinnern, wie viel mobiles Telefonieren in der Anfangszeit gekostet hat (wenige Kunden und Start des Netzausbaus). Mit der Zeit wird es auch hier einen (Verdrängungs-)Wettbewerb geben und die Investitionskosten können auf eine steigende Anzahl Kunden abgewälzt werden.
Das ist ein nicht passender Vergleich, weil es hier nicht um die Verdelung von etwas geht (Funkfrequenzen) sondern, etwas (Energie) wird weitergegeben und jemand will daran verdienen. Die Kilowattstunde im Netz in Deutschland war für Haushaltskunden seit 2016 relativ stabil bei 29,88 Cent je Kilowattstunde (kWh). Für 2019 rechnet das Stromportal StromAuskunft mit einem durchschnittlichen Preis von 30,5 Cent pro kWh.

Wenn also dieser Strom weiterverkauft werden soll und es außerdem gilt die Hardware (die Ladestation – Schnelladesäulen kosten gern mal 80k ohne Tiefbau), eine 24/7/365 Serviceeinheit zur Registrierung und zum Bezahlen/Abbuchen dabei sein soll, außerdem Unterhlatung und Wartung abgerechent werden müssen UND ein unternehmerischer Gewinn erzielt werden soll, wie meinst Du kommt man dann auf Kosten an einem Schnelllader unter 65ct/kwh?
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