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  #16  
Alt 14.06.2022, 19:43
Benutzerbild/Avatar von bonsai666
bonsai666 bonsai666 ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von bonsai666 Citroen C4 Cactus "Origins" 1.2 THP, Vespa 300 SG, Lancia Y 1.2
AW: Stellantis III

Hallo,

Stellantis tritt aus Acea aus

Gruß
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  #17  
Alt 17.06.2022, 22:18
Kombi Kombi ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: keiner mehr
AW: Stellantis III

Ja, hab' ich heute etwas verspätet in der schweizerischen "Automobil Revue" gelesen.
Tavares soll laut Bericht sauer über die wenig erfreute Reaktion von Acea und Verbandschef Zipse auf das beabsichtigte EU-Zulassungsverbot von neuen Verbrennern ab 2035 sein.
Stellantis ist der viertgrösste Automobilhersteller der Welt?
Da bin ich ja mal gespannt, wo das noch hingeht....
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  #18  
Alt 19.06.2022, 09:54
tazio tazio ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: 166 3.0Super 6-Gg seit '99, 4C seit 6.14; + 2 andere Fabrikate;
AW: Stellantis III

Warum sollte er nicht austreten aus diesem Herren-Verein Diess, Källenius, Zipse und Co. (bei denen dauernd auch noch die Chinesen über die Schulter schauen).

Schaut mal, wie schnell Tavares aus Opel eine richtig attraktive Marke gemacht hat. Die o.g. Säcke würden ihn nur behindern und ausspähen wollen.

Tavares ist der einzig Richtige, dem ich das Schicksal von Alfa Romeo anvertrauen würde. Also: keine Sorge.
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  #19  
Alt 19.06.2022, 12:02
dimi156 dimi156 ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa 159 SW 1,8 tbi
AW: Stellantis III

Zitat:
Zitat von tazio Beitrag anzeigen

Schaut mal, wie schnell Tavares aus Opel eine richtig attraktive Marke gemacht hat.
Lustig ist, dass die ganzen Opelaner das vollkommen anders sehen. Seit Peugeot wird laut denen nur noch billiger Mist verbaut, der maximal die Garantiezeit halten wird. Naja, mal sehen, ob da was dran ist...
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  #20  
Alt 19.06.2022, 12:08
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bonsai666 bonsai666 ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von bonsai666 Citroen C4 Cactus "Origins" 1.2 THP, Vespa 300 SG, Lancia Y 1.2
Confused AW: Stellantis III

Zitat:
Zitat von tazio Beitrag anzeigen
Schaut mal, wie schnell Tavares aus Opel eine richtig attraktive Marke gemacht hat.
Ich weiß ja nicht woran Du das "attraktiv" bei Opel fest machst, seit der Stellantis/PSA Übernahme.
Mokka, Corsa und Astra kamen neu und sind auch ansehnliche und scheinbar gute Fahrzeuge - OK, damit hast Du Recht.
Ansonsten gab es nichts Neues, der Rest der Modellpalette wurde geliftet.
Der Adam wurde gestrichen, da spielten die Kosten sicher eine Rolle. Auch wurden sämtliche OPC/GSI Modelle aufgegeben (Insignia GSI ist noch verbleiben), und da wird so schnell auch nichts neues kommen (neuer Astra als Hybrid vielleicht).
Ich finde es schade das Opel durch das eintreten in den PSA Konzern irgendwie seine Identität verloren hat - es sind eben "nur" noch PSA - Klone (keine schlechten, ohne Frage).
Dennoch durfte sich Opel unter GM irgendwie freier entfalten - eigene Motoren, auch eigene Modelle (z.B. Speedster, Tigra, Calibra.....) - das wird es so in Zukunft nicht mehr geben.
Aber klar - das geht nicht nur Opel so.
Der Raum für einen gewissen Individualismus geht verloren, das darf nur noch sein wenn es auch Gewinn abwirft. Aber gut, genug davon......

Noch etwas zum Thema, was aktuell mit Opel los ist:
Opel hat ein Qualitätsproblem

Gruß
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  #21  
Alt 19.06.2022, 22:27
mastrolorenzo mastrolorenzo ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von mastrolorenzo Alfa Giulia 2.2 "Lusso" 180 AT8
AW: Stellantis III

...dass Opel keine Identität hat ist nicht seit PSA so.
ME vorher noch viel schlimmer. Sah man daran, dass man krampfhaft alle gefühlten 2 Monate einen neuen Slogan ausprobierte...
Nach dem Motto so lange probieren bis irgendwas "anspricht".
Nun hat man immerhin so etwas wie ein Markengesicht.
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  #22  
Alt 20.06.2022, 00:55
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bonsai666 bonsai666 ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von bonsai666 Citroen C4 Cactus "Origins" 1.2 THP, Vespa 300 SG, Lancia Y 1.2
achtung AW: Stellantis III

Zitat:
Zitat von mastrolorenzo Beitrag anzeigen
...dass Opel keine Identität hat ist nicht seit PSA so.
ME vorher noch viel schlimmer. Sah man daran, dass man krampfhaft alle gefühlten 2 Monate einen neuen Slogan ausprobierte...
Nach dem Motto so lange probieren bis irgendwas "anspricht".
Nun hat man immerhin so etwas wie ein Markengesicht.
Wenn Du nur nach solch oberflächlichen Sachen wie einem Slogan oder Markengesicht gehst, magst Du Recht haben.

Eine Marke ohne Identität hätte aber keine so starke Fanbase, wie das Opel hat.

Opel war seit den 60/70ern stark im Motorsport vertreten, in vielen Klassen und auch durchaus erfolgreich.
Daraus erwuchs für viele Fans der Marke eine sehr starke Identität.
Opel war in den Augen vieler ein "kleiner", ein Underdog der sich mit den "Großen" anlegte, und das nicht ohne Erfolg.
Herausragend hier natürlich der Gewinn der Rallye WM 1982 mit Walter Röhrl im Opel Ascona 400 gegen die eigentlich übermächtigen Audi Quattros.
1995 gewann man die ITC Meisterschaft (Nachfolgeserie der DTM) mit dem Opel Calibra V6 und dem Fahrer Manuel Reuter, 2003 gewann man mit einem DTM Opel Astra das 24h Rennen auf dem Nürburgring (und noch vieles mehr).

Egal ob im Motorsport oder im Verkauf, Opel war symphatisch, authentisch und zuverlässig.
Auch wenn das viele Jüngere hier nicht glauben wollen, da es weit vor Ihrer Zeit passierte - Opel war in den 60/70ern mit einigen Modellen (z.B. Commodore, Diplomat, Monza) in der Meinung vieler imagetechnisch auf Augenhöhe mit Mercedes, aber bezahlbar. Opel hatte da ein sehr positives Image.
Eine Sache die in heutigen Zeiten unmöglich erscheint.

Selbst in den 80/90ern präsentierte Opel Fahrzeuge, welche nicht nur den Fans der Marke Respekt abverlangten.
Ein Kadett GSI 16V bot bei seiner Vorstellung 1988 zum Beispiel schlichtweg den Benchmark Motor in der 2 Liter Klasse, es gab lange nichts besseres.
Ein Calibra sorgte bei seiner Präsentation auf der IAA 1989 für Begeisterung, sowohl in der Presse als auch bei der (auch markenfremden) Kundschaft.

Opel hatte sehr wohl eine Identität. Eine neue, andere mag für die jüngere Kundschaft vielleicht erst entstehen.
Mir persönlich gefällt die alte aber deutlich besser......

Gruß

Nachtrag: Ja, der grundsätzliche Identitätsverlust begann nicht erst mit der PSA Übernahme. Aber vorher hatte man wenigstens noch gewisse Freiheiten, eigene Motoren und besondere Modelle (Corsa/Astra/Meriva/Zafira/Vectra OPC, Speedster z.B.). Jetzt werden es eben nur noch PSA Klone.

Geändert von bonsai666 (20.06.2022 um 01:26 Uhr) Grund: Nachtrag
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  #23  
Alt 20.06.2022, 08:38
kaiwin kaiwin ist derzeit im Forum unterwegs
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von kaiwin 156 SW, Spider 84
AW: Stellantis III

Das ist alles richtig aber nicht nur das Schicksal vom Opel. Das Standing der 50er und 60er, welches Opel hatte, hatte zu der Zeit auch Ford. Zeitweise baute Ford die meisten V6 in Deutschland. Zu dem Zeitpunkt berappende sich BMW gerade wieder und erfand sich faktisch neu. Von Audi sprach noch keiner Ende der 60er… Und VW steckte in der Heckmotor-Sackgasse. Japanische Autos waren absolute Exoten. Zu der Zeit gab es also einen vollkommen anderen Markt.

Als es in den 70ern und 80ern cool wurde, Amerika doof zu finden, verabschiedeten sich auch Ford und Opel aus den Edelsegmenten. Natürlich bauten sie da noch gute Autos der oberen Mittelklasse aber man war eben nicht mehr imagemässig ebenbürtig. Jetzt kämpfte man mit VW um die vorderen Plätze der Kompaktklasse und unteren Mittelklasse. Und natürlich war da Motorsport ein wichtiger Imageträger - für beide Marken.

Die zunehmende Konkurrenz aus Japan gab dann beiden Marken den Rest. Es gibt da durchaus Parallelen zu Alfa, in dem man nämlich Segmente lieber sterben ließ, als mit neuen Modelloffensiven anzugreifen. Omega und Scorpio starben also einfach nur früher als der 166…

Aber da Alfa nie in der Verkaufsliga von Ford und Opel gespielt hat, wäre Fiat hier der bessere Vergleich, deren Image war in den 60ern nämlich auch ein ganz anderes…

Zu all den äußeren Gegebenheiten kamen natürlich auch sehr viele Managementfehler, aber die gab es bei VW, Audi und BMW auch.

All diese Marken hatten ja durchaus gute, konkurrenzfähige und teilweise technisch bessere Autos im Angebot (Granada mit Einzelradaufhängung gegen Strich8 oder Scorpio mit ABS und 5-Gang Getriebe gegen den Rest). Das zeigt, dass auch gute bis hervorragende Produkte nicht die Retter einer Marke sind.

In Zukunft werden Marken sicher nur Label sein, die einem Produkt eine bestimmte Imagerichtung geben sollen. Irgendein PSA Prdukt, was als „sportiv und schick“ durchgehen soll, heißt dann Alfa, etwas, was als „extravagant“ verstanden werden will Citroën… Die Technik ist überall ähnlich.

Finden wir doof? Ja sicher, wird aber bei anderen Konzernen genau so sein, oder ist schon so…
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  #24  
Alt 20.06.2022, 10:00
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bonsai666 bonsai666 ist derzeit abgemeldet
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Zitat:
Zitat von kaiwin Beitrag anzeigen
Das ist alles richtig aber nicht nur das Schicksal vom Opel. Das Standing der 50er und 60er, welches Opel hatte, hatte zu der Zeit auch Ford. Zeitweise baute Ford die meisten V6 in Deutschland. Zu dem Zeitpunkt berappende sich BMW gerade wieder und erfand sich faktisch neu. Von Audi sprach noch keiner Ende der 60er… Und VW steckte in der Heckmotor-Sackgasse. Japanische Autos waren absolute Exoten. Zu der Zeit gab es also einen vollkommen anderen Markt.

Als es in den 70ern und 80ern cool wurde, Amerika doof zu finden, verabschiedeten sich auch Ford und Opel aus den Edelsegmenten. Natürlich bauten sie da noch gute Autos der oberen Mittelklasse aber man war eben nicht mehr imagemässig ebenbürtig. Jetzt kämpfte man mit VW um die vorderen Plätze der Kompaktklasse und unteren Mittelklasse. Und natürlich war da Motorsport ein wichtiger Imageträger - für beide Marken.

Die zunehmende Konkurrenz aus Japan gab dann beiden Marken den Rest. Es gibt da durchaus Parallelen zu Alfa, in dem man nämlich Segmente lieber sterben ließ, als mit neuen Modelloffensiven anzugreifen. Omega und Scorpio starben also einfach nur früher als der 166…

Aber da Alfa nie in der Verkaufsliga von Ford und Opel gespielt hat, wäre Fiat hier der bessere Vergleich, deren Image war in den 60ern nämlich auch ein ganz anderes…

Zu all den äußeren Gegebenheiten kamen natürlich auch sehr viele Managementfehler, aber die gab es bei VW, Audi und BMW auch.

All diese Marken hatten ja durchaus gute, konkurrenzfähige und teilweise technisch bessere Autos im Angebot (Granada mit Einzelradaufhängung gegen Strich8 oder Scorpio mit ABS und 5-Gang Getriebe gegen den Rest). Das zeigt, dass auch gute bis hervorragende Produkte nicht die Retter einer Marke sind.

In Zukunft werden Marken sicher nur Label sein, die einem Produkt eine bestimmte Imagerichtung geben sollen. Irgendein PSA Prdukt, was als „sportiv und schick“ durchgehen soll, heißt dann Alfa, etwas, was als „extravagant“ verstanden werden will Citroën… Die Technik ist überall ähnlich.

Finden wir doof? Ja sicher, wird aber bei anderen Konzernen genau so sein, oder ist schon so…
Danke
Speziell Ford kam mir beim schreiben gestern auch in den Sinn, hier gibt es viele Parallelen zu Opel.

Gruß
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  #25  
Alt 20.06.2022, 10:32
mastrolorenzo mastrolorenzo ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von mastrolorenzo Alfa Giulia 2.2 "Lusso" 180 AT8
AW: Stellantis III

Ja, ich meinte Opel der letzten 15 Jahre oder so.
Verglichen mit da hat Opel heute schon mehr Identität. Aber die Platzierung der Marke ist heute schwierig. Für was soll die Marke im Konzern stehen?

Dass Opel mal was war bzgl. Qualität sieht man daran auf was die Leute aus Afrika (und teils auch im Osten) stehen. Made in Germany, aber bezahlbar...
Vielleicht daran anknüpfen??

Übrigens:
im Land in dem ich gerade rumkurve ist Alfa nix, aber die Giulia ist wie ein Magnet...wird andauernd fotografiert oder es stehen Leute rundum
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  #26  
Alt 20.06.2022, 10:36
Spider938 Spider938 ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Giulietta Adblue
AW: Stellantis III

Zitat:
Zitat von bonsai666 Beitrag anzeigen
Eine Marke ohne Identität hätte aber keine so starke Fanbase, wie das Opel hat.
Die "Arbeiterklasse" war es, die OPEL gekauft hat. Ich kenne viele nun ältere Herren (allesamt Handwerker bzw. Malocher), die damals OPEL nur deswegen gekauft haben, weil man das halt im Freundeskreis so tat. Das war die Marke der Arbeiter. Preiswert, technisch einfach, selbst gut reparierbar. Diese Spezies, meist auch SPD Wähler, sind praktisch ausgestorben. Heute kauft man kein Auto nur "weil ein Arbeiter eben OPEL fährt". Dazu kamen die Rost- und Qualitätsprobleme bis in die späten 90er.
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  #27  
Alt 20.06.2022, 10:43
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bonsai666 bonsai666 ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von bonsai666 Citroen C4 Cactus "Origins" 1.2 THP, Vespa 300 SG, Lancia Y 1.2
AW: Stellantis III

Es wäre wirklich eine feine Sache wenn der Danke Button wieder funktionieren würde........

Gruß
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  #28  
Alt 20.06.2022, 14:09
Jens klt Jens klt ist derzeit abgemeldet
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Alfa Romeo: Alfa Romeo von Jens klt Giulia Veloce 2.0 Turbo // Spider 2.0 TS
AW: Stellantis III

Zitat:
Zitat von Spider938 Beitrag anzeigen
Die "Arbeiterklasse" war es, die OPEL gekauft hat. Ich kenne viele nun ältere Herren (allesamt Handwerker bzw. Malocher), die damals OPEL nur deswegen gekauft haben, weil man das halt im Freundeskreis so tat. Das war die Marke der Arbeiter. Preiswert, technisch einfach, selbst gut reparierbar. Diese Spezies, meist auch SPD Wähler, sind praktisch ausgestorben. Heute kauft man kein Auto nur "weil ein Arbeiter eben OPEL fährt". Dazu kamen die Rost- und Qualitätsprobleme bis in die späten 90er.
Ohne das jetzt evidenzbasiert mit soziologischen Studien untermauern zu können, scheint das auch nach meiner Wahrnehmung in der Tat eine sehr zutreffende Beschreibung des Kundenklientels und der Markenwahrnehmung zu sein.

Der leitende Angestellte hat sich schon in den 80igern vom Commodore und Senator hin zu anderen Marken orientiert - und insbesondere auch den Aufstieg von Audi ermöglicht.
Ähnlich bei Ford, wobei dort die großen und doch günstigen (weil einfach konstruierten) Karossen (Granada, Taunus 20m) kaum von Führungskräften, sondern eher der gut betuchten "Arbeiterschicht" gekauft worden sind.

VW hat mit seinen klug hinzugekauften Marken (Skoda, Seat) viel abgegriffen. Und natürlich die Koreaner (die auch zu Lasten der Japaner).

Diese traditionelle Trennung in Arbeiter und Angestellte, wie es sie ja auch tariflich schon lange nicht mehr gibt, ist ja ohnehin heute fast überholt und kaum trennscharf vorzunehmen.
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  #29  
Alt 20.06.2022, 14:16
kaiwin kaiwin ist derzeit im Forum unterwegs
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Dec 2006 - Wohnort: 53757 n/a
Alfa Romeo: Alfa Romeo von kaiwin 156 SW, Spider 84
AW: Stellantis III

Jaja, der Danke Button…

Für das Alfa „Productmanagement“ wäre es schon nicht falsch, sich die Geschichte auch von anderen Marken anzusehen.

Als bei Opel und Ford die obere Mittelklasse starb, schrieben AMS und Co „Dinosaurier sterben aus“ ohne uns dahinter zu helfen, was an 5er, A6 und E-Klasse weniger Dinosaurier war. Heute stirbt auch die untere Mittelklasse: Insignia und Mondeo sind bald Geschichte und ein Blick auf die aktuelle E-Auto Generation zeigt auch das Schicksal von 3er/5er und A4/6 und Co.

Wenn Alfa sich weiterhin eine Giulia leisten wird, ist das schon ein Retro-Ding, denn Kasse wird man damit nie mehr machen.
Als die erste Giulia das Licht der Welt erblickte waren ihre Alleinstellungsmerkmale, ein Sportmotor in einer Limousine, sowas gab es bis dahin nicht. Inzwischen halten wir Limousinen und Hatchbacks für DIE Sportskanonen (im Lichte der umstehenden SUVs). Vielleicht ist der Stelvio in diesem Sinne die eigentliche aktuelle Giulia - ein Sportmotor (zumindest beim Q) in einem Familienauto (wie man es heute eben so fährt). Kombis fahren nur echt hart gesottene Sportfahrer, die sich noch bücken können beim Ein- und Aussteigen wie früher die Fahrer von Coupés und Roadster…

Der aktuelle Kurs (gefällt mir auch nicht) scheint so falsch nicht zu sein…
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  #30  
Alt 20.06.2022, 14:22
kaiwin kaiwin ist derzeit im Forum unterwegs
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AW: Stellantis III

Zitat:
Zitat von Jens klt Beitrag anzeigen
Ohne das jetzt evidenzbasiert mit soziologischen Studien untermauern zu können, scheint das auch nach meiner Wahrnehmung in der Tat eine sehr zutreffende Beschreibung des Kundenklientels und der Markenwahrnehmung zu sein.

Der leitende Angestellte hat sich schon in den 80igern vom Commodore und Senator hin zu anderen Marken orientiert - und insbesondere auch den Aufstieg von Audi ermöglicht.
Ähnlich bei Ford, wobei dort die großen und doch günstigen (weil einfach konstruierten) Karossen (Granada, Taunus 20m) kaum von Führungskräften, sondern eher der gut betuchten "Arbeiterschicht" gekauft worden sind.

VW hat mit seinen klug hinzugekauften Marken (Skoda, Seat) viel abgegriffen. Und natürlich die Koreaner (die auch zu Lasten der Japaner).

Diese traditionelle Trennung in Arbeiter und Angestellte, wie es sie ja auch tariflich schon lange nicht mehr gibt, ist ja ohnehin heute fast überholt und kaum trennscharf vorzunehmen.
Hi Jens,

das stimmt so nicht ganz: weder 20m noch Granada waren einfach konstruiert. Der Granada war der damaligen Benz Konkurrenz um Lichtjahre voraus.

Der Handwerker fuhr den vierzylindigen Consul.

Ähnlich bei Opel.

Und in den 80ern, ja da ging es imagemässig schon bergab, wie gesagt Managementfehlentscheidungen und die Anti-Amerikahaltung der intellektuellen Oberklasse haben dazu seinen Teil beigetragen.

1960 bis 1970 sah die Welt noch ganz anders aus… Natürlich auch für Fiat und Alfa…
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