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Zurück   Alfa Romeo Forum > Alfa Romeo Technik-Foren > Oldtimer

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  #31  
Alt 29.05.2008, 20:50
sirmike sirmike ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Oct 2007 - Wohnort: 95 Wil
Alfa Romeo: 2 x 164 Q4 - 155 V6 - 155 TS 16V - 90 QO - 75 QV - 75 America
AW: Haben heutige Autos eine Chance in 30 Jahren funktionierende Oldtimer zu werden?

Zitat:
Zitat von Alf Beitrag anzeigen
Was ist mit

- funzt, aber macht hin und wieder unerklärliche Dinge (reset, umfallende Bits, etc.)
- funzt ab und zu (Wackelkontakt, Unterspannung, etc.)
Erklärst du gerade den Digitaltacho vom Alfa 90?? Dann hast du noch ein sporadisch lästiges hochfrequentes Pfeffen aus dem Tachoinneren, und da, woher auch immer, vergessen.
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  #32  
Alt 29.05.2008, 21:33
33-146 33-146 ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Sep 2001 - Wohnort: SH
Alfa Romeo: auch...
AW: Haben heutige Autos eine Chance in 30 Jahren funktionierende Oldtimer zu werden?

Hi,

Ich kann mich auch noch gut erinnern, als man vor 30 Jahren sagte, dass ein Kadett B oder Rekord C Coupe nie und nimmer ein erhaltenswerter Oldie werde, weil er ja Fließbandproduktion sei ...
Das hat man eigentlich immer schon zu fast allen Fahrzeugen gesagt, wenn sie die schon erwähnte €1000-Grenze unterschritten haben.

Und dass alte Goliaths oder Lloyds wirklich bessere Qualität hatten als heutige Autos, wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen.
Oldies sind aber sogar die geworden.

Elektronische Steuerungen kann man mit heutigen Prozessoren und Schnittstellenbausteinen recht einfach emulieren.
In späteren Jahrzehnten wird's eher einfacher als schwerer.

Also nicht so schwarz sehen - think positive ...


Thomi
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  #33  
Alt 30.05.2008, 01:52
b-macchina b-macchina ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Jul 2005 - Wohnort: n/a
Alfa Romeo: spider 2.0 bj 92
AW: Haben heutige Autos eine Chance in 30 Jahren funktionierende Oldtimer zu werden?

Hi folks,

m. E. sollte man hier differenzieren zwischen technischer Erhaltbarkeit und Erhaltungswürdigkeit.

ad 1: Ich denke, daß es so lange noch/wieder ein Angebot für Elektronik-Komponenten gibt/geben wird, wie die Nachfrage vorhanden ist.
Sicherlich nicht vom Hersteller, aber immer häufiger von Spezialisten, die zunehmend die Spezialgeräte für Diagnose und Reparatur aufsammeln.

ad 2: Hier von Wertanlage zu sprechen, halte ich bei den meisten Modellen für unangebracht. Sieht man sich mal in den einschlägigen Tabellen die Preise für Note-2-Exemplare an, hat wohl jede Anlage als Festgeld mehr eingebracht.

Die wenigen Hochpreis-Klassiker sind in der Regel von vornherein nur in dreistelligen bis maximal vierstelligen Stückzahlen auf den Markt gekommen und wurden dann noch auf dem Weg zum Objekt der Begierde weiter dezimiert.

Versteht man den Erhaltenswert eines Fahrzeugs als Schönheit im Auge des Betrachters, darf man gerne einmal ein "jamei, schee isser scho.." einsammeln, aber von einer Preziose ist man da immer noch Lichtjahre entfernt.

Kurzum: erhalt ihn für Dich selbst, bring den Verkaufspreis zur Bank oder steig in eine richtige Hochpreis-Ikone ein (die den Unterhalt mehr als kompensiert und weiter steigt).

Tanti saluti
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  #34  
Alt 30.05.2008, 11:44
bellini bellini ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Dec 2007 - Wohnort: 20251 Hamburg
Alfa Romeo: Alfa Spider '93; Alfa 164 Super V6 '98
AW: Haben heutige Autos eine Chance in 30 Jahren funktionierende Oldtimer zu werden?

Zitat:
Zitat von b-macchina Beitrag anzeigen
Hi folks,

m. E. sollte man hier differenzieren zwischen technischer Erhaltbarkeit und Erhaltungswürdigkeit.

ad 1: Ich denke, daß es so lange noch/wieder ein Angebot für Elektronik-Komponenten gibt/geben wird, wie die Nachfrage vorhanden ist.
Sicherlich nicht vom Hersteller, aber immer häufiger von Spezialisten, die zunehmend die Spezialgeräte für Diagnose und Reparatur aufsammeln.

ad 2: Hier von Wertanlage zu sprechen, halte ich bei den meisten Modellen für unangebracht. Sieht man sich mal in den einschlägigen Tabellen die Preise für Note-2-Exemplare an, hat wohl jede Anlage als Festgeld mehr eingebracht.

Die wenigen Hochpreis-Klassiker sind in der Regel von vornherein nur in dreistelligen bis maximal vierstelligen Stückzahlen auf den Markt gekommen und wurden dann noch auf dem Weg zum Objekt der Begierde weiter dezimiert.

Versteht man den Erhaltenswert eines Fahrzeugs als Schönheit im Auge des Betrachters, darf man gerne einmal ein "jamei, schee isser scho.." einsammeln, aber von einer Preziose ist man da immer noch Lichtjahre entfernt.

Kurzum: erhalt ihn für Dich selbst, bring den Verkaufspreis zur Bank oder steig in eine richtige Hochpreis-Ikone ein (die den Unterhalt mehr als kompensiert und weiter steigt).

Tanti saluti
Ich pflichte dem voll bei. Allerdings muss man mit Blick auf alte Alfa feststellen, dass der Markt sehr begrenzt ist verglichen mit Mercedes-Benz und Porsche. Das dürften die beiden Marken sein, die auch die nur scheinbar Oldtimer-Begeisterten anziehen und damit im Mittel weit höhere Preise erzielen als dies bei anderen Marken der Fall ist. So verkauft man z. B. zumeist schneller einen 964er Cabrio für TEUR 40 als einen gleich gut erhaltenen Spider Serie 4 für TEUR 8, der im Neupreis die Hälfte gekostet hat.

Außerdem wird es interessant zu beobachten sein, wenn eine breite Masse an Leuten im ehemaligen Osteuropa zu einigem Wohlstand gekommen sein wird und sich auch dann einige Old- und Youngtimern zuwenden. Auch hier werden sicherlich Mercedes-Benz und Porsche vorn liegen. Aber je mehr diese preislich entrücken, umso stärker können Marken wie z. B. Triumph, Jaguar, MG und auch Alfa davon im Nachgang profitieren.
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  #35  
Alt 12.06.2008, 17:58
bertone flachus bertone flachus ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Sep 2007 - Wohnort: 04 n/a
Alfa Romeo: GTV Bertone
AW: Haben heutige Autos eine Chance in 30 Jahren funktionierende Oldtimer zu werden?

Liebe Alfisti,
ich bin ja richtig dankbar für eure sehr,sehr interessanten Meinungen.
Das Thema kann man wohl noch eine ganze Weile führen. Ich möchte noch etwas aus meiner Erfahrung hinzufügen: Ein Alfa aus den 60er und 70er Jahren ist mit fast nichts zu vergleichen. BMW hat damals ja vieles versucht zu kopieren, von der Doppelvergaseranlage im ti bis zum 3,0 CS der- wenn man ihn genau betrachtet- dem "Berti" sehr ähnelt. Ich hatte mich vor einigen Jahren von meinem Delta Integrale wehmütig getrennt, der m.E. auch zu den absoluten Klassikern zählen wird, denn hier werden Teile heute schon von Drittanbietern angeboten. Vor 4 Jahren habe ich mir als Alltagsauto den Leon TDI mit gechipten 185 PS gekauft und der läuft sogar ganz brav, bekommt aber schon jetzt nur die gelbe Umweltplakette. Da alle VAG Autos die gleiche technische Massenherstellung erfahren wird es natürlich eine Menge Gebrauchtes auf dem Markt geben. Dennoch:ich mußte inzwischen 2 Radlager, 2x Bremsscheiben, 1x Kupplung durch sich selbst zerlegendes 6-Gang Getriebe, Luftmengenmesser, Sitzheizungen, Airbagschalter und div. Fühler wechseln lassen. Vieles davon wurde in der heute sicher tollen und langen Garantiezeit ersetzt.
Beim Abholen meines Bertones mußte ich 600km mit einem 520i Leihwagen fahren, der 200 € Sprit wegsoff, der Berti brauchte für die exakt gleiche Strecke (auch mit 200 Sachen unterwegs) gerade mal 87,00 €.
Motortechnik mit 35 Jahren Unterschied.
Und mehr Spass habe ich definitiv mit dem Bertone.
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  #36  
Alt 13.06.2008, 15:58
Markus 76 Markus 76 ist derzeit abgemeldet
alfisti.net Foren-Gast
 
Dabei seit: Sep 2003 - Wohnort: Niederösterreich
Alfa Romeo: ja
AW: Haben heutige Autos eine Chance in 30 Jahren funktionierende Oldtimer zu werden?

Zum BMW E9 (2.5-3.0CS), daß der dem Bertone ähnelt kommt nicht von ungefähr, da sein Vor-Vorgänger der 3200CS (mit dem 8-Zyl. aus dem 507) eine Bertone Karosserie hatte vorallem die Dachpartie ist sehr ähnlich geblieben, dann kam der 2000CS mit der hässlichen front der aber sonst schon fast gleich war mit dem nachfolgenden 2800CS (E9).
Bevor der E9 kam ließ BMW die "Neue-Klasse" designen, bei Michelotti (der zuvor bei Vignale tätig war), der das damals neue BMW Gesicht trug. Der E9 war eine sehr gelungene Kombination aus beiden Designlinien von Wilhelm Hofmeister. Den E9 gab es ab 68 als 2.8L mit 170PS und hatte Serienmässig Servo und e-Fensterheber für die hinteren Scheiben und Sperr-Diff, optional gab es EFH vorn, Echt-Leder, Klima
Also ich finde wer, das in Europa 1968 schon auf der Liste hatte dem kann man eigentlich nicht vorwerfen ein nachbauer zu sein.
Und Einzeldrosselklappen waren schon vor dem Krieg bekannt.....

LG
Markus
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