.......Fortsetzung aus dem Thema "DCOE Vorzerstäuber anpassen"
Hallo Wolfgang, ich werd jetzt im Winter versuchen meinen Ventiltrieb zu vermessen. Die 051-er Welle, jedoch mit Umschliff (Rampe und max.Hub),
für Einlass interessiert mich noch immer.
Testarossa hast du bei dir 11mm Wellen im Einlass verbaut ?
Gibts da Unterschiede im Trieb zwischen 2000-er und 1750-er Köpfe ?
Wenn man den max.sinnvollen Hub für Einlass grob rechnen will soll man diesen ja mit dem Kanalquerschnitt vergleichen,hab ich zumindest im Internet gelesen.
Soll man da den kleinsten Kanalquerschnitt heranziehen oder den Querschnitt knapp vorm Ventil (Ventiltellerinnendurchmesser) um die Bandbreite eines sinnvollen Hubes einzugrenzen ?
Grüsse. Günter
ich hatte damals. lang ist´s her , 288 grad schrick nockenwellen mit 11mm hub verbaut. die funktionierten gut , ohne weiteren irgendwelche änderungen am kopf.
in verbindung mit 45er vergaser und verdichtung 10;1 ÜBER 140 PS
ich will aber nicht bestreiten dass manche anderen 11 mm wellen am zyl.-kopf ( wie kuni sagt ) Nacharbeit erforderlich machen.
gruss testsrossa
Hallo Testarossa, danke für deine Infos.
Leider ist die Beteiligung noch etwas gering zu diesem Thema.
Entweder kein Bedarf oder streng gehütete Geheimnisse. :-))
hi Günther, alles top secret,
einen universal tip gibt es eh nicht.
es kommt auch darauf an wie weit du gehen willst, was dein ziel ist.
20 ps kannst du mit relativ moderaten mitteln " rausholen " .
auf jeden fall musst du dir ein paar gescheite nockenwellen holen, das ist die halbe miete.... gruss testarossa
Hallo,ich denke auch (Secret). Ich möchte meine 1750GT 2.Serie von einem momentanen Nm-Plateau von durchschnittlichen 150Nm auf 180Nm anheben.
Beginnend bei ca.3000 bis gute 5000 raus. Einlasshub weiss ich eben noch nicht weiter (vielleicht brauch ich gar keine 10,7mm) Auslasshub um einiges geringer. Asymetrische Profile für E und A. Wenig Überschneidung.
Sprich ich möchte gerne Drehmomentenwellen verbauen und keine Drehzahlwellen mit Mörderüberschneidung. Aber mir fehlt da noch komplett das Basiswissen.
Eine Buchempfehlung würd mir auch sehr helfen.
Nicht allzu theoretisch, so ein gesunder Mix aus Theorie und Praxis.
Grüsse. Günter
dann will ich da auch mal meine bescheidenen Erfahrungen erzählen:
Bei meinem 1600er war vor ca. 8 Jahren ein neuer ZK fällig, der alte hatte ziemlich Material eingebüßt infolge Korrosion (so wurde mir das zumindest gesagt, an der Dichtungsfläche waren aber einige Lunker bzw. Materialausbrüche). Ich hab dann von einem Händler in der Nähe von Köln einen überholten ZK komplett mit Nockenwellen gekauft, den er für einen Kunden aufgebaut hat, der kurz danach seine Bella geschrottet hatte. In dem ZK war die normale Auslassnockenwelle verbaut, auf der Einlassseite aber eine aus einem späteren Baujahr. Wenn ich mich recht erinnere, ist es eine aus einem 2000er, auf alle Fälle ist da ein Phasenwandler dran, der aber natürlich in meinem Spider "stillgelegt" ist. Für diese NW musste am ZK etwas Material abgenommen werden, da sie einen größeren Hub hat als für den 1600er ZK vorgesehen. Es hieß damals, dass ich durch den größeren Hub etwas mehr Drehmoment habe.
Ich weiß jetzt leider nicht, ob dieser Umbau eine Art Standardmodifikation und damit schon hinreichend bekannt und diskutiert ist, was ich mit diesem Beitrag aber sagen möchte ist, das durch die Bearbeitung des Zylinderkopfes (Materialabtrag im Bereich der Führungen der Tassenstößel) keinerlei Beeinträchtigung der Alltagstauglichkeit eingetreten ist. Mein Spider ist, zumindest im Sommer, ein daily driver, und seit dem Umbau bin ich bestimmt 70.000 km ohne Probleme am Ventiltrieb gefahren.
Hallo Nockenwellen-Spezis, zu den Spreizungen hätt ich noch einige generelle Fragen.
Wenn ich Feintuning an einem Serienmotor betreiben möchte,wäre da über die E-Spreizung bzw.A-Spreizung was zu holen ?
Beispiel: ich vergrössere nur die Einlassspreizung um einige KW-Grade was hätte das für Auswirkungen ?
Oder ich vergrössere E-Spreizung und verkleinere A-Spreizung, lass also die Überschneidung gleich.
etc.,ec.
Mich würds interessieren was diese verschiedensten Änderungen an den Spreizungen bewirken an Hand des Beispiels eines Serienmotors.
Danke euch.
Saluti. Günter
Hallo Barista, danke dir für den Link. Die grosse Bandbreite der Spreizungsverstellung der E-Welle ist interessant.
Wurden die Nordmotoren werksmässig eher auf Drehzahl oder Drehmoment gestellt ? (weil ich denke max.PS verkaufen sich besser als Nm)
Und ist die symetrische Spreizung (E und A gleich) das gelbe vom Ei ?
(ich denke viele Nordmotoren haben die ja serienmässig, meiner zumindest schon)
Mich hätte es interessiert wie man die Wellen verstellen könnte um etwas mehr Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich (3000-4500) zu erreichen.
Die 5300 mit max.Leistung brauch ich auf der Strasse eher selten.
Selbstversuche am Prüfstand ohne irgendwelche Anhaltspunkte halt ich auf Grund meiner Faulheit nicht lange durch. :-))
Saluti.
Die grosse Bandbreite der Spreizungsverstellung der E-Welle ist interessant.
Was ist daran neu ? Bereits die Einspritzer-Nordversionen zu Anfang der Achtziger (also bereits vor TS) mit Phasenversteller am Einlass hatten 20° Verstellwinkel = 98 zu 118° Spreizung.
Nicht neu, interessant (für mich) hab ich geschrieben. Und damit meinte ich die Bandbreite und nicht die Technik (Phasensteller). 98 Grad E-Spreizung hohe Drehzahlen,118 Grad kleine Drehzahlen um dort eben die Füllung zu steigern und damit das Drehmoment, OK. Danke dir.
Und wie verhält sich das bei der A-Spreizung ?
Kann man da auch mithelfen, also wenn man per E-Spreizung grösser stellt um
Füllung nach unten zu schieben, sollte man die A-Spreizung zusätzlich grösser oder kleiner machen um den Effekt zu steigern ?
Dann hätte ich meine Anhaltspunkte um zwei,drei Versuche beim nächsten Prüfstandlauf zu versuchen. Danke dir.
Grüsse. Günter