In einem mit 265.845 Pkw-Zulassungen reduzierten Gesamtmarkt (Rückgang von rund 2,7 Prozent) hat die Fiat Automobil AG im Juli 2006 den Steigerungstrend ihrer aktuellen Marktperformance mit positiven Absatzzahlen erneut bestätigt.
Mit einem Absatzvolumen von 7.349 (KBA) neu in den Verkehr gebrachten Automobilen der Marken Alfa Romeo, Fiat und Lancia und einem Plus von 15 Prozent (gegenüber Juli 2005) konnte das Wachstum der vorangegangen Monate fortgesetzt werden. Kumuliert für den Zeitraum Januar bis Juli 2006 haben die drei italienischen Pkw-Marken mit 59.351 Zulassungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 30 Prozent zugelegt. Der Marktanteil erreichte rund 3,0 Prozent (Januar bis Juli 2005: 2,3 Prozent).
Alfa Romeo erreichte im Juli mit 1.153 Einheiten ein Wachstum von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Kumuliert konnte Alfa Romeo von Januar bis Juli 2006 bereits um 36.6 Prozent auf 9.248 Zulassungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen, der Marktanteil lag bei 0,4 Prozent.
Am stärksten konnte die Marke Fiat im Juli 2006 mit 5.984 Zulassungen zulegen und das hervorragende Zwischenergebnis des bisherigen Jahresverlaufes fortsetzen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt der Zuwachs 18 Prozent. Der Marktanteil wuchs auf 2,3 Prozent (Juli 2005: 1,4 Prozent). Auf den Bestseller Punto entfielen dabei 2.323 Zulassungen.
Mit 48.571 Zulassungen stieg der Absatz im Zeitraum Januar bis Juli 2006 gegenüber dem Vorjahr um 29,7 Prozent, der Marktanteil der italienischen Marke wuchs auf 2,4 Prozent (Januar bis Juli 2005: 1,3 Prozent).
Die elegante italienische Automobilmarke Lancia fand in den ersten sieben Monaten des Jahres 1.532 deutsche Käufer.
Ein Wachstum bei Alfa von 3,8% im Jahresvergleich ist ja wohl eine mittlere Katastrophe, wenn man bedenkt, daß letztes Jahr praktisch keine 156er verkauft wurden und diesen Juli dafür mit 159 Limousine und Sportwagon die verkaufsstärksten Modelle im Markt sind. Von diesen wurden 697 Stück neu zugelassen, das sah in den Anfangsjahren des 156 anders aus. Hauptproblem für Alfa in Deutschland scheint aber der Einbruch beim 147 (inkl. GT) zu sein, der mit 431 Einheiten ein Minus von 48% verzeichnete. Weitere Infos: www.kba.de