Neuigkeiten |
Tuning & Teile |
Community |
Hilfe |
|
|
 |
|

05.03.2008, 13:29
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Aug 2001 - Wohnort: 007 n/a
Alfa Romeo:
147
|
|
|
Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Hallo,
mich würde mal interessieren, anhand welcher Kriterien sich im Motorsport die Spreu vom Weizen trennt, und ob diese objektivierbar sind?
In anderen Sportarten, ohne große Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit einer externen Maschine, ist dies ja relativ simpel.
Es sind dort die persönlichen konditionellen Eigenschaften, technische Fertigkeiten, taktisches Vermögen und die individuelle psychologische Disposition.
Dieses Gesamtpaket ist auch letztendlich der limitierende Faktor, der über eine Sportkarriere entscheidet.
Wie sieht das im Motorsport aus?
Sind dort letztlich frühzeitige Gönner und gute Kontakte wegweisend ob man in einem Ferrari oder Arrows sitzt, oder gibt es ein fahrerisches Anspruchs-Qualitätsprofil welches man objektiv nachvollziehen kann?
mfg figo
Geändert von figo (05.03.2008 um 13:35 Uhr)
|

06.03.2008, 11:25
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Jan 2002 - Wohnort: 336.. - owl
Alfa Romeo:
gefönte 4läufige Stute aus Jungbunzlau
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
na Figo, kommt nix, wa?
 l.o.
|

06.03.2008, 13:24
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Aug 2001 - Wohnort: 007 n/a
Alfa Romeo:
147
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Is schon recht überschaubar.  Wäre nicht der erste figo-wills-wissen-fred, der als Rohrkrepierer endet.....
figo
|

06.03.2008, 16:33
|
 |
alfisti.net
|
|
Dabei seit: Aug 2001 - Wohnort: 42 n/a
Alfa Romeo:
164, Spider 916, 156
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Zitat:
Zitat von figo
Es sind dort die persönlichen konditionellen Eigenschaften, technische Fertigkeiten, taktisches Vermögen und die individuelle psychologische Disposition.
Dieses Gesamtpaket ist auch letztendlich der limitierende Faktor, der über eine Sportkarriere entscheidet.
Wie sieht das im Motorsport aus?
Sind dort letztlich frühzeitige Gönner und gute Kontakte wegweisend ob man in einem Ferrari oder Arrows sitzt, oder gibt es ein fahrerisches Anspruchs-Qualitätsprofil welches man objektiv nachvollziehen kann?
|
Die oben genannten Kriterien, einschl. Kenntnisse der besonderen fahrphysikalischen Parameter auf der Rennstrecke, treffen auch auf den Motorsport/Piloten zu. Gute connections/"Gönner" sind natürlich durchaus hilfreich, genauso wie ein optimal (d.h. von einem guten Team) vorbereitetes Auto. Du hast dir die Frage eigentlich schon selbst beantwortet
|

06.03.2008, 17:11
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Feb 2003 - Wohnort: 76 Karlsruhe
Alfa Romeo:
Mito 1.4 TB (120PS) Turismo
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Ja, aber das ist doch alles trainierbar, erlernbar.
Nen reicher Papi mit Connections in den Motorsport ist schon zwingend nötig um oben mitzuschwimmen..siehe Nico Rosberg, Villeneuve und wie die Milchbubis alle heissen......
Grüße,
CHILI
|

06.03.2008, 17:18
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Aug 2001 - Wohnort: 007 n/a
Alfa Romeo:
147
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Zitat:
|
Zitat von Peter
Die oben genannten Kriterien, einschl. Kenntnisse der besonderen fahrphysikalischen Parameter auf der Rennstrecke, treffen auch auf den Motorsport/Piloten zu. Gute connections/"Gönner" sind natürlich durchaus hilfreich, genauso wie ein optimal (d.h. von einem guten Team) vorbereitetes Auto. Du hast dir die Frage eigentlich schon selbst beantwortet. 
|
Hallo Peter,
danke für die Rückmeldung.
Sicherlich ist eine gute Pyhsis auch bei Rennfahrern ein wichtiger Aspekt, aber nicht so entscheidend wie bei normativen Sportarten, die lediglich ihren Körper zur Verfügung haben.
Meine Frage berührt eigentlich deinen Aspekt der fahrphsykalischen Parameter und deren Beherrschung. Werden diese im Laufe einer Fahrerlaufbahn regelmässig trainiert?
Bzw. was trainiert ein Rennfahrer überhaupt?
Haben die mal in identischen Fahrzeugen gesessen um dann klar zu sagen können, der oder der ist besser aufgrund dieser oder jener Kriterien?
Ich find es, für mich als Laien, höchst spekulativ, wenn Fahrer als vermeintliche Talente hochgejubelt, oder zu Graupen abgestempelt werden.
mfg figo
Geändert von figo (06.03.2008 um 17:27 Uhr)
|

06.03.2008, 17:43
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Mar 2004 - Wohnort: 51789 Hausgrund
Alfa Romeo:
GTV 2.0 TB - 75 2.0 TS
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Zitat:
Zitat von figo
Hallo Peter,
danke für die Rückmeldung.
Sicherlich ist eine gute Pyhsis auch bei Rennfahrern ein wichtiger Aspekt, aber nicht so entscheidend wie bei normativen Sportarten, die lediglich ihren Körper zur Verfügung haben.
|
Naja, im Zweifelsfall sind Piloten aber stärker belastet als Leichtathleten (G-Kräfte, Schaltvorgänge, Kuppeln, Bremsen, schnelle Reaktionsfäigkeit etc.)
Zitat:
Zitat von figo
Meine Frage berührt eigentlich deinen Aspekt der fahrphsykalischen Parameter und deren Beherrschung. Werden diese im Laufe einer Fahrerlaufbahn regelmässig trainiert?
Bzw. was trainiert ein Rennfahrer überhaupt?
Haben die mal in identischen Fahrzeugen gesessen um dann klar zu sagen können, der oder der ist besser aufgrund dieser oder jener Kriterien?
|
Natürlich werden die trainiert. Bei jedem Rennen, Training, oder an der playstation.
Und ja, die meisten Nachwuchs-Serien haben ja einheitliches Material, so dass die fahrerischen Qualitäten verglichen werden können. Wobei das noch nicht notwendigerweise heißt, dass z.B. ein Fahrer, der gut in der Formel Junior war, automatisch auch gut im Tourenwagen-Bereich ist. Das gilt selbst bei Wechsel innerhalb von vermeindlich ähnlichen Serien. Beispiele von Fahrern, die z.B. in der Cart Szene überragend waren und dann in der F1 keinen Blumentopf gewannen gibt es ja nun einige (z.B. Mario Andretti oder Alex Zanardi)
Zitat:
Zitat von figo
Ich find es, für mich als Laien, höchst spekulativ, wenn Fahrer als vermeintliche Talente hochgejubelt, oder zu Graupen abgestempelt werden.
mfg figo
|
Spekulativ ist es auch für die "Experten".
Dino
|

06.03.2008, 20:50
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Feb 2005 - Wohnort: 71522 Backnang
Alfa Romeo:
Früher: 146 1.6TS und 156 Selespeed.
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Zitat:
Zitat von dinosaur
Beispiele von Fahrern, die z.B. in der Cart Szene überragend waren und dann in der F1 keinen Blumentopf gewannen gibt es ja nun einige (z.B. Mario Andretti oder Alex Zanardi)
Dino
|
Du meinst sicherlich Michael Andretti, denn Mario war als Weltmeister auf einem Lotus recht erfolgreich.8)
|

06.03.2008, 21:55
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Mar 2004 - Wohnort: 51789 Hausgrund
Alfa Romeo:
GTV 2.0 TB - 75 2.0 TS
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Zitat:
Zitat von vale156
Du meinst sicherlich Michael Andretti, denn Mario war als Weltmeister auf einem Lotus recht erfolgreich.8)
|
Stümmt - den Sohn eben...
Dino
|

06.03.2008, 22:57
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Mar 2004 - Wohnort: 80 MUC
Alfa Romeo:
GTV6 3l
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Zitat:
Zitat von Hot Chili
Ja, aber das ist doch alles trainierbar, erlernbar.
Nen reicher Papi mit Connections in den Motorsport ist schon zwingend nötig um oben mitzuschwimmen..siehe Nico Rosberg, Villeneuve und wie die Milchbubis alle heissen......
|
Ein gewisser M. Schumacher kommt nicht wirklich aus reichem Elternhaus, vom Herrn Hamilton wär's mir auch nicht bekannt. Und Talent mit guter körperlicher Veranlagung gehört schon auch dazu.
|

06.03.2008, 23:40
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Feb 2003 - Wohnort: 76 Karlsruhe
Alfa Romeo:
Mito 1.4 TB (120PS) Turismo
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Ja mag sein, ich kenn die Lebensläufe der Fahrer nicht so genau und bin auch sonst ein Rennsportlaie
Aber ab nem gewissen Können braucht es dann aber zumindest einen Förderer mit Kohle. Oder wie funktioniert das dann...über Stiftungen, a la deutsche Sporthilfe?
Grüße,
CHILI
|

07.03.2008, 09:06
|
 |
alfisti.net associazione
|
|
Dabei seit: Aug 2001 - Wohnort: 88339 Bad Waldsee
Alfa Romeo:

kein JTD
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
völlig unüblich übertreibe ich mal etwas:
in oberster Liga braucht es weniger Können, mehr Gönner!
Ganz extrem zu sehen, aktuell bei MotoGp: Stoner kam, sah & siegte > wurde ratzfatz Weltmeister auf DUCATI.
DUCATI hat anscheinend die beste software. Es wird nachgesagt, dass der Fahrer (mehr oder weniger) das Hirn ausschalten und nur den Hahn aufreissen muss...wheelspin usw regelt die software. Für jede einzelne Kurve wäre separater Drehmomentverlauf (inkl Anti-Schlumpf-Regelung) programmiert.
Die älteren Mopedartisten kommen mit dieser Fahrerei nicht so arg klar...die Nachwuchsgeneration ist aber so gezogen worden. Computerfahrer werdens ei genannt.
Vergleichbar mit Ingemar Stenmark, der bezwinger der Kippstangen beim Slalom: er trainierte bereits in Jugend mit Kippstangen, als sie bei WM noch nicht eingesetzt wurden. Als Kippstangen Programm wurden, fuhren die anderen noch Bogen drum rum, währen Stenmark frontal drauf zu fuhr...sein Hirn konnte bereits damit umgehen, wusste, dass die Stangen wegspringen.
Woran liegt es, dass die Elite immer Jünger wird? Dass ein Hamilton im Schnelldurchgang beinahe F1-Weltmeister wird? Bestimmt nicht daran, dass er derart begnadet ist (natürlich kann er Fahren), sondern dass das Geraffel offensichtlich immer leichter zu fahren ist.
Eigentlich müsste es heissen: "the Champion is MagnetiMarelli"
|

07.03.2008, 13:01
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Mar 2004 - Wohnort: 80 MUC
Alfa Romeo:
GTV6 3l
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Volle Zustimmung. Allerdings meine ich trotzdem, dass sich langfristig die wirklich Guten trotzdem rauskristallisieren - z.B. im Vergleich mit Teamkollegen. Und nach oben muss man ja auch erstmal kommen - die, die sich in Teams einkaufen, sind nur selten ganz vorn dabei. Sich hingegen in einer Serie wie GP2 oder auf der Kartbahn durchzusetzen, zeugt im Normalfall schon von Können.
@Hot Chili: es ist natürlich vorteilhaft/ Voraussetzung, dass einem die Eltern bspw. ein Kart kaufen können um den Filius bei Wettbewerben starten zu lassen. Bsp. M.S.: die allseits bekannte Kartbahn des Vaters in Kerpen; oder Hamilton: bei Kartrennen in jungen Jahren so positiv herausgestochen, dass er vom Mclaren-Teamchef entdeckt und von da an gefördert wurde.
Entweder man ist so gut, dass man schon früh von Teams bezahlt wird, oder man kümmert sich erstmal um Geld - z.B. über (lokale) Sponsoren, oder auch solvente Freunde/Verwandte.
|

07.03.2008, 13:15
|
|
alfisti.net Foren-Gast
|
|
Dabei seit: Aug 2003 - Wohnort: 9073 n/a
Alfa Romeo:
Fiat 500
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Zitat:
|
Es wird nachgesagt, dass der Fahrer (mehr oder weniger) das Hirn ausschalten und nur den Hahn aufreissen muss...
|
Und wenn die Elektronik mal nicht tut wie's soll passiert sowas .
(Bei Probestart versagte Startautomatik/Traktionskontrolle)
Rennfahrer sind IMHO extrem schwer zu vergleiche weil so viele Faktoren reinspielen, kaum passt irgendeine Klinigkeit nicht sieht's oft aus als könne der jenige seinen Job nicht.
Während andere als Superhero dastehen weil gerade das Drumrum perfekt passt (Loeb oder Bayliss zB.)
|

07.03.2008, 13:41
|
 |
alfisti.net associazione
|
|
Dabei seit: Aug 2001 - Wohnort: 88339 Bad Waldsee
Alfa Romeo:

kein JTD
|
|
|
AW: Qualitätskriterien für Rennfahrer: Welche gibt es?
Zitat:
Zitat von Anderl
Volle Zustimmung. Allerdings meine ich trotzdem, dass sich langfristig die wirklich Guten trotzdem rauskristallisieren
|
schon schon... aber früher musste ein Fahrer step by step dazu lernen.
Motorrad ist für mich deutlicher, als Auto - prinzipiell aber gleiche Tendenz. Früher gab es keinen 500er-Neuling, der auf Anhieb dabei war. Er brauchte eher Jahre zum siegen. Heute steigen die Jungs aus kleiner Klasse (250er) zu MotoGp auf und sind von Anfang an jederzeit siegfähig.
Im Auto ist auch Schnelldurchlauf (durch die Klassen) angesagt.
Die heutigen Jungs sind bestimmt nicht fahrfähig fitter als die früheren,
sie haben eher leichter beherrschbares Werkzeug.
Daher: die Spitze ist breiter geworden, da der Anspruch geringer ist.
Der richtige Gönner, die richtige Technik ist heute wichtiger, als das Fahrkönnen,
bzw dies Fahrkönnen ist evtl eher erlernbar und es ist weniger Instikt gefragt... zumindest um in diese Fahrerschicht zu gelangen.
Der Permanentsieger hat dann wiederum nicht nur gute Techniker sondern auch noch die Instikte,
bzw mit diesen Instikten kann auch mit Schund vorne mitgehalten werden.
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist Aus.
|
|
|
|
|