Wären für Benziner + Diesel gleiche Eckdaten, würde dort gar niemand Diesel fahren.
4 Zylinder, 2 Liter Hubraum, Aufladung und keine Fremdzündung... da bau dann mal nen Benzinmotor draus.
Ist halt immer blöde, wenn unterschiedliche Motoren teilnehmen sollen. Nen Wankelmotor passt ja dort auch nicht so recht rein. Auch wenn es ein Benziner ist...
Nur kurz zu den Regularien: Diese werden von Funktionären gemacht und sind für alle beteiligten Teams einsehbar/einheitlich. Wenn sich der Sportler respektive sein Arbeitgeber daran nicht beteiligen möchte, steht es ihm frei, von einer Nominierung Abstand zu nehmen (ggfs. die Serie zu wechseln). Wer sich von Regelanpassungen benachteiligt oder potentiell übervorteilt fühlt und dieses procedere in der WTCC nicht akzeptiert, sollte konsequenterweise von vorneherein kein Auto dafür entwickeln. Dann hat sich das Thema in kürzester Zeit von alleine erledigt.
Nur kurz zu den Regularien: Diese werden von Funktionären gemacht und sind für alle beteiligten Teams einsehbar/einheitlich.
na und... deswegen muss ich´s trotzdem nicht gut finden.
Nix anderes erwähnte ich, als dass ich der Meinung bin, dass es für mich kein sauberer und schöner Sport ist...aus genannten Gründen.
Kann ich aber verstehen, dass du solche Dinge gut findest, in denen Nachläufer künstlich nach vorne positioniert werden.
Zitat:
Zitat von Peter
und sind für alle beteiligten Teams einsehbar/einheitlich.
und weil sie für alle so einheitlich sind, hat SEAT z.B. eine Sondergenehmigung für die (eigentlich nicht-reguläre) Hinterachse.
Und weil sie für alle so einheitlich sind, hat Chevrolet...
Kann ich aber verstehen, dass du solche Dinge gut findest, in denen Nachläufer künstlich nach vorne positioniert werden.
Kann inhaltlich nicht folgen: Welcher "Nachläufer" ist z.B. nach "vorne gezogen" worden? Die weight handicaps waren für alle (5-6) Top-Fahrer über weite Saisonanteile annähernd gleich. Wenn Du Thompson meinst, der ist (gerade zum Schluss) fast immer mit 60kg Zusatz gefahren und hätte trotzdem beinahe noch den Titel geholt. Ähnliches gilt für Menu, Y.Muller..
Zitat:
und weil sie für alle so einheitlich sind, hat SEAT z.B. eine Sondergenehmigung für die (eigentlich nicht-reguläre) Hinterachse. Und weil sie für alle so einheitlich sind, hat Chevrolet...
Zitiere mich dazu mal selbst: "Wer sich von Regelanpassungen benachteiligt oder potentiell übervorteilt fühlt und dieses procedere in der WTCC nicht akzeptiert, sollte konsequenterweise von vorneherein kein Auto dafür entwickeln". Technische Anpassungen sind seit ETCC-Zeiten usus und jeder der in diese FIA-Serie ging, wusste dies bzw. musste damit rechnen. Kann mich auch nicht erinnern, dafür ne Bewertung wie "gut" (finden ) o.ä. benutzt zu haben. So liefen die Dinge halt.
Zitiere mich dazu mal selbst: "Wer sich von Regelanpassungen benachteiligt oder potentiell übervorteilt fühlt und dieses procedere in der WTCC nicht akzeptiert, sollte konsequenterweise von vorneherein kein Auto dafür entwickeln".
wenn Hersteller A da mitspielt und zu dem Zeitpunkt Sonderregelungungen ein absolutes Tabu sind, dann aber z.B. in einer folgenden Saison solch individuelle Verbiegungen für Hersteller B gemacht werden,
und auch du (Peter) diese Kenntnis hast,
dann wirkt deine Aussage "dann hätte er (Hersteller A) von vornerein kein Auto bauen dürfen" etwas seltsam.
Ausserdem reden wir (zumindest ich) nicht nur von Regelanpassung (welche ja für alle gelten würde) sondern vor allem für Sonderregelung die nur für einen einzigen zählt.
Hinterachse SEAT: wenn sie für das gemeine Volk eine (im Serienbau günstige) widerwärtige Hinterachse bauen, mit dem Auto (u.a. wegen der HA) in der WTCC keine gute Figur machen, dann hätten sie sich den Einstig vorher überlegen sollen.
Eine Sonderregelung alleinig zu ihren Gunsten kann es wirklich nicht sein...darf es nicht geben,
oder wir zwei verstehen von Sport was grundlegend verschiedenes.
Würde DACIA unter der Voraussetzung mitmachen, dass ihnen allzeit 300m kürzere Strecke zugesprochen wird, dann würden dies die WTCC-Verantwortlichen wahrscheinlich auch noch möglich machen.
Ab sofort kleineres Spielfeld für den Gegner von Roger Federer!
Würde DACIA unter der Voraussetzung mitmachen, dass ihnen allzeit 300m kürzere Strecke zugesprochen wird, dann würden dies die WTCC-Verantwortlichen wahrscheinlich auch noch möglich machen
Ich gehe davon aus, dass auch die FIA ab 2009 eine Neustrukturierung der TW-Regularien (in der WTCC oder wie immer das Kind dann heissen wird) als sinnvoll und notwendig erachtet. Dabei sollte dann darauf geachtet werden, dass ein Herumstricken an techn. Parametern im Nachhinein, z.B. in Form von Sonderregelungen nicht mehr möglich ist. Ich erwähnte ja bereits (im alten TW-Thread), dass hinter den Kulissen schon Sondierungsgespräche zwischen der FIA und einigen Herstellern (u.a. Alfa Romeo) stattgefunden haben, um dahingehend transparente und stabile Bedingungen zu schaffen. Das halte ich für gut.
*Wenn mir /oder anderen usern konkretere Infos dazu zugänglich sind, können/sollten wir es im Motorsport-Board nochmal thematisieren.
Der aktuelle Leon hat aber imho wie alle anderen Modelle auf Golf V Plattform eine Multilink-HA, ähnlich wie vom Focus zuerst in dieser Klasse eingeführt.
Der aktuelle Leon hat aber imho wie alle anderen Modelle auf Golf V Plattform eine Multilink-HA
hat jemand etwas anderes gesagt?
WTCC habe ich chronologisch nicht sattelfest im Kopf...die Modellwechsel auch nicht wirklich.
Der aktuelle LEON dürfte erstmals 2006 durchgehend gerannt sein. Zuvor demnach die Achsengeschichte.
Ich meine zudem (nicht ganz sicher) dass sie zwischenrein auch mal sporadisch mit der Stufenheckvariante unterwegs waren, weil dort zuerst Neuerungen drin waren...kann mich hierbei aber auch täuschen, habe aber sowas im Hinterkopf.
Achsooo - ich bezog's automatisch auf die aktuelle Saison und damit auch Modellreihe. Ois klar.
was auch naheliegend ist.
Bei Chevrolet gab´s auch irgendwas ...erinner mich aber nicht.
Ebenso seltsam (für mich) die u/min-Regelung: dass ein 6-Zyl nicht so hoch drehen darf wie ein 4-Zyl
Meine Meinung: wenn ein Hersteller in Serie einen kostenintensiveren Motor verbaut, dann darf dies auch gerne in Rennserie belohnt werden.
Ebensolches mit Getriebe. Warum wird hier Hinterradantrieb benachteiligt?
Auch hier meine Meinung: wenn ein Hersteller in Serie einen kostenintensiveren (und besseren) Hinterradantrieb verbaut, dann darf dies auch gerne in Rennserie belohnt werden.
Klar, dann würde BMW noch mehr Vorteile haben...aber dies vor allem, weil sie besseres Ausgangsmaterial haben.
Nochmals Roger Federer: will ich gegen ihn Antreten, dann muss ich persönlich entsprechend gerüstet sein. Ist ja nicht so, dass er mit zig handycaps zu ´nem Grand Slam antritt, nur weil ich´s anders keine Chance hätte.
So lange sie in WTCC solch komische handycap-Regelung haben, so lange ist es für mich kein sauberer Sport, sondern TV-Show.
ps: nein, ich gucke kein Tennis und kaum Wetten Dass.
Stimme zu. Das Problem ist halt nunmal prinzipiell, dass derart Rennerien zu 99% Zuschauersport sind und daher der Showfaktor eine zentrale Rolle spielt. Fährt einer permanent vorn, mag der daraus zwar kurzfristig einen Imagegewinn erzielen, aber Konkurrenz wie Zuschauer steigen dann auch recht schnell aus... So gesehen reiner Selbsterhaltungstrieb der Serie.
Ausweg: Markenpokal, keine Serienbasis oder (mir pers. am sympathischsten): die anderen fangen an, anständige Serienautos zu bauen.
Spinnt man deinen Tennisvergleich noch weiter und wäre ein Federer schon vor Geburt gezielt zum Überspieler gezüchtet worden - also quasi die besagte Ausgangsbasis verbessert, würde gezielter Einsatz von Handicaps gegenüber normalen Fronttriebler- und Verbundlenkerachsen-Spielern schon wieder anders aussehen... OK, ist ein etwas abgedrehter Vergleich.
Spinnt man deinen Tennisvergleich noch weiter und wäre ein Federer schon vor Geburt gezielt zum Überspieler gezüchtet worden - also quasi die besagte Ausgangsbasis verbessert, würde gezielter Einsatz von Handicaps gegenüber normalen Fronttriebler- und Verbundlenkerachsen-Spielern schon wieder anders aussehen... OK, ist ein etwas abgedrehter Vergleich.
Genlabor Sprockhövel?
Vorsprung durch Technik wäre hier der gültige Slogan...wenn auch von Audi geklaut.
Vorsprung durch Technik hat für mich mehr Anreiz,
als Eingebremst für TV-Quote.
Wegen "Eingebremst für TV-Quote" schaue ich nur noch sporadisch in TV, an Strecke gar nicht mehr.
Ok, dafür gucken nun Hinz&Kunz...ist 100% Zugewinn.