Hallo zusammen!
Ich wollte einfach nur mal einen kleinen Bericht abgeben, wie ich denn so bei meiner Autosuche behandelt und vor allen Dingen bedient worden bin.
Wie ich schon in einem anderen Posting geschrieben habe, suche ich derzeit einen schicken neuen Wagen. In der näheren Auswahl stand (oder steht) noch der Fiat Bravo und der Mito (der es wohl auch werden wird).
Mein erster Weg führte mich zum Händler (Fiat und Alfa) um die Ecke um mir ein Bild von den beiden guten Stücken zu machen. Ich hatte viiiiel Zeit dazu, da mich der einzige Verkäufer (und Besitzer des Autohauses) erstmal ignorierte. Den Fiat durfte ich mir noch von innen ansehen, der Mito war abgeschlossen. Abgeschlossen? Hm. Komisch.
Naja. Egal, ich also hin und mich "beraten" lassen. Die ganze Sache war nach 60 Sekunden zu ende und er gab mir noch Hausaufgaben auf: "Überlegen Sie sich erstmal welchen von den beiden Sie haben wollen, und dann kann ich Sie auch gerne beraten". Aha.
Naja, nächster Weg führte mich zu einem kleinen Fiat Händler in der Seitenstrasse: Ach schönen Guten Tag. Ich bin Herr ... Wie kann ich Ihnen helfen? Käffchen? Wasser? Bitte hier, bitte gleich, bitte sehr. Nach ca. 1 Stunde bin ich mit dem Versprechen raus, dass ich jeden Wagen (auch die Neuen) jederzeit gerne zur Probefahrt nehmen könne. Übers Wochenende? Aber sicher, Sie wollen den doch kennenlernen, gell?
Ab zum nächsten Fiatfritzen. Dort landete ich in einem erstaunlich heruntergekommenen Laden in dem ich mich sofort unwohl fühlte. Ok, jeder hat seine Chance und ich will ja auch Geld sparen, also ab zu dem alten Mann hinter dem Schreibtisch. Nachdem er mir (während ich stehen durfte, war ja kein Stuhl da) einen Preis für meinen Traumwagen "errechnet" hatte: "Also so zwischen 18.000 € und 24.000 €", da müssen Sie schon mit rechnen" bin ich dann auch kurzerhand raus. Der bekommt meine hart verdienten Piepen nicht zu sehen!
Die nächsten Exkursionen erspare ich Euch. Viel anders verliefen die auch nicht.
Bis ich dann in einem Alfa Haus in der nächst grösseren Stadt landete. Große Glashalle, viele unterschiedliche Autos, und auch nach 18:00 noch geöffnet! "Oh, entschudligen Sie bitte, Herr xxx ist heute nicht im Haus, schauen Sie bitte am Montag wieder rein". Hab ich dann gemacht, nachdem ich mich telefonisch angekündigt hatte. Ich hingekommen und bevor ich mich setzen konnte, hatte ich schon den Schlüssel für einen Probewagen in der Hand. "Wann soll ich wieder hier sein?" "Ach, der Tank ist halbvoll.... Haben Sie doch einfach ein bisschen Spass *zwinker*". Den hatte ich dann auch. Der Mito hat mich eigentlich voll und ganz überzeugt und er wirds wohl auch werden... Es sei denn, mein Geiz gewinnt und ich nehme doch noch den Fiat Bravo"

. Der rest war Formsache. Nach der Fahrt zum Käffchen ins Büro und 2 (!) Stunden lang meinen Wunschwagen in mehreren Versionen durchgerechnet. Am Preis will/kann er nix mehr machen, könnte mir den Mito aber noch Gratis-tieferlegen.
Warum ich das alles schreibe? Ganz einfach. Ich will einfach nur mal loswerden, dass der Preis eines Autos nicht alles ist. Ich gebe gerne 200€ oder auch 500€ mehr aus, wenn ich mich als Kunde wohl fühle und ein gutes Gefühl habe.
Ein Autoverkäufer der sich bei meinem Dritten Besuch immer noch nicht an meinen Namen erinnert oder so unfreundlich ist, dass meine persönliche Schmerzgrenze überschritten ist, wird bestimmt keine Kohle von mir sehen.
Ich werde zumindest ohne große Preisnachlässe entweder den Fiat um die Ecke oder den Alfa aus der "Stadt" nehmen, von Händlern die ich nicht um eine Probefahrt anbetteln muss oder sogar noch 10 € drauftanken soll!
So, jetzt gehts mir etwas besser