@ Leon159 : Menschen mit einem gesunden Gehör können Frequenz im Bereich von 20Hz bis 21.000 Hz wahrnehmen. Wobei im Alter das Spektrum abnimmt.
Die einzelnen Frequenzbereiche und ihr Sound
- 20-60 Hz "dröhnend". Hier wird viel Luft bewegt. Kleine Lautsprecher haben in diesem Bereich Probleme. Daher muss man hier vorsichtig sein. Bei entsprechenden Lautsprechern kann der Schalldruck die "Haare fliegen lassen" oder gar das Trommelfell "zerstören".
- 60-150 Hz "fetter Sound". Eine Oktave über dem dröhnenden Sound. Hier kann man Fülle im Bassbereich erzeugen, ohne dass die Wände wackeln.
- 125-250 Hz hört sich an, als ob eine Decke drüber liegt. Wird durch die tieferen Bassbereiche maskiert. Ist meistens ein Problembereich.
- 250-500 Hz fast wie der obige Bereich. Als ob eine Wolke den Klang dämpft. Allerdings nicht mehr so schlimm.
- 500-1kHz "tiefe Mitten" EQ Erhöhungen in diesem Bereich sorgen für den "kleinen Raum" Effekt. Badezimmer-Sound ohne die damit verbundenen Reverbs.
- 500-5kHz "Mitten" Enthalten die 1. und 2. Harmonischen der meisten Instrumente.
- 3-6 kHz Presence oder obere Mitten. Macht den Sound präsent.
- 7-10 kHz Zisch-Sounds des Silben.
- 10-12 kHz beißende aber durchaus angenehme Höhen .
- 12-20 kHz funkelnde brilliante transparente Höhen. Sehr hohe Harmonische der Instrumente bzw. die Becken des Drummers.
Frequenzgang der einzelnen Instrumente
Als "test" für eine Anlage (Daheim od. im Auto) empfehle ich z.b. "Pacco di Lucca" (Flamenco Musik, Gitarre) od. "Rodrigo Y Gabriela "
Wenn die "Anlage" gut ist, dann hört mann, die die Finger über die "Saiten" fegen bzw. deise gedrückt werden....einfach Klasse....
Um das gesamte Freq.-Spektrum zu testen, nehme ich "Race" von Yellow, in der orig Version ( ~10-min)....da ist alles dabei von tiefen Bässen bis zu sehr hohen Höhen..
Grüße