Leasen kannst Du auch ganz bequem bei Deinem Alfa Romeo Händler, der das dann für Dich bei der Alfa Romeo / Fiat Bank abwickelt.
Natürlich kannst Du auch ohne Anzahlung leasen, sofern der Leasinggeber (Bank) damit einverstanden ist. Denn eine Anzahlung ist ja auch so etwas wie eine "Sicherheit". Ergo: was man hat - hat man schon mal ... und ohne wird es eine Bank nur bei einem solventen, seriösen und mit guter Bonität ausgestattetem Kunden machen.
Wie Du richtigerweise bemerkt hast, sind bei einem Leasing ohne Anzahlung eben diese Anzahlungssumme auf die Leasingraten verteilt. D.h. Du kannst es drehen und wenden wie Du willst:
Du wirst exakt denselben Betrag am Ende der Leasingzeit bezahlt haben - egal ob und egal wieviel Du anbezahlt hast.
Die Rechnung sieht praktisch wie folgt aus (alles angenommene fiktive Beispielzahlen!!):
Kaufpreis: 30.000, -Euro
Restwert: 12.000,- Euro (40%)
Leasingkosten: 18.000,- Euro (plus Zinsen)
Diese Leasingkosten (plus Zinsen) kannst Du ohne Anzahlung auf z.B. 36 Monate verteilen. Das macht 500,- Euro/Monat (ohne Zinsen).
Du konntest aber auch 10.000 Euro anzahlen. Dann verbleibt eine Summe von 8.000 Euro zum Aufteilen, macht 222,22 Euro pro Monat (plus Zinsen).
Manche Leasingfirmen werben auch mit schön gerechneten Leasingangeboten. Die ziehen einfach den Kaufpreisnachlaß von den Leasingkosten ab und korrigieren ggf. den Restwert und gaugenl somit eine niedrige Leasingrate im Vergleich zu einem hohen Kaufpreis vor. Von daher würde ich die Leasingangebote immer mit dem tatsächlichen Kaufpreis abzüglich aller Rabatte rechnen lassen. Kennst Du bei verschiedenen Angeboten noch den Restwert, kannst Du die exakten Kosten ausrechnen. Denn manch ein "fremder" Leasinggeber/Bank berechnent eine andere Verzinsung. Bitte bei Vergleichen auch niemals die Kilometerleistung vergessen und auch die Rückgabemodalitäten klären, nicht daß am Leasingende noch eine große Nachzahlung fällig wird.
Was für Dich "günstiger" ist, magst Du bitte selbst beantworten. Wenn Du die Anzahlung unter dem Kopfkissen hast, dann raus damit. Müßtest Du diese blöderweise bei der Bank aufnehmen oder das Konto überziehen, dann wähle eine kleinere oder keine Anzahlung.
Solltest Du das Fahrzeug gewerblich leasen (Du hast also eine Firma und bist im Idealfall Vorsteurabzugsberechtigt), dann solltest Du selbst dann, wenn Du das Geld für die Anzahlung hast, mit Deinem Steuerberater klären, welche Variante sich aus steuerlicher Hinsicht bei Dir am besten rechnet.
Ach ja - Leasing rechnet sich eigentlich nur bei gewerblicher Nutzung ... aber das ist ja nichts Neues

für alle anderen dürfte wohl die Drei-Wege-Finanzierung (also Raten über die Nutzungsdauer (36 Monate o.ä.) und Schlußrate, mit oder ohne Anzahlung, in Frage kommen. Hier bist Du dann wenigstens Eigentümer des Fahrzeugs und sparst Dir außerdem den Zuschlag bei Deiner Versicherung für das Leasingfahrzeug.
Solltest Du als gewerblicher und Vorsteuerabzugsberechtigter Nutzer diese Finazierungsvariante wählen, kannst Du selbstverständlich die MWST, welche Du beim Kauf zwar bezahlen, aber vom Finanzamt wieder zurückerstattet bekommst, als zusätzliche Anzahlung nehmen. Das schmälert die monatlichen Raten oder besser noch: die Höhe der Schlußrate. Hier nicht vergessen, daß Du bei Verkauf des Fahrzeugs dann MWST-pflichtig bist und die MWST dann für's FA fällig wird.
Viele Grüße
André d.2.