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Vollständige Version anzeigen : Stehbolzen bei Kopfrevision tauschen??


Heggi
06.09.2002, 21:41
Hallo Leute,

der Herbst naht (oder ist schon da) und nun werd ich mich bald an die Kopfrevision und den defekten Stehbolzen bei meiner Giulia
machen.
Wie schon mal berichtet hat meine Jule ja das Problem, daß einer der Stehbolzen lose ist bzw sich die Kopfmutter nicht mehr richtig festziehen lässt, weil sich der Bolzen mitdreht.
Eine mögliche Ursachen könnte Korrosion durch Kühlwasser sein - werd mir das mal ansehen.

Nun meine Frage:
Wenn die Stehbolzen der Korrosion unterliegen, tauscht ihr die Dinger dann alle aus bei einer Kopfrevision?

Ich stell mir das ja ziemlich unangenehm vor, wenn der Stehbolzen bzw. das Gewinde beim Zusammenbau das Zeitliche segnet.

Viele Grüße
Heggi

chief
07.09.2002, 10:02
Hallo Heggi,

ich hab das mit dem Stehbolzenwechsel noch nie gemacht, stell es mir aber auch recht schwierig vor, besonders wenn ein paar festkorrodiert sind und dann das Gewinde flöten geht.... auweia!

Glaubst Du nicht, es wäre günstiger (und für den Normalbürger einfacher), einen anderen 1300er Block zu besorgen und deine Teile da einzubauen?

Aber wie gesagt- mal abwarten, was die Profis dazu sagen!


Gruß Thomas

Heggi
08.09.2002, 11:39
Hallo Thomas,

danke für Deine Antwort!

Genau das macht mir etwas Bauchschmerzen, ob man die Stehbolzen so einfach rausbekommt, so nach 34 Jahren.

Und nur den mit dem def. Gewinde reparieren ist eben auch so ´ne Sache, wer weiß dann ob die anderen die Kopfmontage überstehen bzw wie lange die noch halten.
Da fehlen mir einfach die Erfahrungswerte!nono!

Einen neuen, gebrauchten Block wollte ich eigentlich deshalb vermeiden, weil die Giulia noch absolut im Originalzustand ist und der Motor an sich sauber läuft, ohne übermäßigen Ölverbrauch oder böse Geräusche.
Wenn ich mir jetzt bei so einem Teiledealer einen gebrauchten Block besorge, weiß ich doch auch nicht ob der besser ist wie der alte.
Das würde für mich ja dann doch eine komplette Motorrevision bedeuten, was ich eigentlich vermeiden wollte, da die Maschine ja sauber läuft (bis auf den sch.. Bolzen eben).

Denn "einfach" irgendein Tauschblock reinschrauben und den Rest wieder zusammenstecken ist ,denke ich, der erste Schritt zur "verschraubten Kiste"T:-

Vielleicht hat mir ja einer der Leute die schon mehrfach Nord- Motoren überholt haben noch ein Tip oder Erfahrungswerte in dieser Sache.

Viele Grüße
Heggi

Heggi
20.09.2002, 20:05
Hallo Leute,

hatte denn bisher von Euch noch niemand ein ähnliches Problem
mit den Stehbolzen???
Oder tauscht Ihr in solchen Fällen wirklich gleich den ganzen Block aus???

Wäre für weitere Tips und Erfahrungswerte sehr dankbar!

Teile Euch aber auf jeden Falle mit, was bei der Demontage rauskommt. (Bin nur noch nicht dazugekommen)

Gruß
Heggi

frank 105
21.09.2002, 20:36
hi heggi,

von hier aus ist es schlecht zu beurteilen in wie weit die stehbolzen schon weg-korrodiert sind. klar, den defekten mußt du ja eh reparieren. ich würde dir empfehlen die gewindereparatur in einer fachwerkstatt machen zu lassen. der stehbolzen muß schon 100% gerade sitzen. wenn du über eine ständerbohrmaschiene verfügst, kannst du das natürlich selber machen. dann drehst du einen gewindeeinsatz hinein, natürlich auch wieder 100% gerade, und anschließend den neuen stehbolzen. achte auf die gewindelänge des einsatzes. für alu gilt: länge = durchmesser x 2. bei M12 also etwa 24mm.
da gewindeeinsätze im allgemeinen die festigkeit erhöhen (durch die größere flankenfläche) kann das etwas weniger sein.
die anderen würde ich nicht unbedingt rausdrehen, aber frag doch besser nochmal in einer fachwerkstatt.

viele grüße

Heggi
22.09.2002, 21:46
Hallo Frank,

danke für die Info, werd auf jeden Fall noch mal mit meiner Werkstatt reden. Vielleicht laß ich´s auch gleich die machen, bin grad eh nicht so gut in der Zeit.

Bis dahin
Gruß
Heggi

pedi
23.09.2002, 21:06
Original geschrieben von Heggi
Hallo Frank,

danke für die Info, werd auf jeden Fall noch mal mit meiner Werkstatt reden. Vielleicht laß ich´s auch gleich die machen, bin grad eh nicht so gut in der Zeit.

Bis dahin
Gruß
Heggi Da würde ich nicht unbedingt mit der normalen Schrauberwerkstatt sprechen, sondern eher mit z.B. MISOL in Ravensburg, oder sonst einem Motoreninstandsetzer.

Heggi
23.09.2002, 21:44
Original geschrieben von pedi
Da würde ich nicht unbedingt mit der normalen Schrauberwerkstatt sprechen.

Hallo Pedi,
keine Sorge, is auch keine "normale" Schrauberwerkstatt.
Schon jemand der hin und wieder was zu tun hat mit der Materie.
Da geht´s dann auch eher drum, ob wir das selbst in seiner Werkstatt machen oder das Teil eben wie du sagst zu einem Motorinstandsetzer bringen müssen.

Aber hast schon recht, lieber sagst Du´s nochmal, bevor sich einer im Wald (oder sagt man beim Wald?) verirrt.

Gruß
Heggi