christoph1
29.08.2002, 10:06
Das muß ich jetzt mal loswerden! Warum klagen eigentlich KFZ-Werkstätten über schlechtes Geschäft wenn der Service - gelinde gesagt - eine Katastrophe ist? Aktuelles Beispiel: Ich fahre seit fast 15 Jahren alle möglichen Alfa Modelle und habe diverse mit halbwegs guter Pflege weit über die 200.000 Km-Marke gefahren. Ich bin überzeugt, dass ein normal gewarteter Alfa genauso gut hält wie jedes andere - noch so zuverlässige - Fabrikat.
Nachdem mein aktueller 164 3.0 V6 (12 Ventiler) die 160.000 km überschritten hatte, möchte ich die Ventileinstellung (wie bei der fälligen Inspektion) prüfen und ggfls. einstellen lassen. Dazu kommt, daß die Alarmanlage inkl. Fernbedienung ihren Geist aufgegeben hat - ich habe die Anlage überbrückt, hätte sie aber gerne funktionstüchtig (nein, an der Batterie liegt´s nicht ... ) Also dachte ich, ruf ich bei einigen Alfa-Händlern in der Gegend an und vereinbare einen Termin. Doch weit gefehlt, die Herren legen nämlich keinen besonderen Wert auf Kundschaft. Bei Alfa Romeo XX (der Name sollte Programm sein...) in XX-XX erklärt mir der Chef, dass die Alarmanlagen der ersten Generation sowieso nichts taugen und ich sie doch überbrückt lassen sollte - Problemlösungsorientierung = 0! Zur Ventileinstellung entwickelt sich folgendes Gespräch:
XX: Aha, Ventile einstellen, wieviel hat er den drauf?
ich: 160.000 Km, da wäre er laut Wartungsplan mit den Ventilen dran.
XX: Haben Sie den Zahnriemen gemacht? Da werden die Ventile doch eingestellt.
ich: Ja, bei 120.000, wie vorgeschrieben.
XX: Hm, muß man denn jetzt Ventile einstellen? Klappert er denn?
ich: Ich bin kein Mechaniker, ich weiß nicht ob er mehr klappert oder ob er eingestellt werden muß. Deswegen ruf ich ja an. In welchen Intervallen wird denn Ventilspiel geprüft?
XX: Na, so alle 40 - 60.000 Km
Nach diesem Beispiel an Rechenkunst (120 + 40 sind meines Erachtens 160 und damit könnte man durchaus Ventilspiel prüfen...) habe ich das Gespräch beendet. Positiv sei bemerkt, dass XX Freitags immerhin bis 17.00 Uhr geöffnet hat... man wird ja genügsam.
Das nächste Beispiel war Herr YY aus YY-YY, der mir lang und breit und immer wieder erklärte, dass die Arbeit sehr aufwändig sein und nicht ganz billig - wobei er mir aber auch nicht mal annähernd einen Kostenrahmen nennen wollte. Ich habe mehrmals erwähnt, dass ich genau weiß, was gemacht werden muß und mir durchaus bewußt ist, dass Motorarbeiten an einem Sechszylinder nicht verschenkt werden. Das ablehnende Desinteresse an der anderen Seite des Hörers blieb bestehen.
Die traurigen Details dieses Gespräches erspare ich euch.
Ich möchte hiermit nicht die genannten KFZ-Betriebe als Ganzes anklagen, die Werkstattarbeit kann ich nicht beurteilen, aber im Kundenservice tun sich gigantische Lücken auf, und daran hängt schließlich der Umsatz aus Werkstatt, Ersatzteilen und After-Sales. Ich werde mich jetzt weiter auf die Suche nach einer freundlichen Alfa-Werkstatt machen, die willig ist, mein Auto zu reparieren...
Was ich erwarte? Eigentlich nicht viel, z.B. "Ventile einstellen? Gerne, je nachdem, ob das Ventilspiel korrigiert werden muß ist es eine Reparatur von 100,- aber möglicherweise, maximal, auch 1.000,- Euro, über den Aufwand könne wir Sie informieren, wenn wir das Ventielspiel geprüft haben (die Beträge sind jetzt geraten, ich habe ja auf die Frage bisher keine Antwort bekommen) Die Alarmanlage sehen wir uns dann auch an und prüfen vor Ort, wo der Schaden liegt und mit welchem Aufwand er zu beheben ist. Kommen Sie doch vorbei, wir haben jeden Tag bis 18.00 Uhr geöffnet."... Zuviel verlangt?
Nachdem mein aktueller 164 3.0 V6 (12 Ventiler) die 160.000 km überschritten hatte, möchte ich die Ventileinstellung (wie bei der fälligen Inspektion) prüfen und ggfls. einstellen lassen. Dazu kommt, daß die Alarmanlage inkl. Fernbedienung ihren Geist aufgegeben hat - ich habe die Anlage überbrückt, hätte sie aber gerne funktionstüchtig (nein, an der Batterie liegt´s nicht ... ) Also dachte ich, ruf ich bei einigen Alfa-Händlern in der Gegend an und vereinbare einen Termin. Doch weit gefehlt, die Herren legen nämlich keinen besonderen Wert auf Kundschaft. Bei Alfa Romeo XX (der Name sollte Programm sein...) in XX-XX erklärt mir der Chef, dass die Alarmanlagen der ersten Generation sowieso nichts taugen und ich sie doch überbrückt lassen sollte - Problemlösungsorientierung = 0! Zur Ventileinstellung entwickelt sich folgendes Gespräch:
XX: Aha, Ventile einstellen, wieviel hat er den drauf?
ich: 160.000 Km, da wäre er laut Wartungsplan mit den Ventilen dran.
XX: Haben Sie den Zahnriemen gemacht? Da werden die Ventile doch eingestellt.
ich: Ja, bei 120.000, wie vorgeschrieben.
XX: Hm, muß man denn jetzt Ventile einstellen? Klappert er denn?
ich: Ich bin kein Mechaniker, ich weiß nicht ob er mehr klappert oder ob er eingestellt werden muß. Deswegen ruf ich ja an. In welchen Intervallen wird denn Ventilspiel geprüft?
XX: Na, so alle 40 - 60.000 Km
Nach diesem Beispiel an Rechenkunst (120 + 40 sind meines Erachtens 160 und damit könnte man durchaus Ventilspiel prüfen...) habe ich das Gespräch beendet. Positiv sei bemerkt, dass XX Freitags immerhin bis 17.00 Uhr geöffnet hat... man wird ja genügsam.
Das nächste Beispiel war Herr YY aus YY-YY, der mir lang und breit und immer wieder erklärte, dass die Arbeit sehr aufwändig sein und nicht ganz billig - wobei er mir aber auch nicht mal annähernd einen Kostenrahmen nennen wollte. Ich habe mehrmals erwähnt, dass ich genau weiß, was gemacht werden muß und mir durchaus bewußt ist, dass Motorarbeiten an einem Sechszylinder nicht verschenkt werden. Das ablehnende Desinteresse an der anderen Seite des Hörers blieb bestehen.
Die traurigen Details dieses Gespräches erspare ich euch.
Ich möchte hiermit nicht die genannten KFZ-Betriebe als Ganzes anklagen, die Werkstattarbeit kann ich nicht beurteilen, aber im Kundenservice tun sich gigantische Lücken auf, und daran hängt schließlich der Umsatz aus Werkstatt, Ersatzteilen und After-Sales. Ich werde mich jetzt weiter auf die Suche nach einer freundlichen Alfa-Werkstatt machen, die willig ist, mein Auto zu reparieren...
Was ich erwarte? Eigentlich nicht viel, z.B. "Ventile einstellen? Gerne, je nachdem, ob das Ventilspiel korrigiert werden muß ist es eine Reparatur von 100,- aber möglicherweise, maximal, auch 1.000,- Euro, über den Aufwand könne wir Sie informieren, wenn wir das Ventielspiel geprüft haben (die Beträge sind jetzt geraten, ich habe ja auf die Frage bisher keine Antwort bekommen) Die Alarmanlage sehen wir uns dann auch an und prüfen vor Ort, wo der Schaden liegt und mit welchem Aufwand er zu beheben ist. Kommen Sie doch vorbei, wir haben jeden Tag bis 18.00 Uhr geöffnet."... Zuviel verlangt?