Vollständige Version anzeigen : teure bussen bringens nicht
hi zusammen
schaut mal was ich auf news.ch gefunden habe, das selbe phänomen ist sicher auch in de und at zu finden. wichtig ist der fette teil, der rest ist einfach zusätzliche info:
Dienstag, 27. August 2002 / 12:07:47
Verkehrssünder werden immer härter angepackt
Neuenburg - In der Schweiz werden Verkehrsdelikte zunehmend härter bestraft. Dennoch bleibt die Rückfallquote konstant. Dies geht aus einer Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Zu den häufigsten Verstössen zählen Schnellfahren und Falschparkieren.
Das BFS hatte für seine Erhebung 6000 Haushalte telefonisch befragt.
Die Auswertung des Strafregisters zeigt, dass der Anteil der Verurteilungen zu Freiheitsstrafen wegen Verkehrsdelikten in den 90-er Jahren von 64 auf 73 Prozent zugenommen hat. Die Dauer des unbedingten Freiheitsentzugs stieg von 16 auf 22 Tage, jene der bedingten Strafen von 35 auf 51 Tage.
Die härteren Sanktionen hätten indes keinen Einfluss auf die Wiederverurteilungsrate, teilt das BFS mit. Rund 15 Prozent der Verurteilten mussten fünf Jahre später wieder bestraft werden.
Aus der Umfrage geht weiter hervor, dass 64 Prozent der Automobilisten noch nie kontrolliert worden sind. 56 Prozent der Befragten rechnen nie oder selten mit einer Geschwindigkeitskontrolle und 77 Prozent nie oder selten mit einer Alkoholkontrolle.
Ein Drittel der Befragten gab an, im Jahr 2000 mindestens eine Busse wegen eines Verkehrsdeliktes bezahlt zu haben. Das BFS schätzt die Gesamtsumme der bezahlten Bussen auf 280 Millionen Franken pro Jahr. Zu den häufigsten Verstössen zählen Schnellfahren (49 Prozent) und Falschparkieren (44 Prozent).
Im Jahr 2001 wurden in der Schweiz insgesamt über 60'000 Ausweise entzogen, davon rund 30'000 wegen zu schnellen Fahrens und 18'000 wegen Angetrunkenheit. Beide Delikte haben nach Angaben des BFS stark steigende Tendenz.
gä (Quelle: sda)
zeigt doch, das teure bussen nichts bringen... die würden uns sünder (uns ??? ;) ) besser alternativ in ein fahrsicherheitstraining schicken, dann könnte man dem chef auch sagen, dass man gar nicht anders kann als bei der arbeitszeit, weil väterchen staat das so will ;)
gruss
michel
lieber michel,
hihi, schöner threadname. ich dachte jetzt kommt was von teuren bussen evtl. von alfa oder lancia (warum nicht? unter dem dach der IVECO?) und das das alles nichts bringt (was ich mir dann schon gedacht hätte) aber es geht nicht um busse sondern um busse. auch schön. zur abschreckung taugen die heutigen busse allerdings nur bedingt (außer den doppelstockbussen). ne richtige strafe würde schon wirken, aber das traut sich ja keiner. so richtig harte und fiese strafen meine ich, sowas was eigentlich gar nicht gesagt werden darf, - mit ein bischen quälen oder so.
aber nichts für ungut lieber michel, war nur ein mißverständnis
grüezi. l.otti***
***der sich auch mit freude mal wieder an die sieben todsünden erinnert....
Hi Michel
Die Untersuchung zeigt, dass anscheinend der Spezies Mensch nur bedingt lernfähig ist. Nur so kann man die Rückfallquote begründen. Ob allerdings Parkbussen in diese Rückfallquoten einbezogen werden müssen bleibt offen. Die Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer ist doch bei Schnellfahren ungleich höher als bei Falschparkierern, zudem der Begriff Falschparkierer auch die Uebertretung der Parkdauer beinhaltet. (nehme ich an).
Recht witzig finde ich die 56% die nie mit einer Geschwindigkeitskontrolle rechnen. Wo leben die?
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass drastischere (nich höhere) Busen gerechtfertig wären. Der Ausweisentzug für Verursacher von Auffahrunfällen verbunden mit Kostenersatz für die Folgen solcher Unfälle wie Wartezeiten, Fr. 500 Buse beim telefonieren usw. würde ich begrüssen. Wer für ein Auto 50000 ausgibt und dann keine 100 für eine Freisprechanlage hat, muss blechen.
Ich bin gegen jede weitere Einschränkung der Tempolimite und technische Beschneidung. (s. Moritz Beschränkung der Motorräder auf 80Km/h)
Gruss René
JanHennig
27.08.2002, 15:02
Original geschrieben von R. Senn
Fr. 500 Buse beim telefonieren usw. würde ich begrüssen. Wer für ein Auto 50000 ausgibt und dann keine 100 für eine Freisprechanlage hat, muss blechen.
OK. Und wer nur 500,- für sein Auto ausgegeben hat zalhlt dann 5,- :-]
Für 5 EUR gibts bestimmt diese Q-tips-Freisprechanlagen, die man sich wattestäbchengleich ins Ohr stecken kann :)
Oskar
Original geschrieben von R. Senn
Fr. 500 Buse beim telefonieren usw. würde ich begrüssen.
Nicht die Höhe der Strafe bringt den Lerneffekt, sondern eine höheres Risiko erwischt zu werden(z.B. durch mehr Kontrollen) sowie eine schnelle, konsequente Bestrafung.
3x ein Monatfahrverbot erreicht oft mehr als 1x 18Monate.
Alles andere dient nur der Finanzierung des Staates und weniger der Prävention.
Gruß,
Oliver
Hi,hi ist schon interessant, wie in CH, D und A die jeweiligen Strafen betitelt werden. In der Schweiz heißt´s Busse, in Deutschland Bußgeldbescheid, letztendlich Geldstrafe (Volksmund) als Folge einer Verkehrsordnungswidrigkeit. Die Lizenz zum fahren heißt in D Führerschein und in CH Führerausweis. Auch der Begriff Anzeige, heißt im schweizerdeutsch Verzeigung, während man in der Republik Österreich für zu schnelles Fahren ein Organstrafmandat bekommt (Unterschrieben von einem Organ) Ist schon beeindruckend, was sich die Behörden aller drei Länder alles einfallen lassen um Verwirrung zu stiften.
Höhere Strafen oder Bussen (Die in D zugegebenermaßen im Vergleich zum europ. Ausland eher lächerlich sind) bringen meiner Meinung nach nicht viel. In D hat´s 1970 20.000 Verkehrstote gegeben (BRD), heute sind´s in Gesamtdeutschland ca. 6.000. Allerdings sind die Fahrer nicht vernünftiger geworden, sondern die Schutztechnik der KFz besser und natürlich auch das Rettungssystem. Was mich allerdings beeindruckt hat, sind die Schrei-wie-am-Spieß-Erzählungen meines Cousin, der Rausschneider bei der Feuerwehr ist, seitdem fahre ich noch vorsichtiger.
Original geschrieben von Vaumax
Hi,hi ist schon interessant, wie in CH, D und A die jeweiligen Strafen betitelt werden. ... Die Lizenz zum fahren heißt in D Führerschein und in CH Führerausweis. ...
JaJa das StraßenVerkehrsGesetz ist ein altes Gesetz, es kennt sogar noch einen „(Fahrzeug)Führer“ ;)
Gruß,
Oliver
Original geschrieben von ohm
JaJa das StraßenVerkehrsGesetz ist ein altes Gesetz, es kennt sogar noch einen „(Fahrzeug)Führer“ ;)
Gruß,
Oliver
Stimmt, ich muß da auch immer an den Kerl mit dem Schnurrbart denken;) aber ausgerechnet der hatte keinen Führerschein
ne richtige strafe würde schon wirken Kann aber ne zweischneidige Sache werden. Je härter die Strafe desto eher die Neigung zu entkommen. So werden zusätzliche Verzweiflungstaten wahrscheinlich, wenn der Täter versucht zu fliehen, sich zu widersetzen.
Man erinnert sich an den Fall als dieses Jahr ein Berufskraftfahrer den Polizisten erschoss, der ihn geblitzt hatte. Der drohende Führerschein(Existenz)entzug hatte zu dieser Wahnsinnstat geführt.
Ist ein extremer Fall, aber bei harten Strafen könnte schon mal Gewalt (Niederfahren eines Polizisten bei der Kontrolle) provoziert werden die dann außer Kontrolle gerät.
Außerdem schrecken harte Strafen selten ab - siehe Todesstrafe in versch. Staaten.
rgrdz, ulli.
Original geschrieben von R. Senn
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass drastischere (nich höhere) Busen gerechtfertig wären. Der Ausweisentzug für Verursacher von Auffahrunfällen verbunden mit Kostenersatz für die Folgen solcher Unfälle wie Wartezeiten, Fr. 500 Buse beim telefonieren usw. würde ich begrüssen. Wer für ein Auto 50000 ausgibt und dann keine 100 für eine Freisprechanlage hat, muss blechen.
Ich bin gegen jede weitere Einschränkung der Tempolimite und technische Beschneidung. (s. Moritz Beschränkung der Motorräder auf 80Km/h)
hi rené
ehrlich gesagt, ich telefoniere auch manchmal beim fahren ohne freisprecheinrichtung (falls jemand von der polizei mitliest: das ist gelogen! ich will nur eindruck schinden ;) ), ich finde aber nicht, dass es was anderes ist, als wenn andere beim fahren rauchen (wegen freien hand). die ablenkung kann etwas grösser sein, zugegeben, aber die ist auch beim rauchen da (zigarette fällt runter, stummel durch hintere scheiben wieder rein auf rücksitz, anzünden der zigis)... nur ich kann mir nicht vorstellen, dass das einen polizisten interessiert.
ich bin eher für bildende strafen, wie der schon erwähnte fahrsicherheitskurs, oder aber auch abschrenkung (bilder und live-berichte von eingeklemmten unfallopfern, aufenthalte und hilfe in notfallstationen u.ä).
das wäre ein versuch wert...
gruss
michel
@ohm
Deine Argumente überzeugen mich.
@michel
Das mit den bildenden Strafen ist so eine Sache. Meine Tochter ist nach den Kursen in Veltheim der Meinung Sie habe nun die totale Kontrolle über Ihr Fahrzeug. Eine Woche später Totalschaden bei selbstverschuldetem Auffahrunfall. Ohne Körperliche Folgen. Der Punto hat es einfach übers Eck erwischt.
In England wurde Unfallautos an kritischen Punkten aufgestellt. Ohne Erfolg. Die meisten Fahrer gehen von der Annahme aus, das betrifft nur die anderen, mich doch nicht.
Deshalb höhere, schmerzhafte Strafen.
10Km/h zuviel: Felgen vor Ort konfiszieren.
Irgenwer muss doch Law and Order verfechten.;)
Gruss René
P.S. Michel, für Deine Telefonierei bist Du entschuldigt. Du willst ja nur Deinem Arbeitsgeber helfen.
Die Sinnigkeit eines Großteils der hiesigen Geschwindigkeitskontrollen wage ich stark anzuzweifeln.
Meine Erfahrung geht dahin, dass die meisten Autofahrer sich der Verkehrs- und Straßensituation angepaßt verhalten. Diese Anpassung beinhaltet aber auch, dass an einigen Stellen langsamer gefahren wird als erlaubt, an anderen schneller.
Die meisten Radarkontrollen werden hier von den jeweiligen Städten durchgeführt, die damit ihre Kassen auffüllen. Und genau unter diesem Aspekt, nämlich der "Gewinnoptimierung", werden die Kontrollpunkte ausgewählt, nicht um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Der zweite Punkt: Sinnigkeit von Einschränkungen.
Auf meinem Weg zur Arbeit fahre ich ein schnurgerades Straßenstück, welches außerhalb der geschlossenen Ortschaft liegt und auf dem somit eigentlich 100km/h erlaubt ist. Vor zwei Jahren wurde dieses Teilstück eingeschränkt: 70km/h bei Nässe.
Gut, denkt man sich, die Straßendecke ist nicht mehr im besten Zustand, bei Nässe sollte man also vorsichtiger und langsamer fahren, kein Problem.
Vor zwei Monaten wurden großflächig Reparaturen an der Straße vorgenommen und ein neues Schild aufgestellt: Höchstgeschwindigkeit 50km/h.
Wen muß man dafür verprügeln?
Der dritte Punkt:
Ich stimme Ohm völlig zu.
Was bring ein Fahrverbot? Heute sind die meisten doch auf ihren Wagen angewiesen. Ich persönlich hätte bei einem längeren Fahrverbot gute Chancen, meinen Job zu verlieren. Das wäer nicht nur eine völlig übertriebene Strafe, es wäre auch ein staatliches Eigentor, einer mehr, der Geld kostet, anstatt etwas einzuzahlen.
Vor über einem Monat bin ich eventuell geblitzt worden. Ich warte noch auf die Zusendung des Überweisungsformulars. Davor hatte ich ca. zwei Jahre Pause. Was bringt das? Nichts! Ich sage mir: "Thomas, da hast du einfach mal Pech gehabt!", zahle meine 20 oder 100 Euro, egal wieviel und das war's. Würde ich jede Woche von einem freundlichen Polizisten angehalten und darüber aufgeklärt, dass ich 10 oder 15 km/h zu schnell war und mich um eine kleine Zuwendung von 10 Euro bitten würde, wäre es wahrscheinlich wesentlich lehrreicher. Man würde schon wegen des "Lästig"-Faktors aufpassen, nicht zu schnell zu fahren.
??? Wenn in der Schweiz das deutsche Wort Buße "Busse" heißt, wie ist dann dort der Plural von "Bus"?
Yours
strafer
Original geschrieben von strafer
??? Wenn in der Schweiz das deutsche Wort Buße "Busse" heißt, wie ist dann dort der Plural von "Bus"?
Yours
strafer
Omnibusse
Reisebusse
Stadtbusse
oder??
Oskar
alfaromeo164q4
28.08.2002, 12:32
Nehmt doch eimal die USA her.Dort gibt es zwar auch Radarfallen,aber gezahlt wird an Ort und Stelle.Kann man nicht zahlen oder hat man es zusehr übertrieben so wird man dem Richter vorgeführt.Es droht im diesen Fall sogar Gefängnis.Das Auto wird im schlimmsten Fall beschlagnammt und versteigert.Auch die Prämien bei den Versicherungen steigen,weil die Polizei die Daten an die Versicherer weitergibt.Die Leihwagen unternehmen werden ebenso informiert.Man bekommt dann unter umständen keinen Leihwagen mehr.
hi rené
Original geschrieben von R. Senn
@michel
Das mit den bildenden Strafen ist so eine Sache. Meine Tochter ist nach den Kursen in Veltheim der Meinung Sie habe nun die totale Kontrolle über Ihr Fahrzeug. Eine Woche später Totalschaden bei selbstverschuldetem Auffahrunfall. Ohne Körperliche Folgen. Der Punto hat es einfach übers Eck erwischt.
ups... ein bisschen zuviel selbstvertrauen getankt? ;)
In England wurde Unfallautos an kritischen Punkten aufgestellt. Ohne Erfolg. Die meisten Fahrer gehen von der Annahme aus, das betrifft nur die anderen, mich doch nicht. einfach nur aufstellen genügt nicht! das ignoriert man sowieso mit der zeit. man muss das den leuten richtig unter die nase reiben, sie zwingen das genau anzuschauen, evtl sogar in so ein wrack reinsitzen zu müssen, und sich vorstellen, so eingeklemmt eine gewisse zeit auf die feuerwehr warten zu müssen...
Deshalb höhere, schmerzhafte Strafen.
10Km/h zuviel: Felgen vor Ort konfiszieren.
dann wird halt auf den bremsscheiben weitergefahren :D
P.S. Michel, für Deine Telefonierei bist Du entschuldigt. Du willst ja nur Deinem Arbeitsgeber helfen. danke :) aber wenn es danach gehen würde, dann müsste ich das handy auf der autobahn aus dem fenster werfen und hoffen ein riesen-lkw mit anhänger fährt drüber! diesen arbeitgeber will ich schon lange nicht mehr unterstützen :-{
gruss
michel
vBulletin v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimization by vBSEO ©2010, Crawlability, Inc.