Vollständige Version anzeigen : Alfa Romeo als Leasing(Firmen-)wagen - zu geringer Restwert??
Derzeit habe ich einen Focus als (Zwangs-) Firmenwagen (und ich finde der Wagen fährt sich echt gut, das nur am Rande *g*). Doch natürlich möchte ich als Alfisti einen Alfa. Ich bin nun erst kurz im Unternehmen tätig und habe etwas aufgeschnappt, was mich zittern lässt. Angeblich wollten schon einige andere Vertriebler einen 156er haben, durften aber nicht, weil der Wagen nach Ablauf der Leasingzeit einen zu geringen Restwert hätte.
Jetzt meine Frage: kann das sein? In der AutoBild (?) habe ich erst vor einigen Monaten gelesen, dass der 156er nur 2% unterhalb der Deutschen Konkurrenz angesiedelt sein soll, was den Wertverlust betrifft... Muss ich dennoch meine Träume von Firmenfinanzierten Alfa aufgeben??
Thomas
ciao thomas,
leider sind die leasingangebote von alfa nicht besonders gut. ich hatte letztes jahr ein ähnliches problem! meine firma wollte einen a6 für mich. obwohl dieser fast 15.000,-dm mehr gekostet hätte war die leasingrate gleich. nur weil mein chef sich kurzerhand dazu entschlosssen hatte den wagen zu kaufen ist es der 166 geworden.
es ist übrigens nicht nur der restwert ausschlaggebend für die höhe der leasingrate. da kommen noch angebote der banken dazu und angebote der hersteller für ihre händler (z.b. bei sondermodellen)
auf jeden fall sieht es ein wenig besser aus beim 156. ich hoffe für dich das auch du ein bisschen glück hast.
grüße
martin
Ich willmich auf keinen Fall festlegen, aber ich habe da mal folgendes aufgeschnappt:
Beim Leasing gibt es 6% Nachlass direkt von der Fiat Bank. Wenn der Händler einen Nachlass von 6% gibt, kann er immer noch das Leasing durchdrücken. Das wären dann glatte 12%, die man im vornherein ersteinmal als nachlass hätte, was die Leasingrate senkt, oder aber, bei gleicher Leasingrate den Restwert senkt, da die Fiat das Auto so kalkuliert, das sie den gleichen Gewinn macht. Der Händler kalkuliert seine 6%, die er anfangs nachgelassen hat in den günstigen Restkaufwert rein, dend er Händler hat das vorkaufsrecht für den von ihm vermittelten wagen!! Dieses hätte er an mcih abgetreten, was zur damaligen Zeit noch gesetzeswiedrig gewesen ist. Wie das heute nach Neuordnung des Rabattgesetzes aussieht weiss ich nicht.
Fakt ist, das man da sicher was drehen kann. Wenn du kannst, wie du willst, dann frag mal in deiner 4ma rum. Wenn du noch einen 2ten odermehr findest, geh mal zum Händler, und deale mit ihm rum. Mit dem Angebot gehste dann zum Controller;) Dat klappt dann schon.
So wie ich es raushöre, bist du ja Vertriebler. Da bekommst du das schon hin;)
Marcus
Die Sache mit dem zu niedrigen Restwert kapier´ich beim besten Willen nicht. Beim Leasing bestimmt die Anzahlung und natürlich auch die Laufzeit den kalkulierten Restwert. (Egal welchen (Neukaufs)-Wert der Wagen hat) Dazwischen liegen die daraus kalkulierten Leasingraten. Für Firmen (Natürlich nur, wenn sie Gewinn machen) bieten sich hohe Leasingraten an (Können i.d.R voll steuerlich geltend gemacht werden, einschließlich der 16% im Rahmen der monatlichen USt-Voranmeldung, soweit monatlich veranlagt. Der Unternehmer muß für sich selbst entscheiden: Also hohe Anzahlung= niedrige Leasingraten, oder geringe oder gar keine Anzahlung=hohe Leasingraten. Der Restwert ergibt sich rechnerisch aufgrund der Summe Anzahlung+Leasingraten. Casus Knacktus ist hier natürlich auch der Preisnachlaß. Er wird -wie soll ich sagen- in das ganze Zahlungsystem eingebettet, da -anders wie bei der Finanzierung-, Grundlage der uvb. Kaufpreis ab Werk ist.
Naja der A6 ist auch kein schlechtes auto mein Onkel fahrt einen 2,5 TDI mit 180 PS und Allrad. Also Der schon nicht schlecht. Aber der Preis ist meines erachtens total Überzögen.
Langlay
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