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Vollständige Version anzeigen : Welches Motoröl für GTV 6/2.5 ?


Benzinaio
18.08.2009, 18:46
Hallo,
habe mir letzte Woche eine GTV 6, Bj. 84 gekauft. Momentan ist 10 W 40 drin. Im Betriebshandbuch wird das (meines Wissens kaum mehr erhältliche 10 W 50) empfohlen. Mein Alfa-Mechaniker empfiehlt Castrol 10 W 60.
Was ist Eure Meinung?
Viele Grüsse aus Berlin,
Claudius

reiner164TS
18.08.2009, 20:07
Hallo,

schon wieder ein Ölfred :-D:-D

Ich kann eigentlich nur das gleiche wiederholen wie sonst:
Persönlich würde ich auf beiden Autos das Castrol Edge 10W/60 fahren - der Motor ist ja "der selbe".

Andere im Forum halten das für pure Geldvernichtung.
Allerdings zahle ich auch unter 50 € pro 5 Liter.

Weiterhin gelten die Hinweise zur schärferen Reinigungswirkung von Vollsynthetik-Öl, speziell bei Motoren mit höherer Laufleistung.

Wenn Du Dich beim 164 dagegen entscheidest, kannst Du es beim GTV genauso halten und umgekehrt.


Gruß
Reiner

Hagbard Celine
22.08.2009, 23:32
damals empfahl alfa romeo ein öl von agip. irgendwas mit synth. war ein halbsynthetisches öl.
hab gerade mal bei agip nachgeschaut, das zeug gibts immer noch und heißt agip sinth 2000. ist ein sae 10w 40.
auch für die nord motoren empfohlen. zu synthetische schmierstoffe sind nur für neue motoren geeignet. alte motoren werden dadurch nur geschädigt.
somit sollte die diskussion ein ende haben ;-)

ulf aus ulm

reiner164TS
23.08.2009, 00:06
alte motoren werden dadurch nur geschädigt????????????

GTVUwe
23.08.2009, 02:47
Wenn also 10W50 empfohlen war, hätte ich das hier vorzuschlagen:
http://www.candipecas.com/lojaonline/images/MOBIL%201%205W50.gif

5W50 kommt dem Gefordertem wohl am Nächsten.

MichiMuttermal
23.08.2009, 09:20
Hallo,

ohne den Ölfred wieder aufleben zu lassen, aber:

- wenn Castrol dann das TWS (10W-60), das Edge ist nicht mehr das gleiche wie das alte RS, mit dem Edge kommt es vermehrt zu ölschlammbildung.
- wenn der Motor dicht ist und mechanisch in gutem Zustand kann auch das Mobil 1 (5W-50) verwendet werden. Bei nicht mehr ganz dichten Motoren kann es mit dem 5er öl zu etwas mehr Ölverlust/verbrauch kommen.
- das Shell Helix (10W-60) ist auch ok, sowie das Selenia Racing (10W-60) wobei das Selenia von Alfa für sportliche Fahrweise empfohlen ist (aber sehr teuer)

Du solltest dir mal den Motor von innen ansehen (Ventildeckel runter) wenn es dort sehr viel schwarze Ablagerungen hat solltest du mit Vollsynthetischem Öl die ersten beiden Ölwechselintervalle halbieren, da diese Öle eine sehr hohe Reinigungsleistung haben.

Gruß Michael

reiner164TS
23.08.2009, 13:10
TWS? Habe ich dort gar nicht gefunden?!?

ciccio
23.08.2009, 14:27
Hallo,
habe mir letzte Woche eine GTV 6, Bj. 84 gekauft. Momentan ist 10 W 40 drin. Im Betriebshandbuch wird das (meines Wissens kaum mehr erhältliche 10 W 50) empfohlen. Mein Alfa-Mechaniker empfiehlt Castrol 10 W 60.
Was ist Eure Meinung?
Viele Grüsse aus Berlin,
Claudius

Genau so einen hatte ich auch mal. Auch Jahrgang 84 GTV 6 2.5, werde direkt nostalgisch. Hatte den gut 3 Jahre lang und immer folgendes Öl verwendet. Vollsynthetisches 10W40

10W60 ist unnötig

Hagbard Celine
23.08.2009, 23:55
pedi hilf. mir ists zu müßig die dummheit anderer kompensieren zu müssen. schön zu sehen, dass sie immer gleich jemanden finden, die ihre unwissenheit unterstützen, mit noch mehr inkompetenz...
synthetisches öl schwemmt ablagerungen von mineralöl aus, diese sind aber bei alten motoren mit entsprechend größeren tolleranzen wichtig, da sie ein stück weit diese tolleranzen und den verschleiss kompensieren. ähnlich, als würdest du in einem schon alten radlager noch das fett ausspülen und es trocken laufen lassen.
seit wann fahrt ihr eigentlich alfas und aus welcher zeit ???
nehm einen 116er mit 200 000 km, spül den motor mit diesel durch, war auch mal in, und fülle ihn mit synthetischem öl auf. na ja ich geb dir dann ungefähr 2000 km und du hörst die hauptlager und die pleulager klopfen.

die dummen sind so sicher und die gescheiten so voller zweifel. helmut schmidt

HaRie
24.08.2009, 02:07
Hallo Claudius,

ich fahre in meinem Alfa 75 3,0 V6 aus Überzeugung das vollsynthetische Mobil 1 5W-50.

Ich bin davon überzeugt, dass Mobil 1 5W-50 zu den besten Ölen seiner Klasse gezählt werden muss. Dieses Öl ist von Porsche freigegeben. Der Mercedes SLR McLaren wird ab Werk ausschließlich mit diesem Öl befüllt. Spricht ganz klar für dieses Öl.

Mobil 1 5W-50 lässt sich online recht günstig einkaufen.

Mir erscheint der Viskositätsbereich nicht ganz so wichtig zu sein. Mehr Bedeutung sollte m. E. dem HTHC-Wert zugesprochen werden. Dieser Wert beschreibt die kinetische Viskosität unter hohen Scherbelastungen bei 150°C. Diese Temperatur wird am Kolben erreicht. Hoher HTHC-Wert = geringerer Ölverbrauch, höherer Spritverbrauch. Geringer HTHC-Wert (Leichtlauföl bzw. Wasseröl) = höherer Ölverbrauch, geringerer Spritverbrauch. Ein geringer HTHC-Wert dürfte für unsere V6-Motoren eher nicht so geeignet sein. Der HTHC-Wert von Mobil 1 5W-50 dürfte auf jeden Fall ausreichen.

Die Grundöle hochwertiger vollsynthetischer Motoröle sind ziemlich stabil. Additive verschleißen schon deutlich früher. Ganz wichtig ist daher die Qualität der Additive. Diesbezüglich dürfte Mobil 1 über jeden Zweifel erhaben sein.

Mobil empfiehlt übrigens Mobil 1 5W-50 auch für Oldtimer. Meine Giulia wird künftig auch mit Mobil 1 5W-50 gefahren.

Die meisten 10W-60 Öle gehören nach meinem Kenntnisstand eher zu älteren Formulierungen.

Wenn Castrol 10W-60, dann würde ich das TWS Motorsport 10W-60 bevorzugen. TWS ist – soweit mir bekannt – hochwertiger als Castrol Edge Formula RS 10W-60. TWS ist speziell für die BMW M-Motoren entwickelt worden ist. Es dürfte dennoch auch problemlos in anderen Fahrzeugen einsetzbar sein. TWS kann lt. Castrol übrigens auch hervorragend in der Giulia verwendet werden.

TWS enthält Esther. Wegen des Esther-Gehaltes wird vereinzelt empfohlen, TWS nicht in anderen Motoren zu verwenden. Esther könnte nämlich die Dichtungen malträtieren. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass aktuelle Dichtungen keinen Schaden nehmen.

Lt. Castrol werde TWS ständig den Erfordernissen angepasst.

TWS kostet in etwa soviel wie Mobil 1 5W-50.

Liqui Moly bietet für den "sportlichen Fahrer und extreme Einsatzbedingungen" das vollsynthetische Leichlauföl Synthoil Race Tech GT1 10 W-60 an. Preiswerter ist Megol Motorenoel RACER SAE 10W-60 von Meguin, einer Tochter von Liqui Moly. Möglicherweise sind diese beiden Öle identisch.

Agip Racing 10W-60 wird von Alfa Romeo zum Einsatz im Alfa 166 Version 2.0 T. Spark, Alfa 156 GTA und Alfa 156 JTS empfohlen. Ich zitiere mal aus dem Datenblatt:

"Die synthetischen Grundöle bilden einen stabilen Hochleistungsschmierfilm, der eine sichere Schmierung auch dann gewährleistet, wenn der Motor einige Zeit stillgelegt war. Dieser Film gewährleistet somit leichten Start und reduziert den Kaltstartverschleiß auch unter sehr schwierigen Bedingungen."

Eine interessante Eigenschaft für Fahrzeuge, die nur gelegentlich eingesetzt oder während der Winterzeit stillgelegt werden. Ob Mobil 1 5W-50 oder 10W-60-Öle insoweit mit Agip Racing 10W-60 vergleichbar sind, kann ich nicht beurteilen.

M. E. dürfte ein dünnflüssiges Öl nach längerer Ruhezeit schon abgelaufen sein, während ein dickflüssigeres Öl noch an den Lagerstellen haftet. Dünnflüssiges Öl wird aber schneller zu den Lagerstellen gepumpt. Mir ist noch immer nicht klar, ob es vor diesem Hintergrund zur Minimierung des Kaltstartverschleißes besser ist, für Lustfahrzeuge, die auch längere Zeit nicht gefahren werden, ein dünnflüssiges Öl, das die Schmierstellen ganz schnell erreicht, oder ein gut haftendes dickflüssiges Öl, das nicht so schnell durchöl, einzufüllen. Mir erscheint Mobil 1 5W-50 ein guter Kompromiss zu sein.

Lt. Betriebsanleitung zu meinem Alfa 75 schreibt Alfa die Klassifizierung 10W-50 API SF vor. Zutreffende Handelsmarken sind lt. Alfa:

Agip Sint 2000 10W-40
Shell Super Plus Motor Oil 15W-50
IP Sintiax 10W-40

Danach reicht ein 10W-40 Motoröl aus. Sofern der Motor jedoch stärker gefordert wird, sollte m. E. ein 5W-50 Öl oder ein 10W-60 Öl gefahren werden.

Ein Öl nach dem Viskositätsbereich auszusuchen ist recht einfach. Welcher Hersteller dann aber das beste Öl in dem gewählten Viskositätsbereich liefert, ist für uns Verbraucher m. E. kaum sicher beurteilbar. Objektive Öltests sind uns Verbrauchern nämlich nicht zugänglich. Die eigenen Erfahrungen reichen für eine sichere Auswahl auch kaum aus. Wir entscheiden eher nach dem Image des Herstellers. Ist also m. E. eher eine Glaubensfrage.

Vollsynthetische Öle könnten allerdings für Deinen Motor problematisch sein, wenn er bislang mit mineralischen Ölen gefahren worden ist. Die sich im Verlauf der Jahre gebildeten Ablagerungen könnten von einem vollsynthetischen Öl abgelöst werden und dann zu Störungen führen.

Und noch etwas. Vor längerer Zeit ist ein als vollsynthetisch beworbenes Motoröl in die Schlagzeilen geraten, da es kaum synthetische Grundöle enthält. Wenn ich mich recht erinnere war der Hersteller sogar im Recht. „Vollsynthetisch“ ist nämlich nirgends definiert. Ich habe schon mehrfach gehört, dass selbst hochwertige vollsynthetische Motoröle nicht vollständig aus synthetischen Grundölen bestehen. Ich habe auch schon gehört, dass die Motorölhersteller den Anteil von synthetischen Grundölen verringern und dennoch die Eigenschaften verbessern. Deshalb kaufe ich Motoröle nur von renommierten Herstellern. Die sollten wissen was sie tun.

Viele, viele Grüße
Matthias

TWO
24.08.2009, 02:33
Hallo,
habe mir letzte Woche eine GTV 6, Bj. 84 gekauft. Momentan ist 10 W 40 drin. Im Betriebshandbuch wird das (meines Wissens kaum mehr erhältliche 10 W 50) empfohlen. Mein Alfa-Mechaniker empfiehlt Castrol 10 W 60.
Was ist Eure Meinung?
Viele Grüsse aus Berlin,
Claudius

Motul 300 V Competition 15 W 50

Viele Grüße
TWO!cool!

TWO
24.08.2009, 04:14
pedi hilf. mir ists zu müßig die dummheit anderer kompensieren zu müssen. schön zu sehen, dass sie immer gleich jemanden finden, die ihre unwissenheit unterstützen, mit noch mehr inkompetenz...
synthetisches öl schwemmt ablagerungen von mineralöl aus, diese sind aber bei alten motoren mit entsprechend größeren tolleranzen wichtig, da sie ein stück weit diese tolleranzen und den verschleiss kompensieren. ähnlich, als würdest du in einem schon alten radlager noch das fett ausspülen und es trocken laufen lassen.
seit wann fahrt ihr eigentlich alfas und aus welcher zeit ???
nehm einen 116er mit 200 000 km, spül den motor mit diesel durch, war auch mal in, und fülle ihn mit synthetischem öl auf. na ja ich geb dir dann ungefähr 2000 km und du hörst die hauptlager und die pleulager klopfen.

die dummen sind so sicher und die gescheiten so voller zweifel. helmut schmidt

Der Spruch von Helmut ist gut. !thatsit!

Celine aus Schwafelhausen, hast Du Zweifel an Deiner Motorölthese?

P.S.: Ist Pedi so eine Art Heiliger in Schwafelhausen, oder warum sprichst Du Ihn so an?

Viele Grüße
TWO!cool!

Earny
24.08.2009, 06:58
Hallo Claudius,

ich fahre in meinem Alfa 75 3,0 V6 aus Überzeugung das vollsynthetische Mobil 1 5W-50.

Ich bin davon überzeugt, dass Mobil 1 5W-50 zu den besten Ölen seiner Klasse gezählt werden muss. Dieses Öl ist von Porsche freigegeben. Der Mercedes SLR McLaren wird ab Werk ausschließlich mit diesem Öl befüllt. Spricht ganz klar für dieses Öl.

Mobil 1 5W-50 lässt sich online recht günstig einkaufen.

Mir erscheint der Viskositätsbereich nicht ganz so wichtig zu sein. Mehr Bedeutung sollte m. E. dem HTHC-Wert zugesprochen werden. Dieser Wert beschreibt die kinetische Viskosität unter hohen Scherbelastungen bei 150°C. Diese Temperatur wird am Kolben erreicht. Hoher HTHC-Wert = geringerer Ölverbrauch, höherer Spritverbrauch. Geringer HTHC-Wert (Leichtlauföl bzw. Wasseröl) = höherer Ölverbrauch, geringerer Spritverbrauch. Ein geringer HTHC-Wert dürfte für unsere V6-Motoren eher nicht so geeignet sein. Der HTHC-Wert von Mobil 1 5W-50 dürfte auf jeden Fall ausreichen.

Die Grundöle hochwertiger vollsynthetischer Motoröle sind ziemlich stabil. Additive verschleißen schon deutlich früher. Ganz wichtig ist daher die Qualität der Additive. Diesbezüglich dürfte Mobil 1 über jeden Zweifel erhaben sein.

Mobil empfiehlt übrigens Mobil 1 5W-50 auch für Oldtimer. Meine Giulia wird künftig auch mit Mobil 1 5W-50 gefahren.

Die meisten 10W-60 Öle gehören nach meinem Kenntnisstand eher zu älteren Formulierungen.

Wenn Castrol 10W-60, dann würde ich das TWS Motorsport 10W-60 bevorzugen. TWS ist – soweit mir bekannt – hochwertiger als Castrol Edge Formula RS 10W-60. TWS ist speziell für die BMW M-Motoren entwickelt worden ist. Es dürfte dennoch auch problemlos in anderen Fahrzeugen einsetzbar sein. TWS kann lt. Castrol übrigens auch hervorragend in der Giulia verwendet werden.

TWS enthält Esther. Wegen des Esther-Gehaltes wird vereinzelt empfohlen, TWS nicht in anderen Motoren zu verwenden. Esther könnte nämlich die Dichtungen malträtieren. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass aktuelle Dichtungen keinen Schaden nehmen.

Lt. Castrol werde TWS ständig den Erfordernissen angepasst.

TWS kostet in etwa soviel wie Mobil 1 5W-50.

Liqui Moly bietet für den "sportlichen Fahrer und extreme Einsatzbedingungen" das vollsynthetische Leichlauföl Synthoil Race Tech GT1 10 W-60 an. Preiswerter ist Megol Motorenoel RACER SAE 10W-60 von Meguin, einer Tochter von Liqui Moly. Möglicherweise sind diese beiden Öle identisch.

Agip Racing 10W-60 wird von Alfa Romeo zum Einsatz im Alfa 166 Version 2.0 T. Spark, Alfa 156 GTA und Alfa 156 JTS empfohlen. Ich zitiere mal aus dem Datenblatt:

"Die synthetischen Grundöle bilden einen stabilen Hochleistungsschmierfilm, der eine sichere Schmierung auch dann gewährleistet, wenn der Motor einige Zeit stillgelegt war. Dieser Film gewährleistet somit leichten Start und reduziert den Kaltstartverschleiß auch unter sehr schwierigen Bedingungen."

Eine interessante Eigenschaft für Fahrzeuge, die nur gelegentlich eingesetzt oder während der Winterzeit stillgelegt werden. Ob Mobil 1 5W-50 oder 10W-60-Öle insoweit mit Agip Racing 10W-60 vergleichbar sind, kann ich nicht beurteilen.

M. E. dürfte ein dünnflüssiges Öl nach längerer Ruhezeit schon abgelaufen sein, während ein dickflüssigeres Öl noch an den Lagerstellen haftet. Dünnflüssiges Öl wird aber schneller zu den Lagerstellen gepumpt. Mir ist noch immer nicht klar, ob es vor diesem Hintergrund zur Minimierung des Kaltstartverschleißes besser ist, für Lustfahrzeuge, die auch längere Zeit nicht gefahren werden, ein dünnflüssiges Öl, das die Schmierstellen ganz schnell erreicht, oder ein gut haftendes dickflüssiges Öl, das nicht so schnell durchöl, einzufüllen. Mir erscheint Mobil 1 5W-50 ein guter Kompromiss zu sein.

Lt. Betriebsanleitung zu meinem Alfa 75 schreibt Alfa die Klassifizierung 10W-50 API SF vor. Zutreffende Handelsmarken sind lt. Alfa:

Agip Sint 2000 10W-40
Shell Super Plus Motor Oil 15W-50
IP Sintiax 10W-40

Danach reicht ein 10W-40 Motoröl aus. Sofern der Motor jedoch stärker gefordert wird, sollte m. E. ein 5W-50 Öl oder ein 10W-60 Öl gefahren werden.

Ein Öl nach dem Viskositätsbereich auszusuchen ist recht einfach. Welcher Hersteller dann aber das beste Öl in dem gewählten Viskositätsbereich liefert, ist für uns Verbraucher m. E. kaum sicher beurteilbar. Objektive Öltests sind uns Verbrauchern nämlich nicht zugänglich. Die eigenen Erfahrungen reichen für eine sichere Auswahl auch kaum aus. Wir entscheiden eher nach dem Image des Herstellers. Ist also m. E. eher eine Glaubensfrage.

Vollsynthetische Öle könnten allerdings für Deinen Motor problematisch sein, wenn er bislang mit mineralischen Ölen gefahren worden ist. Die sich im Verlauf der Jahre gebildeten Ablagerungen könnten von einem vollsynthetischen Öl abgelöst werden und dann zu Störungen führen.

Und noch etwas. Vor längerer Zeit ist ein als vollsynthetisch beworbenes Motoröl in die Schlagzeilen geraten, da es kaum synthetische Grundöle enthält. Wenn ich mich recht erinnere war der Hersteller sogar im Recht. „Vollsynthetisch“ ist nämlich nirgends definiert. Ich habe schon mehrfach gehört, dass selbst hochwertige vollsynthetische Motoröle nicht vollständig aus synthetischen Grundölen bestehen. Ich habe auch schon gehört, dass die Motorölhersteller den Anteil von synthetischen Grundölen verringern und dennoch die Eigenschaften verbessern. Deshalb kaufe ich Motoröle nur von renommierten Herstellern. Die sollten wissen was sie tun.

Viele, viele Grüße
Matthias

Viel Text--wenig korrekter Inhalt.


oder andersrum: 90% Schrott.

HaRie
24.08.2009, 14:07
Hallo Earny,

ein Tribologe würde seine Meinung mit knallharten Fakten begründen. Das kann ich nicht. Mein Text enthält aber sicherlich kaum inhaltliche Fehler.

Ich habe wenigstens versucht, die Beweggründe für meine Entscheidung aufzuzeigen.

Z. B. die Auffassung

Motul 300 V Competition 15 W 50

Viele Grüße
TWO!cool!

hilft mir ohne weitere Informationen überhaupt nicht weiter. Die Viskosität für den Kaltstart/Kaltlauf erscheint mir für die kalte Jahreszeit zu hoch zu sein. Es wäre toll, wenn TWO eine Begründung für seine Empfehlung liefern würde.

Ich habe – so glaube ich – deutlich gemacht, dass wir Verbraucher kaum belastbare Argumente für das eine oder andere Motoröl haben.

Viel Text--wenig korrekter Inhalt.


oder andersrum: 90% Schrott.

90% Schrott. Daraus schließe ich 10 % Konsens! Das ist doch schon eine Basis. In welchen Punkten stimmen wir überein? Wo liegen meine Fehler?

Viele, viele Grüße
Matthias

TWO
24.08.2009, 15:17
Hallo, hier die Begründung:

Hoher Öldruck auch bei heissem Motor im Leerlauf.

Sehr gute Schmierwirkung.

Temperaturbereich in unseren Breiten völlig ausreichend.

Viele Grüße
TWO!cool!

HaRie
24.08.2009, 19:24
Hallo TWO,

danke für Deine Begründung.

Habe mich soeben auf der Seite von Motul umgesehen. Leider habe ich dort keine Datenblätter gefunden. Kannst Du uns Fundstellen nennen?

Warum ist beim Motul Motul 300 V Competition 15W-50 der Öldruck auch bei heißem Motor im Leerlauf hoch? Ist Dir der HTHC-Wert bekannt? Basiert Deine Aussage auf eigenen Erfahrungen?

Bist Du Dir sicher, dass das vg. Motul-Motoröl auch für den normalen Straßenverkehr geeignet ist? Ich befürchte, das Dein Favorit den im normalen Straßenverkehr üblichen langen Wechselintervallen nicht gewachsen ist. Die Additivierung ist vermutlich nur für die im Rennsport üblichen kurzen Wechselintervalle ausgelegt.

Viele, viele Grüße
Matthias

Rosso Alfa
24.08.2009, 19:54
Ist Dir der HTHC-Wert bekannt?

Wenn ich nach HTHC und Öl/oil/lubrificant google, kommen Links über holländische Pflanzenextrakte und (wohl passender) High-Temperature-Hydrogenic-Corrosion.

Was genau bedeutet denn nun HTHC?

Grüsse

ra

HaRie
24.08.2009, 21:46
Hallo ra,

habe Mist geschrieben. Schmutz auf mich. Es heißt nicht HTHC sondern HTHS. HTHS bedeutet "High Temperature High Shear".

Entschuldigung.

Viele, viele Grüße
Matthias

TWO
25.08.2009, 01:58
Hallo TWO,

danke für Deine Begründung.

Habe mich soeben auf der Seite von Motul umgesehen. Leider habe ich dort keine Datenblätter gefunden. Kannst Du uns Fundstellen nennen?

Warum ist beim Motul Motul 300 V Competition 15W-50 der Öldruck auch bei heißem Motor im Leerlauf hoch? Ist Dir der HTHC-Wert bekannt? Basiert Deine Aussage auf eigenen Erfahrungen?

Bist Du Dir sicher, dass das vg. Motul-Motoröl auch für den normalen Straßenverkehr geeignet ist? Ich befürchte, das Dein Favorit den im normalen Straßenverkehr üblichen langen Wechselintervallen nicht gewachsen ist. Die Additivierung ist vermutlich nur für die im Rennsport üblichen kurzen Wechselintervalle ausgelegt.

Viele, viele Grüße
Matthias

Die Info vom Öldruck in heissem Zustand kommt von einem befreundeten KFZ-Meister, der das gemessen hat und verblüfft war.

Zu den Werten: Schau bitte selbst nach. Googel bietet Alles, bis hin zur Aussage, dass das Motul die Lager angreift. Das Öl soll auch die Anforderungen von ACEA & API Referenzen übertreffen. Auf die Schnelle: http://www.motul-oil.co.uk/pdfs/300v-engine-oil/300V_Competition_15W50_TDS_%28GB%29.pdf Ob es eine Freigabe hat oder nicht, ist mir piep egal. Ich will auf jeden Fall kein dünnes Grundöl, das die Konzerne verwenden, damit in der heutigen 2 Jahres Garantiezeit die Schnarcher, die ihre Motoren kalt treten, keinen wirtschaftlichen Schaden verursachen. :D

Heute gilt: Nach 2 Jahren, die Sintflut. Verschleiß ist egal, wenn nicht gar erwünscht, sofern er durchschnittlich erst nach dem Ablauf von 2 Jahren schädlich wird. Und die Hersteller spielen mit, weil sie so scharf auf die Freigaben sind.

Ach ja, Wechselintervall. Wer bei den niedrigen Ölpreisen so lange die gleiche Suppe drin lässt, ist nach meiner Meinung selber schuld. Die Wirksamkeit der Additive nimmt mit der Zeit ab.

Aber jeder, wie er will. Ich mische mich nicht in Glaubenskriege ein.

Viele Grüße
TWO!cool!

Rosso Alfa
25.08.2009, 06:07
Es heißt nicht HTHC sondern HTHS. HTHS bedeutet "High Temperature High Shear".

Jetzt find ich auch was, danke :)

otti
25.08.2009, 08:01
Hallo,

ich halte von vollsynthetischen Ölen sehr wenig.
Grund: je höher die Spanne zwischen unterem und oberem Wert ist, desto mehr Viskositätsindexverbesserer sind im Öl enthalten. Die sehen unterm Mikroskop aus wie kleine Wollknäuel, die sich im kalten Zustand zusammenziehen und bei steigender Temperatur ausdehnen. Dass das Öl selbst (beim 60er) sehr hohen Temperaturen standhält ist ok, die Grenze für diese Indexverbesserer ist jedoch
deutlich niedriger. Wenn sich diese Wollknäuel auflösen ist das Öl wie Wasser und der Motor futsch.
Ich suche nachher mal den Link zu einem Ölhersteller, wo es eine Skala gibt, für welche Temperaturen welches Öl geeignet ist. Da sieht man gut, dass ein normales 10 W 40 absolut ausreicht. Bei Turbomotoren würde ich höher gehen.

Earny
25.08.2009, 12:42
Ich bin davon überzeugt, dass Mobil 1 5W-50 zu den besten Ölen seiner Klasse gezählt werden muss. Dieses Öl ist von Porsche freigegeben. Der Mercedes SLR McLaren wird ab Werk ausschließlich mit diesem Öl befüllt. Spricht ganz klar für dieses Öl.


Aha. Wenn nun auf der Kekspackung "Approved by R. Calmund" aufgedruckt ist, bedeutet dass sicherlich Genuss ohne Reue.

Naja, andere bezeichnen dies auch als Marketinggewäsch.



Mobil 1 5W-50 lässt sich online recht günstig einkaufen.

Schön.


Mir erscheint der Viskositätsbereich nicht ganz so wichtig zu sein. Mehr Bedeutung sollte m. E. dem HTHC-Wert zugesprochen werden. Dieser Wert beschreibt die kinetische Viskosität unter hohen Scherbelastungen bei 150°C. Diese Temperatur wird am Kolben erreicht. Hoher HTHC-Wert = geringerer Ölverbrauch, höherer Spritverbrauch. Geringer HTHC-Wert (Leichtlauföl bzw. Wasseröl) = höherer Ölverbrauch, geringerer Spritverbrauch. Ein geringer HTHC-Wert dürfte für unsere V6-Motoren eher nicht so geeignet sein. Der HTHC-Wert von Mobil 1 5W-50 dürfte auf jeden Fall ausreichen.

wenn schon HTHS. Ist dieser denn besser als der von anderen Ölen?


Die Grundöle hochwertiger vollsynthetischer Motoröle sind ziemlich stabil. Additive verschleißen schon deutlich früher. Ganz wichtig ist daher die Qualität der Additive. Diesbezüglich dürfte Mobil 1 über jeden Zweifel erhaben sein.

Warum?

Oder nur Hörensagen?




Wenn Castrol 10W-60, dann würde ich das TWS Motorsport 10W-60 bevorzugen. TWS ist – soweit mir bekannt – hochwertiger als Castrol Edge Formula RS 10W-60. TWS ist speziell für die BMW M-Motoren entwickelt worden ist. Es dürfte dennoch auch problemlos in anderen Fahrzeugen einsetzbar sein. TWS kann lt. Castrol übrigens auch hervorragend in der Giulia verwendet werden.


Ach sowas auch, man kann also Nutella nicht nur mit dem original Nutellamesser auf Getreideerzeugnissen verstreichen? Da hätte ich nicht gedacht.


TWS enthält Esther. Wegen des Esther-Gehaltes wird vereinzelt empfohlen, TWS nicht in anderen Motoren zu verwenden. Esther könnte nämlich die Dichtungen malträtieren. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass aktuelle Dichtungen keinen Schaden nehmen.

Aha. Der gute Ester mal wieder.

Oder schwimmt die Dame jetzt auch schon im Öl?



Lt. Castrol werde TWS ständig den Erfordernissen angepasst.


JA, und der Weihnachtsmann kommt auch am 24. (oder 6.).




Agip Racing 10W-60 wird von Alfa Romeo zum Einsatz im Alfa 166 Version 2.0 T. Spark, Alfa 156 GTA und Alfa 156 JTS empfohlen. Ich zitiere mal aus dem Datenblatt:......

Nicht mehr. Nur noch Selenia. Die Werbeverträge haben sich geändert.




Ein Öl nach dem Viskositätsbereich auszusuchen ist recht einfach. Welcher Hersteller dann aber das beste Öl in dem gewählten Viskositätsbereich liefert, ist für uns Verbraucher m. E. kaum sicher beurteilbar. Objektive Öltests sind uns Verbrauchern nämlich nicht zugänglich. Die eigenen Erfahrungen reichen für eine sichere Auswahl auch kaum aus. Wir entscheiden eher nach dem Image des Herstellers. Ist also m. E. eher eine Glaubensfrage.


Ja, und manche scheinen besonders der Fa. ExxonMobil Glauben zu schenken.


Vollsynthetische Öle könnten allerdings für Deinen Motor problematisch sein, wenn er bislang mit mineralischen Ölen gefahren worden ist. Die sich im Verlauf der Jahre gebildeten Ablagerungen könnten von einem vollsynthetischen Öl abgelöst werden und dann zu Störungen führen.


Mineralisches 10w-60 oder 5w -50 gibt es aber nicht.



Und noch etwas. Vor längerer Zeit ist ein als vollsynthetisch beworbenes Motoröl in die Schlagzeilen geraten, da es kaum synthetische Grundöle enthält. Wenn ich mich recht erinnere war der Hersteller sogar im Recht. „Vollsynthetisch“ ist nämlich nirgends definiert. Ich habe schon mehrfach gehört, dass selbst hochwertige vollsynthetische Motoröle nicht vollständig aus synthetischen Grundölen bestehen. Ich habe auch schon gehört, dass die Motorölhersteller den Anteil von synthetischen Grundölen verringern und dennoch die Eigenschaften verbessern. Deshalb kaufe ich Motoröle nur von renommierten Herstellern. Die sollten wissen was sie tun.

Viele, viele Grüße
Matthias

Ja richtig. Deshalb setzt der total unrennomierte Hersteller Shell ja auch auf HC-Synthese.

Die Unterschiede zwischen einem HC-Synthese-, PAO- oder Estergrundöl zu erläutern, dürfte den Umfang und die Sinnhaftigkeit des Threads ein wenig sprengen. Nur eins ist sicher: Alle Typen werden als vollsynthetisch vermarktet.


Ach ja:

Die 10% Konsens:

Es ist schei***egal, wa reingefüllt wird. Nur die Menge sollte stimmen....!:D hehe!

HaRie
25.08.2009, 23:04
Hallo Arne,

dass Du Dir die Mühe gemacht hast meinen Beitrag zu filetieren finde ich toll.

Aha. Wenn nun auf der Kekspackung "Approved by R. Calmund" aufgedruckt ist, bedeutet dass sicherlich Genuss ohne Reue.

Naja, andere bezeichnen dies auch als Marketinggewäsch.

Mercedes testet die freigegebenen Öl mit Hilfe von Prüfmotoren. Eine Freigabe von Mercedes ist m. E. schon ein Qualitätsmerkmal.

Soweit mir bekannt, testet Alfa die Öle nicht mit Hilfe von Prüfmotoren. Alfa schließt nur Werbeverträge ab. Stimmt das? Dann wären die Öl-Empfehlungen von Alfa in technischer Sicht nicht so wertvoll.

Kürzlich hat ein Mitarbeiter der Fa. Selenia meinen Alfa-Schrauber aufgesucht. Der Mitarbeiter hat gesagt, dass zwar Mobil 1 5W-50 ein gutes Öl sei, für beispielsweise die Giulia sei Selenia 10W-60 allerdings besser geeignet. 5W sei bei dem Mobil 1 zu wenig.

Es ist sicherlich aber so, dass ich mich auch von Marketingaussagen leiten lasse. Was bleibt mir denn anderes übrig? Ich habe schon gesagt, dass wir Verbraucher kaum in der Lage sind sicher zu beurteilen, welcher Hersteller das beste Öl anbietet. Vieles ist Glaubenssache.

wenn schon HTHS. Ist dieser denn besser als der von anderen Ölen?

Es heißt in der Tat nicht HTHC, sondern es heißt HTHS. Ein unverzeihlicher lapsus scribae. Dafür habe ich mich schon entschuldigt. Ich schäme mich ja so. Ich entschuldige mich ausdrücklich auch bei Dir ganz persönlich für diesen Fehler.

Die HTHS Viskosität von Mobil 1 5W-50 lautet lt. Datenblatt 4,3 mPa·s bei 150ºC.

Nach 503.00, 506.00, 506.01 fordert VW bei ihren WIV-Ölen HTHS zwischen 2,9 und 3,4 Milli-Pascal. Nach meinem Informationsstand zu wenig für unsere Alfa-Motoren. 4,3 reichen für unsere Alfa-Motoren lt. Aussage eines Mitarbeiters von Mobil aus.

Ob extrem hohe Werte für unsere Alfas besser sind kann ich nicht abschließend beuteilen. TWS hat nach meinen Notizen - mit Vorbehalt - 5,7. Die Quelle ist mir leider nicht mehr bekannt. In dem bei Castrol verfügbaren Datenblatt ist die HTHS-Viskosität leider nicht angegeben.

Der im BMW M5 E39 eingebaute Motor S62 (8Zylinder, 5,0 l Hubraum, 400 PS) hat seinerzeit mit einem erhöhten Ölverbrauch zu kämpfen gehabt. Ursache war das Design der Kolbenringe. BMW hat sodann TWS vorgeschrieben und der Ölverbrauch hat sich normalisiert. Später ist das Design der Kolbenringe geändert worden...

Möglicherweise kann mit TWS - oder mit anderen Ölen, die vergleichbare HTHS-Werte aufweisen - auch in unseren Alfa-Motoren der Ölverbrauch gesenkt werden. Um den Ölverbrauch zu senken ist möglicherweise 4,3 von Mobil 1 5W-50 zu wenig.

Mehr kann ich dazu nich sagen.

Warum?

Oder nur Hörensagen?

Gelesen und Hörensagen.

Ich habe schon mehrfach gelesen, dass die Additive schon frühzeitig schlapp machen. Perfekt wäre es, wenn Additive nachgeschüttet werden könnten. Additive können wir Verbraucher aber nicht kaufen. Deshalb wird z. T. empfohlen, ein Teil des gebrauchten Öles durch frisches Öl zu ersetzen. Nur auf diese Weise könne mit Sicherheit garantiert werden, dass das Öl das volle Leistungsspektrum bis zum vorgeschriebenen Wechsel erfülle.

Mobil stellt die Additive selbst her. Das finde ich irgendwie beruhigend. Die anderen Hersteller kaufen die Additive zu.

Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.

Ach sowas auch, man kann also Nutella nicht nur mit dem original Nutellamesser auf Getreideerzeugnissen verstreichen? Da hätte ich nicht gedacht.

Verstehe ich jetzt nicht.

Aha. Der gute Ester mal wieder.

Oder schwimmt die Dame jetzt auch schon im Öl?

Ich habe von einem Mitarbeiter der Fa. Castrol gehört, dass TWS Ester enthalte. Motul lobt seine Motoröle mit Ester ganz besonders.

JA, und der Weihnachtsmann kommt auch am 24. (oder 6.).

Ich habe im Konjunktiv geschrieben. Damit habe ich die Aussage von Castrol ohne Wertung wiedergegeben.

Nicht mehr. Nur noch Selenia. Die Werbeverträge haben sich geändert.

Du hast recht. Da ist mir doch tatsächlich ein vermeidbarer Fehler unterlaufen. Erst kürzlich habe ich dies von meinem Schrauber gehört. Ich hätte im Präteritum schreiben müssen.

Ja, und manche scheinen besonders der Fa. ExxonMobil Glauben zu schenken.

Trifft auf mich in der Tat in gewissem Umfang zu.

Mineralisches 10w-60 oder 5w -50 gibt es aber nicht.

Dies ist auch meine Kenntnislage. Darum geht es aber hier nicht. Claudius hat in seinem GTV 6 10W-40 vorgefunden. Dieses Öl kann mineralisch sein.

Ja richtig. Deshalb setzt der total unrennomierte Hersteller Shell ja auch auf HC-Synthese.

Die Unterschiede zwischen einem HC-Synthese-, PAO- oder Estergrundöl zu erläutern, dürfte den Umfang und die Sinnhaftigkeit des Threads ein wenig sprengen. Nur eins ist sicher: Alle Typen werden als vollsynthetisch vermarktet.

Shell ist sicherlich renommiert. Ohne Frage. Danke für die Infos. Du widersprichst mir hier nicht.

Ach ja:

Die 10% Konsens:

Es ist schei***egal, wa reingefüllt wird.

Nur die Menge sollte stimmen....!:D hehe!

Kein Konsens. Es ist eben nicht egal was reingefüllt wird. Die Viskositätsklasse sollte schon stimmen, der HTHS-Wert sollte nicht zu niedrig sein. Mag allerdings sein, dass jedes diesbezüglich passende Öl für den Straßeneinsatz in der vorgeschriebenen API-Klasse eines Markenherstellers seinen Zweck hinreichend erfüllt.

BMW hat vor einigen Jahres die Freihgabe für Castrol Formula RS 10W-60 zurückgenommen. Für den im M5 E39 eingebaute Motor S62 hat BMW seinerzeit TWS vorgeschrieben. Daraus schließe ich, dass die beiden Motoröle Unterschiede aufweisen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass TWS die Doppel-Vanos der M5-Motoren sauber hält. Andere hochwertige Öle hinterlassen da Rückstände. Also gibt es Unterschiede...

Dass die vorgeschriebene Füllmenge eingehalten werden muss, darin stimmen wir vollinhaltlich überein.

Bist Du ein erfahrener markenunabhängiger Tribologe? Würde mich nicht wundern. Dann könnten Deine Aussagen als Autoritätsbeweise angenommen werden.

Viele, viele Grüße
Matthias

HaRie
25.08.2009, 23:19
Hallo TWO,

danke für Deine Antwort.

Die Info vom Öldruck in heissem Zustand kommt von einem befreundeten KFZ-Meister, der das gemessen hat und verblüfft war.

Eine Messung überzeugt mich. Toll!

Zu den Werten: Schau bitte selbst nach. Googel bietet Alles, bis hin zur Aussage, dass das Motul die Lager angreift. Das Öl soll auch die Anforderungen von ACEA & API Referenzen übertreffen. Auf die Schnelle: http://www.motul-oil.co.uk/pdfs/300v-engine-oil/300V_Competition_15W50_TDS_%28GB%29.pdf Ob es eine Freigabe hat oder nicht, ist mir piep egal. Ich will auf jeden Fall kein dünnes Grundöl, das die Konzerne verwenden, damit in der heutigen 2 Jahres Garantiezeit die Schnarcher, die ihre Motoren kalt treten, keinen wirtschaftlichen Schaden verursachen. :D

Habe mir sofort das Datenblatt angesehen. Motul 300V Competion 5W-50 hat danach eine HTHS Viskosität von 5,33 mPa·s bei 150ºC. Der Wert von Mobil 1 5W-50 ist mit 4,3 schon deutlich geringer.

Noch ein paar HTHS-Werte von Castrol-Ölen:

RS 0W-40: 3,6
RS 10W-60: 6,0
TWS: 5,7

Ich nenne die Werte unter Vorbehalt. Habe Sie mir irgendwann notiert. Die Quellen sind mir leider nicht mehr bekannt.

Heute gilt: Nach 2 Jahren, die Sintflut. Verschleiß ist egal, wenn nicht gar erwünscht, sofern er durchschnittlich erst nach dem Ablauf von 2 Jahren schädlich wird. Und die Hersteller spielen mit, weil sie so scharf auf die Freigaben sind.

Geringer HTHS-Wert nur damit der Benzinverbrauch sinkt.

Ach ja, Wechselintervall. Wer bei den niedrigen Ölpreisen so lange die gleiche Suppe drin lässt, ist nach meiner Meinung selber schuld. Die Wirksamkeit der Additive nimmt mit der Zeit ab.

Welches Wechselintervall sollte bei Motul 300V Competion 5W-50 eingehalten werden?

Aber jeder, wie er will. Ich mische mich nicht in Glaubenskriege ein.

Glaubenskrieg, da stimme ich Dir schon zu.

Viele, viele Grüße
Matthias

TWO
26.08.2009, 03:01
Tja, das Bessere ist nunmal der größte Feind des Guten.

Von den Castrol Rennölen wird im Netz gemunkelt, dass sie von Motul produziert werden.

Is mir aber Alles wirklich schnurzpiep, ich glaub meinem KFZ Meister, auch wenn er nur einmal gemessen hat.

Schmiert gut und riecht besser.:D

Viele Grüße
TWO!cool!

P.S. Oil change : according to your own use.

Von 10.000 Km Wechselintervall redet man im Netz. Man kann es aber auch selbst nachmessen.

Kugelfallviskosimeter ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Kugelfallviskosimeter)

Einfach nur den Apotheker Deines Vertrauens fragen. (Wenn er viel Zeit hat oder hier: Gesellschaft für Tribologie e.V. - Aachen (http://www.gft-ev.de/tribologie.htm) Mitglied ist.)!zeitung!

Earny
27.08.2009, 11:13
Hallo Arne,

dass Du Dir die Mühe gemacht hast meinen Beitrag zu filetieren finde ich toll.

Danke für dieses Lob. Es kommt sicherlich von Herzen.



Mercedes testet die freigegebenen Öl mit Hilfe von Prüfmotoren. Eine Freigabe von Mercedes ist m. E. schon ein Qualitätsmerkmal.


Ich zititiere mal von MB:

"Jedes von uns freizugebende Motorenöl muss demnach eine Benzin- und eine PKW-Diesel-Testsequenz bestanden haben. Wir legen Wert darauf, dass alle für unser Freigabeverfahren relevanten Motorentests bei uns in der Abteilung Betriebstoffe,D-70546 Stuttgart nachbewertet werden und wir Einsicht in den entsprechenden Prüfstandsbericht bekommen."

Die Betonung liegt auf Nachbewertung und Einsicht in die Berichte. Und nicht auf: Mecedes testet.

Nun, wenn man sich die Listen mal anschaut:
z.B. 229.5 (Öle für Benzinmotoren)

Mercedes-Benz Betriebsstoffe-Extranet (http://bevo.daimler.com/bevolistenmain.php?content_action=showse lect&navigation_path=bevolisten&blatt=229.5&suchbegriff=)

Da hätte MB aber viel zu testen.....!rolleyes2


Soweit mir bekannt, testet Alfa die Öle nicht mit Hilfe von Prüfmotoren. Alfa schließt nur Werbeverträge ab. Stimmt das? Dann wären die Öl-Empfehlungen von Alfa in technischer Sicht nicht so wertvoll.

Was interessiert mich das Gelaber von Alfa?
Ich bin mündiger Bürger.


Kürzlich hat ein Mitarbeiter der Fa. Selenia meinen Alfa-Schrauber aufgesucht. Der Mitarbeiter hat gesagt, dass zwar Mobil 1 5W-50 ein gutes Öl sei, für beispielsweise die Giulia sei Selenia 10W-60 allerdings besser geeignet. 5W sei bei dem Mobil 1 zu wenig.


Ja und?



Es ist sicherlich aber so, dass ich mich auch von Marketingaussagen leiten lasse. Was bleibt mir denn anderes übrig? Ich habe schon gesagt, dass wir Verbraucher kaum in der Lage sind sicher zu beurteilen, welcher Hersteller das beste Öl anbietet. Vieles ist Glaubenssache.

Nur dann sollte man nicht den Fehler begehen zu versuchen, andere Verbraucher zu missionieren. Das endet dann so wie im Jemen.


Es heißt in der Tat nicht HTHC, sondern es heißt HTHS. Ein unverzeihlicher lapsus scribae. Dafür habe ich mich schon entschuldigt. Ich schäme mich ja so. Ich entschuldige mich ausdrücklich auch bei Dir ganz persönlich für diesen Fehler.

Sehr löblich.



Nach 503.00, 506.00, 506.01 fordert VW bei ihren WIV-Ölen HTHS zwischen 2,9 und 3,4 Milli-Pascal. Nach meinem Informationsstand zu wenig für unsere Alfa-Motoren. 4,3 reichen für unsere Alfa-Motoren lt. Aussage eines Mitarbeiters von Mobil aus.


Das sind ja auch Öle mit abgesenkten HTHS-Werten.
OT: Und dann wundert sich der Fuhrparkleiter über den hohen Ölverbrauch der völlig überteuerten Öle, wenn die fahrzeuge überwiegend im Außendienst eingesetzt werden. Naja, ohne Worte!


Ob extrem hohe Werte für unsere Alfas besser sind kann ich nicht abschließend beuteilen. TWS hat nach meinen Notizen - mit Vorbehalt - 5,7. Die Quelle ist mir leider nicht mehr bekannt. In dem bei Castrol verfügbaren Datenblatt ist die HTHS-Viskosität leider nicht angegeben.


Für den 2.0Ts 16v von bedeutung....!rolleyes2


Ich habe schon mehrfach gelesen, dass die Additive schon frühzeitig schlapp machen. Perfekt wäre es, wenn Additive nachgeschüttet werden könnten. Additive können wir Verbraucher aber nicht kaufen. Deshalb wird z. T. empfohlen, ein Teil des gebrauchten Öles durch frisches Öl zu ersetzen. Nur auf diese Weise könne mit Sicherheit garantiert werden, dass das Öl das volle Leistungsspektrum bis zum vorgeschriebenen Wechsel erfülle.

Ja, ist natürlich wichtig bei Fahrzeugen von AR, deren Wechselintervall eh äußerst kurz bemessen ist.


Mobil stellt die Additive selbst her. Das finde ich irgendwie beruhigend. Die anderen Hersteller kaufen die Additive zu.

Interessant.

Wusste gar nicht, dass sie soviel in organ. Synthese machen.

Ach ja: Es ist keine Schande Produkte zuzukaufen. Es soll ja contractors geben, die auf Gebieten deutlich mehr Know-How haben, als der Auftraggeber.






Ich habe von einem Mitarbeiter der Fa. Castrol gehört, dass TWS Ester enthalte. Motul lobt seine Motoröle mit Ester ganz besonders.

Ja, weil die auf die Estersynthese spezialisiert sind. Shell setzt (wie schon geschrieben) auf Wasserstoffreduktion von Mineralölen....


Kein Konsens. Es ist eben nicht egal was reingefüllt wird. Die Viskositätsklasse sollte schon stimmen, der HTHS-Wert sollte nicht zu niedrig sein. Mag allerdings sein, dass jedes diesbezüglich passende Öl für den Straßeneinsatz in der vorgeschriebenen API-Klasse eines Markenherstellers seinen Zweck hinreichend erfüllt.

So schauts aus.


BMW hat vor einigen Jahres die Freihgabe für Castrol Formula RS 10W-60 zurückgenommen. Für den im M5 E39 eingebaute Motor S62 hat BMW seinerzeit TWS vorgeschrieben. Daraus schließe ich, dass die beiden Motoröle Unterschiede aufweisen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass TWS die Doppel-Vanos der M5-Motoren sauber hält. Andere hochwertige Öle hinterlassen da Rückstände. Also gibt es Unterschiede...


Ja, schön. Um welchen Motor geht es noch?
Ach ja, den antiken 2.5 V6.
Das ist natürlich ein richtiger Hochleistungsmotor.



Bist Du ein erfahrener markenunabhängiger Tribologe? Würde mich nicht wundern. Dann könnten Deine Aussagen als Autoritätsbeweise angenommen werden.

Viele, viele Grüße
Matthias

Was ich bin, steht in meinem Profil.

Übrigens: "Autoritätsbeweis"="Gobsat-Prinzip" (good old boys sat around a table)= sehr schlechter Eviddenzgrad= Müll.



Kugelfallviskosimeter ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Kugelfallviskosimeter)

Tja, man kann natürlich auch nach Couette oder Searle messen. (Unterschied ist trivial). Diese sind besonders gut für Stoffe /-gemische geeignet, deren Viskosität abhängig von der Scherbeanspruchung und -Alterung ist. (z.b. viele VI-Verbesserer). ;-)


Einfach nur den Apotheker Deines Vertrauens fragen. (Wenn er viel Zeit hat oder hier: Gesellschaft für Tribologie e.V. - Aachen (http://www.gft-ev.de/tribologie.htm) Mitglied ist.)!zeitung!

:D:D

spiderthomas
27.08.2009, 12:08
Ich verwende grundsätzlich Öl vom Anbieter: Baumarkt :o

Aber macht noch ruhig ein bisschen weiter....!popcorn!

TWO
27.08.2009, 16:01
Ich verwende grundsätzlich Öl vom Anbieter: Baumarkt :o

Aber macht noch ruhig ein bisschen weiter....!popcorn!

Gibs zu, Du willst mit Ölablagerungen die Toleranzen in den Lagern ausgleichen. So wie Celine aus Schwafelhausen. :D

Viele Grüße
TWO!cool!

julchen1969
27.08.2009, 16:21
Klingt in Theorie ja alles ganz plausibel, aber der erfahrene Tribologe nutzt das Daumen-Zeigefinger-Rotationsviskosimeter und die organoleptische Prüfung ;-)

Rosso Alfa
27.08.2009, 16:25
...die organoleptische Prüfung ;-)

Oh, ein neues Wort. Wenn die Magenreaktion nach dem Trinken ausbleibt, ist das ÖL also OK?

julchen1969
27.08.2009, 16:31
Oh, ein neues Wort. Wenn die Magenreaktion nach dem Trinken ausbleibt, ist das ÖL also OK?

Der Sommelier prüft den Wein doch auch nicht mit dem Magen oder? Genauso verhält es sich auch bei der Prüfung des High-Tech Schmierstoffes ;-)

Hagbard Celine
27.08.2009, 22:23
also jetzt noch mal ganz von anfang an. wir sprachen von einem 2,5 liter milano motor von 1984. wer hatte von euch damals überhaupt einen führerschein?
dieser motor hat mit einem modernen motor erstmal nur ganz wenig gemein.
alfa hatte zu dieser zeit noch engen kontakt zu agip, man munkelt sogar, die motoren liefen mit agip benzin sogar am besten. aber lassen wir all das munkeln....
nichts desto trotz empfahl damals alfa romeo die motoren mit agip öl zu fahren, da dies aber nicht in jedem land erhältlich ist, gabs auch empfehlungen für shell und konsorten. also lehnen wir uns entspannt zurück, agip sinth 2000 gibts immernoch, ich kanns kaufen und alles ist gut. prima!
jetzt wird aber der superlativexperte unruhig und braucht irgendwas womit er sein auto verbal aufpimpen kann, jawoll das von porsche und mc laren verwendete öl muss her. diese motoren haben mit einem 84er alfa motor soviel zu tun wie alice im wunderland und kinderporno, aber gut wenns hilft, schütte es rein und erzähle davon...
irgendwie bleibt hier die sinnhaftigkeit auf der strecke, willst du ein eis, ja hier hast du eins. so sollte ein fred aussehen.
nicht aussehen sollte er, gleicher anfang, hast du auch eins mit goldblättchen, so was isst der rapper 80 dollar, also muss das gut sein, aber j. laber steht eher auf dollar fitzelchen, na dann vielleicht...
das ist kein fred sondern ein mental-superlativ.wichsen, sorry.
wir fahren alfas, das sind ganz normale, jedoch dennoch besondere autos und wir fahren sie auf der strasse.
obwohl, vielleicht sollte ich mir meinen zündfunken mit etwas gold pimpen lassen...
na ja spass bei seite, gebt doch einfach mal wieder realistische antworten und nicht eine darstellung eures angelesenen pseudowissens...

mit immer freundlichen grüssen, ulf aus ulm

TWO
28.08.2009, 03:03
also jetzt noch mal ganz von anfang an. wir sprachen von einem 2,5 liter milano motor von 1984. wer hatte von euch damals überhaupt einen führerschein?
dieser motor hat mit einem modernen motor erstmal nur ganz wenig gemein.
alfa hatte zu dieser zeit noch engen kontakt zu agip, man munkelt sogar, die motoren liefen mit agip benzin sogar am besten. aber lassen wir all das munkeln....
nichts desto trotz empfahl damals alfa romeo die motoren mit agip öl zu fahren, da dies aber nicht in jedem land erhältlich ist, gabs auch empfehlungen für shell und konsorten. also lehnen wir uns entspannt zurück, agip sinth 2000 gibts immernoch, ich kanns kaufen und alles ist gut. prima!
jetzt wird aber der superlativexperte unruhig und braucht irgendwas womit er sein auto verbal aufpimpen kann, jawoll das von porsche und mc laren verwendete öl muss her. diese motoren haben mit einem 84er alfa motor soviel zu tun wie alice im wunderland und kinderporno, aber gut wenns hilft, schütte es rein und erzähle davon...
irgendwie bleibt hier die sinnhaftigkeit auf der strecke, willst du ein eis, ja hier hast du eins. so sollte ein fred aussehen.
nicht aussehen sollte er, gleicher anfang, hast du auch eins mit goldblättchen, so was isst der rapper 80 dollar, also muss das gut sein, aber j. laber steht eher auf dollar fitzelchen, na dann vielleicht...
das ist kein fred sondern ein mental-superlativ.wichsen, sorry.
wir fahren alfas, das sind ganz normale, jedoch dennoch besondere autos und wir fahren sie auf der strasse.
obwohl, vielleicht sollte ich mir meinen zündfunken mit etwas gold pimpen lassen...
na ja spass bei seite, gebt doch einfach mal wieder realistische antworten und nicht eine darstellung eures angelesenen pseudowissens...

mit immer freundlichen grüssen, ulf aus ulm

Earny: Einsatz!:)

Viele Grüße
TWO!cool!

MichiMuttermal
28.08.2009, 09:24
Hallo Hagbard Celine,

die Tatsache das der eine oder andere '84 noch keinen Führerschein hatte verhindert, nach deinen Aussagen zu urteilen, aber augenscheinlich nicht das es darunter Leute gibt die einfach mehr Ahnung haben als du..........

- was meinst du hat ein 166 V6, 156 V6, 147 V6 für einen Motor verbaut
na na?? das ist haargenau der gleiche Unterbau wie bei einem GTV6 von '84 (ölpumpe mal ausgenommen) soviel zu dem Gelaber moderner Motor und so...

- für diese Motoren (166, 156...) empfiehlt Alfa nun mal das Selenia Racing 10W-60 bei sportlicher Fahrweise oder das Selenia 20K, diese Öle sind Vollsythetisch und habe mit dem Agip von '84 ebenfalls nichts gemeinsam

- der Quatsch, mit Ablagerungen die der Motor braucht um gescheit zu laufen kommt immer mal wieder, das trifft vieleicht auf Vorkriegsmotoren zu aber in einem moderenen Motor sind die Lagerdrücke so hoch das sich da mit Ablagerungen garnichts verbessert, wenn die gut sind dann ist gut, wenn sie hin sind sind sie hin

- erzähl das mit den Ablagerungen mal einen Daimler oder BMW Fahrer, diese Motoren haben teilweise Hydrostößel und da helfen die Ablagerungen herzlich wenig, da hilft es sehr häufig wenn man auf vollsynt. umstellt um nach dem start klappernde hydros wieder frei zu bekommen

- das die Motoren nach dem Einsatz von modernen Vollsynthetischen Ölen machmal anfangen undicht zu werden stimmt (ist bei meinen Motoren allerdings noch nie vorgekommen), wobei sich die in den neuen Ölen befindlichen Weichmacher durchaus positiv auf die Gummidichtungen auswirken können.

- fakt ist das schlechtes Öl '84 Ablagerungen verursacht hat und dies auch heute noch tut (egal in welchem Motor), gutes Öl hat das '84 nicht getan und tut es heute nicht, deshalb mein Vorschlag die Zylinderdeckel mal abzunehmen (beim GTV6 20min Arbeit) und sich den Motor von innen anzuschauen

Gruß Michael

TWO
28.08.2009, 17:02
...
das ist kein fred sondern ein mental-superlativ.wichsen, sorry.
....


Es ist Dein Motor, du kannst reinschütten, was immer Du willst. Es ist Dein Computer, Du kannst lesen oder ignorieren, was Du willst.

Und wenn Du nicht gemerkt hast, dass sich in den letzten Jahrzehnten bei den Motorölen etwas getan hat, ist das auch nicht schlimm.

Wieso man aber einen beleidigenden Unterton vor sich hertragen muss, dafür fehlt mir die Erklärung.

Viele Grüße
TWO!cool!

Earny
28.08.2009, 18:03
Earny: Einsatz!:)

Viele Grüße
TWO!cool!

Warum?

Ist doch schon alles gesagt.

alfa_75de
28.08.2009, 20:40
Hallo

- das die Motoren nach dem Einsatz von modernen Vollsynthetischen Ölen machmal anfangen undicht zu werden stimmt (ist bei meinen Motoren allerdings noch nie vorgekommen), wobei sich die in den neuen Ölen befindlichen Weichmacher durchaus positiv auf die Gummidichtungen auswirken können.

Aber nicht müssen, meine V6 haben immer aus allen Knopflöchern geölt wenn ich im Strassenbetrieb Castrol RS 10W60 verwendet habe.

- fakt ist das schlechtes Öl '84 Ablagerungen verursacht hat und dies auch heute noch tut (egal in welchem Motor), gutes Öl hat das '84 nicht getan und tut es heute nicht, deshalb mein Vorschlag die Zylinderdeckel mal abzunehmen (beim GTV6 20min Arbeit) und sich den Motor von innen anzuschauen

Deswegen fahre ich damals wie heute 20W50.
Früher Vedool Z heute Castrol ACTEVO 4T, vieleicht etwas altmodisch aber ich möchte keine Fremdworte wie "Ablagerung oder Motorschaden" mehr lernen.

Gruß Michael

Gruß Team Richter

TWO
29.08.2009, 16:27
Gruß Team Richter

Das mit 20W50 finde ich sehr sinnvoll, weil Ihr dadurch eine dickeres Grundöl habt. !thatsit! Warmfahren ist sowieso Pflicht.

Viele Grüße
TWO!cool!

Benzinaio
01.09.2009, 20:47
Hallo,

vielen Dank für die (überwiegend) konstruktiven Beiträge! Ich habe jetzt das Castrol 20W-50 drin. Da das Auto sowieso nur in der warmen Jahreszeit gefahren wird, erscheint mir das die beste Wahl.

Gruß,
Claudius

figo
01.09.2009, 22:52
Das mit 20W50 finde ich sehr sinnvoll, weil Ihr dadurch eine dickeres Grundöl habt. !thatsit! Warmfahren ist sowieso Pflicht.

Viele Grüße
TWO!cool!

Was ist ein "dickeres grundöl"? Und welchen Sinn macht es das 'n Motor beim Kaltstart möglichst langsam durchölt wird. Wär es anders herum nicht besser?

figo

TWO
02.09.2009, 01:23
Was ist ein "dickeres grundöl"? Und welchen Sinn macht es das 'n Motor beim Kaltstart möglichst langsam durchölt wird. Wär es anders herum nicht besser?

figo

Wie earny schon schrieb, wird ein Mehrbereichsöl durch die sog. VI Additive erst fähig, auch bei hohen Temperaturen zu schmieren.

Einfach ausgedrückt: Ein 0W Öl braucht ein dünnes Grundöl und eine Menge Additive für die Betriebstemperatur. Wenn die Additive nachlassen, bleibt eine relativ dünne Suppe, wie Otti schrieb. Ob und wann sie nachlassen, kann man messen oder glauben.

Hier gibts weitere Info: Motoröl ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Motor%C3%B6l)

Und wem die Durchölgeschwindigkeit wichtig erscheint, der kann mit einem Zündunterbrecher leiern, bis der Öldruck aufgebaut ist und erst dann zünden. Wenns schee macht, warum nicht?

Viele Grüße
TWO!cool!

julchen1969
02.09.2009, 08:28
Für die Interessiert gibt es hier noch mehr Futter zum Thema

Öl (Motorlexikon.de) (http://motorlexikon.de/?I=4845&R=O)

Gruß Ingo

figo
02.09.2009, 12:08
Wie earny schon schrieb, wird ein Mehrbereichsöl durch die sog. VI Additive erst fähig, auch bei hohen Temperaturen zu schmieren.

Einfach ausgedrückt: Ein 0W Öl braucht ein dünnes Grundöl und eine Menge Additive für die Betriebstemperatur. Wenn die Additive nachlassen, bleibt eine relativ dünne Suppe, wie Otti schrieb. Ob und wann sie nachlassen, kann man messen oder glauben.

Hier gibts weitere Info: Motoröl ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Motor%C3%B6l)

Und wem die Durchölgeschwindigkeit wichtig erscheint, der kann mit einem Zündunterbrecher leiern, bis der Öldruck aufgebaut ist und erst dann zünden. Wenns schee macht, warum nicht?

Viele Grüße
TWO!cool!

Ich kann dir da nicht folgen.

Der VI beschreibt, wie stabil die Viskolage uber den ganzen Temperaturbereich bleibt. Je höher desto stabiler.

Vollsynthetische Öle haben von Natur aus einen viel höheren VI als mineralische oder teilsynthetische. Vollsyn. brauchen daher weniger VI-verbesserer als die anderen und verschleissen weniger.

Ein vollsyn. 0w- oder 5w-40/50-Öl wird immer temperaturstabiler sein als ein mineralische oder teilsynthetisches. Da ist nix mit dünner Suppe. Das trennt noch, wo für ein mineralisches oder teilsyn. schon längst feierabend ist. Denn diese Öle (mineral./teilsyn.) brauchen die vielen VI-verbesserer um überhaupt stabil zu bleiben.

Additive sind grundsätzlich in jedem ÖL für die verschiedensten Aufgaben. Je hochwertiger das Öl desto mehr Additive z.B. für die Reinigung sind drin.


Ein 0w öl ist im kalten Zustand x-mal dicker als 20 Minuten später während der Fahrt. Wäre deine, oder manch anderer Annahme der "dünnen öle" richtig, müsste ja dann während der fahrt ein Wasserfall aus dem Motor rauschen.

Ein 0 oder 5er Öl hat schon längst alles schön geschmiert, wo ein 10/15 oder gar 20iger noch mühsam hinkrabbelt. ;-)

Das der Motor möglichst ruckzuck durchölt wird, ist eine Grundanforderung.

Im Motul sind nur minimalste Estherkomponenten drin, sonst wär das gar nicht zu bezahlen. Is so wie 'n Safran-Curry für zwofuffzich beim Inder.....

Vollsynt. Öl kann in jeden Motor. Einzige Ausnahme sind uralte Konstruktionen mit Papp-oder Korkdichtungen oder spezielle Metallligierungen.

Das betrifft aber keinen GTV, Bertone, 147 oder Arna.

figo

TWO
02.09.2009, 17:19
Ich kann dir da nicht folgen.

Der VI beschreibt, wie stabil die Viskolage uber den ganzen Temperaturbereich bleibt. Je höher desto stabiler.

Vollsynthetische Öle haben von Natur aus einen viel höheren VI als mineralische oder teilsynthetische. Vollsyn. brauchen daher weniger VI-verbesserer als die anderen und verschleissen weniger.

Ein vollsyn. 0w- oder 5w-40/50-Öl wird immer temperaturstabiler sein als ein mineralische oder teilsynthetisches. Da ist nix mit dünner Suppe. Das trennt noch, wo für ein mineralisches oder teilsyn. schon längst feierabend ist. Denn diese Öle (mineral./teilsyn.) brauchen die vielen VI-verbesserer um überhaupt stabil zu bleiben.

Additive sind grundsätzlich in jedem ÖL für die verschiedensten Aufgaben. Je hochwertiger das Öl desto mehr Additive z.B. für die Reinigung sind drin.


Ein 0w öl ist im kalten Zustand x-mal dicker als 20 Minuten später während der Fahrt. Wäre deine, oder manch anderer Annahme der "dünnen öle" richtig, müsste ja dann während der fahrt ein Wasserfall aus dem Motor rauschen.

Ein 0 oder 5er Öl hat schon längst alles schön geschmiert, wo ein 10/15 oder gar 20iger noch mühsam hinkrabbelt. ;-)

Das der Motor möglichst ruckzuck durchölt wird, ist eine Grundanforderung.

Im Motul sind nur minimalste Estherkomponenten drin, sonst wär das gar nicht zu bezahlen. Is so wie 'n Safran-Curry für zwofuffzich beim Inder.....

Vollsynt. Öl kann in jeden Motor. Einzige Ausnahme sind uralte Konstruktionen mit Papp-oder Korkdichtungen oder spezielle Metallligierungen.

Das betrifft aber keinen GTV, Bertone, 147 oder Arna.

figo

Ich habe überhaupt nichts gegen synthetische Öle. Ganz im Gegenteil. Sie sind besser als mineralische. Ich bin auch keine Motul Gläubiger.

Was aber die modernen superdünnen Öle (möglichst noch mit abgesenkter HTHS-Viskosität) angeht, bin ich vorsichtig.

Zitat Wikipedia:
....
Das heißt im Klartext: je größer der überbrückte Viskositätsbereich ist, desto stärker und schneller „altert“ das Öl, fällt quasi auf die Viskosität seines Ausgangsproduktes zurück. Und das war eben nur ein eher dünnflüssiges Öl. In dieser Eigenschaft ist der Grund dafür zu suchen, dass viele Rennmechaniker, Motortuner und vor allem Flugsportler bis heute auf das klassische Einbereichsöl schwören.... Zitat ende

Und hier geht es hier um einen "alten" Motor mit konventioneller Lagertechnik.

Zitat Wiki:
...
"Leichtlauf-Motorenöle sind auf geringere mechanische Reibungsverluste hin entwickelt, um Energie, also Kraftstoff zu sparen. Dazu werden extrem dünnflüssige Motoröle mit hochwertigen Additiven so kombiniert, dass trotz der niedrigen Motoröl-Viskosität eine ausreichende Schmierstoffversorgung des Motors sichergestellt werden kann. Praktisch alle Mehrbereichsöle mit der Tieftemperatur-Viskosität 0W oder 5W sind als synthetisches oder teilsynthetisches Leichtlauföl konstruiert. Leichtlauf-Motorenöle können in Verbindung mit der darauf abgestimmten Motortechnologie tatsächlich Treibstoff sparen. Um Motorschäden zu vermeiden, sollte der Einsatz solcher Leichtlauföle jedoch auf Motoren beschränkt bleiben, deren Hersteller eine entsprechende Freigabe erteilt haben. Oft ist die Herstellerfreigabe auf der Umverpackung des Leichtlauföles abgedruckt. Wenn der Motoren- oder Fahrzeughersteller Motoröle mit der Tieftemperatur-Viskosität 0W oder 5W in der Betriebsanleitung vorschreibt oder vorschlägt, kann man beruhigt davon ausgehen, dass er die Schmierfähigkeit solcher Leichtlauföle getestet und für gut befunden hat....
Zitat Ende

Und deshalb würde ich dem TE auch kein 0W oder 5W Mehrbereichsöl empfehlen. Es ist teuer, in unseren Breiten unnötig und birgt Risiken.

Viele Grüße
TWO!cool!

julchen1969
02.09.2009, 19:47
Im Motul sind nur minimalste Estherkomponenten drin, sonst wär das gar nicht zu bezahlen.


In jedem billigen Reraffinat sind Ester drin, die kriegt man bei der Raffination von dem Altöl schwer wieder raus. Das ist also alles andere als ein Qualitätsmerkmal ;-)
Ester gehören sowie nicht in Automotiv-Schmierstoffe, die Verträglichkeit zu Elastomeren ist nicht so sonderlich. Ester-Grundöle gehören in biologisch abbaubare Industrieschmierstoffe Hydraukliköl, Schalöle, Formentrennmittel, Sägekettenöle etc. .
Von Fuchs gibt es Motorenöle auf Esterbasis für den Einsatz in Fahrzeugen in Trinkwasserschutzgebiete, das sind aber richtige Sonderprodukte. Die Wechselintervalle sind unterirdisch.

Den Blauen Engel kann man sich bei dem Zeug getrost auf die Motorhaube kleben ;-)

Gruß Ingo

figo
02.09.2009, 23:24
Ich habe überhaupt nichts gegen synthetische Öle. Ganz im Gegenteil. Sie sind besser als mineralische. Ich bin auch keine Motul Gläubiger.

Was aber die modernen superdünnen Öle (möglichst noch mit abgesenkter HTHS-Viskosität) angeht, bin ich vorsichtig.

Zitat Wikipedia:
....
Das heißt im Klartext: je größer der überbrückte Viskositätsbereich ist, desto stärker und schneller „altert“ das Öl, fällt quasi auf die Viskosität seines Ausgangsproduktes zurück. Und das war eben nur ein eher dünnflüssiges Öl. In dieser Eigenschaft ist der Grund dafür zu suchen, dass viele Rennmechaniker, Motortuner und vor allem Flugsportler bis heute auf das klassische Einbereichsöl schwören.... Zitat ende

Und hier geht es hier um einen "alten" Motor mit konventioneller Lagertechnik.

Zitat Wiki:
...
"Leichtlauf-Motorenöle sind auf geringere mechanische Reibungsverluste hin entwickelt, um Energie, also Kraftstoff zu sparen. Dazu werden extrem dünnflüssige Motoröle mit hochwertigen Additiven so kombiniert, dass trotz der niedrigen Motoröl-Viskosität eine ausreichende Schmierstoffversorgung des Motors sichergestellt werden kann. Praktisch alle Mehrbereichsöle mit der Tieftemperatur-Viskosität 0W oder 5W sind als synthetisches oder teilsynthetisches Leichtlauföl konstruiert. Leichtlauf-Motorenöle können in Verbindung mit der darauf abgestimmten Motortechnologie tatsächlich Treibstoff sparen. Um Motorschäden zu vermeiden, sollte der Einsatz solcher Leichtlauföle jedoch auf Motoren beschränkt bleiben, deren Hersteller eine entsprechende Freigabe erteilt haben. Oft ist die Herstellerfreigabe auf der Umverpackung des Leichtlauföles abgedruckt. Wenn der Motoren- oder Fahrzeughersteller Motoröle mit der Tieftemperatur-Viskosität 0W oder 5W in der Betriebsanleitung vorschreibt oder vorschlägt, kann man beruhigt davon ausgehen, dass er die Schmierfähigkeit solcher Leichtlauföle getestet und für gut befunden hat....
Zitat Ende

Und deshalb würde ich dem TE auch kein 0W oder 5W Mehrbereichsöl empfehlen. Es ist teuer, in unseren Breiten unnötig und birgt Risiken.

Viele Grüße
TWO!cool!

Hi,

zum ersten Wikizitat: das ist so pauschal, das ist schlicht und einfach falsch. s.o.

Rennsport ist doch überhaupt nicht vergleichbar mit dem Alltagsauto. Dort wird nach jedem Rennen das Öl gewechselt. In der Formel1 wird übrigens, wenn ich's richtig im Kopf habe eher ein niedrigviskoses Öl verwendet.

Zum zweiten WikiZitat: Aus der Mottenkiste der Öl - und Motorenmythen. Genauso pauschal wie das erste und trägt kein bisschen zur Erkenntnis bei, sondern erzählt den selben verunsichernden Quark wie seit 100 Jahren.
Hört sich eher an wie das Kleingedruckte im Garantieausschluss eines Autoherstellers. ;-)

Welches Risiko birgt ein 0/5w-Öl??
Öle mit abgesenltem HTHS sind ja zumeist 30iger sind in der tat oben rum zu dünn, sieht man ja schon am VI. Die würde ich nicht nehmen wegen der Heißviskosität und dem geringen VI, aber gegen die 0w oder 5w spricht da gar nichts.

Die 0 ist nicht dünn!! Das ist irgendwie ein allgemeines Verständnisproblem, anscheinend bedingt durch die Zahl die falsch interpretiert wird.

Stell doch mal ein Glas Öl über Nacht in den Kühlschrank, so dick ist es morgens beim herbstlichen Kaltstart. Was ist daran dünn und was ist daran schädlich wenn der Motor warm ist?
Dünn wird es erst während der Fahrt!
Und da ist eine 40iger Visko immer eine 40iger, egal ob 0w/5w/10w/15w oder 20wiger die Karre morgens in Schwung bringen soll.

Würde mich mal aus Verfassersicht interessieren welcher Serien-Motor der letzten 40 Jahre Konstruktionsmässig nicht mit 0 oder 5w-öl gefahren werden kann.

figo

TWO
03.09.2009, 02:32
Hi,

zum ersten Wikizitat: das ist so pauschal, das ist schlicht und einfach falsch. s.o.

Rennsport ist doch überhaupt nicht vergleichbar mit dem Alltagsauto. Dort wird nach jedem Rennen das Öl gewechselt. In der Formel1 wird übrigens, wenn ich's richtig im Kopf habe eher ein niedrigviskoses Öl verwendet.

Zum zweiten WikiZitat: Aus der Mottenkiste der Öl - und Motorenmythen. Genauso pauschal wie das erste und trägt kein bisschen zur Erkenntnis bei, sondern erzählt den selben verunsichernden Quark wie seit 100 Jahren.
Hört sich eher an wie das Kleingedruckte im Garantieausschluss eines Autoherstellers. ;-)

Welches Risiko birgt ein 0/5w-Öl??
Öle mit abgesenltem HTHS sind ja zumeist 30iger sind in der tat oben rum zu dünn, sieht man ja schon am VI. Die würde ich nicht nehmen wegen der Heißviskosität und dem geringen VI, aber gegen die 0w oder 5w spricht da gar nichts.

Die 0 ist nicht dünn!! Das ist irgendwie ein allgemeines Verständnisproblem, anscheinend bedingt durch die Zahl die falsch interpretiert wird.

Stell doch mal ein Glas Öl über Nacht in den Kühlschrank, so dick ist es morgens beim herbstlichen Kaltstart. Was ist daran dünn und was ist daran schädlich wenn der Motor warm ist?
Dünn wird es erst während der Fahrt!
Und da ist eine 40iger Visko immer eine 40iger, egal ob 0w/5w/10w/15w oder 20wiger die Karre morgens in Schwung bringen soll.

Würde mich mal aus Verfassersicht interessieren welcher Serien-Motor der letzten 40 Jahre Konstruktionsmässig nicht mit 0 oder 5w-öl gefahren werden kann.

figo

Klar kann man mit denen fahren. Es fragt sich nur wie lange? Niedrige Viskosität -> mehr Verschleiß.

Der Trick liegt darin verborgen, dass viel Energie damit verbraucht wird, ein dickes Öl durchzurühren und durch die Gegend zu pumpen. Diese Energie geht in das Öl selbst - es wird warm. Frag Deinen Bäcker. Dieser Effekt wird schwächer, wenn man das Öl dünner macht, der Verbrauch sinkt.

Das dabei gleichzeitig der Verschleiß zunimmt (wegen verminderter Schmierfähigkeit des dünnen Öls) stört die Produzenten wenig. Die Käufer sollen eh neue Autos kaufen.

Viele Grüße
TWO!cool!

julchen1969
03.09.2009, 08:28
!gruebel!

Kriegt man die "dünnen" vollsynth. Öle auch für die verdreckten alten Motoren ohne die DD-Additive?
Sonst bringt das "dünne" Öl im alten Motor ja doch nur Ärger ;-)

Gruß Ingo

figo
03.09.2009, 12:54
Klar kann man mit denen fahren. Es fragt sich nur wie lange? Niedrige Viskosität -> mehr Verschleiß.

Worüber sprichst du denn??
Solltest du damit ein 0w40 oder 5w40 oder 5w50 nach ACEA A3(die ohne abgesenketem HTHS, über nichts anderes schreib ich hier)meinen, liegst du immer noch komplett falsch. Ich hab's oben versucht kurz darzustellen.

Der Trick liegt darin verborgen, dass viel Energie damit verbraucht wird, ein dickes Öl durchzurühren und durch die Gegend zu pumpen. Diese Energie geht in das Öl selbst - es wird warm. Frag Deinen Bäcker. Dieser Effekt wird schwächer, wenn man das Öl dünner macht, der Verbrauch sinkt.

tricky-tricky...

Das dabei gleichzeitig der Verschleiß zunimmt (wegen verminderter Schmierfähigkeit des dünnen Öls) stört die Produzenten wenig. Die Käufer sollen eh neue Autos kaufen.

Viele Grüße
TWO!cool!
Nein.
Wann ist denn der Verschleiss am höchsten? Doch beim Kaltstart. Deswegen ist eine der Anforderung an ein Öl, dass es möglichst ohne Widerstand zackzack den Motor bis in den letzten Winkel durchölt. Welche machen das am schnellsten? Die 0w/5w-Öle.

Trotz mehrmaligen Nachfragens, hast du nicht dargelegt,was an den 0w/5wÖlen (HTHS>3,5)schädlich oder Risikoreich ist, sondern behauptest es nur und stellst Erkenntnisse auf den Kopf, so wie einige andere auch (Hagbart Celine etc.)

Aber egal, macht keinen Sinn. Ich hol mir 'n energetisch aufgeladenes Parisienne mit ordentlich Butter. ;-)

Vielleicht für einige interessant, zusätzlich zu Julchens Link:

Ne allgemeine Darstellung zu Schmierstoffen:

http://www.castrol.com/liveassets/bp_internet/castrol/castrol_switzerland/STAGING/local_assets/downloads/a/ABC_0406.pdf

Man kann sich auch per google durch die Fakultäten und Fachbereiche der dt. Hochschulen wühlen.

Eine Visualisierung der Viskoklassenschmiergeschwindigkeit:

Aral Forschung - Das Viskositätsexperiment (http://www.aral.de/aral/extendedsectiongenericarticle.do?categor yId=4000021&contentId=56470)

Die -30 ist leider zu tief gewählt, aber schon bei 40° sieht man klar wohin die Reise bei -10° bis 10° (dt.Herbst/Wintertemperaturen) gehen würde.

mfg figo

TWO
03.09.2009, 17:00
Räusper, öhmm, also, was Belegzitate angeht, stehts eigentlich zur Zeit noch 2:0 für mich. Auch wenn Dir Wikipedia nicht gefällt.

Und jetzt ein Weizen. Läuft leicht, schmiert gut und kühlt dabei sogar. !prostbier

Viele Grüße
TWO!cool!

haob1
05.09.2009, 11:45
Ölfolklore, Herrlich! :-]

Und natürlich kam auch wieder das Argument mit den gewollten Ablagerungen... !grinning!

Proda
13.06.2011, 22:55
Meine GTV6 braucht jetzt auch einen Ölwechsel, was soll ich reintun?
Früher habe ich immer Castrol 15W30 reingetan.
Die Kleine ist jetzt ca. 9 Jahre nicht gelaufen und ich habe dem Mechaniker gesagt er soll Shell 10W60 reinmachen. Aber nun habt ihr mich verunsichert !gruebel!
Ich brauch eine klare Aussage von einem Profi.

Danke.

Proda
14.06.2011, 00:21
Laut Betriebsanleitung soll ein SAE 10W50 API SF (was auch immer das heißen mag) rein.

Agip Sint 2000 10W50 oder
Shell Super Plus Motor Oil 15W50 oder
IP Sintiax 10w40

Sind das jetzt mineralische oder synthetische Öle und welches derzeit Erhältliche entspricht denen am meisten?

???

Giuseppe Farina
14.06.2011, 11:38
Wie wäre es mit Motul 2100 15W50, speziell für altere Fahrzeuge?

http://www.motul.fr/system/product_descriptions/technical_data_sheets/8606/Classic%20Oil_SAE15W50_0410.pdf?13031376 55

channa
14.06.2011, 11:42
Na, Du merkst schon, so richtig Lust hat keiner mehr auf eine Öldiskussion. Aber ich will Dich nicht im Regen stehen lassen. Bin zwar keine Profi, dass wäre jemand, der sich mit Reibungslehre, Tribologie, speziell beschäftigt. Ich bin aber auch Physiker und halte das, was HaRie ausführte, für richtig.
Es wird von den Gegnern der vollsynthetischen Öle bereits übersehen, dass das häufigste heute verwendete synthetische Grundöl -synthetische Kohlenwasserstoffe- bereits Mitte der 70iger Jahre auf dem Markt war, etwa von Mobil. Mein Vater fuhr diese Öle in den damals aktuellen Alfas und Ferraris. Die Motoren waren im Vergleich zu denen der Mineralölfraktion sehr sauber. Zeigten etwa nie die sonst üblichen Verlackungen. (Verstehe gar nicht, dass all die vielen alten Alfisti diese alten synthetischen Öle scheinbar gar nicht kennen.) Ist ja auch logisch, da synthetisch aufgebaute Öle kaum zu Verdampfungen neigen und deshalb schon an sich für wenig Ablagerungen sorgen. Diese Grundöle sind auch entgegen immer wieder eingewandten Vorbehalten chemisch neutral, da ihre Molekülstruktur - unfachlich ausgedrückt - so stabil ist, dass dieses Öl keinen Bedarf mehr hat, mit irgendetwas zu reagieren. Verhält sich also gegenüber Dichtungen und Metallen neutral. Erst die modernen Additive könnten hier etwas anrichten, aber bei Deinem Motor sind weder Korkdichtungen oder empfindliche Buntmetalle verbaut, deshalb ist ein modernens vollsyntehisches Öl für Deinen nicht nur o.k., sondern auch optimal. Gilt für alle Motoren mit Hauptstromfilter spätestens ab 1965. Wie von HaRie ausgeführt, solltes Du nur auf ein ACEA A3 Profil achten, wegen des HTHS Wertes. Ist aber bei dem von Dir gewünschten 10W60 von Shell der Fall - auch bei allen anderen ab xW/40. Das kannst Du also ruhig nehmen, obwohl ein 5W/50 ausreichen und sogar wegen dem besseren Kaltstartschutz von Vorteil wäre. Eine 40iger Visko wäre auch o.k., könnte aber zu etwas mehr Ölverbrauch führen, wenn der Motor dazu neigt. Die Visko hat auch nur sehr wenig mit dem Verschleißschutz zu tun, dafür sorgen die Additive, insbesondere Hochdruck und Verschleißschutzadditive im Öl. Auch die sind in einem modernen vollsynthetische Öl optimal.
Ich fahre ein vollsynthetisches 0 bzw. 5W/40 in einem vor 10 Jahren revidierten Bertone Nord Motor und einem F 328. Der Alfa hat jetzt 80.000 km runter und ist absolut sauber. Beide werden teilweise sehr artgerecht bewegt.
Habe bewußt eine 40iger Visko gewählt, wegen schneller Durchölung und gerigerer Öltemperatur wegen geringerer Reibung bei Höchslast.

Natürlich sind auch die Getriebeöle in meinen Fahrzeugen vollsynthetisch.

Grüße!

Proda
14.06.2011, 23:43
Okay channa, danke für deine Erklärung und Einschätzung !thatsit!
Ich habe gestern Nacht noch auf anderen (Alfa)Internetseiten recherchiert und werde ein 10W40 reinmachen lassen.
Welche Marke weiß ich noch nicht.

Lg

Gerd Klingebiel
18.06.2011, 12:12
Alter Falter,
da freut man sich ja schon richtig auf die Diskussion, welcher Kühlerfrostschutz rein soll, bzw welcher Spritzwasserzusatz die Wischergummis nicht angreift....

Zum Thema:
Unser 3,0 12v, 250.000 Km, Ölverbrauch 0,6 L/1000 KM, wird ganzjährig bewegt, bekommt teilsyntetisches 10W 40 vom Großhändler. Null Probleme.

Gruß
Arnd

janini
18.06.2011, 13:19
Zum Thema:
Unser 3,0 12v, 250.000 Km, Ölverbrauch 0,6 L/1000 KM, wird ganzjährig bewegt, bekommt teilsyntetisches 10W 40 vom Großhändler. Null Probleme.


Zum Thema?

Du redest sicherlich von deinem 3.0 12V im 164, oder? Hier geht es um einen GTV6 2.5...

Gerd Klingebiel
18.06.2011, 13:29
Zum Thema?

Du redest sicherlich von deinem 3.0 12V im 164, oder? Hier geht es um einen GTV6 2.5...

Jepp. Die Machinen sind bis auf die Bohrung, meines Wissens gleich...daher "Zum Thema"

janini
18.06.2011, 13:45
Die Machinen sind bis auf die Bohrung, meines Wissens gleich..

Und der Hub z. B. ist gleich?

reiner164TS
18.06.2011, 13:47
Nach Hinweis schnell geändert!

janini
18.06.2011, 13:49
menno... Spielverderber!

PS: Ja nu is durch... :-D

channa
18.06.2011, 20:15
Alter Falter,
da freut man sich ja schon richtig auf die Diskussion, welcher Kühlerfrostschutz rein soll, bzw welcher Spritzwasserzusatz die Wischergummis nicht angreift....

Warum dies jetzt? Ich hatte meinen Beitrag schon ernst gemeint, weil meine Antwort mit der hier diskutierten Frage von dem Einsatz vollsynthetischer Öle in älteren Alfamotoren im Zusammenhang stand. Da geht es eben auch um die chemische Verträglichkeit gegenüber Metallen und Dichtungen. Wegen der vielfach zu lesenden Unsicherheiten, habe ich das ausgeführt, weil ich die vollsynthetischen Öle für besonders geeignet halte und zu deren Verwendung ermutigen wollte.

Gerd Klingebiel
18.06.2011, 21:29
Alter Falter,
da freut man sich ja schon richtig auf die Diskussion, welcher Kühlerfrostschutz rein soll, bzw welcher Spritzwasserzusatz die Wischergummis nicht angreift....

Warum dies jetzt? Ich hatte meinen Beitrag schon ernst gemeint, weil meine Antwort mit der hier diskutierten Frage von dem Einsatz vollsynthetischer Öle in älteren Alfamotoren im Zusammenhang stand. Da geht es eben auch um die chemische Verträglichkeit gegenüber Metallen und Dichtungen. Wegen der vielfach zu lesenden Unsicherheiten, habe ich das ausgeführt, weil ich die vollsynthetischen Öle für besonders geeignet halte und zu deren Verwendung ermutigen wollte.

Tschuldige,
ich wollte auf keinen Fall deinen Beitrag lächerlich machen. Natürlich macht es sinn über das richtige Öl nachzudenken. Ist aber auch immer ein Erfahrungswert.

Aber bei den ganzen unterschiedlichen Meinungen und Beiträgen. Insbesondere den Beleidigungen, habe ich mich schon etwas gewundert. Hab alles durchgelesen.

Bin neu hier, kenne Alfas aber schon seit Anfang der Siebziger und wir fahren seit 1997 nur 164ér 3,0 V6 12 V. jetzt den Dritten. Der Motor ist weitgehned baugleich mit dem 2,5 V6 der Alfetta GTV. Daher meine Meinugsäußerung.

Anfangs haben wir auch vollsythetisches 5W 60 reingekippt. Seit 6 Jahren sind wir bei teilsyntehischem 10W 40 gelandet. Die Mühle wird Wochentags täglich als Alltagsfahrzeug genutzt. Sommers wie Winters.... wie erwähnt keine Probleme und gnadenlos zuverlässig.

Gruß
Arnd

channa
19.06.2011, 12:42
...kein Problem, meine Humorlosigkeit lag eben auch an dem Stil der vorangegangenen Beiträge, den Du zurecht ansprichtst. Denn eigentlich zeigen die verschiedenen Erfahrungen doch nur, dass mehrere Wege zum Ziel führen.
Beste Grüße