Vollständige Version anzeigen : Mein erster Fastback
Nabend allerseits,
seit zwei Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Spider 2000 von 78. Und weil vor zwei Wochen auch der Sommer angefangen hat, macht das Auto jede Menge Spaß !driving!
Der Spider ist in mechanisch einem ordentlichen Zustand, an der Karosserie muss gearbeitet werden. Das steht aber erst im Winter an. Im Sommer ist erstmal dolce vita angesagt !driving!
Aus Zeit- und Kenntnismangel werde ich keine großen Sachen selbst schrauben können. Aber ich habe schon Lust mich dem Thema behutsam zu nähern. Für den Anfang wär vielleicht ein Ölwechsel und ein paar kleinere Arbeiten im Innenraum nicht schlecht. Für den Anfang habe ich deswegen erstmal nur zwei Fragen ;)
- Woher kann ich die Bucheli Reparaturanleitung für den Spider bekommen (Bd. 282 scheint die richtige zu sein). Bei eBay finde ich nix. Gibt es Teilehändler die das führen?
- Kennt jemand eine Mietwerkstatt in Frankfurt? Ich habe in den Gelben Seiten nur "Limited" gefunden. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?
ciao
Thorsten
spiderspezi
06.07.2009, 22:33
ciao thorsten
autohobby heisst die bekannteste mietwerkstatt in frankfurt.
gruss aus bornheim
marco
rockyhorror
06.07.2009, 22:53
Hallo Thorsten,
na dann herzlich willkommen in der Gemeinde und viel Spaß mit Deinem Spider!
Als Rep.-Anleitung kann ich Bucheli 282 nur empfehlen. Ist bei Ibäh ziemlich selten und begehrt, da hilft nur Geduld und suchen und nicht erschrecken vor Preisen, die manchmal deutlich über 50,- € liegen, auch für beschädigte Exemplare! Bei Ibäh.ch. also der schweizer Ausgabe, sind die Chancen nicht schlecht.
Ciao und Grüße aus Berlin
Michael
Danke für die Antworten. Ich war heute bei Autohobby und habe meinen ersten Ölwechsel gemacht. Bis auf ein bisschen Geklecker beim Filterausbau hats gut geklappt. Aber zwei Fragen bleiben:
1. Ich war überrascht, wie dünnflüssig das alte Öl war. Hatte vorher nie einen Ölwechsel gemacht und deswegen keinen Vergleich. Ist es normal das die Konsistenz des alten Öls dünner als von neuem Öl ist? Was kann man überhaupt in dem alten Öl über den Zustand des Motors "lesen"?
2. Ich habe nur 6l neues Öl reingeschüttet, damits nicht zuviel wird. Jetzt ist der Peilstab aber trotzdem bis über Max nass. Warum? Und ist es schlimm?
Danke
Thorsten
chrischan
12.07.2009, 11:37
Hallo,
sitzt Du jetzt vor dem Rechner und wartest auf Antworten um sich Dich dann darüber zu amüsieren das man Dich für unbedarft hält? (..und in Wirklichkeit bist Du es gar nicht?). Wenn Du mich persönlich gefragt hättest würde ich zumindest nach der versteckten Kamera Ausschau halten...:+)
Na ja, egal, zu Deinen Fragen: Schon mal drüber gewundert warum beim Autoteilehändler soviele bunte Öldosen stehen auf denen nicht nur verschiedene Marken stehen sondern auch viele verschiedene Zahlen? Das ist die Viskosität und beschreibt das Fließverhaltendes Öls. Gibt Dünn- und Dickflüssigere. Kann also sein das Du ein dickflüssigeres Öl eingefüllt hast als vorher drin war.
Und meinst Du nicht das beim Befüllen des Motors die Füllmenge wichtig ist? Ich meine, die Herren Konstrukteuere haben sich ja Ihre Gedanken gemacht wieviel Ölinhalt angebracht wäre. Und sich vorher zu erkundigen wäre ja ganz schlau gewesen anstatt einfach Pi mal Auge "reinzuschütten". Und ja, zuviel Öl (was aber bei den 6 Litern die Du eingefüllt hast aber eigentlich nicht möglich ist...) ist schädlich, da zB. das Öl aufschäumen kann und die Ölpumpe dann Luft ziehen kann.
Tu Dir und Deinem Auto einen Gefallen und fahr in die Werkstatt...!thatsit!
Gruß,
Christoph
rockyhorror
12.07.2009, 12:18
.....sitzt Du jetzt vor dem Rechner und wartest auf Antworten um sich Dich dann darüber zu amüsieren das man Dich für unbedarft hält? (..und in Wirklichkeit bist Du es gar nicht?). Wenn Du mich persönlich gefragt hättest würde ich zumindest nach der versteckten Kamera Ausschau halten...:+)
.....Tu Dir und Deinem Auto einen Gefallen und fahr in die Werkstatt...!thatsit!
.....
Hallo Thorsten,
hätte gedacht, dass Du wenigstens eine Betriebsanleitung zur Hand hast, da stehen die Ölsorten und Füllmengen drin.
Bei zuviel Öl besteht die Gefahr, dass die Pumpe zuviel Druck aufbaut und das dadurch einige Dichtungen beschädigt werden. Aufschäumen geht eigentlich nur bei zu wenig Füllmenge und bei Wasser im Öl.
Kann sonst aber nur meinem Vorredner Christoph bepflichten: ...Werkstatt!
Ciao
Michael
nene, das waren keine Spaßfragen, aber wahrscheinlich zu unpräzise.
Welches Öl vorher drin war kann ich nicht sagen. Der Vorbesitzer hatte mir eine Flasche 15W-40 mitgegeben, und 15W-40 habe ich jetzt auch benutzt. Aber ich glaube nicht, dass es mit Viskosität zu tun hat. Das alte Öl war "wässriger". Vielleicht ist das normal, weil sich das Öl z.B. mit ein bisschen Benzin mischt oder durch die Beanspruchung seine Eigenschaften ändert. Vielleicht ist es aber auch ein schlechtes Zeichen, weil genau das nicht passieren sollte. In diese Richtung ging die Frage.
Und die zweite Frage hatte den Hintergrund, dass - obwohl 6,6 oder 6,7 Liter Füllmenge angegeben sind (nix pi mal Daumen) - der Messstab schon bei 6 Litern eine "Überfüllung" anzeigt (allerdings nicht viel).
Grüße
Thorsten
Und die zweite Frage hatte den Hintergrund, dass - obwohl 6,6 oder 6,7 Liter Füllmenge angegeben sind (nix pi mal Daumen) - der Messstab schon bei 6 Litern eine "Überfüllung" anzeigt (allerdings nicht viel).
könnte natürlich sein, dass ein falscher Ölmeßstab drin steckt (vom 116er Motor beispielsweise). Es gibt hier irgendwo einen Thread, wo da Problem durchgeprochen wurde, auch wie man die Unterschiede erkennen kann.
Grüße
Michael
Bei zuviel Öl besteht die Gefahr, dass die Pumpe zuviel Druck aufbaut und das dadurch einige Dichtungen beschädigt werden.
!gruebel! Kannst du das bitte mal genauer erklären?
Aufschäumen geht eigentlich nur bei zu wenig Füllmenge
Warum? Weil die Ölumpe dann Luft zieht? !augenmach!
HonkyTonkJo
12.07.2009, 15:07
Hi Thorsten,
zur Ölmenge:
Mein Fastback kann ein Volumen von 6,7l auch nicht aufnehmen.
Ich habe mir das so erklärt, dass es
1. verschiedene Ausführungen der Ölwannen gibt,
2. der Ölmessstab über ital. Präzision verfügt,
3. du (ich nicht da Motor neu) Ölschlamm in der Ölwanne hast.
Zur Viskosität vom Altöl:
Öl kann dünnflüssiger werden wenn es alt bzw. im Gebrauch war.
Die Viskosität des Öls wird über sehr lange Molekülketten in den Additiven eingestellt. Diese Bindungen werden im Gebrauch mechanisch Zerstört, was zur Folge hat, dass das Öl dünner wird.
Der Hauptgrund ist meiner Meinung allerdings der, das sich das unverbrannte Benzin, welches sich vor allem beim Kaltstart und Beschleunigen, also wenn ordentlich angefettet wird, an der Zylinderwand niederschlägt und von da ins Öl gelangt und dieses verdünnt.
Natürlich sollte man immer die Flüssigkeitsstände im Auge behalten. Wenn das Wasser immer weniger wird und das Öl immer mehr, und durch das Wasser auch dünner, ist auch was faul.
Grüße, Alex.
Spica-Bernhard
12.07.2009, 17:27
Könnte man ja mal prüfen:
http://www.alfisti.net/alfa-forum/oldtimer/78225-l-nge-lpeilstab.html
Gruß
Bernhard
chrischan
12.07.2009, 21:41
Hallo Thorsten,
hätte gedacht, dass Du wenigstens eine Betriebsanleitung zur Hand hast, da stehen die Ölsorten und Füllmengen drin.
Bei zuviel Öl besteht die Gefahr, dass die Pumpe zuviel Druck aufbaut und das dadurch einige Dichtungen beschädigt werden. Aufschäumen geht eigentlich nur bei zu wenig Füllmenge und bei Wasser im Öl.
Kann sonst aber nur meinem Vorredner Christoph bepflichten: ...Werkstatt!
Ciao
Michael
Aha, dann steigt der Druck also je mehr Öl eingefüllt wird? Gut zu wissen...:-]
Barista1962
12.07.2009, 22:04
Aha, dann steigt der Druck also je mehr Öl eingefüllt wird? Gut zu wissen...:-]
...ja genau nämlich der hydrostatische Druck.
p = rho*h*g
p = druck [ N/m3]
rho = Dichte des Öls [kg/m2]
h = ist die Füllhöhe [m]
g = Erdbeschleunigung [m/s2]
da aber der Pumpendruck viel größer ist als der hydrostatische Druck...
Ppumpe >>Phydro
...spielt der Pegelstand keine Rolle.
Vulgo: Es ist Quatsch, daß Dichtungen hops gehen wenn der Pegel zu hoch ist. ( Wie Chrischan ja schon ironisch angemerkt hat)
Gruß
Barista
P.S. Alles ohne SI-Einheiten ist Laber-Rhabarber
Natürlich sollte man immer die Flüssigkeitsstände im Auge behalten. Wenn das Wasser immer weniger wird und das Öl immer mehr, und durch das Wasser auch dünner, ist auch was faul.
Danke Alex. Ich werde es beobachten. vg, Thorsten
chrischan
13.07.2009, 10:47
Der Hauptgrund ist meiner Meinung allerdings der, das sich das unverbrannte Benzin, welches sich vor allem beim Kaltstart und Beschleunigen, also wenn ordentlich angefettet wird, an der Zylinderwand niederschlägt und von da ins Öl gelangt und dieses verdünnt.
Wobei Du bloß einmal ein längere Strecke Landstraße oder Autobahn fahren musst und das Benzin ist wieder aus dem Öl verschwunden, weil verdampft...
Dieses Argument trifft also nur bei Kurzstreckenbetrieb zu.
Gruß,
Chrischan
Man Leute, was redet ihr denn da alle?
Einen Ölwechsel macht man doch bei warmen Motor! Das ergibt sich ja auch automatisch wenn man dafür in eine Mietwerkstatt fährt.
Natürlich ist das Warme Motoröl viel dünnflüssiger, also "wässriger", als das kalte Öl das direkt aus der Flasche oder dem Kanister kommt. Es wäre schon wirklich seltsam wenn es nicht so wäre.
Wenn benzin im Öl sein sollte, dann richt man das ganz deutlich am alten Öl. Man richt es auch am Ölpeilstab. Damit sowas nicht passiert: Nie den Choke benutzen, geschweige denn damit fahren! Ich denke einem Alfa-Neuling sollte man das sagen.
Bei zuviel Öl in der Ölwanne schäumt das Öl deshalb, weil die Kurbelwangen der Kurbelwelle ins Öl schlagen.
Viele Grüße,
Peter
chrischan
18.07.2009, 18:36
Hallo,
ne, das mit dem hohen Ölstand war schon geklärt: Wenn man zuviel einfüllt steigt der Druck an weil die Ölpumpe zuviel fördert und die Dichtungen gehen kaputt...:-D:-D
Hallo,
ne, das mit dem hohen Ölstand war schon geklärt: Wenn man zuviel einfüllt steigt der Druck an weil die Ölpumpe zuviel fördert und die Dichtungen gehen kaputt...:-D:-D
heieieieieiei!
damit das nicht nach hinten los geht musst du
aber noch ein paar mehr smilies setzten.
nach her glaubt das noch einer.
cu folka
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