RAL1015
30.06.2009, 19:13
Hallo zusammen,
Zeit mich vorzustellen. Nachdem ich mich hier im Forum ja vor einiger Zeit hinsichtlich eines 166 2.0 V6 TB schlau machte, um dann doch davon Abstand zu nehmen, bin ich mittlerweile fündig geworden: Nun bewege ich seit gut einem Monat sehr glücklich meinen ersten Alfa, einen 166, EZ 2002, 2.5 V6 Motor, 6-Gang M/T, außen Verde Argo, innen schwarzes Leder, original 17-Zoll Alus. :)
Meine alte W202 C-Klasse mit nur 95PS ist nun vorerst eingemottet. Fast acht Jahre habe ich sie gefahren und würde ihr die rote Plakette nicht demnächst die Fahrt in die Berliner Innenstadt verwehren, hätten sie auch ihre über 330.000km nicht von weiteren gestoppt. Neben der C-Klasse mit ihrem, zugegeben, verhaltenen Temperament, habe ich erstmalig V6-mäßig Blut geleckt während eines Lebensabschnitts in Neuseeland, wo ich drei V6 besaß, einen Toyota Camry V6 mit 156PS, einen Efini MS-8 2.5 V6 mit 196PS (Mazda) und einen Mitsubishi Sigma 2.0 V6 mit 140PS. Besonders der Efini kam vom Temperament her dem Alfa sehr nahe, der brauchte auch Drehzahl.
Mein gebrauchter Neuerwerb hatte zum Kaufzeitpunkt gut 140.000 km runter und war im Allgemeinen gut gepflegt, etwas Wartungsstau, aber angesichts des Preises ok. Zahnriemen samt Rollen, Keilrippenriemen samt Rollen, Wasserpumpe, Zündkerzen, Mittel- und Endschalldämpfer sind mittlerweile gemacht bzw. waren schon gemacht.
Der Wagen macht sehr viel Freude, ob man ihn nun anschaut oder fährt. Auch die Schaltung bereitet trotz elf Jahren fast ausschließlichen Automatik-Fahrens keinen Verdruss, dicken Stop-and-go-Verkehr mal ausgenommen. Drehfreudiger Motor mit ausreichend Kraft auch noch bei höherem Tempo, bequeme Sitze mit gutem Seitenhalt, gute Geräuschdämmung, annehmbare Federung (etwas stuckerig auf Querfugen). Klar, Heckantrieb wäre noch schöner, aber die Antriebseinflüsse halten sich auch bei engagierter Fahrt und ohne ASR in Grenzen.
Bisher habe ich außer der Behebung des Wartungsstaus nichts weiter an dem Wagen gemacht. Nur den Schlüsselschalter der Alarmanlage habe ich ausgetauscht (es war kein Schlüssel vorhanden und die Anlage ausgeschaltet). Außerdem habe ich mir einen Loudlink Player besorgt und vorne im Aschenbechergehäuse eingebaut. Zudem musste ich einen der Fensterheberschalter kleben, die sind ja wirklich lächerlich labil gebaut und natürlich nicht einzeln erhältlich.
Demnächst folgt noch eine Einparkhilfe vorne und hinten: Schön ist der Wagen ohne jeden Zweifel, deshalb habe ich ihn mir ja hauptsächlich gekauft, aber er ist auch schön unübersichtlich, selbst nach vorne. Und hier hilft mir kein Stern mehr beim Abschätzen…:D
Positiv überrascht bin ich von der Detailverarbeitung, auch im Vergleich zu meinem Benz, an dem ich über die Jahre viel gemacht habe und deshalb im Detail sehr gut kenne. Da scheint Alfa aus dem schlechten Image der Vergangenheit gelernt zu haben, zumindest beim Topmodell. Hochwertige Steckverbindungen (selbst am Seitenblinker AMP-Superseal), sauber und vibrationsfrei verlegte Kabel mit brauchbarer Ummantelung an kritischen Stellen, guter Korrosionsschutz (von einigen wenigen Graten an Blechausstanzungen abgesehen).
Alles in allem also viel Licht bisher und ganz wenig Schatten. Ich hoffe es bleibt so, und ich und der Alfa legen noch viele unfall- und reparaturfreie Kilometer zurück.
In diesem Sinne, beste Grüße !thatsit!
Vincent
Zeit mich vorzustellen. Nachdem ich mich hier im Forum ja vor einiger Zeit hinsichtlich eines 166 2.0 V6 TB schlau machte, um dann doch davon Abstand zu nehmen, bin ich mittlerweile fündig geworden: Nun bewege ich seit gut einem Monat sehr glücklich meinen ersten Alfa, einen 166, EZ 2002, 2.5 V6 Motor, 6-Gang M/T, außen Verde Argo, innen schwarzes Leder, original 17-Zoll Alus. :)
Meine alte W202 C-Klasse mit nur 95PS ist nun vorerst eingemottet. Fast acht Jahre habe ich sie gefahren und würde ihr die rote Plakette nicht demnächst die Fahrt in die Berliner Innenstadt verwehren, hätten sie auch ihre über 330.000km nicht von weiteren gestoppt. Neben der C-Klasse mit ihrem, zugegeben, verhaltenen Temperament, habe ich erstmalig V6-mäßig Blut geleckt während eines Lebensabschnitts in Neuseeland, wo ich drei V6 besaß, einen Toyota Camry V6 mit 156PS, einen Efini MS-8 2.5 V6 mit 196PS (Mazda) und einen Mitsubishi Sigma 2.0 V6 mit 140PS. Besonders der Efini kam vom Temperament her dem Alfa sehr nahe, der brauchte auch Drehzahl.
Mein gebrauchter Neuerwerb hatte zum Kaufzeitpunkt gut 140.000 km runter und war im Allgemeinen gut gepflegt, etwas Wartungsstau, aber angesichts des Preises ok. Zahnriemen samt Rollen, Keilrippenriemen samt Rollen, Wasserpumpe, Zündkerzen, Mittel- und Endschalldämpfer sind mittlerweile gemacht bzw. waren schon gemacht.
Der Wagen macht sehr viel Freude, ob man ihn nun anschaut oder fährt. Auch die Schaltung bereitet trotz elf Jahren fast ausschließlichen Automatik-Fahrens keinen Verdruss, dicken Stop-and-go-Verkehr mal ausgenommen. Drehfreudiger Motor mit ausreichend Kraft auch noch bei höherem Tempo, bequeme Sitze mit gutem Seitenhalt, gute Geräuschdämmung, annehmbare Federung (etwas stuckerig auf Querfugen). Klar, Heckantrieb wäre noch schöner, aber die Antriebseinflüsse halten sich auch bei engagierter Fahrt und ohne ASR in Grenzen.
Bisher habe ich außer der Behebung des Wartungsstaus nichts weiter an dem Wagen gemacht. Nur den Schlüsselschalter der Alarmanlage habe ich ausgetauscht (es war kein Schlüssel vorhanden und die Anlage ausgeschaltet). Außerdem habe ich mir einen Loudlink Player besorgt und vorne im Aschenbechergehäuse eingebaut. Zudem musste ich einen der Fensterheberschalter kleben, die sind ja wirklich lächerlich labil gebaut und natürlich nicht einzeln erhältlich.
Demnächst folgt noch eine Einparkhilfe vorne und hinten: Schön ist der Wagen ohne jeden Zweifel, deshalb habe ich ihn mir ja hauptsächlich gekauft, aber er ist auch schön unübersichtlich, selbst nach vorne. Und hier hilft mir kein Stern mehr beim Abschätzen…:D
Positiv überrascht bin ich von der Detailverarbeitung, auch im Vergleich zu meinem Benz, an dem ich über die Jahre viel gemacht habe und deshalb im Detail sehr gut kenne. Da scheint Alfa aus dem schlechten Image der Vergangenheit gelernt zu haben, zumindest beim Topmodell. Hochwertige Steckverbindungen (selbst am Seitenblinker AMP-Superseal), sauber und vibrationsfrei verlegte Kabel mit brauchbarer Ummantelung an kritischen Stellen, guter Korrosionsschutz (von einigen wenigen Graten an Blechausstanzungen abgesehen).
Alles in allem also viel Licht bisher und ganz wenig Schatten. Ich hoffe es bleibt so, und ich und der Alfa legen noch viele unfall- und reparaturfreie Kilometer zurück.
In diesem Sinne, beste Grüße !thatsit!
Vincent