PDA

Vollständige Version anzeigen : Giulia Nova 1300 Kauf - geeignet für den Einstieg?


pleXX
01.08.2002, 01:16
Bin heute zum ersten Mal Gast in diesem Unterforum weil mir eine Frage unter den Nägeln brennt: Ich bin mit den neuen Alfas irgendwie nicht so glücklich; es ist irgendwie nichts was mich so recht begeistern will. Mein 145er ist zwar schick aber irgendwie..naja. Und als mir fad war entdeckte ich eine 74' Giulia Nova 1300 für 3000 Märker.
Den Wagen habe ich angeschaut und an manchen Stellen benötigt er Nachbesserungen. Von der Technik her ist jedoch alles okay.
Nun meine Frage: Ich habe nie einen Motor auseinandergenommen, nie geschweißt oder sonst irgendwelche "Hardcore"-Maßnahmen durchgeführt; würde aber liebend gern einen Klassiker wie die Giulia in meinem Bestand haben.
Was ist ein realistischer Rat den man mir geben kann als 20 jährigen Studi... Einfach mal freiweg, damit ich weis was auf mich zukommt oder ob ich meinen Einstieg lieber sein lasse.

christian_fleer
01.08.2002, 08:25
... eine Giulia für 3000 Mark würde ich ersteinmal stehen lassen, zumal, wenn sie karosseriemäßig nicht gut ist (und das ist sie bei dem Preis wohl sicher nicht). Wenn Du noch nicht an alten Alfas geschraubt hast, gibt es (als Student mit schmalem Geldbeutel) eigentlich nur drei Alternativen:
eine gute Giulia (Zustand echter Dreier und aufwärts) für gutes Geld (das Mehrgeld würdest Du in einer billigen Giulia ohnehin versenken!) oder ein guter Aerodinamica im echten Zustand 3 aufwärts (so um die €5000 aufwärts, vielleicht geht's auch etwas günstiger) oder ein Auto der Alfetta-Baureihe (Limo oder GTV), die sind in gutem Zustand noch recht günstig zu bekommen.
5000 (neue) Steine würde ich aber in jedem Fall rechnen, zuzüglich noch einmal 1500 für die ersten Reparaturen...
Ach ja, und nocheins: Nie glauben, daß man mit dem Auto, das man da gerade "zufällig" angeboten bekommen hat, ein Schnäppchen macht. Die richtig guten Autos gehen immer unter der Hand oder für gutes Geld über den Tisch (warum sollte sich der Besitzer denn auch für weniger davon trennen?). Die Ausnahmefälle gibt's fast nur unter guten Freunden... ;)

Also hier mein Ratschluß:
Sparen, bis man sich was Gutes leisten kann.

Das habe ich zu Beginn meiner Studienzeit einmal nicht gemacht (und es bitter bereut), beim zweiten Mal war ich schlauer und den Wagen habe ich heute noch :-]

!hello!

klausd
01.08.2002, 09:09
Original geschrieben von pleXX
Und als mir fad war entdeckte ich eine 74' Giulia Nova 1300 für 3000 Märker.
Den Wagen habe ich angeschaut und an manchen Stellen benötigt er Nachbesserungen. Von der Technik her ist jedoch alles okay.

Hallo pleXX,
volle Zustimmung zu Christian. Eine Ergänzung vielleicht noch: Der Kauf des erstbesten Schnäppchens ist in der Regel ein Fehler. Ich selbst habe 6 Monate gesucht und dabei diverse "Topzustände" !wuerg! gesehen. Und anschliessend für ein (bis heute) ungeschweisstes Exemplar das doppelte des ursprünglich veranschlagten Budgets ausgegeben. Es hat sich gelohnt. In die Technik muss man aber auch da hin und wieder investieren. T:-

Eine Kaufberatung findest Du hier: http://www.alfa-giulia.de

Viel Erfolg bei Deiner Suche.

JanHennig
01.08.2002, 11:20
Hi Phil,

bei den so oft als "kleine Lackmängel" verharmlosten Durchrostungen gibt es kein "Nachbessern". Sobald Du an solchen Stellen anfängst zu kratzen, hast Du das erste Loch und steckst mitten in einer Vollrestaurierung. Tust Du hier aber nichts und stellst das Auto gar noch im Freien ab kannst Du zusehen wie es sich auflöst.

Was die ungeschweißten Spitzenexemplare angeht, so bin ich da sehr skeptisch geworden. Zum einen sind die teuer (wenn wirklich mal eins angeboten wird), zum anderen behaupte ich mal, dass es keine originale, ungeschweißte Giulia ohne Rost gibt. Der Rost ist halt nur (noch) nicht sichtbar.

Es gibt da noch eine dritte Möglichkeit, die allerdings finanziell mindestens dem Kauf eines echten 2ers gleichkommt (ab 7.000,- Öre aufwärts). Ich habe mir vor einem Jahr gezielt ein Restaurationsobjekt gesucht. Das Auto war ungeschweißt aber halt nicht rostfrei. So musste ich mich wenigstens nicht mit dem Pfusch diverser Vorgänger rumschlagen. Mir persönlich hat die Restaurierung viel Spass gemacht und nach 11 Monaten und über 200 Stunden habe ich nun ein grundsolides Auto. Gerade Blecharbeiten sind kein Hexenwerk. Voraussetzung ist allerdings ein Hallenplatz und Zugriff auf Schweißgerät und Kompressor.

Und: muss es denn gerade eine häßliche Nuova sein. Rostmäßig sind die keinesfalls besser als die frühen Modelle und die Optik...

Gruß

pleXX
01.08.2002, 18:36
Vielen Dank erstmal für die vielen Beiträge. Nach dem gründlichen Lesen bin ich dann doch sehr ins Grübeln gekommen, weil der Tenor doch sehr eindeutig ist. Nur bin ich jetzt noch aufgeschmissener ;)

Der Rost an dem Wagen war hauptsächlich an den Radläufen vorne und hinten,teilweise habe ich kleine Blasen gesehen an den Vordertüren (ca. 3 Stück, etwa 10 cm lang).
Beim Aussteigen knatschte die Aufhängung etwas, aber beim Fahren war nichts zu merken. Ansonsten habe ich nichts besonderes entdeckt (Diff. und Getriebe nicht feucht).

Der Grund wieso der verkäufer den Wagen loswerden will erschien mir plausibel und die Arbeit die an dem Wagen gemacht wurde sah nicht stümperhaft aus.

GTV 6 2.5 finde ich auch sehr stark; Spider sind sicher toll zu fahren; vom Gefallen her aber nicht !sonicht! Bertone oder ein alter Zagato wären nach meinem Gusto, aber absolut unrealistisch.

Nur was soll man nun tun: Das Herz schreit nach Montreal, die Geldbörse nach mehr Realismus ;) Wer kann mir bei der vernünftigen Nivellierung helfen? Oder gibt es Leute, die mit einem mal so einen Wagen anschauen gehen oder die einen etwas "einweisen" können, damit man seine Leidenschaft nicht bereut bevor man sie ausgelebt hat?

christian_fleer
01.08.2002, 18:56
Original geschrieben von pleXX
Der Rost an dem Wagen war hauptsächlich an den Radläufen vorne und hinten,teilweise habe ich kleine Blasen gesehen an den Vordertüren (ca. 3 Stück, etwa 10 cm lang).
Beim Aussteigen knatschte die Aufhängung etwas, aber beim Fahren war nichts zu merken. Ansonsten habe ich nichts besonderes entdeckt (Diff. und Getriebe nicht feucht).

Naja, da mußt Du Dir nichts vormachen: Die Radläufe sind sicher nicht das einzige, was gammelt - höchstens das einzige, was man sieht; in den Hohlräumen sieht's vermutlich auch grausig aus...
Und die Türen müßtest Du ja auch machen lassen, dann kommt noch das Lackieren dazu - das leppert sich...

Original geschrieben von pleXX
GTV 6 2.5 finde ich auch sehr stark

Hrrm! !sonicht! Wenn Du kein Geld in Bänken hast, aber Dir unbedingt einen alten Alfa zulegen möchtest, würde ich ein Modell wählen, das in Anschaffung und Unterhalt preiswerter ist und auch weniger kompliziert. Schließlich mußt Du Dich ja in die Alfatechnik erst einmal einarbeiten - denn da ist bei kleinem Geldbeutel "vieles Selbermachen" angesagt.
Ich würde da wirklich eher mit einem 1.8 oder 2.0 Alfetta GTV anfangen, statt gleich mit der Königsklasse; oder mit einem anderen preiswerten Goldstück (Spider hatten wir ja schon - bist Du den übrigends schonmal gefahren??), z.B. SudSprint oder Alfetta Limousine 2.0 QV oder QO.

Oder aber erst einmal mit Literaturstudium zur Giulia beginnen, schauen, welche Version Dir am besten gefällt, wie der Markt dafür aussieht, möglichst viele Autos (gute und schlechte) anschauen und in der Zeit darauf sparen - müssen wir ja alle mehr oder weniger ;)

!hello!

Chris
01.08.2002, 18:59
Original geschrieben von pleXX
Oder gibt es Leute, die mit einem mal so einen Wagen anschauen gehen oder die einen etwas "einweisen" können, damit man seine Leidenschaft nicht bereut bevor man sie ausgelebt hat?

Die 105/115er sind zwar nicht direkt "meine" Autos (eher 116/162/164), aber die Schwachpunkte sind mit bekannt. Da Du ja nicht allzuweit von mir entfernt wohnst, kann man da mit dem Anschauen sicher was machen.... Schick mir einfach eine Mail: chris@alfisti.net

Gruß

Chris

Chris
01.08.2002, 19:11
Original geschrieben von christian_fleer
oder ein Auto der Alfetta-Baureihe (Limo oder GTV), die sind in gutem Zustand noch recht günstig zu bekommen.

Da muß man mittlerweile auch schon sehr lange suchen.

GT/GTV werden schon länger zu höheren Preisen gehandelt, echte Topexemplare aus der Vor-Plastikazeit erreichen mittlerweile auch schon recht heftige Preise. Die GTV6 sowieso. Wobei der Bestand an GTV6 bei weitem höher als den anderen Coupes ist.
Limousinen der Alfetta-Baureihe sind zumindest im guten Zustand sehr sehr rar. Da spielt dann auch die Preisregion in der man sich auf die Suche begibt keine Rolle - es gibt sie einfach nicht. Erschwerend kommt dann hinzu, das zumindest für die Karosserie und Zierteile kein Ersatz mehr aufzutreiben ist. Ich suche z.B. nun schon seit einem gutem halben Jahr ein Heckblech für meine Alfetta (letzte Serie), ohne nennenswerten Erfolg. Werde wohl entweder das Altteil flicken, oder mir ein einigermaßen erhaltenes Gebrauchtteil besorgen.

Wer 116 sucht, für den könnten die in letzter Zeit mal wieder häufiger im Angebot befindlichen Giulietten der 116er Reihe - im brauchbaren Zustand - eine Alternative sein. Leider sieht es mit Ersatzteilen noch viel dürftiger als bei den Alfetten aus......

Gruß

Chris

Peter_K
02.08.2002, 09:03
Hallo Phil.
Ich glaube es ist nötig dir auch mal wieder etwas Mut zu machen. Bei mir war es genau wie bei dir, vielleicht sogar noch etwas schlimmer, denn ich schlug die Bedenken die du hast alle in den Wind. Meinen ersten Alfa (mein erstes Auto überhaupt), ein 2000er Bertone, kaufte ich als ich noch zur Schule ging. Finanzielle Reserven hatte ich damals keine, aber den festen Willen alles, wirklich alles, selber zu machen. Zum Glück hatte ich einen Freund der zusammen mit seinem Bruder an dessen Bertone auch alles in Eigenregie erledigte. Von den beiden habe ich sehr viel gelernt; das beste ist immer noch "learning by doing". Das war auch bitter nötig, hatte meine "Gurke" doch so ziemlich alle Wehwehchen mal die so vorkommen, incl. Rost an allen möglichen und unmöglichen Teilen. Hier wirkte sich positiv aus daß die 105/115er sehr schrauberfreundlich gebaut sind. Mann kann wirklich auch (fast) alles selbermachen, auch ohne Spezialwerkzeug (man braucht nur etwas Phantasie). Sie sind auf jedenfall empfehlenswerter als 116er oder als "moderne" Autos, an denen man fast nichts mehr machen kann. Ich habe jedenfalls über die Technik eines VW-Käfers oder Ford-Granadas schon mehr geflucht als über Alfas. Außerdem sind die typischen Verschleißteile relativ preisgünstig im Vergleich zu denen moderner Autos.
Wenn man sich also von dem Wunsch verabschiedet ein allseits perfektes, optisch hervorragendes und allzeit gegen Rost resistentes Auto zu haben, dann kannst du eine Giulia sicher so lange fahrenbis dein Studium beendet ist und die Kasse sich füllt.

Viele Grüße,
Peter

Rainer
02.08.2002, 09:13
Ja, da muß ich Peter zustimmen. Zu schnell vergessen wir, daß wir alle mal angefangen haben. Ist die jule noch halbwegs fit und weißt keine gravierenden Rostschäden auf, ist es ein gutes Objekt zum lernen und Erfahrungen sammeln. Und es muß ja nicht immer ein 2er sein. und was das Schrauben angeht, so stellt sie wirkliche keine unlösbaren Aufgaben. Ein gute Giulia kostet heute halt 4-5t Euro und mehr.

Eine Buchelli-Rep-Anleitung bietet so ziemlich alle Hilfestellungen und mit ihr habe ich vieles ausprobiert (wie die Ölflecken auf zahlreichen Seiten beweisen).

Also dann mal viel Spaß



Rainer

Chris
02.08.2002, 10:14
Original geschrieben von christian_fleer
Ich würde da wirklich eher mit einem 1.8 oder 2.0 Alfetta GTV anfangen, statt gleich mit der Königsklasse; oder mit einem anderen preiswerten Goldstück (Spider hatten wir ja schon - bist Du den übrigends schonmal gefahren??), z.B. SudSprint oder Alfetta Limousine 2.0 QV oder QO.


Wie definierst Du eigentlich Königsklasse? Mit dem zu erzielenden Preis beim Wiederverkauf, oder mit dem Aufwand der Instandsetzung?

Von der technischen Seite her (Antrieb) sind meiner Meinung nach, gerade diese Alfas (116/162) viel mehr Königsklasse als die der 105/115er Serie. Damit verbunden die viel höhere Empfindlichkeit und natürlich auch der viel höhere zu betreibende Aufwand einer Instandsetzung.

Zumal auch die Ersatzteilsituation eine ganz andere ist. Gut viele Technik-Teile der 162er Alfas (75/90) passen auch in die 116er. Aber bei den ganzen speziellen Teilen sieht es wieder ganz anders aus. Da gibt es für 105/115 weit mehr und zu viel günstigeren Preisen......

Gruß

Chris

Conrero
02.08.2002, 10:56
da hat er ganz recht, der chris.

alfetta&co. machen in jeder hinsicht mehr trouble&kosten.
denkt man nur an die antriebswellen-mimik ................

und gute modelle sind mittlerweile superrar.


grüsse!

christian_fleer
02.08.2002, 12:41
Original geschrieben von Chris


Wie definierst Du eigentlich Königsklasse? Mit dem zu erzielenden Preis beim Wiederverkauf, oder mit dem Aufwand der Instandsetzung?


Als Königsklasse definiere ich in diesem Fall den Sechszylinder, der von Unterhalt, Teilekosten und Komplexität her komplizierter ist als die Vierzylinder, wohl nicht das geeignete Anfängerauto...
Das die Instandsetzung bei jedem alten Alfa Geld verschlingt, ist doch wohl klar.

Aber wenn Ihr der Meinung seid "Lieber 'ne schlechte Giulia als eine gute (oder jedenfalls bessere) Alfetta/GTV!" soll's mir recht sein.
Oni soit qui mal y pense!

Ich würde mir halt eher einen guten 116er besorgen (für die es viele Teile verblüffend regelmäßig hier auf dem Schrottplatz gibt, gell, Klostergeist?)...

!hello!

pleXX
02.08.2002, 15:26
@PeterK: Erstmal danke, dass Du meine zermürbte Seele etwas aufbaust ;) Ich war schon der Meinung, ein Einstieg in die Welt der echten Alfas sei heute unmöglich als wenig begüterter ohne Komplettequipment.

Eine ganz dumme Frage, die mich als Anfänger plagt ist die Übersetzung der ganzen 116/162/1.... Nummern. Was ich noch kenne ist 916,930...usw. Also eher meine Generation ;)
Gibts da ein kleines Vokabelbüchlein mit den Übersetzungen, was ich mal pauken kann? !lesen!


@christian:

Aber wenn Ihr der Meinung seid "Lieber 'ne schlechte Giulia als eine gute (oder jedenfalls bessere) Alfetta/GTV!
ich galueb so war es nicht gemeint. Es ging wohl nur darum, dass ich mir für den Anfang keine zu große Sache vornehme, sondern an einem etwas "unedleren" Modell (nicht bös gemeint, ich find sie ja schön:-] ) meine ersten Schritte versuche. Weil bei einer solchen Investition mache ich nicht soviel kaputt;)

Chris
02.08.2002, 18:22
Original geschrieben von pleXX
Eine ganz dumme Frage, die mich als Anfänger plagt ist die Übersetzung der ganzen 116/162/1.... Nummern. Was ich noch kenne ist 916,930...usw. Also eher meine Generation ;)
Gibts da ein kleines Vokabelbüchlein mit den Übersetzungen, was ich mal pauken kann? !lesen!


Hättest mich ja eben am Telefon danach fragen können...... ;)

105/115 = Nordmodelle (Spider, Giulia, Berlina, Bertone, Montreal)

116 = Alfetta Limousine, Alfetta GT/GTV, GTV6 sowie die Giulietta aus dieser Baureihe.
162 = Alfa 75, Alfa 90, also alle die Alfas, die das (eigentlich fälschlicherweise) sogenannte Transaxleprinzip (Motor vorne Getriebe hinten) für die Kraftübertragung haben.

Neben den ganzen anderen teuren Büchern, wäre "zum Lernen" dieses Buch:

http://fanshop.alfisti.net/media/Heelalfa4.jpg

ganz gut geeignet. (Für 29,90 EUR im Fanshop erhältlich...)

Gruß

Chris

pleXX
03.08.2002, 01:19
na wir haben doch nur 2 Stunden telefoniert, wo bleibt denn da Zeit für solch zeitaufwendige Fragen =-) Habe jetzt 4 Stunden Surftour bzgl. 105/115 hinter mir und fühle mich jetzt etwas gewapptneter für den heutigen Tag. Aber auch irgendwie hundemüd ;)

Werde mir mal eine Bücherliste !playboy! machen und mir die Sache etwas sukzesiver planen als ichs vorhatte. Ich beruhige mich mit dem Sprichhwort "es ist noch kein meister...usw."

Nun denn, mal schnell den Wagen waschen und dann ab in die heia...

Peter_K
05.08.2002, 09:05
Noch folgende Ergänzung zu Chris' Aufstellung:
Zur 105er-Familie gehört auch der Junior Zagato, und im weiteren Sinne (von der Typnummer her) auch der TZ und der Tipo 33/Stradale.

Viele Grüße,
Peter

Chris
05.08.2002, 09:57
Original geschrieben von Peter_K
Noch folgende Ergänzung zu Chris' Aufstellung:
Zur 105er-Familie gehört auch der Junior Zagato, und im weiteren Sinne (von der Typnummer her) auch der TZ und der Tipo 33/Stradale.


Ausser dem JZ spielen die aber im "täglichen Leben" eher eine untergeordnete Rolle. ;)

Das eigentliche Thema: "Giulia Nova 1300 Kauf - geeignet für den Einstieg?" hat sich sowieso erledigt. Die besagte Giulia ist ein mehr oder weniger ehrliches Auto, das technisch und optisch ziemlich runtergekommen ist. Aber in diesem Zustand eben nichts für einen blutigen Anfänger. Nicht das nicht auch ein Anfänger "Kleinigkeiten" wie den Wechsel aller Fahrwerksgummis und das Einschweißen diverser Bleche hinbekommt......
Aber gerade bei einem Anfänger, der mit Schrauben bisher nur wenig am Hut hatte, ist meine Beoabachtung, es müssen relativ schnell kleine Erfolgserlebnsisse da sein. Sonst ist es mit der Begeisterung schnell vorbei - und anschliessend wandern die Reste auf den Schrott oder wechseln als abgebrochene Restauration für mehr oder weniger Geld den Besitzer....
Daher mein Rat an Plexx, entweder einige Euros mehr für eine etwas besser Giulia anlegen, die dann zwar auch nicht perfekt, aber dafür für einen Anfänger ohne Komplett- oder größere Teilrestauration über den nächsten TÜV zu bekommen ist. Oder einige Stufen "tiefer", z.B. mit einem 1,8er 75 in das "rostigste Hobby der Welt" einzusteigen. Das ist dann zwar ganz was anderes als eine Jule, aber Einstandspreis und Unterhaltungskosten sind dann doch um einiges geringer.....
Auch der Aufwand an akuten Arbeiten dürften bei einem der wenigen besseren Exemplaren weit geriniger sein.

Gruß

Chris