Vollständige Version anzeigen : Forum (Romanum) und Philosophie
Feuerstein
30.07.2002, 09:48
Hallo,
in einem kleinen Büchlein mit dem interesanten Titel "Die Philosophische Hausapotheke" habe ich etwas gefunden, was die Forums-Beiträge und Marken-Treffen (auch die von VW???) in einem völlig anderen Licht erscheinen läßt:
"Wenn heute ehrfürchtige Mienen aufgesetzt werden, wann immer von Philosophie die Rede ist, so liegt das meist daran, daß man sich kaum noch auf die Anfänge der Philosophie besinnt. Es wird nämlich oft vergessen, dass die Philosophie in Griechenland bei sogenannten Symposien, also bei Gastmählern, die nicht selten den Charakter von Gelagen hatten, geboren wurde. Dabei handelte es sich um durchaus lockere Versammlungen, meist unter freiem Himmel, die vorzugsweise am angenehm kühlen Abend abgehalten wurden. Während reichlich Wein floß und Oliven gereicht wurden, durfte jeder der Gäste, die nicht selten auch einmal mehr oder minder stark angeheitert gewesen sein dürften, nach einer festgelegten Reihenfolge eine Rede zu einem vorher bestimmten Thema halten, so ihm danach zumute war. Daß es dabei trotz der zuweilen durchaus ernsten Themen insgesamt recht heiter zugegangen sein mag, versteht sich von selbst.
Und auch später - im alten Rom - war die Philosophie eine ganz altägliche und keinesfalls komplizierte Sache. Die Bürger gehobener Schichten liebten es, sich zur Unterhaltung und für die Beratung bei Lebensproblemen einen Philosophen zu "halten". Darüber hinaus wurde aber auch auf dem Marktplatz, im Areopag, in Sporthallen und vor allem in den öffentlichen Bädern emsig diskutiert und philosophiert, wobei die Erzähler spannnender Anekdoten und Gerüchte ebenso beliebt waren wie die tiefsinnigeren, mit den Zuständen von Welt und Seele beschäftigten Philosophen.
Alles in allem war die Philosophie in ihren Ursprungszeiten mit einer gewissen Lebensenstellung verbunden und wurde mit sehr viel mehr Humor und Gelassenheit behandelt, als in späteren Zeiten, da sie sich zunehmend zu einer bierernsten, akademischen Angelegenheit entwickelte. Die Philosophen der Antike diskutierten noch recht unbeschwert über Liebe, über Frauen und Männer, die Erziehung der Kinder, über den Umgang mit Sklaven und mit Geld oder über die beste Art ein Land zu regieren - (Alfas gab es im alten Rom noch nicht). Besonders gerne aber dachten sie über die Entwicklung der Tugend und über Wege, den kleinen und größeren menschlichen Charakterschwächen entgegenzuwirken, nach."
In diesem Sinne - lasst uns philosophieren!
Gruß
Feuerstein
Besonders gerne aber dachten sie über die Entwicklung der Tugend und über Wege, den kleinen und größeren menschlichen Charakterschwächen entgegenzuwirken, nach."
Da wäre wohl genug Anlaß für eine philosophische Runde gegeben oder... Wenn man bedenkt, dass dieses Forum sich doch einer Automarke aus dem drittwichtigsten Epizentrum der Philosophie nach China und Griechenland widmet.
Um es authetischer zu haben werde ich mich heute abend gleich dem guten Chianti widmen...:-]
@Feuerstein
Studierts du etwa philosophie...???....
Das wolln wir doch mal ausdiskutieren hier.....
Das nächstemal sollstet du aber auch in Bisbingen sein...dort machen wir es nämlich wie die alten Römer !boing! :-X !playboy!
Feuerstein
30.07.2002, 21:53
@Andras
nein ich studiere nicht Philosophie - ich bin Psychologe. Die Psychologie hat ihre Wurzeln aber in der Philosophie, was sich auch daran zeigt, dass die Lehrstühle für Psychologie fast ausnahmslos in der philosophischen Fakultät der Universitäten angesiedelt sind und Psychologen mit Doktortitel die Bezeichnung "Dr. phil." tragen.
Die Verbindung von Philosophie und Wein gefällt mir auch recht gut. Nicht umsonst heißt es: "In vino veritas".
Gruß
Feuerstein
O tempora! O mores!
Nunc est bibendum...
Noch einen schönen Abend,
Dirk.
Visconti
30.07.2002, 22:52
Original geschrieben von Feuerstein
Psychologen mit Doktortitel die Bezeichnung "Dr. phil." tragen.
Wenn ich mir mein Vorlesungsverzeichnis genauer anschaue, so stelle ich fest, dass nahezu 50% aller Lehrenden den phil-Zusatz tragen. Wohlgemerkt handelt es sich dabei um Dozenten, die sich mit Kostenrechnung, VWL, Bilanzierung, etc. befassen.
Das "phil" scheint erheblich leichter zu sein als das "oec" oder das "jur" oder, oder... ;)
Gruß
Jan
Original geschrieben von Feuerstein
Hallo,
in einem kleinen Büchlein mit dem interesanten Titel "Die Philosophische Hausapotheke" habe ich etwas gefunden, was die Forums-Beiträge und Marken-Treffen (auch die von VW???) in einem völlig anderen Licht erscheinen läßt:
...
In diesem Sinne - lasst uns philosophieren!
Gruß
Feuerstein
Hallo Feuerstein,
da sag ich nur :-]
Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen solche Veranstaltungen gleich in einem anderen Licht ;-)
Ich freue mich schon auf die Symposien beim alfisti.net-Event und noch recht viele Beträge in dieser Art :)
Wo ist nur der Wein-Smilie ... ah, hier ist er ja http://www.plauder-smilies.de/party/juul.gif
(Dirk, der sich fragt ob ein Besuch im Biergarten auch eine philosophische ...)
schau an schau an.
kannst du mir lieber feuerstein vielleicht helfen? ich bin traumatisiert und das schon sehr sehr lange. der alfa meines onkel gerhards erzeugte anno 1978 bei mir eine totale posttraumatische belastungsstörung, kannst du mit mir das blinker-spiel machen? blink-blonk-blink-blonk? daneben habe ich schon länger echte und sehr hartnäckige psychsomatische symptome. ich reagiere u.a. mit verspannungen und verdauungsstörungen wenn ich zu lange in diesem forum rumgemacht habe. dazu kommt eine ausgeprägte suchtpersönlichkeit durch mutterns und ommas prägung. ach ich hab das ganze ICD 10 auf einmal....zwänge, depressionen hab ich noch vergessen, heul. neeee quatsch beiseite darüber macht ma sich nicht lustig! du bist der einzige pt in meinem davon wimmelden umfeld der alfa fährt! das gibt nen ganz fetten verstärkenden schulterklopf!
ich werde mir daraufhin heute abend noch mal platons höhlengleichnis zu gemüte führen. vielleicht steht da ja auch was drin von gekachelten strassentunneln unter flüssen und die einwirkung von donnerrohrgrollen...
ein alfa ist immerhin ein guter körperorientiert - therapeutischer ansatz finde ich. es gibst ja auch z.b. therapeutisches reiten und sowas alles....
ahoi!
sososo....es gibt da übrigens auch noch therapeutisches BÜGELN
!devil! =-) o:-) Kühe mit Fimo reparieren.....Donnerohrgrollen in gekachelten Tunneln ausüben....:-?
Der Dude
31.07.2002, 23:29
Was ist ein PHILOSOPH?
Ein Mensch, der dem Gesetz die Natur,
dem Brauch die Vernunft,
sein Gewissen der öffentlichen Meinung
und sein Urteil dem Irrtum gegenüberstellt. (Chamfort)
Was ist ein ALFISTI ?
Ein Mensch, der dem Testbericht den Fahrspass,
dem Verbrauch die Drehzahl,
seine Leidenschaft der öffentlichen Meinung
und seinen Geschmack der Vernunft gegenüberstellt. (Der Dude)
!hello!
@l.otti
pass auf das Du Dir vom Schubladenaufmachen keinen Hexenschuss holst. Bei denen ganz unten könnte das passieren ;)
@ der Dude
*verneigganztief*
*und fallum !* (vor Bewunderung !)
@andras
Donnerohrgrollen in gekachelten Tunneln ausüben....
Mensch, das ist auch Philosophie? Toll, es lebe die Philosophie! !thatsit!
@Der Dude
:-] :-] :-] Mehr ist dem nicht hinzuzufügen!
Feuerstein
01.08.2002, 00:06
@ l.otti
nachdem ich mich gerade mühsam aus der Schublade für Vorurteile über Psychologen befreit habe, möchte ich Dir einige Hinweise für die Lösung Deiner Probleme geben, die natürlich eine fundierte Psychotherapie nicht ersetzen können.
Da ich kognitiver Verhaltenstherapeut bin, lege ich sehr viel Wert auf das Herausarbeiten und Verändern selbstschädigender Gedanken und Bewertungen. Bereits die Stoiker im alten Griechenland hatten den Leitsatz: "Nicht die Dinge beunruhigen die Menschen, sondern ihre Sicht von den Dingen". Solltest Du daher etwa dazu neigen, Defekte eines Alfa Romeo als nicht auszuhaltende Katastrophe zu betrachen, so kann ich Dir nur den Rat geben, zu bedenken, dass diese Autos von fehlerhaften Menschen (oder Maschinen) mit italienischer Lebensart hergestellt wurden und daher nicht perfekt sein können. Deine unrealistische (deutsche) Forderung nach Perfektion wird daher früher oder später unweigerlich frustriert werden.
Du solltest zudem die möglicherweise vorhandene Metapher Alfa Romeo = zuverlässige deutsche Hausfrau/Oma durch die Metapher Alfa = kapriziöse Diva ersetzen.
Pannen mit einem Alfa Romeo bieten zudem nicht nur potenziell frustrierende Erlebnisse, sondern auch die Möglichkeit neue interessante Menschen (ADAC-Pannenhelfer, freundliches Werksattpersonal) kennenzulernen, die Du sonst nie kennengelernt hättest, (vgl. positives Denken).
Da ich auch Neuro-Linguistisches-Programmieren (NLP) anwende, möchte ich Dich noch auf die Möglichkeit hinweisen, traumatische Erlebnisse (z.B. die von Dir angesprochenen Erlebnisse mit dem Alfa Deines Onkels) durch absolut positive und stärkende Erfahrungen (sog. "Moments of Excelence") zu überlagern und dadurch in ihrer negativen emotionalen Wirkung abzuschwächen. Soche Erfahrungen könnten in Deinem Fall beispielsweise die perfekte und fehlerfreie Fahrt mit einem VW Golf oder VW Passat sein.
Gruß
Feuerstein
@dude
die vorurteile sind bei mir nicht mehr in schubkästen untergebracht. ich hab umgeräumt und digitalisiert. jetzt sind alle kästchen nur noch einen mausklick voneinander entfernt, kokolores, quatsch beiseite! so schlicht bin ich nun auch nicht. aber mein rücken ist eh schon im a.... . jahrzehntelanges bücken über reißbrettern.... heute hab ich nur noch kopf - augen - und nervenschmerzen, weil zeichnen am rechner ist ja viiiiel besser....hhh
aber dein 5 zeiler! besser gehts nicht! warum lange rumreden wenns doch so einfach ist. man sollte das forum mit diesem spruch als popup bildschirmfüllend eröffnen. dann verirrt sich auch kein minimann mehr hierher.
@ feuerstein
na habs mir schon gedacht. vt und nlp! die harte schule des umstrukturierens und umdeutens. ich denke also fühl ich... in ganz schwierigen momenten wenn die ganze welt mal wieder über meinen wunderbaren lybra-kombi lacht (und ich ganz unten bin) helfe ich mir auch so weiter ... und die fehler anderer begreife ich schon lange als chance, sonst hat man ja kaum noch eine. bin übrigens nicht im alfa meines onkels mißbraucht worden. das war eher einer diese "moments of excellence" aber das führt jetzt hier zu weit! trotz dude´s mahnung mache ich jetzt doch noch ein paar ganz alte schubladen auf (es müffelt schon daraus)
vt`ler = alfa? (niemals wenns ein echtes vorurteil sein soll) eher vw-skoda-ärztesaab
psychoanalytiker = ärztevolvo / peugeot / mercedes? die brauchen das
tiefenpsychlogen = mercedes? die brauchen das auch
gestaltis = citroen ? alles berlingo?
gt`ler = vw? nickendes volksnahes verstehen
.
.
.
und immer mehr in letzter zeit smarts, bunte smarts wg. des korrekten lebensgefühls...eben nicht mehr als nötig, da bleiben wir protestantisch eisern!
so schubladen wieder zu. nix für ungut.
schönen tach noch. ahoi!
Da ich kognitiver Verhaltenstherapeut bin, lege ich sehr viel Wert auf das Herausarbeiten und Verändern selbstschädigender Gedanken und Bewertungen[QUOTE]
......sicher auch beim Fliesenaussuchen....!baby!
________________________________________ ___________
FEUERSTEIN....was sagt uns dieser Name.....???.....Vorname "FRED" ???
Feuerstein
01.08.2002, 21:42
@ Andras
willst Du mir auch noch mein letztes Geheimnis entlocken? Darauf falle ich nicht rein! Ich werde Dir auf keinen Fall verraten, dass ich verheiratet bin, zwei Kinder habe und mein Ehebett 160 cm breit ist. !sonicht!
Gruß
Feuerstein
Original geschrieben von andras
FEUERSTEIN....was sagt uns dieser Name.....???.....Vorname "FRED" ???
Ach so, ich danke schon es würde sich hier um Herbert Feuerstein handeln.
Feuerstein
02.08.2002, 11:06
@ Andras und Ahofer
also gut - ich muss euch anscheinend doch einen kurzen Einblick in die Geschichte der Familie Feuerstein geben:
Durch intensive Stammbaumforschung habe ich herausgefunden, dass der Urgroßvater von Fred einen Stein entdeckte, mit dem man Feuer machen kann. Als Anerkennung durfte sein Klan daraufhin den Namen "Feuerstein" tragen. Da es damals noch kein Patentamt gab, brachte die Entdeckung den Feuersteins leider keinen Reichtum in Form von Muscheln und Bärenfellen.
Das große Selbstbewußtsein, welches Fred Feuerstein zur Schau trug stand leider im krassen Gegensatz zum Erfolg seiner Handlungen. Da die Menschheit aber schon immer sehr schadenfroh war, wurde sein Leben verfilmt. Auf diese Weise wurde er berühmt und ging in die Filmgeschichte ein - wie man auch an eurem Interesse an seiner Person erkennen kann.
Leider stieg ihm der Erfolg zu Kopf und er gab das durch Filmgagen erworbene Geld mit vollen Händen aus. Seine Skandale in Hollywood konnte man damals fast täglich in Stein gemeißelt in der Boulevardpresse lesen.
Viele Jahrhunderte wurde es dann still um den einst so berühmten Namen Feuerstein, bis im 20. Jahrhundert wie der Phönix aus der Asche Herbert Feuerstein auftauchte. Zunächst arbeitete er mit Harald Schmidt zusammen. Nach dem Ende ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit wurde es allerdings etwas ruhiger um Herbert, obwohl er - wie ihr mir sicher zustimmend werdet - der Talentiertere von beiden ist. Aber wie so oft, war auch in diesem Fall das gemeine Volk nicht in der Lage sein Talent zu erkennen und zu gebührend zu schätzen. Wahrscheinlich wird er wie so viele geniale Denker vor ihm, erst posthum die gebührende Anerkennung und Würdigung erfahren.
Die Wahl meines Namens im Rahmen dieses Forums stellt in erster Linie eine Reminiszenz an zwei herausragende Vertreter des häufig unterschätzten und teilweise sogar belächelten Geschlechts derer von Feuerstein dar!
Hochachtungsvoll
Feuerstein
@Feuerstein
Vielen Dank für den geschichtlichen Überblick derer Feuerstein.:-]
wg. Harald und Herbert:
Da scheiden sich die Geister bzw. die Lebensläufe.
Schmidt stammt AFAIK aus der Schauspiel und Kabarattszene, ist unter anderem unter Kay und Lore Lorenz im Kommöd'chen in Düsseldorf aufgetreten (wo ich mal die geniale Gayle Tufts erleben durfte).
Feuerstein war u. a. Chefredakteur und Herausgeber bei MAD und ist durch Zufall zum Fernsehen gekommen. Seine Welt ist eher die Arbeit im Hintergrund.
Wahr ist allerdings, das Schmidt ohne Feuerstein nie diesen Erfolg im Fernsehen gehabt hätte.
Der Dude
03.08.2002, 20:21
Ich glaube vorher war der gute Herbert Pressesprecher oder Redenschreiber vom damaligen UN-Generalsek. von Waldtheim .
Aber mal im Ernst Feuerstein, was willst Du denn hier testen ;)
Kognitive Verhaltenstherapien sind bei Zwangskranken wie den Alfisti sicher erfolglos :-]
Gruss
Der Dude
Original geschrieben von Der Dude
Es ist ein Übel unter Zwang zu leben, doch unter Zwang zu leben, ist kein Zwang vorhanden
(Epikur - aber was wusste der schon)
Folgt der Lust und Freude wie ihr es wollt, sagte er ihnen, die blosse Notwendigkeit ist ein Übel, aber es besteht keine Notwendigkeit, unter einer Notwendigkeit zu leben. Dem Mensch ist die volle Selbstentscheidung gegeben, um zu seinem Glück zu gelangen. Die Welt kann mithin bunt sein, solange dies keinen Schmerz bedeutet, auch keinen Schmerz für andere. Daher sorge jedenfalls dafür, dass Du bei all Deinem Handeln keinen Menschen verletzt, kränkst oder Du etwa Deine eigene Gesundheit zerrüttest. Es ist jedoch schwer sich nicht in wenigstens eine der genannten Schwierigkeiten zu verstricken, und mag es erst einen Menschen betreffen den Du jetzt noch nicht kennst. Nur solange Du dem Gerecht wirst was Du selbst von anderen erwartest, wird es im ganzen keinen Schmerz mehr geben. Letztlich ist demnach auch das was wir ausstrahlen gleich den Wasserringen in einem Teich die sich ausbreiten, um dann auf uns zurückzufallen. Es ist daher nicht möglich in Freude zu leben, ohne vernünftig, edel und gerecht zu leben.
So hat Epikur dem Menschen, der seiner Lehre mit klarer Einsicht folgt, die volle Selbstentscheidung gegeben, um zu seinem Glück zu gelangen ...
Wußte er was oder wie wie ;-)
Sorry, muss wirklich das Sommerloch sein oder eins der Biere war mit philosophischen Gedanken infiziert :D
Der Dude
04.08.2002, 15:16
Wußte er was oder wie wie
okay Dirk, er wusste schon was :-]
aber nix vom heutigen Leben. Zu seiner Zeit galt die Philisophie als vollkommenste Tätigkeit des Menschen überhaupt.
Du stimmst mir wohl zu das dies für die heutige Zeit nicht mehr gilt.
Es sei denn Epikur hätte sein Denken von
"Den Menschen nützt der naturwidrige Reichtum ebensowenig wie das Nachfüllen von Wasser in ein schon gefülltes Gefäss, denn offenbar fliesst beides nach aussen wieder ab"
in
Nur Bares is Wahres !
geändert ;)
Gruss
Der Dude
Rein platonisch gesehen:
Von den Begierden sind die einen natürliche und notwendige,
die anderen natürliche, aber nicht notwendige
die dritten weder natürliche noch notwendige, sondern auf Grund leeren Meinens entstehend... (Katechismus des Epikur)
In diesem Sinne Grüße aus WÜ :-X
Original geschrieben von Der Dude
Wußte er was oder wie wie
okay Dirk, er wusste schon was :-]
aber nix vom heutigen Leben. Zu seiner Zeit galt die Philisophie als vollkommenste Tätigkeit des Menschen überhaupt.
Du stimmst mir wohl zu das dies für die heutige Zeit nicht mehr gilt.
Es sei denn Epikur hätte sein Denken von
"Den Menschen nützt der naturwidrige Reichtum ebensowenig wie das Nachfüllen von Wasser in ein schon gefülltes Gefäss, denn offenbar fliesst beides nach aussen wieder ab"
in
Nur Bares is Wahres !
geändert ;)
Gruss
Der Dude
das traurige daran ist ... du hast da wohl recht :-*
trotzdem ist mir epikur da lieber, man muss auch mal wider besseren wissens an das gute glauben !baby! ;-)
Der Dude
05.08.2002, 22:04
Naja, die zeitgenössische Alternative Platon kann kaum die Wahl des Alfisti sein, da ist mir Epikur, der ja zumindest mit der Lust keine Probleme hatte, auch lieber.
@alfista
Epikur rein platonisch gesehen, das hat was :-]
"Wenn das, was die Lustempfindungen der Schlemmer erzeugt, die Ängste des Denkens vor den Himmelserscheinungen, dem Tode und den Schmerzen verscheuchen könnte, und ausserdem die Grenze der Begierden lehrte, dann hätten wir keinen Grund, sie zu tadeln, wenn sie nämlcih allseitig nur von Lustempfindungen erfüllt wären und nirgendwoher Schmerzendes oder Betrübendes besässen, worin allein das Übel besteht."
was hätte Platon wohl erwidert ;)
Gruss
Der Dude
ich weiß ja leider nicht was platon geantwortet hätte aber ich sags mal mit dem verehrten herrn adorno:
... es gibt keine richtiges (leben) im falschen...
aber das ist eigentlich auch keine perspektive, oder?
weitermachen. schönen tach auch!
der l.otti
@Dude
Platon hätte vielleicht entgegnet:
Mir scheint es, daß ich für die Dinge, die ihr wissen wollt, nicht unvorbereitet bin...
Um sein Werk abzukürzen, halte ich es aber eher damit:
Dem Wahren,Schönen,Guten (siehe auch Frankfurter Alte Oper,gell) :-D
Ich wollte aber Eure philosophische Runde eigentlich nicht sprengen...
Was den Duden betrifft, frage ich mich allerdings, ob er nicht demnächst mit der Arbeitsniederlegung seiner 164er zu rechnen hat, da er ihre PS ja auf so einem hohen dialektischen griechischen (!) Niveau zur Zügellosigkeit antreibt... !peitsch!
Ich dagegen halte es mehr mit dem römischen Cicero und brauche bei ihr kein Tuning...
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