Hallo zusammen,
gerade ist unsere Nennbestätigung reingekommen.!cool!
Infos zur Veranstaltung gibt es hier: Home: Saar-Lor-Lux Classique (http://www.classique.de/)
Wer ist aus der Region?
Einen Rallyebericht gibt es selbstverständlich im Anschluss auch wieder !thatsit!
die Veranstaltung ist vorüber und wir hatten FUN, FUN. FUN !thatsit!
Der Bericht kommt heute Abend oder Morgen im Laufe des Tages. Bilder gibt es aber schon hier: Sportfotos24.com (http://sportfotos24.com/) und dann Startnummer 119 eingeben !cool!
Gruss
Hartmut
11. int. Saar-Lor-Lux, 15. – 17. Juni 2009
Vorbildlich wie immer, war ab Saarlouis der Weg zum Rallyezentrum mit Pfeilen markiert. Nachdem wir eingewiesen waren und den Boliden geparkt hatten begutachteten wir erst mal das schon versammelte Teilnehmerfeld.
Hier fiel besonders ein Mercedes SSK von 1928 auf!
Nun holten wir im Rallyezentrum unsere Unterlagen ab, Aufkleber mit den Startnummern, das Rallyeschild, die Bordkaten und auch das Roadbook.
Beim durchblättern stellten wir fest: 13 Karten! Hallelujah! Allerdings sollten wir die Karten erst 20 Minuten vor unserem Start am Samstag bzw. Sonntag erhalten.
Dann begrüssten wir Rallyefreunde die wir auf vergangenen Rallyes kennen gelernt hatten. Denn eigentlich sind wir eine grosse Familie. Wir sehen uns nicht so oft, aber wenn, dann ist die Freude umso grösser.
Es gab auch eine Tripmasterkalibrierungsstrecke. Natürlich fuhren wir diese Strecke ab, denn auf längere Distanzen können Abweichungen von nur 50 m über die Wahl der richtigen Strecke entscheiden.
Wie gewohnt gab es abends einen kleinen Empfang. Der Bürgermeister von Saarlouis begrüsste uns bei Häppchen und Wein. Im Anschluss gab es das Fahrerbriefing. Grosse Erkenntnisse gab es nicht, in diesem Jahr sollten wir keine Anfangsbuchstaben der Orte die wir passierten aufschreiben. Auch die Selbststempler sollten wir unberücksichtigt lassen, sie waren Bestandteil der Competion-Wertung. Dafür sollte es Spassfragen und einen Test geben.
Aufgrund unserer hohen Startnummer, Nr. 119, hatten wir am nächsten Morgen reichlich Zeit. Nachdem wir unser Kartenmaterial abgeholt hatten, lösten wir erst mal die Kartenaufgaben. Es sah alles sehr einfach aus. Das dem so nicht in Wirklichkeit war, erfuhren wir allerdings recht schnell.
Irgendwie war der Wurm drin und wir hatten es richtig schwer in die Gänge zu kommen.
Im Vorfeld, beim Fahrerbriefing, hatten wir erfahren, dass in diesem Jahr viele Rallyenovizen am Start waren. Dies bekamen wir hautnah zu spüren.
Hier unsere Hitliste:
· Verichtung des menschlichen Bedürfnisses. Genau das durften wir erleben. Auf engen Feldwegen hielt ein Auto mitten auf dem Weg an, die Beifahrertür weit offen und das war's dann.
· Anhalten auf engen Strassen oder Wegen: Zwei Autos fahren hintereinander her. Der 1. sucht die Strecke, der 2. fährt blind hinterher. Dann plötzlich hat Nr. 1 keinen Plan wie es weitergeht. Nr. 2 fährt daneben und nun wird beratschlagt. Ein Vorbeikommen ist nur sehr schwierig möglich. Ein Hupen wird mit dem Effe beantwortet. Sportlichkeit ist anders.
· Verhalten an Kreuzungen. Auch hier, im Falle der Ratlosigkeit war erst mal Anhalten angesagt und es wurde im Wagen beratschlagt. Ein Vorbeifahren war nicht immer einfach.
· Gleiches wie vor, aber dann mit drei Autos, wobei wir dann die Nr. 3 waren. Wagen 1 hält an und ist ratlos, Wagen 2 ebenfalls. Wagen 3 will vorbei und in dem Moment zieht Wagen 2 ohne Rücksicht auf Verluste an Wagen 1 vorbei. Muss nicht sein.
· Fahren auf engen Strassen. Unsere Jule ist extrem handlich und wird von uns engagiert gefahren. So kennen wir das und lieben es. Wenn man dann einen Fahrer vor sich hat, der lediglich auf den Geraden zaghaft Gas gibt, um dann vor Kurven den Anker zu werfen, dann macht das nicht unbedingt viel Freude.
Am Ende des 1. Tages gab es dann noch einen Empfang beim Hauptsponsor der BGL (Bank Generale Luxembuorg) Seht euch die Bilder an, es ist fast unbeschreiblich und Bilder sagen mehr als Worte. Einfach richtig toll.
Beim Diner im Hotel traf uns dann der nächste Schlag, Nein, nicht dass wir am Ende des 1. Tages nur auf Platz 11 in unserer Klasse lagen. Es war die engagierte Preisgestaltung für die Getränke im Novotel.
5,00 €, nach altem Geld 10,- DM, für 0,33 l Bier ist schon heftig. In DM-Zeiten wäre dafür der Besuch gewisser Etablissements mit entsprechender Gesellschaft drin gewesen.
5,00 € für das Bier - wir haben dankbar verzichtet. Auch die Preisgestaltung für das Glas Wein war gleichfalls optimistisch. 5,00 € für ein nicht einmal korrektes gefülltes o,2 l Glas.
Unser Sport macht Spass, ist aber nicht aus der Portokasse zu bezahlen. Jedenfalls wenn man mehrere Veranstaltungen dieses Kalibers fährt.
Und so ging dann der 1. Tag zu Ende.
Nachdem wir am nächsten Morgen das Kartenmaterial für den Tag abgeholt hatten machten wir uns auf zum Re-Start. Heute lief alles besser. Wie hatten den Bogen wieder raus und kamen mit den Aufgabenstellungen gut zurecht.
Im Ziel erwartete uns dann noch das Highlight! Der Grand Prix von Saarlouis.
Ein grosses Rechteck war abgesperrt, wir mussten hier 2x rum und haben es richtig krachen lassen. Auch Julchen machte es Spass und wir konnten bei voller Drehzahlausnutzung auch noch kurz in den 3. schalten. !cool!
Das Publikum johlte und klatschte Beifall.
Auch ohne Pokal, wir sind letztlich noch auf Platz 7 vorgefahren, war die Veranstaltung toll und ein echtes Highlight des Ralleyjahres. !thatsit!
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