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Vollständige Version anzeigen : 159 wegen Unfall nun in der 4. Woche in Werkstatt - Was ist angemessen?


bonsai666
07.04.2009, 01:10
Hallo,

der 159er (2.2, Bj. 2007, ~ 30.000 km) meiner Freundin steht aktuell in der 4. Woche in der Werkstatt um einen Unfallschaden zu beheben.
Es muß gemacht werden:

- Motorhaube neu inkl. Lackierung
- vorderer Stoßfänger neu inkl. Lackierung
- rechter Scheinwerfer neu
- rechter Nebelscheinwerfer neu

Das Auto kam am 09.03. in die Werkstatt, es sollte laut Aussage des Meisters bis 13.03. fertig werden.

Laut Gutachter sind für diese Reparatur 3 Tage angesetzt (dafür wird auch Nutzungsausfall gezahlt, da kein Eigenverschulden).

Erstes Mißgeschick das passierte: Die neu gelieferte Haube + Stoßfänger hatten nen Transportschaden, gut kann passieren.
Dies verzögerte die Sache ja auch nur um einen Tag - nicht weiter wild.

Zum allg. Verständnis:
Die Alfa-Vertragswerkstatt in der das Auto steht, hat keine eigene Lackiererei in der Niederlassung, zum Lackieren werden die Teile in eine gut 30 km entfernte Niederlassung gebracht welche über eine Lackiererei verfügt.

So, als die Teile zum ersten Mal von dort zurückkamen passte laut Werkstattmitarbeiter die Qualität der Lackierung nicht, ging zurück zum neulackieren.

Beim erneuten Eintreffen der Teile wurden diese, laut Aussage Werkstatt MA, nicht neu lackiert sondern nur aufpoliert - wieder zurück.

Als die Teile dann zurückkamen (war Freitag der 20.03.) passte die Lackqualität, jedoch fiel bei der Montage am Wagen auf, das der Farbton nicht zum Rest des Wagens passte (die lackierten Teile waren gut erkennbar ne Spur dünkler).

Fahrzeug wurde so natürlich nicht als i.O. angenommen, der Werkstattmeister sagte das er abklärt wie es weitergeht, er sich meldet und wir dann das Auto erneut vorbeibringen sollen zum nachbessern, Leihauto gibt es dann kostenlos (Fiat Idea).
Das Auto wurde dann an uns zurückgegeben, in der Woche vom 23.03. - 29.03. war es nicht in der Werkstatt.
Seit den 31.03. steht das Auto nun zum nachbessern dort, es wurde auch mindestens 2x auf eigener Achse in die 30 km entfernte Niederlassung gefahren (wurde allerdings auch vollgetankt).
Angeblich wird er heute (07.04) fertig. Wir sind gespannt.

Die Anfrage des Werkstattmeisters bei der Geschäftsleitung ob man denn den Lackierauftrag nicht "außer Haus" vergeben kann, wurde abgewiesen.

Über die ganzen Verzögerungen wurde von Seite des AH keine telefonische Info gegeben, immer nur auf Nachfrage unsererseits.

Meine Frage nun:

- kann man eine, wie auch immer geartete, Entschädigung vom AH fordern?

Einzige Entgegenkommen des AH´s bis jetzt:

- kostenloses Leihauto (excl. Sprit) seit dem 31.03.
- 1x volltanken des 159ers

Meine Überlegung: Freundin hätte den 159 gern ne Spur tiefer (also Novitec Federn inkl. Einbau).
Wäre dies als "Entschädigung" auf Kosten des AH angemessen oder einfach nur frech?
Bitte um Tipps und Anregungen wie man da vorgehen kann/sollte.
Ich will keine unangebrachte/überzogene Entschädigung, jedoch halte ich ein gewisses Entgegenkommen des AH´s für angemessen.
Oder sehe ich das falsch?
Vielen Dank für alle Ratschläge und Tipps (auch kritische!)

Gruß

André

qadmaster
07.04.2009, 08:49
Moin

Also meiner Meinung ist da irgendwie bei dem AR-Händler ziemlich viel schief gelaufen, so wie du das schilderst...
Sieht mir nach einer unglücklichen Verstrickung von Unvermögen des Lackierers und Pech mit Lieferzeit/Material aus.

Trotzdem rechtfertigt dies meiner Meinung nach nicht eine kostenlose Tieferlegung im Wert von schätzungsweise rund 500€ inkl. Material, Stundelohn, Vermessung, etc. als Entschädigung.

Gängig und mir bekannt sind so Sachen, wie gratis Ölwechsel inkl. Premiumwäsche innen und aussen z.B.


°greetz° Marcel ;-)

Understatement
07.04.2009, 10:03
Hi,

1. Du willst nich wirklich von "DER" Werkstatt eine Tieferlegung, oder? Solche Werkstätten, die Aufträge annehmen, die sich eigentlich nicht abwickeln können, sind auch die Kandidaten, dass die Spur nach der Tieferlegung nicht stimmt und Du (bzw. deine Freundin) irgendwann über ungeleichmäßig abgefahrene Reifen jammert.

2. Ich würde keinesfalls einen Nutzungsausfall mit mit einer zusätzlichen Werkstattleistung vermischen.

Wenn der Wagen heute nicht 1A fertig wäre, würde ich den abholen und woanders machen lassen (notfalls Haube und Kotflügel nochmal komplett neu und der unfähigen Werkstatt die Teile vor die Tür stellen lassen). Du mußt nicht mehr als 2 Nachbesserungsversuche gewähren und die sind ja schon lange gelaufen.

Gruß, Jörn

Twin Spark
07.04.2009, 10:10
Hab damals, als die WS meinen verunfallten 147 "repariert" hatte( Ausführung und vorallem Lackierung des Fzg. waren so dermassen unter aller Sau) gedroht, mich an die Kfz- Innung zu wenden, bzw. das ganze öffentlich zu machen, falls man das nicht ordentlich behebt. Hat funktioniert, denn der Meister wußte wohl selbst, welchen Mist er verbockt hatte und so bekam ich einen Neuwagen bestellt und mußte keinen Cent draufzahlen. Muß dazusagen, das der 147 erst 3 Monate alt war mit 3000 km.!mgrins!

IL CAVATAPPI
07.04.2009, 10:13
hi,


grundsätzlich ist da vom AH nichts zu holen, doch durch geschicktes nachfragen kannst ja vielleicht trotzdem was rausholen (übernahme des arbeitslohnes, gutschrift für die nächste inspektion, usw.). kommt auch auf dein persönliches "verhältnis" zum werkstattmeister an, dein gesamtwunsch erscheint mir etwas zu viel.

20JahreAlfa
07.04.2009, 13:02
Hi,
2. Ich würde keinesfalls einen Nutzungsausfall mit mit einer zusätzlichen Werkstattleistung vermischen.


Das würde ich so nicht unbedingt sehen. Die Probleme traten ja eher durch Lackierung, Transport usw. auf, also nichts, was die Werkstatt selbst gemacht hat. Daher kann die eigene Werkstattleistung durchaus gut sein.

Werkstätten, die nicht über eine eigene Lackiererei verfügen, sind ja häufig durchaus sinnvoll, da eine eigene Lackiererei sich nun mal nur für sehr große Werkstätten rechnet (und sehr große Werkstätten müssen ja nun wirklich nicht besser sein als kleinere, im Gegenteil ist die Betreuung in kleineren Werkstätten erfahrungsgemäß besser).

Es kommt natürlich drauf an, wie Du ansonsten mit der Werkstatt zufrieden bist, und ob Du dort weiter Kunde sein willst. Wenn dies der Fall ist, solltest Du einen Weg finden, den beide Seiten mitgehen können.

Von der Höhe her gehe ich mit Il Cavatappi mit, eine Tieferlegung ist meiner Meinung nach überzogen. Zumal die Werkstatt Dir ja für die gesamte Zeit einen Leihwagen zur Verfügung gestellt hat, der sicherlich mehr benutzt wurde, als die Kilometer für die Fahrten Deines Fahrzeuges zum Lackierer ausgemacht haben.

janini
07.04.2009, 13:17
So, als die Teile zum ersten Mal von dort zurückkamen passte laut Werkstattmitarbeiter die Qualität der Lackierung nicht, ging zurück zum neulackieren.

Beim erneuten Eintreffen der Teile wurden diese, laut Aussage Werkstatt MA, nicht neu lackiert sondern nur aufpoliert - wieder zurück.

Als die Teile dann zurückkamen (war Freitag der 20.03.) passte die Lackqualität, jedoch fiel bei der Montage am Wagen auf, das der Farbton nicht zum Rest des Wagens passte (die lackierten Teile waren gut erkennbar ne Spur dünkler).

Erster Punkt:

Wenn ich eine korrekte Lackierung will, liefere ich nicht nur Teile hin, sondern bringe das ganze Fahrzeug zum Lackierer. Dein Fahrzeug war ja sogar noch fahrfähig.

Über die ganzen Verzögerungen wurde von Seite des AH keine telefonische Info gegeben, immer nur auf Nachfrage unsererseits.

Meine Frage nun:

- kann man eine, wie auch immer geartete, Entschädigung vom AH fordern?


Grundsätzlich ist hier als erstes zu erfragen, ob eine Dauer für die Ausführung der Werk-/Dienstleistung vereinbart wurde. Ist dies der Fall, kannst du selbstverständlich einen nachgewiesenen Schaden im Zuge eines Schadenersatzes geltend machen. Wenn nicht, ...

Hast du bereits Frist und Nachfrist gesetzt? Hm ...

Rede mit dem Werkstattmeister und komm mit vernünftigen Vorschlägen. Bei dem Vorschlag der Tieferlegung würde ich dich als Werkstattmeister lieber von hinten sehen. Immerhin schien er darauf bedacht zu sein, dein Auto in einem einwandfreien Zustand zu übergeben. Auch wenn das normal sein sollte (was es leider nicht immer ist), spricht das für ihn.

Rechenknecht
07.04.2009, 14:00
Servus Andre,

sowas ist schon ärgerlich.
Ich hatte mal einen ähnlich gelagerten Versicherungsfall, da wurde mein 166er aussen komplett lackiert. Siehe:

http://www.alfisti.net/alfa-forum/alfa-145-146-147-155-156-166-gt-gtv-spider-916/42969-lackschaden-kunstharz-166-a.html

Damals wurden mir 10 Arbeitstage von der gegnerischen Versicherung zugestanden, es dauerte aber fast doppelt so lange (u.a. weil der verantwortliche Mech erkrankte, und der Chef es bevorzugte, dass derselbe, der den Wagen zerlegt hatte, ihn auch wieder zusammenbaut. - ich auch! !hehe! )
Entgegenkommen damals aber auch 'nur' der kostenlose Mietwagen (naja, es wurden unter der Hand noch ein paar Teile mehr lackiert... das war aber vorher abgesprochen) von der Lackiererei.

Hatte ihn damals übrigens nicht in der Alfa-Werke Hallstädter Str. machen lassen, sondern in Burgebrach. Die Qualität der Lackierung war ( und ist immer noch drei Jahre später) sehr gut.

Ich hatte dich aber so verstanden, dass du nur die Arbeit der Tieferlegung für lau willst, und nicht die Teile?
Sowas kann man schon mal ansprechen, ohne dass es frech rüber kommt, meine ich.

Schönen Gruß,

Alex

bonsai666
07.04.2009, 14:51
Hallo,

danke für euere Tipps, Klasse.
Wir brechen jetzt mal auf in die Werke (ist übrigens nicht der in der Hallstadter Straße, hätten wir geahnt was da auf uns zukommt hätten wir es aber zu ihm gebracht) und sehen uns das hoffentlich gut vollendete Werk an.
OK, wir werden einfach mal ansprechen zu welchem Entgegenkommen die Werkstatt bereit ist, wir werden unsere Autos dort sowieso nicht mehr auf den Hof stellen, das steht fest.
Und auf Biegen und Brechen wollen wir da jetzt auch nix rausholen, das ist klar auch schwachsinnig.
Evtl. werden wir mal den Einbau der Federn ins Spiel bringen, mal sehen wie da die Meinung zu ist.
"Mechanisch" hab ich eigentlich schon ein gewisses Vertrauen in die Werke, ein Bekannter arbeitet dort, von daher könnte man das mal riskieren.
Mal sehen was jetzt rauskommt.
Nochmal vielen Dank für Euere Tips!

Gruß

André

bonsai666
07.04.2009, 16:48
So, Hello again,

also, Auto ist geholt, es scheint bis dato alles OK.
Der Werkstattmeister hat das Auto mit uns im Freien begutachtet, der Lackton passt jetzt.
Jedoch räumte er ein das wieder nachgearbeitet werden mußte, es waren "kleine Staubeinschlüsse im Lack" die jedoch beseitigt werden konnten.
Der Lack sah sauber und gleichmäßig aus, von daher......
Er meinte desweiteren das wenn uns in den kommenden Tagen noch etwas auffallen sollte wir gerne vorbeikommen und "reklamieren" können.
Entgegenkommen der Werkstatt: 5% Nachlass auf die nächste Reparatur/Kundendienst oder Radwechsel/Reifenmontage kostenlos.
Und bei Einlösung dieses Angebotes wird das Auto halbvoll getankt (wurde mit beginnender Reserve an uns übergeben).
Fazit für uns: Dieses (doch enttäuschende) Angebot wird angenommen jedoch werden unsere Alfa´s zukünftig nicht wieder in diese Werkstatt gebracht.
Somit ist dieses Thema erledigt.
Wichtig ist in erster Linie das die Reparatur passt und die scheint OK.

Gruß

André

Rechenknecht
08.04.2009, 09:04
Moin Andre,

ich würds nicht so negativ sehen, immerhin hat der Meister nicht versucht, etwas zu vertuschen oder euch die Kiste so anzudrehen, sondern er war sehr an einer guten Lackierung interessiert. Es wirft natürlich kein gutes Licht auf die Lackiererei. Shit happens.

Gute Fahrt,

Alex

AlfistaForEver
08.04.2009, 13:09
also ich bin ja schon dreist...

Die Werke ist dir doch sehr entgegenkommen, finde ich, wobei die 5 % Nachlass auf die kommende Reparatur natürlich schon in die nächste Rechnung "reingeschummelt" werden könnte, etwa durch unrichtige Arbeitszeitangaben. Ich würde es aber auch von der absoluten Höhe der nächsten Rechnung abhängig machen. Trotzdem würde lieber zum Gratis-Reifenwechsel tendieren.

Man sollte deine Ungeduld (ihr hattet doch einen Leihwagen) nicht in Maßlosigkeit umrechnen.

bonsai666
08.04.2009, 15:43
Hallo,

es wird der Reifenwechsel in Anspruch genommen.

Nochmal zur Verdeutlichung:
Es wurde nicht über den gesamten Zeitraum der Reparatur ein Leihwagen zur Verfügung gestellt.
"Nur" für den Zeitraum der letzten Nachbesserung (also die dritte Neulackierung der Teile da der Farbton nicht passte).
Das war ein Zeitraum von 1 Woche.
Und freilich sehe ich dies als Entgegenkommen des AH´s an, wenn auch nur ein geringes: Hätte die Lackiererei von Anfang an saubere Arbeit geliefert hätte der 159er nicht ein weiteres Mal in die Werkstatt gemusst.
Ursprünglich wurde für die Reparatur ja ein Zeitraum von 1 Woche veranschlagt, laut Gutachter sogar nur drei Tage (wobei dies schon sehr knapp gehalten war, das sehe ich ja ein).
Und es wird von der Versicherung ja auch nur der Nutzungsausfall für 3 Tage bezahlt.
Wenn es, wie ursprünglich angekündigt, bei einer Woche Reparaturdauer geblieben wäre, hätte man mit dem ganzen ja leben können, keine Frage.

Nur wurde eben durch Unflexibilität des AH´s (bzw. der Geschäftsleitung) dieser Zeitraum auf über 3 Wochen ausgedehnt, da auf die Lackierung "im Haus" bis zum Schluß bestanden wurde und dann noch zu allem Überfluß mehrmals eine schlechte Lackierung geliefert wurde.
Dadurch entstand diese zeitliche Verzögerung und nebenbei wurden auch noch min. 120 km auf das Auto gefahren.

Und das obwohl sich in der Parallelstraße des AH´s im Ort ein sehr fähiger Lackierer befindet, ich finde das insgesamt etwas unverhältnismäßig den Kunden durch interne Strukturen so etwas zuzumuten.
Kann aber auch sein das ich das etwas zu eng sehe......?

Aber gut jetzt, es ist vorbei und das wichtigste ist das der Wagen jetzt passt. Wieder ne Lehre gezogen.....

Gruß

André

buesser
08.04.2009, 17:24
Und selbst wenn er den Leihwagen für die komplette Zeit gehabt hätte, ein Fiat Idea ist kein adäquater Ersatz für einen 159...

Jass
08.04.2009, 22:13
wenn der user den wagen nun in irgendeiner weise finanziert hat (leasing, formula, maßkredit) und nun für diesen monat die rate zahlt, ohne das er den wagen nutzen kann, wäre ich an seiner stelle sauer.

die versicherung hat die angesetzten tage gezahlt - soweit ok. wenn die werkstatt 3 wochen für das richten des fahrzeugs benötigt, ist das schlicht inakzeptabel. der kunde zahlt seine rate weiter und hat kein auto (bzw. einen idea, aber nicht für den gesamten zeitraum).

ich hätte mich weder mit der situation abgefunden noch die 5% akzeptiert. das thema tieferlegung wäre sicherlich nicht unmöglich gewesen. die werkstatt zahlt das material (federn kosten eh nicht die welt und hätte den einbau während leerlauf herrscht machen können. dazu noch die spureinstellung. der kunde wäre zufrieden gewesen und hätte ggf. diese werket TROTZ dem malheuer weiterempfohlen, da man flexibel auf ein malheur reagiert hat. so hat aber die werkstatt aufgrund diesen unvermögens nicht nur einen sondern 2 kunden verloren (freundin und er), was bedeutend teurer kommt als die tieferlegung.
ich wage fast zu behaupten, das der TE selbst einen kleinen obolus zur tieferlegung beigetragen hätte. das hätte die entscheidung für das AH eigentlich in die richtung tieferlegung führen sollen.

bonsai666
08.04.2009, 23:11
wenn der user den wagen nun in irgendeiner weise finanziert hat (leasing, formula, maßkredit) und nun für diesen monat die rate zahlt, ohne das er den wagen nutzen kann, wäre ich an seiner stelle sauer.

die versicherung hat die angesetzten tage gezahlt - soweit ok. wenn die werkstatt 3 wochen für das richten des fahrzeugs benötigt, ist das schlicht inakzeptabel. der kunde zahlt seine rate weiter und hat kein auto (bzw. einen idea, aber nicht für den gesamten zeitraum).

ich hätte mich weder mit der situation abgefunden noch die 5% akzeptiert. das thema tieferlegung wäre sicherlich nicht unmöglich gewesen. die werkstatt zahlt das material (federn kosten eh nicht die welt und hätte den einbau während leerlauf herrscht machen können. dazu noch die spureinstellung. der kunde wäre zufrieden gewesen und hätte ggf. diese werket TROTZ dem malheuer weiterempfohlen, da man flexibel auf ein malheur reagiert hat. so hat aber die werkstatt aufgrund diesen unvermögens nicht nur einen sondern 2 kunden verloren (freundin und er), was bedeutend teurer kommt als die tieferlegung.
ich wage fast zu behaupten, das der TE selbst einen kleinen obolus zur tieferlegung beigetragen hätte. das hätte die entscheidung für das AH eigentlich in die richtung tieferlegung führen sollen.

Hallo,

danke für Dein Statement, aus der Perspektive hab ich das noch gar nicht gesehen (bezüglich Finanzierung).
Auch auf das vorher erwähnte, das der Idea ja kein gleichwertiger Ersatz für einen 159 ist, brachte mich erst ein Bekannter.
Meine Freundin (und ich eigentlich auch) sah es in erster Linie so: Hauptsache mobil, das erfüllte der Idea ja immerhin.
Ich bin eigentlich keiner der wegen jedem Mist gleich auf die Barrikaden geht und mosert, da ist schon einiges dazu nötig.
In dem Fall wäre es aber schon angebracht gewesen, aber gut, nun isses vorbei.

Was mich auch etwas abgeschreckt hat: Mit den Beteiligten vor Ort hätte man nicht groß diskutieren/verhandeln können, die hatten dazu, nach meinem Empfinden, zu wenig eigene Entscheidungsgewalt.
Das mache ich z.B. daran fest das man wegen einer Fremdvergabe der Lackierarbeiten bei der Geschäftsleitung (welche gut 100 km entfernt sitzt) anfragen mußte und dies ja abgelehnt wurde.
Auch das doch sehr bescheidene eigene Angebot (5% oder Radwechsel) sagt aus wie weit man da selbst entscheiden kann/darf.
Klar ist bei solchen Sachen immer eine Absprache mit der "Obrigkeit" notwendig, jedoch passt es ins Bild das da keine große Eigeninitiative des Händlers im Spiel war.
Hätte der Händler Interesse daran gehabt den Kunden zufrieden zu stellen, hätte man von vornherein mit der Geschäftsleitung bezüglich eines Entgegenkommens kommuniziert.

Das ganze hat mir viel über die Strukturen dieses AH´s, über die Kommunikation der MA dort untereinander und über den Umgang mit den Kunden aufgezeigt. Das hat mich doch etwas erschreckt.
Und selbst bei einer angemessenen Entschädigung von Händlerseite wäre zumindest ich mit meinem GT dort nicht mehr vorgefahren, Freundin sicherlich ebensowenig (obwohl wir einen Mechaniker dort persönlich sehr gut kennen).
Von daher passt es jetzt schon so wie es gelaufen ist.

Gruß

André

Jass
08.04.2009, 23:20
wenn der user den wagen nun in irgendeiner weise finanziert hat (leasing, formula, maßkredit) und nun für diesen monat die rate zahlt, ohne das er den wagen nutzen kann, wäre ich an seiner stelle sauer.


anzumerken sei vielleicht noch, das der 159 dafür in den 3 wochen fast keine kilometer gefahren wurde - dafür musste der idea dann herhalten.

however, wäre die werkstatt schlau hätten sie dir eine (unbürokratische) lösung die dich (z.b. durch tieferlegung) zufrieden gestellt hätte angeboten und zugleich 2 (trotz allem) zufriedene kunden behalten.

leider ist das nicht so gewesen.

bonsai666
08.04.2009, 23:45
anzumerken sei vielleicht noch, das der 159 dafür in den 3 wochen fast keine kilometer gefahren wurde - dafür musste der idea dann herhalten.


Nun ja, dafür das das Auto ja eigentlich in der Werkstatt stehen sollte, sind die min. 120 km die vom AH drauf gefahren wurden, schon nicht ohne.

Auch das finde ich ein Unding auf ein Kundenauto diese KM Zahl zu fahren weil man die internen Strukturen (Lackierung im eigenen Haus) beibehalten will/muß.

Es sollte doch nicht zu Lasten des Kunden gehen wenn die firmeneigene Lackiererei gut 45 km (einfach) entfernt ist?
Wenn schon sollte das Auto doch transportiert werden bei diesen Entfernungen, oder sehe ich das falsch?

Ich sag´s ja, da ist schon einiges zusammengekommen bei diesen Spezialisten....:+)

Gruß

André

Jass
08.04.2009, 23:52
Nun ja, dafür das das Auto ja eigentlich in der Werkstatt stehen sollte, sind die min. 120 km die vom AH drauf gefahren wurden, schon nicht ohne.


sagen wir es so: in dieser zeit hättet ihr sicherlich mehr kilometer auf den 159 gefahren - und trotzdem hast du recht. die strucktur (45 km) zur lackiererei passt einfach nicht. und wenn es so wären, dann wäre der 159 nicht auf eigener achse, sondern per hänger da hin gekommen und auch pünktlich fertig geworden.

bonsai666
09.04.2009, 00:16
sagen wir es so: in dieser zeit hättet ihr sicherlich mehr kilometer auf den 159 gefahren - und trotzdem hast du recht. die strucktur (45 km) zur lackiererei passt einfach nicht. und wenn es so wären, dann wäre der 159 nicht auf eigener achse, sondern per hänger da hin gekommen und auch pünktlich fertig geworden.

Nur falls sich jemand fragt, ich sagte anfangs das die Lackiererei 30 km entfernt sei, nun schreibe ich 45 km:
Die 30 km waren von mir anfangs nur geschätzt (schlechte Schätzung, keine Frage), vorhin hab ich dann mal bei Map24 die Orte eingegeben, da kamen dann 47,98 km als Entfernung heraus, daher diese abweichenden Angaben.

Gruß

André