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Vollständige Version anzeigen : Einpressen von Gummilagern in Stabiösen


AxelBerlin
05.07.2002, 16:05
Hallo Leute,

ich will die Hinterachse meines 33ers auf Vordermann bringen und werde die Gummis der drei Stabiverstrebungen auspressen und ersetzen. nun bleibt bei mir die Frage, was kann man zur Erleichterung beim Einpressen als "Gleitmittel" nehmen. Silikonspray? WD40? Was meint ihr?

Gruß
Axel

Holger
06.07.2002, 18:21
ich meine das kannst Du ruhig nehmen, evtl. auch Fett oder Schmierseife, Hauptsache etwas "flutschiges". Was Du noch brauchst ist eine Presse und ein paar passende runde Metallstücke (zB. Stecknüsse) die Du beim Ein- und Auspressen dazwischenlegen kannst. Es klappt notfalls auch im Schraubstock, jedoch würde ich eh empfehlen gleich eine Gummibuchse mehr zu bestellen die Du als Übungsmunition verwenden kannst. Mir ist beim Einpressen auch schon mal eine Buchse seitlich weggerutscht, danach war das Einpressen fast unmöglich, da die Buchse reichlich verbogen war.
Bei Alfa soll es für diese Arbeit jedoch ein Spezialwerkzeug geben, evtl kannst Du es Die ja ausleihen.

JHill
08.07.2002, 00:47
Hallo,

noch ein unbedarfte Idee oder Frage:

Bringt es etwas die Gummibuchsen vorher ein bis zwei Tage im Gefrierfach zu tiefkühlen ??? Idee. daurch werden sie vielleicht etwas kleiner und flutschen leichter rein.

Kommentare dazu ?

günter
08.07.2002, 08:45
hallo,
also ich hab immer eine milde handseife benutzt um gummi´s flutschig zu bekommen. flutscht gut und greift nicht an. seits sowas sogar im spender gibt, ists noch einfacher.
gruss
günter

Chris
08.07.2002, 09:52
Hallo,

Öle und Fette sollte man von normalen Fahrwerksgummis fernhalten, da sich der Gummi mit der Zeit auflöst. Anders sieht es bei PU-Buchsen aus, da Polyurethan gegen Öle und Fette beständig ist. Hier kann man ruhig Fett oder Öl als Einpreßhilfe verwenden.

Mit dem Enfrieren ist es auch so ein Sache, da die Gummis spätestens beim Einpressen anfangen zu bröseln......

Bleiben für normale Gummibuchsen Seife (Schmierseife, flüssige Seife....) oder Silikonspray übrig.


Gruß

Chris

pedi
08.07.2002, 11:26
Original geschrieben von Chris
Hallo,

Öle und Fette sollte man von normalen Fahrwerksgummis fernhalten, da sich der Gummi mit der Zeit auflöst. Vielleicht hat aber der Eine oder Andere Gleitcreme zuhaus, die selbst Latex (Naturgummi) nicht angreift. :-]

Davon abgesehen: Fett ist nicht gleich Fett. Molykote o.ä. wird nix schaden.
...und von zwei Tropfen Motoröl hat sich auch noch kein Fahrwerksgummi aufgelöst.

Chris
08.07.2002, 13:35
Original geschrieben von pedi
Davon abgesehen: Fett ist nicht gleich Fett. Molykote o.ä. wird nix schaden.
...und von zwei Tropfen Motoröl hat sich auch noch kein Fahrwerksgummi aufgelöst.

Stimmt natürlich - Molykote geht ohne Probleme. Die Frage ist nur, ob ich will das sich die Gummibuchse in ihrer Führung gut geschmiert dauerhaft drehen kann...... Der Effekt ist ja eigentlich die Torsion des Gummis.....

Gruß

Chris

pedi
08.07.2002, 20:06
Original geschrieben von Chris
Der Effekt ist ja eigentlich die Torsion des Gummis.....ob dies eine gewünschte Begebenheit ist mag ich bezweifeln; wohl eher eine sich zufällig ergebende.

Ändert man auf Teflonbuchsen ist diese Torsion ja auch nicht gegeben, und bei Drehstabkonstruktion schon überhaupt nicht.
Entsprechend modifizierte Fahrzeuge haben sogar nur Kugelgelenke.
Also ich denke, dass hier nur die gedämpfte Verbindung Vorrang hat.