Fritz
01.07.2002, 08:53
Alfa Romeo: Oldie und Studie sahnen Designpreise ab
Alfa-Cabrio von 1931 und Studie „Brera“ gewinnen Schönheitswettbewerb
Frankfurt am Main, 28. Juni 2002 – Die legendäre „Coppa d’Oro Villa d’Este“, der begehrte Goldpokal einer der renommiertesten Schönheitswettbewerbe weltweit, ging in diesem Jahr abermals an einen Alfa Romeo: Ein 6C 1750 Cabriolet Royale setzte sich gegen namhafte Konkurrenz durch. Seine offene Karosserie, die sich in noblem Grau mit rotem Verdeck präsentierte, hatte die italienische „Carrozzeria Castagna“ 1931 gebaut.
Wie verschiedene Alfa Romeo jener Zeit, war auch dieses Exemplar einst nach England ausgeliefert worden. Dennoch haben die sieben Jahrzehnte auf der Insel seine Substanz nahezu unberührt gelassen: Lediglich Teile der Karosserie sind neu lackiert, das Interieur von 1931 hat dagegen sogar im Originalzustand überlebt.
Zweiter Sieger: Brera
Der zweite Sieger des diesjährigen "Concorso d’Eleganza" war deutlich jünger: Der Alfa Romeo Brera. Er wurde bereits auf dem Genfer Salon 2002 gezeigt. Die Studie ermöglicht praktisch einen Blick in die Zukunft der Mailänder Automarke. Selten waren sich Zuschauer und Jury so einig wie bei der Wahl des Schönsten in der neu eingeführten Klasse "Concept Cars & Prototypes". Schließlich gewann die von Italdesign Giugiaro entworfene Studie auf Anhieb die beiden Preise, die in dieser Klasse verliehen wurden.
Erste Kür 1929
Die Historie des Concorso d’Eleganza reicht bis in das Jahr 1929 zurück. Damals hatten sich Besitzer der schönsten Automobile in Cernobbio auf dem Gelände des First Class-Hotels Villa d’Este getroffen, dessen Terrasse und Park direkt an den Comer See grenzen. Erstmalig seit seiner Neuauflage im Jahr 1995 hatte sich der Schönheitswettbewerb dieses Jahr seiner einstigen Tradition besonnen und sich – wie einst – zeitgenössischem Automobil-Design geöffnet.
Die Jury hatte in diesem Jahr unter 84 Teilnehmern zu wählen. Im Wettbewerb um den Preis des Schönsten der Schönen, den "Coppa d`Oro", standen allein 13 Alfa Romeo.
Alfa-Cabrio von 1931 und Studie „Brera“ gewinnen Schönheitswettbewerb
Frankfurt am Main, 28. Juni 2002 – Die legendäre „Coppa d’Oro Villa d’Este“, der begehrte Goldpokal einer der renommiertesten Schönheitswettbewerbe weltweit, ging in diesem Jahr abermals an einen Alfa Romeo: Ein 6C 1750 Cabriolet Royale setzte sich gegen namhafte Konkurrenz durch. Seine offene Karosserie, die sich in noblem Grau mit rotem Verdeck präsentierte, hatte die italienische „Carrozzeria Castagna“ 1931 gebaut.
Wie verschiedene Alfa Romeo jener Zeit, war auch dieses Exemplar einst nach England ausgeliefert worden. Dennoch haben die sieben Jahrzehnte auf der Insel seine Substanz nahezu unberührt gelassen: Lediglich Teile der Karosserie sind neu lackiert, das Interieur von 1931 hat dagegen sogar im Originalzustand überlebt.
Zweiter Sieger: Brera
Der zweite Sieger des diesjährigen "Concorso d’Eleganza" war deutlich jünger: Der Alfa Romeo Brera. Er wurde bereits auf dem Genfer Salon 2002 gezeigt. Die Studie ermöglicht praktisch einen Blick in die Zukunft der Mailänder Automarke. Selten waren sich Zuschauer und Jury so einig wie bei der Wahl des Schönsten in der neu eingeführten Klasse "Concept Cars & Prototypes". Schließlich gewann die von Italdesign Giugiaro entworfene Studie auf Anhieb die beiden Preise, die in dieser Klasse verliehen wurden.
Erste Kür 1929
Die Historie des Concorso d’Eleganza reicht bis in das Jahr 1929 zurück. Damals hatten sich Besitzer der schönsten Automobile in Cernobbio auf dem Gelände des First Class-Hotels Villa d’Este getroffen, dessen Terrasse und Park direkt an den Comer See grenzen. Erstmalig seit seiner Neuauflage im Jahr 1995 hatte sich der Schönheitswettbewerb dieses Jahr seiner einstigen Tradition besonnen und sich – wie einst – zeitgenössischem Automobil-Design geöffnet.
Die Jury hatte in diesem Jahr unter 84 Teilnehmern zu wählen. Im Wettbewerb um den Preis des Schönsten der Schönen, den "Coppa d`Oro", standen allein 13 Alfa Romeo.