Vollständige Version anzeigen : Was für Karroseriespezialitsten
Hi Jungs,
Brauch mal ein paar Tips zum Ausbessern b.z.w Reparieen von kleinen Rostblasen.
Hab mich gestern an meine alte 33er rangemacht um kleine Rostpickel die sich am Heck zwischen stossstange und Heckleuchte bildeten den Garaus zumachen.
Nachdem ich die Stossstange entfernt hatte mußte ich leider festellen das der ROSTANGRIFF doch schon fortgeschrittener als Erkennbar war.Ursprünlich war ich davon ausgegangen das es mit ein bischen Rostentfernen und abtupfen mit einem Lackstift getan sein würde.Nun ist die Stellen ( 2 ) jeweils etwa Daumen groß.
Nun meine Frage an die Spezies .Wie bekomme ich den Lackaufbau so hin das man hinterher nicht sieht das ich zugange war und vor allem das der Rost nicht wieder zuschlägt.
Also
1.) Rostausschleifen..das ist klar..und dann
Rostschutz ??? Abspachteln ???
Lackieren aus der Spraydose
Wie verhinder ich das die stelle zwisch neu lack und Orginallack sich nicht abzeichnet ???
Fragen über Fragen ..wer hat Tipps ???
Hab gestern die Stellen notdürtig mit dem Lackstift abgetupft um ein sofortiges Nachrosten erstmal zu verhindern.Ich muß da aber schnell wieder ran bevor er Schaden größer wird.
salve andras
Hallo,
meine persönliche Vorgehensweise (ACHTUNG: Muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein) wäre:
1.) Rost grob mit Drahtbürste etc. beseitigen.
2.) Rostumwandler wie Fertan drauf (Gebrauchsanleitung beachten)
3.) Eine Grundierung mit Roststoppenden Eigenschaften.
4.) Nun möglichst fein glattschleifen und möglichst glatte Übergänge zum unbeschädigten Lack hinkriegen.Klingt in der Theorie einfacher als in der Praxis. Wenn es nicht klappt, dann halt noch Spachteln. Vorsicht vor Nitro-Spachtel, bei mir reagierte die mit dem Lack - Sche..s Ergebnis. Je glatter die Vorarbeit, um so besser das später Ergebnis. Also wirklich penibel arbeiten.
5.) Umgebung abkleben. Zusätzlich würde ich aber zwischen Klebeband und zu lackierender Stelle noch eine Wachsschicht aufbringen. Dann ist die Kante/Übergang zwischen neu lackiert und altem Lack nicht so hart (Deutlich zu sehen).
6.) Lackieren: Spraydosen hasse ich, noch nie gute Ergebnisse erzielt (Vielleicht bin ich auch zu blöd ??? ).
Ich schwör ( REIN PERSÖNLICHE Meinung) bei kleinen Flächen auf das Airbrush-System von Revell aus dem Modellbau zum Spritzen. Ist nicht allzu teuer. Zudem kannst Du dabei die Viskosität des Lackes (grob: Dünnflüssigkeit) durch Mischen mit Verdünner im Gegensatz zur Dose selber einstellen. Zweitens kannst Du eine Lackierung, falls sich eine Orangenhaut bildet, mit Übersprüen von purem Verdünner eventuell retten.
Dritter Vorteil: Im Gegensatz zu den Spraydosen bekommst die angemischten Lacke eher in dem Farbton, der zu Dienem Alfa passt. Selbst Töne wie Alfa Rosso 133 unterschieden sich von Baujahr zu Baujahr. (Persönlich habe ich in Sachen Farbtöne gute Erfahrungen mit Du Pont gemacht, falls gewünscht schau ich mal im Keller nach wie die Farbesorte genau heisst - 2 Schicht-System, das einen Klarlack als letzte Schicht erfordert)
Klingt jetzt verdammt kompliziert, wenn Du aber vorher auf irgendwelchen Blechen übst, hast Du den Dreh bald raus. Aber nicht entmutigen lassen, als Hobbybastler brauchst Du 2 -3 Stunden zum Üben und Finden des passenden Mischungsverhältnis zwischen Verdünner und Farbe zum Spritzen. In Zukunft geht es bei gleichem Lack dann schneller, weil Du ja die Mischungsverhältnisse kennst.
4. Nach dem Lackieren (eventuell 2 - 3mal) würde ich nicht warten bis der Lack ganz durchgehärtet ist. Sondern nach ca. 12 Stunden die Übergänge zwischen altem Lack und neuem mit Schleifpaste beipolieren. ABER VORSICHT: Mit zu viel Druck oder Schleifpaste ist schnell die komplett neu lackierte Fläche wieder abgeschliffen. (Künstlerpech, passierte mir auch)
Abschliessend: Bei genauem Hinschauen wirst Du immer was
sehen. Die Frage ist also, ob Du etliche hundert Teuros an ein Werkstatt zahlen willst für eine eventuelle Lackierung eines kompletten Abschnittes der Karosserie - oder lieber stolz vor der Diva stehst und sagst: Das habe ich aber für rund 100 Euro super hinbekommen - Meine eigene Leistung.
Also der Spass am Do-it-yourself sollte vorhanden sein, wenn nicht geh in die Werkstatt.
Und prüf noch, ob die Blasen von aussen kamen und nicht von innen. Sonst hast Du sie in einem halben Jahr wieder. Also Ursachen, Quelle genau erkunden.
Hoffe, die persönlichen Erfahrungen helfen weiter. Vielleicht gibts von den Profis hier (Vollrestauratoren) noch bessere Tipps.
Un falls du doch eine Dose nimmst - nimm immer die Großen. Die halten, auch bei kleinen Stellen, den Druck länger und liefern auch einen besseren Sprühnebel.
Noch besser - es gibt viele Lackhändler, die dir gerne jeden Farbton in eine dose pressen. diese sind dann meistens auch von der düsen qualität usw. noch mal um einiges besser. aber auch hier der Tipp mit den großen.
hi andras
kann jürgen nur beipflichten, da ich letzte woche auch gerade einen alten kleinen lackschaden vom vorbesitzer mit rost darunter zum ersten mal mit der airbrush bearbeitet habe... gibt mit etwas geduld ein super ergebnis! wichtig ist aber eine wirklich gut passende farbe! "mein" farbengeschäft hat mir nach originalrezept die farbe meines alfas angemischt, und der erste spraytest war auch vielversprechend, aber nach 12 jahren ist ein metalliclack halt etwas ausgebleicht und nun siehts aus, als ob das metall angelaufen wäre (wie beim silber), drum mach ichs nochmal neu. ein vorteil hat es: ich weiss jetzt, dass mein alfa neu eine wunderschöne farbe hatte :D
übrigens ein tipp, damit man die geschliffene stelle nicht so sieht: füll das loch mit dem lackstift immer wieder auf und schleife es dann wieder... mit der zeit ist das loch ganz gefüllt und du kannst mit der airbrush oder dose drüber, und man sieht es praktisch nicht mehr.
apropos dose: monaco hats schon erwähnt. jedes halbwegs gute farbfachgeschäft füllt dir deine wunschfarbe in eine dose, das ganze kostet einfach saumässig viel (bei uns rund das doppelte einer fabrikgefüllten dose). und mit 2 dosen hast du praktisch schon eine anfängerausrüstung für airbrush finanziert...
wegen dem übergang: ich hab das erste mal peinlichst genau alles abgeklebt. es hat dann ausgesehen wie ein pflaster auf dem lack, weil die kante sich nicht ganz mit polierpaste wegpolieren liess (und wegen dem farbunterschied). probier es freihand (geht mit der airbrush nach etwas übung wunderbar), dadurch kannst du einen verlauf vom neuen in den alten lack machen, der, wenn die farbe einigermassen stimmt, nicht druch kanten auffällt.
gruss
michel
Original geschrieben von Michel
hi andras
......
wegen dem übergang: ich hab das erste mal peinlichst genau alles abgeklebt. es hat dann ausgesehen wie ein pflaster auf dem lack, weil die kante sich nicht ganz mit polierpaste wegpolieren liess (und wegen dem farbunterschied). probier es freihand (geht mit der airbrush nach etwas übung wunderbar), dadurch kannst du einen verlauf vom neuen in den alten lack machen, der, wenn die farbe einigermassen stimmt, nicht druch kanten auffällt.....
gruss
michel
Hallo Michel,
es ist doch immer wieder schön zu lesen, dass man nicht der einzige ist, dem solche Fehler unterlaufen. Genau wie Du hatte ich bei meinem ersten Auto damals alles ganz genau und schön rechteckig abgeklebt.
Wunderbares Ergebnis: Man sah die lackierte Fläche auf der Türe bereits meilenweit. Einziger Vorteil: Mein Auto hat mich schon von weitem auf einem Parkplatz angelacht !hello!
Deswegen hatte ich jetzt versucht die zu lackierende Stelle mit Wachs zu begrenzen. Idee: Auf wachs hält der Lack nicht gut und es ist dünner als ein Klebeband - also dürfte die Kante/Bruch zwischen neulackiert und alt nicht so hart sein.
Freihand mit der Airbrush ??? Hut ab :-] trau ich mich noch nicht. Sag mal was verwendest Du für eine Airbrush, dass sie doch so fein ist und dennnoch in die Kategorie Einsteigerpreis fällt???
Ansonsten wie im Schumi-Thread, ein
:-X
für die gleichen Erfahrungen, Ideen.
hi jürgen
Original geschrieben von JHill
Wunderbares Ergebnis: Man sah die lackierte Fläche auf der Türe bereits meilenweit. Einziger Vorteil: Mein Auto hat mich schon von weitem auf einem Parkplatz angelacht !hello!
wunderbar ?! ;) das mit dem anlachen ist mir auch aufgefallen, aber mir kam es eher wie ein schmerzenschrei und vorwurf der verstümmelung vor, drum hab ichs nochmal "überarbeitet" ;)
Deswegen hatte ich jetzt versucht die zu lackierende Stelle mit Wachs zu begrenzen. Idee: Auf wachs hält der Lack nicht gut und es ist dünner als ein Klebeband - also dürfte die Kante/Bruch zwischen neulackiert und alt nicht so hart sein.
hmmm... was ist denn das für ein wachs, ich kann mir das nicht recht vorstellen? hast du dann nicht das wachs unter der farbe, dh die farbe blättert irgendwann wieder ab?
Freihand mit der Airbrush ??? Hut ab :-] trau ich mich noch nicht. Sag mal was verwendest Du für eine Airbrush, dass sie doch so fein ist und dennnoch in die Kategorie Einsteigerpreis fällt???
freihand macht es doch erst richtig spass :D
nö ist eigentlich nicht schwer und macht die übergänge von alleine weich, weil der strahl eine gewisse breite und keine scharfen ränder hat...
ich verwende dafür diese hier, das ist eine badger 250:
http://www.badger-airbrush.com/images/250.jpg
war meine erste airbrush und ging mir so was von auf den kecks, das drecksding! strichbreite unter 5mm nicht hinzukriegen und daher total das falsche, wenn du bilder machen willst...
aber ziemlich brauchbar, wenns um schlichtes flächeneinfärben geht. noch ein vorteil: hat nur eine dichtung, die vom autolack zerfressen spröde werden kann und wird sicher nicht die welt kosten, wenns einen austausch braucht. und noch einer: im vergleich zu einer richtig guten airbrush auch sehr einfach zu reinigen. und der grösste vorteil: spottbillig (habs vor 4? jahren im set mit 3 kleinen farben und einer druckdose für etwas über 50 euro gekauft). da tut es nicht weh, wenn sie auf den boden fällt, hat keine nadel und nichts was wirklich kaputt gehen kann. ist dadurch alles andere als heikel und ideal für draussen ;)
welche von revell hast du denn? es gibt eine graue die ähnlich aussieht und das gleiche prinzip hat...
gruss und :-X
michel
Hi Michel,
ja habe das graue Teil von Revelll, da sieht so ähnlich aus. Scheint aber im Gegensatz zu Deiner Badger noch gröber zu sein. Von 5mm breite träumt meine aber nur, deshalb die Frage.
Habe heute im Internet bei Autobild was anderes nettes gesehen:
Da betreiben sie eine kleine Airbrush zum Lack ausbessern mit dem Druck aus dem Reserverad (anbieter ist wohl www.car-top.de).
Klingt für mich nach einer interessanten Methode, dann fallen die Kosten für die Druckdose weg. So ein Adapter müsste doch auch einzeln zu bekommen sein. Schon am Erfahrungen dazu gehört?
Wg Wachs:
Nehme normales Autowachs. Farbe wurde natürlich abblättern. Deshalb gehe ich ja nochmal mit Schleifpaste drüber, dann sind die lachkreste auf dem Wachs auch weg.
Sinn und Zweck war nur, dass der Übergang zwischen neu und al nicht so hart ist wie bei abgeklebt. (Abgeklebt = Verstümmelung, Schmerzensschrei - schöne Formulierung. Mein wunderbar war eher ironisch gemeint)
Aber Deine Ausführungen zu Freihand machen mir Mut. Sehe schon, muss mir mal wieder ein paar Bleche zum üben suchen ;)
In diesem Sinne :-X
und immer einen feinen Sprühnebel
hi jürgen
Original geschrieben von JHill
Von 5mm breite träumt meine aber nur, deshalb die Frage.
naja, kommt auch etwas auf die dicke der farbe an... ich hoffe man kann bei der revell die farbemenge (und dadurch auch die strahlbreite) auch verändern?!
Habe heute im Internet bei Autobild was anderes nettes gesehen:
Da betreiben sie eine kleine Airbrush zum Lack ausbessern mit dem Druck aus dem Reserverad (anbieter ist wohl www.car-top.de).
Klingt für mich nach einer interessanten Methode, dann fallen die Kosten für die Druckdose weg. So ein Adapter müsste doch auch einzeln zu bekommen sein. Schon am Erfahrungen dazu gehört?
naja, erfahrungen mit dem reifen zum lackieren hab ich noch nicht gehört, aber für airbrushanfänger im allgemeinen wird davon abgeraten. der druck sei nicht lang genug konstant um bilder zu machen, und man muss danach immer zu tankstelle damit um ihn zu füllen. ob das aber für eine "kurz" lackierarbeit ausreicht weiss ich nicht... die adapter sollten aber einzeln zu erhalten sein, wird im airbrushheften immer als die günstigste variante gehandelt.
ich weiss nicht wie oft du etwas zu lackieren hast, aber mit der zeit lohnt sich ein kleiner kompressor schon! die druckdosen sind für das was sie bringen ziemlich teuer und auch da kann es passieren, dass du kondenswasser in den luftstrom kriegst und das lackergebnis ruinierst... und dem kompressor geht zumindest nicht kurz vor fertigstellung die luft aus ;)
Aber Deine Ausführungen zu Freihand machen mir Mut. Sehe schon, muss mir mal wieder ein paar Bleche zum üben suchen ;)
hat denn der passat nicht ein paar steinschläge, die unbedingt lackiert werden müssten? ;) :D
(übrigens eignet sich für freihandübungen auch ein grosses stück pappkarton hervorragend, da kann man auch nur wasser sprühen um zu testen ;) )
gruss
michel
Hi alfisti ,
vielen dank für eure Tipp`s.
Aber eine Airbrushanlage wollte ich mir wegen dieser Roststelle nicht zulegen.
Deshalb komme ich nochmal zu der Abkleben /Wachs geschichte zurück.
Wenn ich aus der Dose lackiere muß ich irgendwo abkleben ,sonst habe ich Spritzunebel auf dem Heck .
Also... ich Wachse rund um die Schadstelle schön fett ein....Hab ich das so richtig verstanden ???
Wieviel platz bz.w Abstand last Ihr bis zur Ablebestelle ???
Nach entfernen des Klebebands wird Dann von der Schadstelle ausgehend richtug abklebestelle vorsichtig auspoliert ....Richtig so ...???
Vorarbeiten:
1.) Rost ausschleifen
2.) Rostschutzfarbe auftragen
3.) mit 2 Komponeten Spachtel die Fläche ausgleichen
4.) Feinschliff
So richtig...... ???
salve
andras
:-]
Zum Feinschliff:
Du wirst mit bloßem Auge nie richtig erkennen können, ob die Fläche richtig glatt ist. durch den Lack siehst du ALLES!. Es gibt aber einen Trick: Nachdem du es vom Gefühl her glatt geschliffen hast (immer nur frisches, "scharfes" Schleifpapier verwenden, 180er) nebelst du die fläche mit einem dunklen(eigentlich nimmt man mattschwarz) Lack LEICHT ein. Dann schleifst du FLÄCHIG (am besten etwas leicht flexibles, glattes unter das Schleifpapier legen) mit 800er Papier naß. Und du wirst JEDE Unebenheit wegbekommen. Warum? Ganz einfach, die Stellen, an denen noch etwas von deinem dunklen nebel sicht bar ist, würdest du garantiert im Lack sehen. Also schleifst du so lange, bis alles weg ist. Ganz einfach, oder? Wichtig ist nur, Flächig zuschleifen.
Original geschrieben von andras
Hi alfisti ,
Deshalb komme ich nochmal zu der Abkleben /Wachs geschichte zurück.
Wenn ich aus der Dose lackiere muß ich irgendwo abkleben ,sonst habe ich Spritzunebel auf dem Heck .
Also... ich Wachse rund um die Schadstelle schön fett ein....Hab ich das so richtig verstanden ???
Wieviel platz bz.w Abstand last Ihr bis zur Ablebestelle ???
Nach entfernen des Klebebands wird Dann von der Schadstelle ausgehend richtug abklebestelle vorsichtig auspoliert ....Richtig so ...???
Vorarbeiten:
1.) Rost ausschleifen
2.) Rostschutzfarbe auftragen
3.) mit 2 Komponeten Spachtel die Fläche ausgleichen
4.) Feinschliff
So richtig...... ???
salve
andras
:-]
Hi Andras
Vorabeiten:
Zwischen 1.) und 2.) würde ich noch den Rostumwandler einsetzen, um auf Nummer sicher zu gehen.
zu 4.) klingen die Tipps von Monaco gut, muss ich beim nächsten Mal auch mal probieren (An dieser Stelle thx an Monaco)
Abkleben:
Klebe nicht quadratisch praktisch gut ab. Siehe Michel und meine Erfahrungen, wie hässlich das wurde. Eher ein bisschen rund.
Und nimm wirklich Abklebeband, nicht einfach ein Textilklebeband, das noch irgendow immer Keller leigt. Die haben nämlich teilweise so ne, dass die Farbe weg geht.
Ich klebe immer so in 1 cm Entfernung von der zu lackierenden Fläche ab. dann schaue ich, dass ich mich mit meiner Wachsschicht so auf etwa 5 mm der lackienden Fläche nähere. Aber mach es nicht zu dick, sonst hast Du die gleiche dicke Kante wie bei einem Klebeband.
Meine Wachstheorie: Auf dem Wachs hält die Farbe ja nicht richtig.
Wenn ich also hinterher mit der Schleifpaste drübergehe, müste die Farbe auf dem Wachs leicht weggehen und ich einen feinen Übergang zwischen neuem Lack und altem hinbekommen, da die Wachsschicht ja dünn ist, also die Kante zwischen lackiert und alt nicht so dick wie beim Klebeband ist.
Polieren:
Achtung unterschied zwischen Politur und Schleifpaste. Schleifpaste deutlich stärker, reicht schon fast an Schmirgelpapier ran. Mit Schleifpaste, im Unverstand eingesetzt, kannst Du (leicht übertrieben) einen Lack bis zur Grundierung wegpolieren. Also Vorsicht.
Nach dem Lackieren, etwa 12 Stunden (Lack noch nicht ganz durchgehärtet) würde ich mit der Schleifpaste die Ränder, also Übergang zwischen neu und alt, beischleifen, aber vorsichtig. Dann warten bis Lack ausgehärtet (mindestens 24 Stunden). Nun würde ich die ganze Stelle mit Politur behandeln. Schleifpaste würde ich auf der neuen Stelle nur einsetzen, wenn Du keine glatte Lackschicht hinbekommen hast.
WICHTIG: Bin KEIN GELERNTER Lackierer. Alles gesschriebene basiert auf eigenen Erfahrungen und muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Noch ne Frage: Hoffe wir diskutieren über einen normalen Lack und nicht über METALLIC-Lackierung. Bei letzterer wirst Du immer was sehen.
Ansonsten viel Erfolg und poste mal Deine Erfahrungen, wenn Du fertig bist. Vielleicht findest Du ja noch einen besseren Dreh.
@Jürgen
Thanks ....das waren noch genau die kleinen sonder Tipp´s die ich gebraucht habe.
werd mal posten wie es geworden ist....
bis danne....
salve
andras
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