Vollständige Version anzeigen : Vorschau Vergleich GTA-BMW
Hallo Alfisti´s,
am 3. Juli erscheint in der AutoZeitung der Test
Alfa Romeo 156GTA Sportwagon gegen
BMW 330i Touring.
Da ich die Zeitung sehr schätze (u.a. sehr objektiv) bin ich schon gespannt auf das Ergebnis.
Da mein Alfa-Herz natürlich lauter schlägt als irgendein Testergebnis, hier ein paar nüchterne Eckdaten:
Alfa: 39.700,00 €, 3,2 l, 6 Zyl., 250PS, 0-100:6,3s, Vmax:250
BMW: 36.150,00 €, 3,0 l, 6 Zyl., 231PS, 0-100:6,7s, Vmax:250
Mein Tipp für den Ausgang:
Da Platzangebot, Fahrleistungen, Preis, Unterhalt etc. fast annähernd gleich sind und
die Ausstrahlung wahrscheinlich nicht einen Punkt bringt: unentschieden
Was meint Ihr?
Wo liegt der Alfa vorne, wo wird er nur zweiter Sieger werden?
!user!
Mitarbeiter der 'Auto Zeitung' waren übrigens mal der Jörg Walz (jetziger Pressesprecher von Alfa Romeo Deutschland), sowie Hans-Karl Lange (Herausgeber der wohl vergriffenen , sehr interessanten Paperback-Reihe V.I.P.Motor u.a. 'Alfa Romeo').
Seit diesen Tagen hat die Affinität zur Marke allerdings stark nachgelassen;) . Somit sollten unsere "Zeitungskritiker" die Erwartungen nicht zu hoch schrauben ! :-]
Peter
Hallo!
Wie soll der Test schon ausgehen?!
Beim Alfa sind kleine Schwächen zu notieren. Der linke Lenkstockhebel steckt zu weit hinten in der höhen- und längsverstellbaren Lenksäule, schwer erreichbar beim Auf und Abblenden. Die großen Ziffern in den metallic-schwarzen Instrumenteneinsätzen lassen sich in der Dämmerung schlecht ablesen; die Helligkeit des roten Durchlichts ist nur in drei Stufen regelbar, und für Sitzriesen verdeckt der Lenkradkranz Teile von Tacho und Drehzahlmesser. Der linken Sonnenblende fehlt ein Make-Up Spiegel, die Schalter für Nebelscheinwerfer und -schlußleuchte sitzen auf dem Mitteltunnel. Raucher werden sich über die winzigen Ascher ärgern. Die elegant geformten Weitwinkel-Außenspiegel sind zu klein. Beim Öffnen der Motorhaube macht sich der Fahrer beide Hände schmutzig.
Der BMW ist da viel akkurater, dem Anspruch hoher Technik-Kompetenz entsprechend. Vorbildlich beim Dreier die so zierlichen wie straffen Sportsessel...
Na, kommt euch das bekannt vor. Den Text habe ich von der Zeitschrift mot 23/1997 abgeschrieben, die sich in einem Vergleich Alfa 156 2 TS vs. BMW 320i abmühte.
Mir können solche Tests gestohlen bleiben. Wer sich für einen Alfa entschieden hat, sind die oben aufgezählten "Schwächen" sowieso egal und absolut irrelevant.
Visconti
19.06.2002, 10:35
Original geschrieben von Holly
Da ich die Zeitung sehr schätze
Ich nicht!
Die sind mal in arge Erklärungsnot gekommen, als der Verdacht der Fahrzeugmanipulation auftrat!
bin ich schon gespannt auf das Ergebnis.
Ich nicht!
BMW wird deutlich erster und ist unantastbar. Eben echt deutsch! !wuerg!
Der Alfa ist ein Italiener und deshalb zweitklassig! :-*
hier ein paar nüchterne Eckdaten:
Die werden mit aller Konsequenz und deutscher Gründlichkeit vertuscht und als nebensächlich abgetan!
Mein Tipp für den Ausgang
Hier MEIN Tipp für den Ausgang:
--> Platzangebot:
Der BMW sitzt wie ein Maßanzug!
Der Alfa ist unergonomisch!
---> Fahrleistungen:
Der BMW zeigt gewohnte Laufruhe, verbunden mit toller Elastizität, einem enormen Spurtvermögen und verbraucht dazu fast keinen Sprit!
Der Alfa poltert, ist unmenschlich hart, laut, dröhnt, säuft wie ein hanseatischer Hafenarbeiter und müht sich ausserdem, dem BMW in Sachen Beschleunigung annähernd das Wasser zu reichen!
--> Preis:
Der BMW hat ein tolles Preis/Leistungsverhältnnis!
Der Alfa ist sauteuer!
Wo liegt der Alfa vorne
Bei Käufern, die in der Lage sind, sich ein eigenes Urteil zwischen den beiden Wagen zu bilden!
wo wird er nur zweiter Sieger werden?
Bei der Auto Zeitung! Und die werden ihn nicht als zweiten Sieger, sondern als ersten Verlierer titulieren!
Sollte wider Erwarten ein Wunder geschehen und alles ganz anders kommen, so stehe ich zum kollektiven Steinigen bereit!
Visconti
19.06.2002, 11:26
@engel: Schau mal in Deinen Posteingang! Hab Dir `ne pm geschickt!
Entscheidender als eine (positive oder auch nicht) Kritik mehr oder weniger, erscheint mir die Tatsache, dass Alfa aus einem erfolgreichen Verkauf des 156 'special edition'/hier: GTA den Schluss zieht, einen weiteren Schritt nach vorne ins absolute Top Sportwagen-Segment zu wagen ! :)
Gruss
Peter
Original geschrieben von Michi
Beim Alfa sind kleine Schwächen zu notieren. Der linke Lenkstockhebel steckt zu weit hinten in der höhen- und längsverstellbaren Lenksäule, schwer erreichbar beim Auf und Abblenden. Die großen Ziffern in den metallic-schwarzen Instrumenteneinsätzen lassen sich in der Dämmerung schlecht ablesen; die Helligkeit des roten Durchlichts ist nur in drei Stufen regelbar, und für Sitzriesen verdeckt der Lenkradkranz Teile von Tacho und Drehzahlmesser. Der linken Sonnenblende fehlt ein Make-Up Spiegel, die Schalter für Nebelscheinwerfer und -schlußleuchte sitzen auf dem Mitteltunnel. Raucher werden sich über die winzigen Ascher ärgern. Die elegant geformten Weitwinkel-Außenspiegel sind zu klein. Beim Öffnen der Motorhaube macht sich der Fahrer beide Hände schmutzig.
Der BMW ist da viel akkurater, dem Anspruch hoher Technik-Kompetenz entsprechend. Vorbildlich beim Dreier die so zierlichen wie straffen Sportsessel...
Na, kommt euch das bekannt vor. Den Text habe ich von der Zeitschrift mot 23/1997 abgeschrieben, die sich in einem Vergleich Alfa 156 2 TS vs. BMW 320i abmühte.
[/B]
Ehrlich? Sowas wird geschrieben? Ist ja geil! Also das sind ja auch echt eklatante Mängel. Gerade zu eine Frechheit das Alfa seinen Käufern so ein Auto anbietet! :)
Nachdem ich gestern auch mal das Vergnügen hatte, kann ich zwar immer noch nicht sagen wie die Auto Zeitung urteilt, aber mein persönliches Urteil über den GTA:
Schönes Auto - Optik (zumindest die der Limo) spricht mich überhaupt nicht an - für ein FWDler gutes Fahrwerk - aber gemessen an dem was eingebaut ist, sehr schlechte Bremsen (man kann zwar einen Porsche nicht mit einem Alfa vergleichen, aber Porsche ist bei Serienfahrzeugen immer noch der Bremsenmaßstab - der Unterschied auf der Bremse vom kleinsten Porsche zum GTA ist wie Tag und Nacht) - Motor recht gut - gutes Drehmoment - Getriebabstufung gelungen - Schaltung aber sehr hakelig (aber besser als in meinem 75 oder der Alfetta ;) ). Ansonsten ein echt gelungene Evolution des 156 2,5 V6.
Fazit: Als SW (mal sehen ob der optisch auch so schlimm auf mich wirkt) würde ich eventuell drüber nachdenken, aber nicht mit diesen Bremsen! Ebefalls entäuschend war für mich - wo hatte ich es gleich noch gelesen? - der angeblich süchtig machende Auspuffklang. Entweder bin ich gegen soetwas schon imun, oder es klang einfach nach nichts..... ;)
Mal sehen was nun die AZ schreibt. BTW, beim erst kürzlich gefahrenen 330i gaben mir die Bremsen ein besseres Feedback....
Gruß
Chris
Der Dude
19.06.2002, 23:43
Klar ist der Lenkstockhebel beim BMW ergonomischer geformt, sonst holen sich die Jungs beim Dauer-Lichthupen ja ´ne Sehnenscheidenentzündung 8-8
Gruss
Der Dude
Original geschrieben von Michi
... Na, kommt euch das bekannt vor. Den Text habe ich von der Zeitschrift mot 23/1997 abgeschrieben, die sich in einem Vergleich Alfa 156 2 TS vs. BMW 320i abmühte. ...
michi, ich dachte wirklich, dass du das etwas überspitzt dir ausgedacht hast, als ich es gelesen habe!
aber das hatten die wirklich geschrieben?!?! ...... naja ....... aber wer solche zeitungsartikel dann nicht durchschaut, kann sich ja ruhig 'nen bmw kaufen. !freu!
gruß
feeelix
...und was ham' er die 'mot' doch wegen ihrer "neutralen", fairen Art u. sachlichen Kompetenz ein ums andere Mal hier gelobt;)!? Liebe Leute, lest doch erst mal was die (AZ) mitzuteilen haben und kriegt Euch dann an die Köppe...
Nu hört doch mal auf über diese ganzen Zeitschiften herzufallen. Was sollen die denn machen ? Schliesslich müssen sie ihr Geschreibsel ja auch irgendiwe verkaufen oder ?
Jetzt stellt euch mal vor die würden Alfa in den Himmel loben. Hierbei ist es völlig egal ob das stimmt oder nicht. Sowas spielt doch keine Rolle mehr. Fakt aber ist:
Die Masse fährt in D BMW, VW, MB. Wenn jetzt eine Zeitschrift diese Fahrzeuge verreisst, na was meint Ihr was wird mit den Verkaufszahlen der Zeitschrift passieren ???
Ich kaufe mir doch keine Zeitschrift in der mein geliebtes Stück Blech verissen wird, oder wo drinsteht welche Mängel mein Schatz hat, oder ???
Cu Folka
Original geschrieben von Folka
Nu hört doch mal auf über diese ganzen Zeitschiften herzufallen. Was sollen die denn machen ? Schliesslich müssen sie ihr Geschreibsel ja auch irgendiwe verkaufen oder ?
Jetzt stellt euch mal vor die würden Alfa in den Himmel loben. Hierbei ist es völlig egal ob das stimmt oder nicht. Sowas spielt doch keine Rolle mehr. Fakt aber ist:
Die Masse fährt in D BMW, VW, MB. Wenn jetzt eine Zeitschrift diese Fahrzeuge verreisst, na was meint Ihr was wird mit den Verkaufszahlen der Zeitschrift passieren ???
Ich kaufe mir doch keine Zeitschrift in der mein geliebtes Stück Blech verissen wird, oder wo drinsteht welche Mängel mein Schatz hat, oder ???
Cu Folka
Hallo Folka!
Genau das ist der Grund, weshalb mir diese Zeitschriften mitsamt ihren Tests schlicht und einfach gestohlen bleiben können.
@Fabi und alle Anderen:
Der Textauszug bzgl. des Vergleichstests in der mot 23/97 ist KEINE ENTE. Ich habe die Zeitschrift vor mir liegen. Wenn es sein muß scanne ich demnächst den Text und stelle ihn als Bild ins Forum.
Original geschrieben von Folka
[
Ich kaufe mir doch keine Zeitschrift in der mein geliebtes Stück Blech verissen wird, oder wo drinsteht welche Mängel mein Schatz hat, oder ???
Cu Folka [/B]
Ich habe eigentlich keine Probleme mit "Verrissen", negativer Kritik (ist eh sehr relativ ,was darunter verstanden wird) etc. Wenn mir nachvollziehbare Schwachpunkte aufgezeigt werden, ist das absolut ok-über den Rest kann man zumindest noch schmunzeln ?! Wir sollten da nicht zu mimosenhaft sein;).
Ciao
Peter
Original geschrieben von Peter
Wir sollten da nicht zu mimosenhaft sein;).
Ciao
Peter
Eben ! ;D
CU Folka
God bless.....einer hat's begriffen! ;)
Hallo Fan-Gemeinde.
Es gab einmal Zeiten, da war das anders. In einer AMS aus den frühen 70er Jahren gab es einmal einen Vergleichstest zwischen der Alfetta und dem BMW 520, zwei damals neu herausgekommene Autos. Der Test gipfelte in dem Schlußwort "Wenn zwei gleich gute Autos unterschiedlich teuer sind, so ist wohl dem preiswerteren davon der Vorzug zu geben". Das preiswertere Auto war damals die Alfetta. Das waren noch Zeiten! Oder der Testbericht der Berlina 2000 in einer AMS von 1971: "...die Durchzugskraft dieses Vierzylindermotors ist einigermaßen umwerfend, und allenfalls mit der des BMW 2002Tii zu vergleichen". Wann hat man so etwas zum letzten mal gelesen?
alfanatische Grüße,
Peter
Original geschrieben von Peter_K
Wann hat man so etwas zum letzten mal gelesen?
Ist zwar auch schon etwas länger her, aber sicher auch nicht schlecht.
Ein etwas längeres Zitat aus dem Vergleichstest Alfa Romeo Giulietta 1,8 Super gegen BMW 320, aus der Sport Auto Heft 05/1980:
...Bezogen auf die neue Motorengeneration macht BMW gerne Reklame: "Das mühelose Abrufen hoher Leistung macht den sportlichen Fahrer nun auch in dieser Fahrzeugkategorie wieder souverän."
Wie schön für ihn.
Es ist nicht sicher, ob die hohen Herren aus dem BMW-Vorstand jemals eine Giulietta 1,8 Super gefahren haben. Denn in diesem Fall wäre es unverständlich, weshalb solch hochtrabene Sätze noch in Pressemitteilungen Platz finden dürfen.
Um technisch zu werden: Dieser zugegeben aufwendig konstruierte Sechszylinder kann nicht annähernd jenen Reiz aufkommen lassen, wie er sich beim umdrehen des Giulietta-Zündschlüssels einstellt.
Zwar schnurrt das BMW-Aggregat angenehm leise vor sich hin und erfreut durch hohe Laufkultur, aber die 122 PS gleich 90 Kilowatt vermißt sein Fahrer. Vielmehr trotze die Test-Maschine mit gelegentlichen Zündaussetzern, war unwillig kontinuierlich Leistung abzugeben und konsumierte trotz allem eine stattliche Menge Superbenzin.
Ganz anders der sonor brabelnde Alfa-Motor. Erst einmal warmgefahren, offenbarte er über ein breites Drehzahlband stehts soviel Schub, daß es eine Freude war, die Giulietta selbst im dicksten Stadtverkehr zu bewegen. Auf der Autobahn lief sie dem BMW sowieso davon.
....
Im Gegensatz zum BMW-Maschinchen, das stets auf Drehzahl-Laune gehalten werden will, um flott zu agieren, ermöglicht der kraftvolle Alfa-Motor ein betont schaltfaules Fahren. Schon aus 1.900 Umdrehungen pro Minute zieht er sauber hoch, "verschluckt" sich nicht mehr so sehr wie die 1,6-Liter-Maschine aus der "kleinen" Giulietta und hängt sauber am Gaspedal.
Sehr schön war auch das Schlußzitat dieses Vergleichtests, trifft es doch auch heute noch in vielen Fällen zu:
Wen von beiden soll man sich nun kaufen? Der anfangs zititierte Vergleich aus der Damenwelt mag gestattet sein: Einer, der auszieht, um sich seine Traumfrau zu angeln, wir meist schnell ernüchtert - es gibt sie nicht.
Er kann sich, nach vielen Liebschaften, für das bayerische Heimchen am Herd entscheiden, daß außer einer anfangs blendenden Mitgift von zwei Zylindern mehr nur durchschnittliche Qualitäten offeriert. Dafür ist sie brav und allzeit lieb.
Wer jedoch bereit ist, seine Liebe in südländische Rasse zu inverstieren, wird gleichfalls nicht enttäuscht. Den Mut zum Außergewöhnlichen und Sensiblen sollte er freilich als Morgengabe mitbringen. Er hat dann keine rein rationelle Entscheidung getroffen, sondern auch eine fürs Herz.
Gruß
Chris
Visconti
20.06.2002, 17:28
Original geschrieben von Peter
God bless.....einer hat's begriffen! ;)
Na wunderbar! Damit ist die Masse der vermeintlichen Dummheit, auf die es sich herabzublicken lohnt, wohl um einen kleiner!
:-* Jan :-* immer noch in anzuprangernder Blödheit verweilend!
Ruhig Blut, Jan !;) Wenn ich bei unserer/meiner Forums-Arbeit /Moderation jedes Wort auf die Goldwaage legen würde, wär's wohl schnell vorbei mit der "Hingabe":-] . Von"Blödheit" und "herabblicken " hat hier wohl niemand gesprochen bzw.gedacht, manches muss allerdings dann und wann mal etwas prononcierter ausgesprochen werden- nimm's nicht persönlich (allerdings gibt's schon bisweilen Dinge , die nerven -ohne Frage ) !
Ciao
Peter
Alfa hat Klasse, es ist halt ein anderes Auto. Aber bei diesem Vergleich würde ich, ehrlich gesagt, den BMW kaufen. Entscheidend billiger, wertstabiler, nach Überarbeitung mit sehr guter Fahrwerkabstimmung, dazu Heckantrieb.
Der GTA hat viel zu viel Plastikanbauten, Spoiler, Flügel, Schweller... Sorry, aber besonders gelungen ist er nicht...
Ciao
TeeS
Visconti
20.06.2002, 22:21
Original geschrieben von Peter
Ruhig Blut, Jan !;) Wenn ich bei unserer/meiner Forums-Arbeit /Moderation jedes Wort auf die Goldwaage legen würde, wär's wohl schnell vorbei mit der "Hingabe":-] .
Ok! Das ruhige Blut fliesst hiermit wieder durch meine Adern und die Goldwaage wandert wieder in den Schrank! :-]
War einfach nur der -heute wohl etwas überempfindliche- falsche Fuß!
Beste Grüße
Jan
salvatore
20.06.2002, 23:04
@Chris
Ja das waren noch Zeiten die 60er und 70er und vielleicht noch die frühen 80er Jahre.
Aber leider als der von mir hoch verehrte Dottore Ingenere Orazio Satta 1974 gestorben ist, ist gewissermassen bei ALFA die Seele entwichen. Dieser geniale Schöpfer, war stets von der Vision getrieben, Familienwagen zubauen, die auch Rennen gewinnen können.
Nach ihm gab es nie mehr so eine charismatische Person, die andauernd nach den technisch fortschrittlichen Lösungen strebte, die aber immer auch bezahlbar bleiben mussten und genügend Kundennutzen aufzuweisen haben.
Mit seinem Ausscheiden und dem Qualitätsflop aus dem Süden war der Niergang der Marke so gut wie besiegelt. In den späten 70er gab es noch ein letztes Aufbäumen mit dem gloriosen V6, der aber den totalen Exitus der Marke 1987 mit der Übernahme durch FIAT auch nicht abwenden konnte. Im nachhinein eigentlich schade, dass damals Ford nicht zum Zuge gekommen ist, denn dann würde die Make ALFA wahrscheinlich bedeutend besser stehen. Nach der Übernahme ist der technische Fortschritt sowohl bei FIAT wie auch bei ALFA endgültig zum Stillstand gekommen und in der Presse können wir ausführlich nachlesen, in was für einer unkomfortablen Situation FIAT sich derzeit befindet.
In der neueren Zeit wo die Automobilentwicklung immer mehr zu einer Disziplin wurde, wo es um emsige Optimierungsarbeit am Computer geht und weniger um die göttlichen Eingebungen eines Genies, da haben die Bayern still und fleissig im Kämmerlein gearbeitet, immer optimalere Produkte entwickelt, dabei immer fettere Gewinne eingestrichen, die auch fleissig in weitere Entwicklungen investiert wurden. Deshalb werden nun aus München Produkte ausgeliefert, die in ihrer Kombination aller Eigenschaften kaum von einer anderen Marke überboten werden können und der Vision vom guten alten Dottore Ingenere, Familienwagen die Rennen gewinnen, am nächsten kommen.
Aber so ist leider der Lauf der Dinge und wir können es nicht ändern.
Gruss Salvatore
arnoldyn
21.06.2002, 00:09
...interessiert uns doch eigentlich gar nicht.
Ein Auto, das in den Zulassungsstatistiken auf Platz zwei gleich hinter dem Golf liegt, kann nun mal keinen angemessenen Vergleich liefern (so wie mit Äpfeln und Birnen).
Ein Ferrari, ein Maserati, ein Alfa - das ist eine Welt. Ein BMW, ein Mercedes, ein Audi - das ist eine andere. Sicher gut, diese andere Welt, aber eben nicht unsere.
Suum suique - jedem das seine. Das AMS-Zitat von 1980 fand ich in diesem Zusammenhang gut:
"Er hat dann keine rein rationelle Entscheidung getroffen, sondern auch eine fürs Herz."
"...und wenn Schumacher noch so ein A... ist: er sitzt im roten Auto!"
Hallo arnoldyn,
@"...und wenn Schumacher noch so ein A... ist: er sitzt im roten Auto!"
Habe "Schumi" schon etliche Male Live erlebt (Ring, Motorshow, Ferrari Days) und wenn Du erleben würdest mit welchen Ausmaßen an Hektik, Emotionen, Presseleuten etc. er sich Tag für Tag herumschlagen muß, dafür verhält er sich sensationell gut und darauf lege ich Wert, er ist "normal" geblieben.
Das in unregelmäßigen Abständen auch mal Blödsinn herauskommt, ist bei Ihm nicht anders wie bei uns "Normal Sterblichen" auch.
@Ein Auto, das in den Zulassungsstatistiken auf Platz zwei gleich hinter dem Golf liegt, kann nun mal keinen angemessenen Vergleich liefern (so wie mit Äpfeln und Birnen).
Das mit Platz 2 ist schon richtig, trotzdem ist der 330i (schon selber gefahren) in der Summe seiner Eigenschaften ein richtig harten Brocken für "unseren" GTA.
Übrigens ist mir dreimal lieber einen Test GTA-330i zu lesen als gegen andere Marken. Momentan versuchen alle Hersteller sich etwas vom Premiumkuchen abzuschneiden (nur hier ist die Marge noch schön fett). In dem 156 Marktsegment haben/bringen auch andere Hersteller potente Autos auf den Markt:
Ford Mondeo ST220
Opel Vectra GTS
Saab 9³ Turbo
Jaguar X-Type
...nicht zu vergessen die Jungs aus Ingolstadt und Untertürkheim!
Ciao, Holly
@Peter:
warum so gereizt ???
So kennt man Dich ja garnicht ;D
;D
CU Folka
Visconti
21.06.2002, 11:28
Original geschrieben von salvatore
Nach der Übernahme ist der technische Fortschritt sowohl bei FIAT wie auch bei ALFA endgültig zum Stillstand gekommen
Common-Rail? Benzindirekteinsprtzung?
Da ist wohl jemandem das weiss-blaue Kopftuch kurzzeitig über Augen und Ohren gerutscht!
Ansonsten stimmt sicherlich der Hinweis auf die Unterschiedlichkeit der Zielsetzungen!
Gerade die deutschen Hersteller meinen dem überaus reifen Automobilmarkt damit begegnen zu können, dass sie dem Marketing die zentrale Aufgabe der Produktunterscheidung zukommen lassen. Bei teilweise vollkommener technischer Identität wird ein essentieller Unterschied herbeigeredet, den es schlicht nicht gibt.
Wem das gefällt, der wird sich ohne Frage für ein solches Produkt entscheiden -ob im dunklen Kämmerlein entwickelt oder an frischer Luft :-D . Wer dieser Stereotypie aber nicht folgen will, tja, dem bleibt die italienische Alternative! Gott sei Dank!
Gruß
Jan
Die Theorie, dass Alfa Romeo bei einer Übernahme durch Ford ('87) heutzutage "besser"(?) dastehen würde, gehört ja zu den gerne kolportierten Spekulationen. Wir wissen es nun mal nicht und Alfa steht z.Zt. ja auch so sehr ordentlich im Kurs. Tatsache ist allerdings, dass BMW speziell im Bereich der Luxus-und Sportwagen mittlerweile in einem anderen Segment sehr erfolgreich und auf einen sehr hohen technischen Standard operiert, keine Frage ! Nur so ist das Engagement in der F1 ja möglich und sinnvoll geworden. Alfa Romeo hingegen hat sehr lange, bedingt durch eine völlig andere ökonomische Ausgangssituation, um den Anschluss an die sogen.Premium -Klasse kämpfen müssen, obwohl der Mythos trotz div."Peinlichkeiten";) in der Vergangenheit, nie in Vergessenheit geraten ist. Jede andere Marke wäre damit so gut wie tot, Alfa hat überlebt und befindet sich nun wieder auf stabilem Kurs (156 u.147 sei's gedankt)-toi,toi toi. Beispiele wie der 'Scighera' oder aktuell der fantastische 'Brera' beweisen, welches Potential in unserer Marke steckt, leider sind diese Autos aber nicht oder besser gesagt, noch nicht zur Serienreife respektive in die Händler- Showrooms gelangt:-{ Ich bin aber guter Dinge ,dass es Alfa Romeo gelingen wird, auch dort wieder Fuss zu fassen, wo die Marke eigentlich historisch gesehen hingehört, nämlich in die absolute Top-Klasse der Automobilhersteller.:-] Darüber darf aber nicht die "Basis" vergessen werden, also die Kundschaft ,die hochwertige , individuelle Autos mit dem besonderen Flair sucht und diese noch bezahlen kann/will ! Wie mir der Herr Zender kürzlich mal erzählte, sind im Zuge des 147/156 Booms auch die älteren (Gebraucht)Modelle wieder deutlich gefragter und z.T.auch wertstabiler geworden. Alles gute Zeichen denke ich, die m.E. sicher in Zukunft weiter Bestand haben werden.
In diesem Sinne - FORZA ALFA
Peter
Original geschrieben von Peter
Die Theorie, dass Alfa Romeo bei einer Übernahme durch Ford ('87) heutzutage "besser"(?) dastehen würde, gehört ja zu den gerne kolportierten Spekulationen.
....
Alfa Romeo hingegen hat sehr lange, bedingt durch eine völlig andere ökonomische Ausgangssituation, um den Anschluss an die sogen.Premium -Klasse kämpfen müssen, obwohl der Mythos trotz div."Peinlichkeiten";) in der Vergangenheit, nie in Vergessenheit geraten ist. Jede andere Marke wäre damit so gut wie tot, Alfa hat überlebt und befindet sich nun wieder auf stabilem Kurs (156 u.147 sei's gedankt)-toi,toi toi.
Ja, aber die Beispiele Jaguar und Aston Martin, beide vor Jahren von Ford übernommen, zeigen doch das es mit dem Mythos und dem Erfolg unter der Regie eines der ganz großen Hersteller funktionieren kann. Man kann zwar bei beiden Herstellern, Jaguar wie Aston Martin, die Verwendung diverser Teile aus dem Ford-Teilelager kritisieren, aber zumindest Jaguar ist auf dem Markt erfolgreich wie nie.
Tatsache ist allerdings, dass BMW speziell im Bereich der Luxus-und Sportwagen mittlerweile in einem anderen Segment sehr erfolgreich und auf einen sehr hohen technischen Standard operiert, keine Frage ! Nur so ist das Engagement in der F1 ja möglich und sinnvoll geworden.
Ist nicht der alte BMW-Vierzylinder-M3 einer der erfolgreichster Tourenwagen der Neuzeit gewesen? Hat BMW nicht schon in den 80igern, zu Turbozeiten, einen Weltmeister-F1-Motor gebaut?
Vergessen sollten man auch nicht, daß der in der GT-Serie recht erfolgreich McLaren F1 von einem BMW-Motor befeuert wurde.....
Mir ist sicher nicht wie oben geschrieben: "das weiss-blaue Kopftuch kurzzeitig über Augen und Ohren gerutscht". Es ist sicher nicht zu verachten wie Alfa Romeo sich in den letzten Jahren enorm verbessert hat. Aber man sollte bitte schön auch ab und zu mal über den Tellerrand schauen - und vor allem dabei die rote Alfa-Brille absetzen......
Beispiele wie der 'Scighera' oder aktuell der fantastische 'Brera' beweisen, welches Potential in unserer Marke steckt, leider sind diese Autos aber nicht oder besser gesagt, noch nicht zur Serienreife respektive in die Händler- Showrooms gelangt:-{
Sind das wirklich echte Alfas? Meines Wissens, wenn ich falsch liege bitte ich um entsprechende Korrektur meiner Aussage, sind das Fahrzeuge deren Konzepte von Italdesign sowohl initiert als auch verwirklicht worden sind.
Ich bin aber guter Dinge ,dass es Alfa Romeo gelingen wird, auch dort wieder Fuss zu fassen, wo die Marke eigentlich historisch gesehen hingehört, nämlich in die absolute Top-Klasse der Automobilhersteller.:-]
Hat Alfa sich nicht schon in 50igern, als man den wirtschaftlich wichtigen Schritt zum "Großserienhersteller" machte, aus dieser ablsoluten "Top-Klasse" entfernt? Andereseits, was wäre wenn Alfa sich nicht aus dieser "Top-Klasse" entfernt hätte?
Richtig! Keine Giulietta, keinen Spider, keine Giulia, Bertone, Alfetta usw...... Alfa wäre schon zu diesem Zeitpunkt nach kurzer Zeit Geschichte gewesen.
Aber hoffen wir doch einfach das beste für die Zukunft der Marke. :)
Gruß
Chris
Auch wenn in jedem eurer Beiträge sicher ein fünkchen wahrheit (mehr oder weniger=> meine Meinung!!) steckt, möchte ich doch eines mal anmerken:
Grossserie schliesst Top Klasse nicht aus, oder ist der hier zitierte BMW oder Jaguar etwa kein Grosserienhersteller? Kann nicht auch ein Grosserienhersteller ein Top Klasse Auto báuen, was in einer Handfertigung vom "Band" läuft, wie der Z8?
Wird dieses Auto dann nicht auch gekauft? Baut der besagte Hersteller dann auch noch gute Autos (Geschmackssache) die man sich als normalsterblicher Leisten kann? Ich denke ja.
das eine schliesst das andere nicht aus. Alfa würde es gut tun, den Brera zu bauen.
Und Alfa ist auf dem richtigen weg!! das ist sicher unumstritten. Die Vergleich mit BMW zeigen doch eigentlich nur, das das Auto wieder ernst genommen wird. Auch wenn er ungerechterweise nicht gewinnen wird(unsere meinung), so ist das auch immer wieder interpretationsspielraum des Testers.
Ich für meinen Teil lese einen Testbericht immer durch, und schaue mir dann immer die sogenannte Eigenschaftswertung Motor-Antrieb-Fahrwerk an. Dort liegt der ALfa meist vorne, oder ist vergleichbar. Wenn er in der Ergonomie, dem Wiederverkauf und so weiter dann wieder verliert, gegen den einheitsbrei, dann seis drum. Mir doch egal. Vielleicht ist der BMW wirklich besser für den allerweltskunden, da er einfach da ist, und keine murren macht, aber eben auch nichts aussergewöhnliches bietet.
Das ist doch bei den Autos so wie bei den Frauen. Dort steh ich auch nicht auf den Muttchen Typ, der mir die Pantoffeln bringt, und sich ansonsten nichts traut, sondern eher auf das aktive gegenüber, das den ganzen mann auch mal fordert. So wie es ein Alfa auch tut.
Das Auto trifft eben auch ins Herz. Mittenrein. Da ist mir der Lenkstockhebel egal.
Marcus
salvatore
21.06.2002, 13:37
@Visconti
Habe mir eigentlich gedacht, dass dieser Einwand zu meiner Behauptung über den Stillstand des technischen Fortschrittes bei FIAT kommt.
Die Commonrail-Technologie, eine naheliegende Weiterentwicklung der konventionellen Diesel-Direkteinspritzung wurde eigentlich von mehr als 10 Jahren an der ETH in Zürich angedacht, dann wurden die Rechte daran an FIAT verkauft, die wiederum die grossserienmässige Umsetzung der Fa. BOSCH überliess und dafür natürlich jetzt Lizenzgebühren für das Grundpatent erhält. Aber die wesentliche technische Leistung ist bei der Commonrail-Technologie die grossserienmässige Umsetzung und dazu hat FIAT nichts beigetragen. Dass die elektrisch gesteuerte Einspritzung, wie bei Benzin- auch bei Dieselmotoren viele Vorteile aufweist ist eigentlich naheliegend und stellt keine besondere technische Neuerung dar, ist aber natürlich patentfähig.
Benzindirekt-Einspritzung gibt es bei anderen Marken schon seit vielen Jahren und bringt eigentlich nur Verbrauchsvorteile, wenn der Motor möglichst immer im mageren Bereich und damit auch entdrosselt betrieben wird. Dies ist beim JTS nur selten der Fall. Weiter gibt es beim DI-Otto neu die Russproblematik. Durch die innere Gemischbildung entsteht bis zu Faktor 10 mal mehr Russ, was bei breiterem bekannt werden dieser Tatsache, sicher noch zu Diskussionen führen wird.
Gruss Salvatore
Visconti
21.06.2002, 14:15
Original geschrieben von salvatore
Dass die elektrisch gesteuerte Einspritzung, wie bei Benzin- auch bei Dieselmotoren viele Vorteile aufweist ist eigentlich naheliegend und stellt keine besondere technische Neuerung dar, ist aber natürlich patentfähig.
Nunja, diese Neuerung, die -Deiner Meinung nach- eigentlich gar keine ist, halte ich für eine entscheidende Größe des Diesel-Booms! Nach dem nagelnden TDI-Pionier überzeugt das Hochdruck-Einspritzsystem -schon das der ersten Generation, welches Alfa ja noch verwendet- einen nicht unerheblichen Teil der einstmaligen Diesel-Gegner. Ein Konzept mit Eroberungspotential, keine Frage. Die Tatsache, dass Fiat erstmals darauf setzte, ist für mich ein Indiz des Fortschritts, nicht des Stillstandes. Dabei rückt die Frage der originären Entwicklung eigentlich an zweite Stelle. Jedoch soll auch Fiat -laut mot-Artikeln- nicht unerheblich an der CR-Entwicklung beteiligt gewesen sein. Neben Mercedes-Benz im übrigen!
Zum JTS stimme ich Dir natürlich zu, dass die Italiener da nicht als Pionier gelten können. Mitsubishi war vorher da; ebenso wie VW, die allerdings eher pro forma einen Lupo FSI laufen liessen, ehe der jetzige 1600er FSI Motor in Serie ging!
Allerdings ist der Fakt, dass Fiat (bzw. Alfa) so einen Motor im Programm hat (und die sukzessive Umstellung der anderen Hubraum-Varianten ebenso angedacht ist), ebenso Fortschritt! Kein Stillstand!
Ich möchte mich nicht hierher stellen und die Fiat- oder Alfa-Produkte über den "grünen Klee" loben. Das liegt mir fern! Wer behauptet, an seinem 156 oder 147 oder was weiß ich was gäbe es schier nichts zu mäkeln, da sie dem Leitbild des Perfekten und Unantastbaren entsprächen, der muss sich Fanatismus-Vorhalte gefallen lassen.
Ebenso ist es jedoch -wie ich finde- gleichfalls törricht, ins Gegenteil zu verfallen (Fiat-->Stillstand-->unausweichliche Pleite). Somit ist für mich die Feststellung, seit der Alfa-Übernahme durch Fiat habe der Stillstand regiert, aus oben genannten Gründen haltlos!
Gruß
Jan
Wisst Ihr was? Der Test ist mir echt sch..egal, denn heute Abend um 17:45 hole ich meinen GTAaaa, jaaaa! Dann habe ich eh keine Zeit für Heft XYZ oder Zeitung ABC, dann will ich nur noch faaaahren.
Röbi
salvatore
21.06.2002, 16:51
@Visconti
Wie unbedeutend der Entwicklungsbeitrag von FIAT als Halter des CR-Grundlagenpatent ist, sieht man daran, dass sich FIAT gerade ein halbes Jahr die Exklusivität des Einsatzes aushandeln konnte. Diese Zeit ist schon lange abgelaufen und die Konkurrenz ist schon mindestens eine Entwicklungsgeneration voraus, zum Beispiel mit Piezodüsen. Im weiteren gibt es auch die Pumpedüse-Technik, die mit besserer Gemischbildung Vorteile gegenüber CR aufweist.
Sicherlich war es eine Managementleistung von FIAT als erster auf CR zu setzen, was aber nur bescheidene Lizenzgebühren abwirft und sicher nur einen höchst bescheidenen Beitrag zur Sanierung von FIAT abwirft. Die entscheidende technische Umsetzung mit einer Menge Folgepatente machten andere, so dass FIAT nun einfach das System kauft, wie es alle anderen auch können.
Ob sich Otto-DI allgemein durchsetzen wird, ist gerade wegen der von mir angedeuteten Russproblematik und anderen Problemkreisen nicht allgemein anerkannt.
Gruss Salvatore
@ Chris
QUOTE
Ja, aber die Beispiele Jaguar und Aston Martin, beide vor Jahren von Ford übernommen, zeigen doch das es mit dem Mythos und dem Erfolg unter der Regie eines der ganz großen Hersteller funktionieren kann.
> Darin sehe ich auch ein positives Beispiel, wie es in Zukunft vielleicht mit GM funktionieren KÖNNTE !>
QUOTE
Aber man sollte bitte schön auch ab und zu mal über den Tellerrand schauen - und vor allem dabei die rote Alfa-Brille absetzen......
> Damit kannst Du mich nun wirklich nicht meinen *g* ?!>
QUOTE
Sind das wirklich echte Alfas? Meines Wissens, wenn ich falsch liege bitte ich um entsprechende Korrektur meiner Aussage, sind das Fahrzeuge deren Konzepte von Italdesign sowohl initiert als auch verwirklicht worden sind.
>Richtig, so etwas hat es bei Alfa aber immer gegeben.
Der Scighera z.B. hat m.E. einen Stellenwert, wie ihn der Carabo
vergleichsweise in den 60ern hatte. Leider kam es in diesem ,wie auch anderen Fällen, nie zur Serienproduktion. Mit dem offiziellen Alfa-Emblem erlangten die Fahrzeuge jedoch Markenstatus. >
QUOTE
Aber hoffen wir doch einfach das beste für die Zukunft der Marke. :)
> Dem schliesse ich mich natürlich vollkommen an ! :-) >
Gruss
Peter
Original geschrieben von engel
Auch wenn in jedem eurer Beiträge sicher ein fünkchen wahrheit (mehr oder weniger=> meine Meinung!!) steckt, möchte ich doch eines mal anmerken:
Alfa würde es gut tun, den Brera zu bauen.
Und Alfa ist auf dem richtigen weg!! das ist sicher unumstritten. Die Vergleich mit BMW zeigen doch eigentlich nur, das das Auto wieder ernst genommen wird.
Das ist doch bei den Autos so wie bei den Frauen. Dort steh ich auch nicht auf den Muttchen Typ, der mir die Pantoffeln bringt, und sich ansonsten nichts traut, sondern eher auf das aktive gegenüber, das den ganzen mann auch mal fordert. So wie es ein Alfa auch tut.
Marcus [/B]
bzgl.Brera: :) :) :)
bzgl.Respekt: ;) ;)
bzgl. Frau(en): Die Anmerkung/der Vergleich hinkt ein wenig ;)
Ciao:-]
Peter
Original geschrieben von Peter
Darin sehe ich auch ein positives Beispiel, wie es in Zukunft vielleicht mit GM funktionieren KÖNNTE !
Ja, das sehe ich genau SO.
Noch ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit. Als VW Bentley übernahm, haben sich die Briten nicht mehr so recht daran getraut. Waren sie doch vorher schon von der "Verwässerung" durch BMW-Technik vergrault worden. Was machte aber VW? Sie holten den "alten" V8 aus der Ecke haben ihm zeitgemässe Leistung eingehaucht (gut der Verbrauch ist sicher nicht - aber der spielt bei einem solchen Auto ja auch nur eine untergordnete Rolle ;) ) und die Briten lieben Bentley wieder.....
Damit kannst Du mich nun wirklich nicht meinen *g* ?!
DICH??? Nicht doch Peter. ;)
Richtig, so etwas hat es bei Alfa aber immer gegeben.
Der Scighera z.B. hat m.E. einen Stellenwert, wie ihn der Carabo
vergleichsweise in den 60ern hatte. Leider kam es in diesem ,wie auch anderen Fällen, nie zur Serienproduktion. Mit dem offiziellen Alfa-Emblem erlangten die Fahrzeuge jedoch Markenstatus.
Sicher hat es das immer gegeben. Nicht nur bei Alfa. Aber mir ist eigenlich so gut wie keine dieser Image-Studien, mit Ausnahme des Porsche Boxster und des AUDI TT bekannt, die es zur Serienproduktion geschafft haben. Zumindst was die Gruppe der für normal sterbliche zu erwerbende Autos angeht.......
Dem schliesse ich mich natürlich vollkommen an ! :-)
In diesem Sinne. :-] Es kann eigentlich nur besser werden..... :-]
Gruß
Chris
Visconti
21.06.2002, 18:07
Original geschrieben von salvatore
Sicherlich war es eine Managementleistung von FIAT als erster auf CR zu setzen, was aber nur bescheidene Lizenzgebühren abwirft und sicher nur einen höchst bescheidenen Beitrag zur Sanierung von FIAT abwirft.
Hallo Salvatore!
Nun müssen wir uns dann aber auch entscheiden, ob wir weiter über die Ausgangsthese (Kurz: Seitdem Alfa durch Fiat übernommen wurde, regiert der Stillstand) debatieren wollen oder aber die Restrukturierung und Sanierung der maroden/zusammengebrochenen Finanzstruktur des Fiat-Konzerns zum Thema haben.
Nochmal zum Technik-Standard: Das eigentliche Problem sehe ich eher darin, dass Fiat es über Jahre nicht geschafft hat, vorhandene Konzern-Techniken (und dazu gehört nunmal auch CR) publik zu machen! Kein deutscher (wie es in der Schweiz ist weiss ich nicht) Käufer würde Fiat mit dem Prädikat "Fortschrittliche Technik" belegen! Dass Fiat aber als einer der ersten Automobilhersteller auf dem deutschen Markt diese Dieseltechnologie angeboten hat, haben lediglich direkt interessierte (hoch "aktivierte") Nachfrager realisiert! An allen anderen ging das definitiv vorbei und die Kaufentscheidung musste einfach zugunsten der Konkurrenz ausfallen. Unter anderem ist das sicherlich ein Faktor für den stark eingebrochenen Absatz. Wobei wir wieder bei der von Dir angesprochenen Finanzsituation, der Überschuldung, wären, deren Ursache u.a. der gesunkene Absatz zu sein scheint.
Ich denke, Fiat hat schon Techniken, die es zu nennen gilt! Jedoch ist das in der Vergangenheit nicht immer wirklich geschehen, vor allem nicht sonderlich konsequent geschehen!
Was die Direkteinspritzung anbelangt, so setzen ja nahezu alle Hersteller mittlerweile darauf! Auch BMW hat angekündigt, die Valvetronic als Zwischenschritt zur Benzindirekteinspritzung lanciert zu haben (da fragt sich der belesene Aussenstehende, warum nicht gleich DI?). Was daraus wird, bleibt in der Tat abzuwarten!
Gruß
Jan
P.S.: Die neuen CR-Diesel (CR der 2 Generation, Vierventiltechnik) sollen zu Beginn des nächsten Jahres kommen. Auch dann sollen Teile der gegenwärtigen TS-Palette auf JTS hören!
salvatore
21.06.2002, 19:15
@Visconti
Man kann zeigen, wenn man die einschlägigen Zahlen der europäischen Automobilindustrie anschaut, dass FIAT in den letzten 15 Jahren deutlich weniger in die Entwicklung neuer Produkte investiert hat, als andere Europäer. Ich gehe mal davon aus, dass die italienischen Ingenieure mindestens so kreativ sind wie die Anderen, so ist es logisch, dass dann auch weniger neue Produkte heraus gekommen sind. Weiter gab es auch Rivalitäten zwischen den Entwicklungszentren Turin und Mailand, die der Effizienz sicher nicht förderlich waren.
Weiter verstand es das FIAT-Marketing nicht, ein Image für fortschrittliche Technik zu erzeugen, die früher teilweise sicherlich noch vorhanden war. Dieses Image ist auf dem Deutschen-, Schweizer- und auch restlichem europäischen Markt sehr wichtig für den Erfolg, im Rest der Welt weniger.
So einfach ist die Erklärung für die heutige desolate Situation bei FIAT, aber es ist ausserordentlich schwierig diese aus eigener Kraft zu beheben. Dazu müsste man so rasch als möglich wieder Cash-Cows schaffen, wie der Uno in den frühen 80er. Aber in der heutigen Zeit des Hyper-Wettbewerbs und Shareholdervalue wird dies unwahrscheinlich schwierig sein.
Ich bin mir natürlich bewusst, dass meine Ausführungen weit vom ursprünglichen Thema abweichen, aber finde das Zusammenspiel von Technik und Betriebswirtschaft sehr interessant.
Ob der Otto-DI sich wirklich durchsetzen wird, da scheiden sich die Geister, hat er doch Nachteile bei der Gemischbildung die zu 10 mal so hohem Russgehalt führen.
Gruss Salvatore
Visconti
21.06.2002, 19:51
Original geschrieben von salvatore
So einfach ist die Erklärung für die heutige desolate Situation bei FIAT, aber es ist ausserordentlich schwierig diese aus eigener Kraft zu beheben. Dazu müsste man so rasch als möglich wieder Cash-Cows schaffen, wie der Uno in den frühen 80er.
Relativ erfolgreich war man ja in der Vergangenheit lediglich mit dem Punto und neuerdings wohl anscheinend mit dem Doblò! Den Stilo würde ich mal -um bei Boston zu bleiben- als Questionmark einordnen! Die Basis ist gut aber wie gesagt, das Image hat man bei Fiat immer noch nicht in den Griff bekommen. Und das obwohl Juan Diaz als Ex-GM-Super-Verkaufsstratege für die Geschicke des Renomeés sorgen soll!
Dazu gesellt sich die bekannte Tatsache, dass Pleitegerüchte dem Verkauf nicht gut tun. Wer will schon einen Wagen fahren, über dessen Herkunft schwarze Pleitegeier kreisen... Da können die Produkte noch so gut sein!
Aber in der heutigen Zeit des Hyper-Wettbewerbs und Shareholdervalue wird dies unwahrscheinlich schwierig sein.
Das Stichwort ist Qualität!
Auf einem Markt, der derart "reif" ist wie der Automobilmarkt, akzeptiert kein Kunde schlechte Qualität! Er setzt sie voraus. Es ist die notwendige Bedingung, überhaupt Fahrzeuge absetzen zu können. Dann erst beginnt der Wettbewerb um den Kunden. Wenn ein Hersteller allerdings nicht in der Lage ist, diese notwendige Bedingung zu erfüllen, dann kann er sich aus dem darauf folgenden Wettbewerb gleich verabschieden. Dabei ist es völlig wurscht, ob die Qualität wirklich nicht stimmt oder ob man sich durch logistische Fehler (Stilo: Qualitativ minderwertige Vorserienfahrzeuge gelangen in Tester-Hände) selber ein Bein stellt.
Ich bin mir natürlich bewusst, dass meine Ausführungen weit vom ursprünglichen Thema abweichen, aber finde das Zusammenspiel von Technik und Betriebswirtschaft sehr interessant.
!thatsit! Dem schließe ich mich an!
Gruß
Jan
@peter:
Klar hinkt der Vergleich, aber ich wollte das nur irgendwie verdeutlichen, was ich eigentlich meine. Da ist mir halt nix besseres eingefallen;)
Alfa sportlich, wenig kompromiss, und für mach ideal, da :-]
Frau: soll so sein, wie oben beschrieben, und nicht so wie alle welt ihre traumfrau(stammtischdiskussion)sieht: Bringt Bier, Pantoffeln kocht, horcht aufs wort usw.
Marcus
@ Visconti + salvatore
Hm, ganz interessant, was Ihr da an (betriebs)wirtschaftlichen Aspekten in Sachen: Fiat vortragt. Besonders der Begriff "cash cow" brachte mich zum Schmunzeln : Was der Markt doch so alles an Begrifflichkeiten "ausspuckt";) ! Im Ruhrgebiet würde man schlussfolgern : "Mit dem Uno konnten se noch richtich Kohle machen":-D Aber im Ernst: Wenn man sich z.B. auch die uninspirierte PR für den Stilo anschaut, da wundert einen nichts mehr. Problematik: Diese wird europaweit verordnet (von der Fiat Zentrale /Turin) und basta. Die alten Strukturen und Animositäten, die hier angesprochen wurden, tragen ebenfalls nicht gerade zum Aufschwung bei, dabei hat(te)Fiat durchaus gute Ansätze im Programm (Coupé, Barchetta, Punto alt wie neu).
Ähnlich verhält es sich mit Lancia: Eigentlich sehr ordentliche, qualitativ hochwertige Produkte, doch nur wenige (bei uns zumindest) nehmen davon Notiz. Emotionen sind also gefordert- wann kommt ein neuer Integrale ?!
Gruss
Peter
Original geschrieben von engel
@peter:
Klar hinkt der Vergleich, aber ich wollte das nur irgendwie verdeutlichen, was ich eigentlich meine. Da ist mir halt nix besseres eingefallen;)
[/B]
Alles klar Marcus, ich hab's schon verstanden. !hello!
Ciao
Peter
Reinhard
01.07.2002, 19:41
Original geschrieben von Chris
Ebefalls entäuschend war für mich - wo hatte ich es gleich noch gelesen? - der angeblich süchtig machende Auspuffklang.
bei mir und ich bleibe dabei, mach mal das fenster auf und lass orgeln.
]Entweder bin ich gegen soetwas schon imun, oder es klang einfach nach nichts..... ;)
ersteres fürchte ich, empfehlung: spiele golf, es dürften sich auch sonstigen imunschwächen eingestellt haben. (nähere erklärungen hierzu nur auf anfrage und per e-mail)
Mal sehen was nun die AZ schreibt. BTW, beim erst kürzlich gefahrenen 330i gaben mir die Bremsen ein besseres Feedback....
Gruß
Chris
viel glück, kann ich da nur wünschen.
alfistische grüße reinhard
So, nun habe ich mir extra die Zeitung deswegen gekauft, und den Bericht gelesen. Will mich auch kurz fassen, und hier nicht stundenlang passagen aus dem Artikel einhämmern, sondern nur kurz meine Meinung kun´dtun:
Ich finde, der GTA kammt ganz gut weg;)
Er ist das Sportlichere Auto, das mehr spass macht. Recht hatten natülich alle, das er den Test nicht gewinnt. Seine Instrumente sind ja nicht so toll entsoiegelt, und ESP hat er ja auch keines. Die Bremsen des BMW sind besser. Schneller ist allerdings der Alfa. Darauf kommt es mir ja an;) Dann passt in den BMW mehr rein. Für den der es braucht, sicher ein Argument. Der geniale Motor des BMW braucht weniger Sprit, nach DIN, im Test war dann aber nur noch 0.5l übrig:D genehmigt sich aber das gute super +.Dafür bekommt er gleichstand.Der BMW ist sicher auch das ausgewogenere Auto, aber ich möchte das Sportlichere(ich weiss, es gibt sportlichere, und man hätte auch HA Antrieb nehmen sollen), das mit charme und charakter. Eine bella eben. Was IMHO gar nicht geht, ist die Versicherungseinstufung. Da macht der GTA einen Arm, leider.
Was ich schade finde, ist der Pkt, das die Preispolitik BMWs nicht rauskommt. Er sieht günstiger aus. Die AUfpreisliste, die gezeigt wird, ist nicht komplett. Ich habe einen gleichwertig ausgestatteten 320 touring meinem 156JTS gegenübergestellt, und habe das auto auch gefahren. Mein 320 hätte 38000€gekostet. Das da dann nur steht: Beim BMW bekommt man soviel Auto, wie man möchte(bezahlen kann) und nicht steht: Ausstatungsbereinigt würde der BMW XX Mehr kosten ist schade.
Punkt um . Alles in allem Sieg für Alfa(für mich), sieg für Fahrspass;)Alfa spielt seit langem mal wieder in einer Liga, in der mann vorher nur zuschauen durften. BMWs werden nun gg Alfas getestet. Mercedes ist eine andere klasse. Komfortbetonter. Der BMW schlägt die Brücke dazwischen. Die Freude am Fahren bring aber der Alfa:-]
Marcus
Original geschrieben von Reinhard
bei mir und ich bleibe dabei, mach mal das fenster auf und lass orgeln.
Genau das hatte ich getan. Bei meinem letzten 164 war dann wirklich etwas in der Luft das süchtig machte...... Beim GTA, nach der Empfindung von Beifahrer und Fahrer, leider nicht einmal ansatzweise. Aber sicher kann man da bei dem GTA nachhelfen, damit er das bekommt was er serienmäßig (noch) nicht hat...... ;)
Gruß
Chris
Reinhard
03.07.2002, 22:10
merkwürdig, war doch der vorgänger meines gtv ein 164 3 l 12 V, der gta hat mich im sound ähnlich begeistert, haben wir verschiedene ohren, fehlen dir ein par frequenzen, lieber chris?
R.
Original geschrieben von Reinhard
merkwürdig, war doch der vorgänger meines gtv ein 164 3 l 12 V, der gta hat mich im sound ähnlich begeistert, haben wir verschiedene ohren, fehlen dir ein par frequenzen, lieber chris?
Wir wohl eher so sein, daß Deine Ohren vom GTV-Gesäusel ;) etwas weichgepült sind. ;) ;)
Natürlich entsprach mein 164 soundmäßig nicht mehr ganz der Serie. :)
Gruß
Chris
Gordovan
04.07.2002, 00:19
Also mein 164 hat keinen Klang. Ob das an dem Anpressdruck liegt, wenn ich Gas gebe :-] oder an dem Fön der alle Geräusche vertilgt und in Leistung umwandelt !baby!
Ich finde es trotzdem toll!
Hallo Gordovan,
1. Austauschluftfilter
2. Warten bis das Flexrohr einwenig angegammelt ist.
Dann klappts auch mit dem Nachbarn/ bzw mit den Ohren
Sollte das noch nicht reichen, pack Dir dieses offene Ventil rein welches den Überdruck regelt.
CU Folka
Reinhard
04.07.2002, 19:29
Original geschrieben von Chris
Wir wohl eher so sein, daß Deine Ohren vom GTV-Gesäusel ;) etwas weichgepült sind. ;) ;)
Natürlich entsprach mein 164 soundmäßig nicht mehr ganz der Serie. :)
Gruß
Chris
zu 1) meine ohren sind mitnichten weichgespült, allenfalls alterbedingt angekalkt ;)
zu2) wenn man zu friemeln anfängt, kann ein serienaggregat natürlich nicht mehr mit. mein gtv6 ohne dämmung im endschalldämpfer und leicht kariösen flexrohren hatte auch einen sound, gegen den das jetzige serienmodell und auch der serienbelassene 164 naturgemäß alt aussah.
musikalische grüße reinhard
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