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Vollständige Version anzeigen : reissende Kupplungsglocken


Romi
18.06.2002, 16:05
Wie ist das eigentlich mit den Kupplungsglocken an Nordmotor?
Bei meinem kürzlichen Getriebeausbau habe ich festgestellt, dass meine Kupplungsglocke gerissen ist und zwar genau über der oberen (in Fahrtrichtung linken) Anlasserbefestigung.

Ich habe allerdings nie Vibrationen etc. wahrgenommen und bin mir auch sicher hier keine Wahrnehmunsstörungen zu haben. :)

Darum bin ich davon ausgegegangen, dass es vielleicht konstruktionsbedingt zu diesem Riss kommen kann und habe mir einen Stahlwinkel geschmiedet, der die beiden Bolzen überbrückt zwischen denen der Riss ist. Ich hoffe, dass ich damit die Kraft die zum Riss geführt hat auffange und ein Weiterreissen vermeide. Riss ist ca. 15mm sichtbar und seitdem (ca. 1500 km) auch nicht weitergerissen. Bei Vibrationen ist dies natürlich keine Lösung, deshalb habe ich auch einen neuen Threat aufgemacht.

Also habt Ihr schon solche Risse bei Euch festgestellt OHNE spürbare Vibrationen?

Dass einzige was ich bisher hatte war ein Poltern der Kardanwelle beim Anfahren, dass ich durch neue Kreuzgelenke behoben habe.

Karsten

duetto69
19.06.2002, 23:17
Frag mal die Herren Unger und Eidner (Bella Macchina) in Aachen (früher Eidner in Düren).
Der kann dir ein Regal voller gerissenen und ausgebrochenen Glocken zeigen. Er schwört Stein und Bein , daß es an den Kardanwellen liegt., weshalb er auch immer gerne seine Spezial-Welle verkauft;)

Peter_K
20.06.2002, 09:02
Kardanwelle?
Das wage ich aber zu bezweifeln. Mir ist einmal eine Glocke (von Kupplungsglocke kann man da ja nicht reden) bei einer Giullietta 2.0 gebrochen. Bei den Transaxle-Alfas schaut die Geschichte mit der Kardanwelle ja ganz anders aus. Ich habe damals dann nur einfach eine andere Glocke eingebaut, ohne an der "Kardanwelle" irgendetwas du ändern. "Geknackt" hat es übrigens beim Versuch , den Motor anzulassen. Die neue Glocke hält nun seit vielen Jahren und zigtausend Kilometern.

Viele Grüße,
Peter

frank 105
20.06.2002, 12:24
hi romi,

mir wurde bis jetzt immer erzählt es käme von der mittleren anlasserbefestigung, wenn dort statt der passschraube eine gewöhnliche m8'er sitzt.
kuni war neulich anderer meinung und machte die kardanwelle, bzw. vibrationen derer dafür verantwortlich:
Hallo,
dieses Problem hatte ich auch an meinem Rennwagen.
3 Glocken mußten dran glauben!!!
Gesamter Antriebsstrank 2 mal gewechselt,trotzdem keine
Besserung.Bei hoher Drehzahl viberatinen.Zum schluß
nach dem 3 Glocken zerstört waren,habe ich mir mal den
Flansch hinten am Getriebe ( Antrieb ) wo die Hardyscheibe
drauf sitzt genau angesehen !!!
SIEHE da !! Das Teil hatte einen RISS !!! An den 3 Armen wo
die Hardyscheibe festgeschraubt wird.
Teil gewechselt und die Sache war ok.
Wo durch dieser Riss entstanden ist,weis ich bis heute nicht.
Wechsele doch mal das Teil an deinem Getriebe,ist doch schnell
gemacht.
Vom Motor und Anlasser kommt diese Sache nie.
Dann wäre der Kurbeltrieb schon lange hochgegangen bei den
Drehzahlen.Dazu zähle ich auch die gesamte Kupplungseinheit!!
Nachtrag:Es muß ja nicht umbedingt ein Riss sein,kann auch
durch schläge am Kardantunnel Hardyscheibe kommt schon
mal dran entstehen.Dann Unwucht.
gruß Kuni
Firma TEC-ALFA

wie dem auch sei, ich kann daher nur empfehlen beide möglichkeiten auszuschließen, indem du dort etwas peniebler auf eventuelle mängel achtest.

viele grüße

kuni
21.06.2002, 00:07
Hallo Frank,
vielleicht habe ich mich nicht richtig ausgedrückt,die Sache bei
mir sah so aus:
Der Rennwagen Giulia Bj. 1965 hat eine Getriebeglocke mit
einer 2 Loch Befestigung für den Anlasser,da kommt keine
Paßschraube rein !!!
Bei einer neueren Glocke 3 Loch Befestigung kommt immer
im mittleren Loch eine Paßschraube,die sehr oft nach einem
Anlasserwechsel nicht mehr eingebaut wird.
Der Grund.
Die Paßschraube muß erst eingesetzt werden und zwar von der
Anlasserseite,geht sehr stramm rein,wie es ja sein soll
( Paßschraube ) da sie nicht einfach rein geht,denken viele
Schrauber das Loch am Anlasser ist zu klein und dann wird
eine normale Schraube verwendet,dann noch alles bombenfest
Ziehen und der Riss kommt ganz bestimmt.
Ich bin schon da von ausgegangen,das bei diesem Rennwagen
eine Paßschraube verwendet wurde !
Das die Firma Eidner die Sache auf die Serienkardanwelle schiebt
sehe ich nur auf eine Verkaufsstrategie hin.
Die Alten 101 und 105 Typen hatten sehr dünne Kardanwellen
die Getriebe Glocken waren unten sogar offen und wurden
durch ein dünnes Blech versteift und der Anlasser wurde nur
mit 2 Schrauben gehalten,da ging ganz selten eine Glocke
zu Bruch.
Mein geschilderter Schaden am Rennwagen,habe ich allerdings
nur einmal gesehen und ich beshäftige mich ausschließlich seit
über 20 Jahren mit alten Alfas,aber vielleicht ist dieser Fall ja
der selbe.
Was sollen sie denn sonst noch auswechseln.
Gruß Kuni Firma TEC-ALFA