Vollständige Version anzeigen : Where is what bei der Bremsanlage?
Mich interessiert dabei der Aufbau der Bremse beim 164er. Wo sitzt da was? Ich habe noch kein exaktes Bild finden können...
Vom Bremspedal über Radbremszylinder zum Bremssattel,-beläge,-scheibe, schläuche (=leitungen??) und was es da sonst noch so gibt!
alfa_msp
15.06.2002, 12:29
Mahlzeit
Ich kann dir ne Rep-Anleitung (mit allen Details) einscannen und per Mail zukommen lassen. Willst du jetzt selber schrauben ?
Gruß Carmine
Hi Bello,
NÖ! Wie war noch der alte Spruch: an meine Bremsen lasse ich nur die Werkstatt und den Mechaniker... ;)
Was ich gerne hätte ist ein Bild mit Erklärung, wo die einzelnen Teile sind bzw. wie sie sich zusammensetzt.
alfa_msp
15.06.2002, 12:43
Hi,
da hast du recht. Okay ich scan dir alles ein und mail es dir dann. Komm allerdings erst heute Abend dazu, da ich in einer halben Stunde in Sachen Alfa Romeo unterwegs bin ;-) .
Gruß Carmine
Nett von Dir und gib' ordentlich Gas!
Hallo Ute,
wenn es Carmine schon macht, muß ich mir die Mühe ja nicht auch noch machen....
Kleiner Tip, in der Betriebsanleitung ziemlich weit hinten findest Du ein Bild des Schemas der Bremse mit ABS. Das ist eigentlich alles recht gut erklärt.....
Allerdings solltest Du dazu schon wissen wie eine hydraulische Bremse an sich funktioniert. Eventuell kann ein entsprechendes Fachbuch Dein Wissensdrang über die automobile Technik befriedigen. Könntest Du u.U. im Fanshop auf www.alfisti. finden.... :)
Gruß
Chris
Hi,großer Meister!
Betriebsanleitung S. 132 hab' ich auch schon gesehen. Läßt aber ein paar Fragen offen: Was genau ist der Bremssattel, wo sind die Bremsleitungen bzw.-schläuche? Was bewirken beschädigte Bremsschläuche?
Buchhinweis: das ist wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl...
Wenn's kein zweiter Bucheli ist...
zu Bello: sein file ist wohl auf dem Weg zu mir verloren gegangen...
Grüße Ute
alfa_msp
16.06.2002, 11:40
Hi Ute,
File ist nicht verloren gegangen, bloß ich bin nach einer langen Tour gestern spät nach Hause gekommen, jetzt spät aufgestanden und darf gleich auf eine Familienfeier. Bekommst du aber heute noch, versprochen. Wenn du mal Zeit hast, kann ich dir deine Fragen am lebenden Objekt beantworten.
Ups, ich seh gerade das du den Bucheli schon vermutlich hast, dann kann ich mir das schicken sparen. Ich schreib dir aber trotzdem mal was zusammen zu den verschiedenen Funktionen.
Gruß Carmine
Wie kommst Du denn da drauf? I c h und den Bucheli? !eek!
Die Arbeit kann ich Dir also nicht ersparen!
Aber die zwei Handbücher, die mir Chris empfohlen hat, könnten mich interessieren, so sie den allgemein verständlich sind...
Lebendes Objekt ist gut: davon hast Du ja eine Menge, da ergibt sich ja im August die Gelegenheit. :)
!achtung! Bello hat sein Opus: Die Bremse, ihr Aufbau und was Sie
immer schon darüber wissen wollten beendet.
Das Werk erweist sich ja als nächtefüllende Lektüre!
Beim Überfliegen erkannt: Bremsschlauch nicht gleich -leitung und mit dem Rest hast Du meinen Ehrgeiz geweckt!
Vielen Dank und die Fragen kommen bestimmt... muß erst !lesen!
Tach ausem Pott
Ich wills mal versuchen,
Bremsrkaftverstärker: Verstärkt den Pedaldruck zum Hauptbremszylinder (HBZ).
HBZ: Der mechanische Druck sorgt dafür das die Bremsflüssigkeit komprimiert wird und der dadurch entstandene Druck, durch Bremsleitungen und Bremsschläuche zu den Bremszangen an den Rädern.
In den Bremszangen drückt die Bremsflüssigkeit gegen zwei Bremskolben.
Die Bremskolben drücken die Bremsbeläge gegen die Bremsscheibe und dadurch wird das Fahrzeug abgebremst.
Wenn noch Zeichnungen benötigt werden oder dir diese EINFACHE Erklärung nicht reicht werde ich versuchen Dir auch damit zuhelfen.
Gruß
Andreas
Das hört sich vertrauenserweckend an, danke!
Bellos Opus (2917KB) hat bei mir eher wie k.o.Tropfen gewirkt und mich so beeindruckt, daß ich fast aufgebe. Einfachster Satz: Fahren Sie Ihr Auto auf die Hebebühne...
Aber ich arbeite zäh dran :-*
alfa_msp
17.06.2002, 12:57
Hi Ute,
ich schreib dir die Tage noch was zusammen, vielleicht ein paar allgemeine Erläuterungen mit einer Schauzeichnung, ansonsten wäre es live natürlich am besten.
Gruß Carmine
Hallo Ute,
ich merke schon, all die fachbezogene Theorie aus einem praxisbezogenen (Werkstatt-)Handbuch bringt Dich nicht wirklich weiter.
Entweder nimmst Du nun doch mal ein paar Stunden "Nachhilfe" am Objekt, oder Du kaufst Dir ein Handbuch das die Technik des Automobils auch für den Laien erklärt.
Solltest Du am Ende noch spezielle Fragen zum 164 haben, kann ich Dir diese, entsprechende freie Zeit bei mir vorausgesetzt, gerne beantworten.
Gruß
Chris
Abwarten!
Wir haben einen Hauptbremszylinder, der verschraubt ist mit dem Bremskraftverstärker. Er befindet sich logischerweise in der Nähe des Bremspedals, obendrüber im Motorraum ist die Bremsflüssigkeit. Jedes Rad hat einen Radbremszylinder. Der 164er hat 4 Scheibenbremsen, jeweils li+rechts davon Bremsklötze und damit nicht Metall auf Metall reibt, noch Bremsbeläge. --das kann man sehen...
Die Bremsflüssigkeit wird durch Bremsleitungen und Bremsschläuche zu den Bremszangen (was ist das?) geleitet.
Fuß aufs Bremspedal drückt Bremsflüssigkeit zu den (2 Bremskolben?) Rädern.
Der mechanische Druck, auch Hydraulik genannt =das Bremsen an sich, drückt die Bremsflüssigkeit in den Hauptbremszylinder.
Geht das einigermaßen? Oder soll ich stattdessen lieber Gas geben?
Hallo Ute!!
Bin wie Chris momentan leider auch nicht mit Freitzeit gesegnet, aber da ich gerade eine Prüfung hinter mir habe, gönne ich mir einige Minuten Alfisti.net !hello!
Finde ich echt super, dass Du Dich so hartnäckig für automobile Technik interessierst.
Die Bremszange ist an jeder Scheibenbremse angebracht. Sie besteht aus eine Gehause, in dem ein grosser Spalt ist. In diesen Spalt passt die Bremsscheibe und die beiden Bremsbacken. Die Bremskolben sind in der Bremszange direkt hinter den bremsbacken angebracht. Die Kolben drücken dann die Beläge gegen die Scheibe.
Je mehr Kolben, desto gleichmässiger die Verteilung der Bremskraft auf die Fläche des gesamten Bremsbelags.
Bei vielen opel und Golffahrern in Neonfarben lackiert zu finden ;)
Original geschrieben von alfista
Abwarten!
;)
Wir haben einen Hauptbremszylinder, der verschraubt ist mit dem Bremskraftverstärker. Er befindet sich logischerweise in der Nähe des Bremspedals, obendrüber im Motorraum ist die Bremsflüssigkeit.
Du bist auf dem richtigen Weg. :)
Jedes Rad hat einen Radbremszylinder.
Den eigentlichen Radbremszylinder gibt es bei der Scheibenbremse so nicht mehr. Die Bremskolben in dem Bremssattel (oder auch Bremszange - siehe unten) übernehmen die diese Funktion.
Der 164er hat 4 Scheibenbremsen, jeweils li+rechts davon Bremsklötze und damit nicht Metall auf Metall reibt, noch Bremsbeläge. --das kann man sehen...
Die Beläge sind auf den Klötzen. Diese werden dann je nach Bauform des Sattels (oder Zange) von den Kolben gegen die Scheibe gedrückt......
Aber schon recht gut.... :)
Die Bremsflüssigkeit wird durch Bremsleitungen und Bremsschläuche
Die Leitungen sind die starren Verbindungen zwischen Hauptbremszylinder (HBZ) und Bremsschläuchen. Die Schläuche werden überall dort eigesetzt, wo die Leitung flexibel sein muß, Vorderräder wegen der Feder- und Lenkbegungen - Hinterräder wegen der Federbewegungen.
zu den Bremszangen (was ist das?) geleitet.
Der Bremssattel (heißt so, weil er wie ein Sattel um die Bremsscheibe herumgeführt ist) oder die Bremszange (zwei Namen für den gleichen Gegenstand, wird auch so genannt, weil die Scheibe wie mit einer Zange umklammert wird - stell Dir dazu noch die Bremklötze (oder-beläge) vor, welche die Bemsscheibe und damit das verschraubte Rad wie von einer Zange gedrückt verzögern), ist eine Einheit, in der der oder die Radbremszylinder (je nach Bauform, Zwei oder Mehrkolben-Fest-Sattel (auch schon mal Faustsattel, weil er wie eine die Bremsscheibe umklammernde Faust aussieht, oder Einkolben-Schwimmsattel), wie der Name schon sagt, entweder mit einem oder mehreren Kolben auf den Bemsklotz drückt und gleichzeitig die Führung der Bremsklötze übernimmt.
Der Sattel ist mit dem Radträger oder Achsschenkel fest verschraubt.
Ein Fest- oder Faustsattel ist (obwohl er oft aus zwei fest miteinander verschraubten Teilen besteht) einteilig ausgelegt und hat auf jeder Seite, für jeden Bremsklotz einen oder mehrere Kolben (vom Prinzip her ein Radbremszylinder).
Der Schwimmsattel ist zweiteilig ausgeführt und besteht aus einem fest mit dem Radträger oder Achsschenkel verschraubtem Träger und einem zweiten Teil, das mit dem Träger "schwimmend" (also nicht fest wirklich verschraubt) über Schrauben und Führungsstifte verbunden ist. Bei dem klassischen Schimmsattel drückt nur ein Kolben von einer Seite das schwimmend gelagerte Teil des Sattels gegen die Bremskötze. Die Bremsklötze sind im festen Teil des Sattels geführt und gelagert.
Der Schwimmsattel hat gegenüber dem Festsattel die Vorteile, in der Herstellung günstiger zu sein, größere Fertigungstoleranzen zuzulassen und etwas komfortabler beim Bremsen zu sein. Der Nachteil ist das schlechtere Bremsgefühl und die schlechtere Wirkung. Obwohl die Hersteller das mittlerweile das ziemlich gut im Griff haben, ein 3er-BMW erreichte beim letzten AMS-Bemsentest mit Schwimmsätteln eine Verzögerung von über 10,0 m/sec², ist bei Hochleistungsautomobilen der Festsattel (oft als Mehrkolbensattel ausgelegt) immer noch die erste Wahl (siehe z.B. Porsche...)
Der Alfa 164 hat vorne und hinten Einkolbenschwimmsättel.
Fuß aufs Bremspedal drückt Bremsflüssigkeit zu den (2 Bremskolben?) Rädern.
Genau so! :) Der Bremsdruck oder die Bremsflüssigkeit wird an der Hinterachse (bezogen auf den 164) noch über eine lastabhängiges Bremsdruckregelventil geleitet. Wenig Gewicht auf der Hinterachse = wenig Bremsdruck auf den Hinterrädern und umgekehrt. Die Bremswirkung (also der Bremsdruck und auch die Verzögerung, da größere Bremsfläche) an den Vorderräder ist aber immer größer als an den Hinterrädern.
Der mechanische Druck, auch Hydraulik genannt =das Bremsen an sich, drückt die Bremsflüssigkeit in den Hauptbremszylinder.
Geht das einigermaßen?
Nicht ganz. Der Druck in den Leitungen wird ja erst vom HBZ aufgebaut und dann, da ja ein geschlossenes System - die Flüssigkeit aus dem Behälter läuft von selber nach, der Behälter ist also Drucklos - durch die Leitungen mit Druck
an die Radbremszylinder (bei der Scheibenbremse, Bremskolben/ Bremszange/ Bremssattel) gebracht.
Oder soll ich stattdessen lieber Gas geben?
Wenn Du dabei das Bremsen wenigstens ab und zu nicht vergißt...... ;)
Alles in allem schon recht gut. Dann können wir ja jetzt zum ABS übergehen. ;)
Gruß
Chris
*der hofft alles allgemein verständlich geschrieben zu haben*
Allgemeinverständlichkeit: Danke Chris- für mich allemal.In der Ausführung sehr gut...
Soweit die Theorie- die Praxis will ich aber auch noch sehen!
Gas geben und bremsen--> nächste Ausfahrt ;D
ABS- warum nicht? Mal sehen...
Original geschrieben von amalfi
HBZ: Der mechanische Druck sorgt dafür das die Bremsflüssigkeit komprimiert wird
Gruß
Andreas KOMPRIMIERT WIRD NIX!
Ich habe das Ganze nur kurz überflogen und weis nicht ob schon jemand drauf eingegangen ist.
Flüssigkeiten kann man nicht komprimieren. Desshalb nimmt man hier auch eine Flüssigkeit.
Der Druck, der am HBZ gebildet wird, wird an die Bremszangen weitergegeben.
Gase kann man komprimieren (Leicht zu erkennen, da z.B. in einer Gasflasche mit 50L bei 150bar 7500L entspr. Gas drin ist).
Wenn also die Bremsflüssigkeit durch irgenwelche Umstände Luft gezogen hat, muss man entlüften. Da eben Gase komprimiert werde, wird ansonsten nicht der tatsächlich am HBZ vorhande Druck an das System weitergegeben, sondern Minus der Kompressionsrate des enthaltenen Gases.
@Chris
Der Physiker unterscheidet
1.Rollreibung Der feste Körper Auto rollt auf der Straße (normale Reibung zwischen Reifen+Fahrbahn)
2. Haftreibung Bremsung-> Rad dreht aber noch (Mindestkraft der Gleitreibung)
3. Gleitreibung Rad blockiert total -->ALFA gleitet dahin
Haftreibung>Gleitreibung
Witterungs- und Straßenverhältnisse laß ich mal weg...
Die Lenkbarkeit des ALFA im Grenzbereich ist nur ohne Blockade der Räder möglich: ABS nutzt daher die Haftreibung optimal aus.
Es kommt darauf an, den Bremsdruck so optimal zu regeln, daß die maximal mögliche Bremskraft erzielt wird.
So-- und jetzt machst Du weiter!
Kam leider gleichzeitig mit pedi
@pedi
komprimieren=zusammendrücken
und dann kann man schon sagen,daß der Kolben die Bremsflüssigkeit zu den Rädern drückt...
aber wie Du meinst
Original geschrieben von alfista
Kam leider gleichzeitig mit pedi
Leider?
Es soll Frauen geben, die streben danach. :D
I-[ Hast Du Dir nicht schon mal Deine Vampirhacker an mir ausgebissen?
Original geschrieben von alfista
Die Lenkbarkeit des ALFA im Grenzbereich ist nur ohne Blockade der Räder möglich: ABS nutzt daher die Haftreibung optimal aus.
ich hoffe ich greife da jetzt niemandem vor und setzte mich auch nicht zu sehr in die nesseln ;)
leider gibt es scheinbar einen kleinen fehler im abs-system... hat zumindest der typ vom fahrsicherheitstraining erzählt und hört sich plausibel an:
das abs versucht alle räder am rollen zu halten. beginnt ein rad zu blockieren, und dreht sich also nicht mehr, wird der bremsdruck verkleiner, bis es wieder zu rollen beginnt, dann wird der druck wieder aufgebaut bis es wieder fast blockiert und das ganze von vorn.
wenn aber der alfa geradeaus rutscht, die räder aber eingeschlagen sind, also beim besten willen nicht mit der richtung des rutschens rollen könnten, wird der bremsdruck auch runtergeregelt, bis das erwünschte rollen wieder einsetzt. da das aber nicht geht, weil die räder gar nicht mitrollen können, geht irgendwann die ganze bremswirkung flöten und du knallst ungebremst ins hindernis rein.
bei schnee soll der effekt relativ einfach zu erproben sein... *nachdraussenschau*
gruss
michel
Original geschrieben von alfista
I-[ Hast Du Dir nicht schon mal Deine Vampirhacker an mir ausgebissen? Auch ich weis, dass es Beisszangen auf dieser Welt gibt ;)komprimieren=zusammendrückensoweit korrekt und dann kann man schon sagen,daß der Kolben die Bremsflüssigkeit zu den Rädern drückt... Sagen kann man viel.
Die Bewegung des Kolben im HBZ drückt zwar die Bremsflüssigkeit in Richtung Räder, laienhaft formuliert.
Aber trotzdem lassen sich Flüssigkeiten nicht komprimieren.
Mit der Eingangs getroffenen Aussage hätte amalfi bei einer Prüfung ein grösseres Problem.
@ all
Wenn wir schon so spitzfindig sind, dann muss ich aber sagen, dass sich Flüssigkeiten eben wohl komprimieren lassen, jedoch nur sehr gering und in Bezug auf Gase eben kaum. Aber es lässt sich doch messbar etwas "drücken" !
Und zum ABS!! Ich mag kein ABS. Habe mich auch schonmal in Sicherheit gewogen und dann bei nasser Fahrbahn und 180km/h und 1500kg Leergewicht, da hab ich dann gesehen, wie man trotz Vollbremsung noch lenken kann. Lenken kann man in der Tat, aber das Auto folgt nur der Richtung, wenn man geradeaus will. :-{ Erst ab ca 140km/h hat sich das ganze verbessert. Aber egal. Lücke suchen, Fuss von der Bremse, vorsichtig Richtung Lücke lenken und wieder draufgelatscht.
Funktioniert meiner Meinung nach am besten :-p
Original geschrieben von Michel
da das aber nicht geht, weil die räder gar nicht mitrollen können, geht irgendwann die ganze bremswirkung flöten und du knallst ungebremst ins hindernis rein.Darum gehen manche in ein Fahrsicherheitstraining, um das Gegenlenken zu erlernen. ;)
Wieder andere sind komplett aus´m Häuschen, da sie sich allzeit auf ihre elektronischen Helferlein verlassen; bis, dass sie verlassen sind.
Original geschrieben von Hideo
Aber es lässt sich doch messbar etwas "drücken" !...und was heisst messbar?
Ich kann Dir gerne alle meine Messgeräte geben. Ich bin aber nicht ganz so ausgestattet, wie das Max-Planck-Institut.
Das sind aber wohl Bereiche, die hier absolut nicht zum Tragen kommen.
eben, deswegen habe ich ja auch das Wort "spitzfindig" dazugeschrieben :-]
Original geschrieben von pedi
Darum gehen manche in ein Fahrsicherheitstraining, um das Gegenlenken zu erlernen. ;)
Wieder andere sind komplett aus´m Häuschen, da sie sich allzeit auf ihre elektronischen Helferlein verlassen; bis, dass sie verlassen sind.
war das durch die blume ein kompliment, dass ich an einem fahrsicherheitstraining war, statt mich auf kleine helferlein zu verlassen? ;)
gruss
michel
Ich muß pedi recht geben: vom Komprimieren ändert sich die Volumenmenge nicht. Ist ja nur eine Druckausübung. Und Gase sind <loser gepackt> als Flüssigkeiten, wie der Physiker sagt...
Aber bild' Dir bloß nichts drauf ein, enfant terrible!
Tach
Original geschrieben von pedi
MIt der Eingangs getroffenen Aussage hätte amalfi bei einer Prüfung ein grösseres Problem.
Entschuldige das ich deinen Ansprüchen nicht gerecht werde.
Es ging mir um eine einfache Erklärung und nicht um einen Auszug aus einem Fachbuch.
Gruß
Andreas
Original geschrieben von amalfi
Tach
Entschuldige das ich deinen Ansprüchen nicht gerecht werde.jetzt bitte nicht kindisch werden
Es ging mir um eine einfache Erklärung und nicht um einen Auszug aus einem Fachbuch.Eine noch so grosse Vereinfachung macht jedoch die Bremsflüsigkeit nicht komprimierbar! (Ausser im my-Bereich, da Flüssigkeiten noch keine Feststoffe sind)
Was würde nach Deiner Komprimierungstheorie geschehen können?
Man stelle sich vor, man hätte schwergängige Beläge, bzw Kolben an ein oder mehreren Bremssattel.
Wäre die Flüssigkeit komprimierbar, würde der im HBZ aufgebaute Druck nicht die (evtl schwergängigen) Beläge/Kolben bewegen, sondern einfach die Flüssigkeit stauchen.
Bremswirkung wäre arg vermindert, bzw gleich Null.
Daher liegt (nach meinem Gutdünken) eine Berechtigung zur Richtigstellung vor.
Ciao alfisti !
Ich wage es mal, mitzumischen und hoffe, daß ich mich nicht blamiere ;)
Original geschrieben von pedi
Wäre die Flüssigkeit komprimierbar, würde der im HBZ aufgebaute Druck nicht die (evtl schwergängigen) Beläge/Kolben bewegen, sondern einfach die Flüssigkeit stauchen.
Bremswirkung wäre arg vermindert, bzw gleich Null.
Ganz genau.
Um wieder zum Thema (und auf einen grünen Zweig) zu kommen ist genau DAS das Problem mit alter Bremsflüssigkeit.
Da Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist, nimmt sie mit der Zeit Wasser auf, das bei hohen Temperaturen der Bremse verdampft und sich als Gas komprimieren läßt -> daher das "Fading", das Nachlassen der Bremswirkung.
Stimmt doch, oder ?
Grüße,
Max
Original geschrieben von Max
Stimmt doch, oder ?
Grüße,
Max oder auch nicht.
Die Beschreibung zur Hygroskopie ist soweit korrekt.
Das fading hat aber im eigentlichen Sinne eine andere Ursache.
Hier ist das Nachlassen der Bremswirkung durch hohe Temperaturen von Bremsscheiben und -belägen gemeint. Dies z.B. durch durch schlechte Wärmeabfuhr oder unterdimensionierte Bremsanlage.
Vor allem tritt dies auf bei längeren Bergabpassagen (Passstrassen) oder mehreren Vollbremsungen (Autobahn).
Schon allein daher, dass dies fading auch bei Neufahrzeugen gegeben ist, kann man erkennen, dass dies nicht mit der Bremsflüssigkeit im Zusammenhang steht.
Die vorher beschriebene Dampfblasenbildung bei alter Bremsfüssigkeit ist aber nicht weniger tückisch. Der Unterschied zum fading: das Pedal fällt bei Betätigung ohne grösseren Gegendruck in den Keller.
Bei fading ist noch der volle Pedaldruck vorhanden, aber wegen der (durch Hitze) veränderten Reibwerte gibt es nun weniger/keine Verzögerung.
Siehst Du Ute, sogar Pedi hat mir rechtgegeben. Auch wenn ich gar kein my-Fuchser bin. Flüssig ist eben nicht gleich fest, wobei fest sogar noch leichter zu komprimieren ist als flüssig. Das hängt jedoch sehr stark vom jeweiligen Werkstoff ab. Ist somit keine allgemeingültige Aussage !mgrins!
Das mit dem Fading ist bei Alfa ja leider Serienmässig. Wobei ich die FerodoDS2000 empfehlen kann. Die helfen schon.
Und Bremsflüssigkeitenwechsel sollte man ja auch ab und an mal machen. Wobei pumpen hilft in der Not dann auch :+)
Original geschrieben von pedi
Die Beschreibung zur Hygroskopie ist soweit korrekt.
Das fading hat aber im eigentlichen Sinne eine andere Ursache.
Wieder etwas dazu gelernt :-]
In der Tat hab ich mich gewundert, wieso fading auch mit neuer Bremsflüssigkeit auftritt...
Grüße,
Max
@ Hideo
learned my lesson :-*
Flüssigkeiten kaum kompressibel bzw. nur im my-Bereich
Gase und Dämpfe stark kompressibel
Festkörper am meisten???
Noch was, was ich wissen muß?
Nein nein nein!! :o
So habe ich das nicht gesagt!! Gas, dann fest, dann flüssig. So ist es richtig! Und dann auch nur fest, weil in dem fest ja in den Poren Gas ist, welches sich komprimiert. Denn um Festes noch zu pressen also zu verfestigen, also, naya, Werkstoffkunde eben!
Für einen schnellen Überblick quer durch, über, um und unter das Auto hat Oldtimer Markt oder Oldtimer Praxis vor kurzem ein gesameltes Technik-Lexikon (eigentlich nur eine Zeitsdchrift, in der solche Erläuterungen gesammelt sind, kostet also auch bestimmt weniger als 5€) herausgegeben. Kann man mit Sicherheit nachbestellen. Um sich mal einen Überblick zu verschaffen ganz interessant.
@Ute: Da wird Dein Ehrgeiz bestimmt noch mehr geweckt. Das Heft ist wie ein technischer Logik-Trainer. Über 100 Jahre Ingenieursgenie auch nur halbwegs nachzuvollziehen ist dann für einen Laien wie mich nicht ganz einfach.
Gruß,
Tigrou
bonjour Tigrou,
[QUOTE]Original geschrieben von Tigrou
Oldtimermarkt Technik-Lexikon: danke für den Tipp
@Ute: Da wird Dein Ehrgeiz bestimmt noch mehr geweckt. Das Heft ist wie ein technischer Logik-Trainer.
Wie geht denn das? Wenn...->dann...? So schnell geb' ich nicht auf.
Über 100 Jahre Ingenieursgenie auch nur halbwegs nachzuvollziehen ist dann für einen Laien wie mich nicht ganz einfach.
Jedenfalls stehe ich nicht alleine da
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