Vollständige Version anzeigen : Fiat Group Automobiles Germany AG: 109.298 Zulassungen in 2007
italo001
12.01.2009, 16:55
Bei den anderen Fahrzeughersteller wird sicher auch umgedacht werden. Was nutzen billig verleaste Autos...die dann für teures Geld an den Kunden gebracht werden müssen...damit haben gerade einige Premiumhersteller zu kämpfen mit gebrauchten Autos die sie nicht los werden. Dann sage ich lieber auf ein Geschäft verzichten als Verlust zu machen.
italo
matthias57
12.01.2009, 17:55
.....lieber auf ein Geschäft verzichten als Verlust zu machen. italo
Eben. Gerade die Banken der Deutschen Hersteller sind ja gerade wegen der hohen Restwert-Kalkulationen ihrer Leasingfahrzeuge massiv in Schwierigkeiten gekommen. Finanzkrise sozusagen hausgemacht.
Matthias
André d. Zweite
12.01.2009, 18:13
Eben. Gerade die Banken der Deutschen Hersteller sind ja gerade wegen der hohen Restwert-Kalkulationen ihrer Leasingfahrzeuge massiv in Schwierigkeiten gekommen. Finanzkrise sozusagen hausgemacht.
Matthias
... die sind eher deswegen in Schwierigkeiten geraten, weil sie die von ihnen vergebenen Kredite (Leasing) nicht mehr so einfach wie früher bei anderen Banken refinanzieren können. Daß davon die Fiat/Alfa Bank nicht betroffen sein soll, halte ich ebenfalls für ein Gerücht.
Viele Grüße
André d.2.
matthias57
12.01.2009, 19:33
... die sind eher deswegen in Schwierigkeiten geraten, weil sie die von ihnen vergebenen Kredite (Leasing) nicht mehr so einfach wie früher bei anderen Banken refinanzieren können. Daß davon die Fiat/Alfa Bank nicht betroffen sein soll, halte ich ebenfalls für ein Gerücht.
Viele Grüße
André d.2.
Nun, das mag auch sein. Allerdings ändert es nichts an der Tatsache, dass die Restwertkalkulationen nicht marktkonform waren und somit als Subventionen der günstigen Leasingkonditionen zu werten sind/waren. Hier haben sich nun mal die Herstellerbanken der Deutschen besonders hervorgetan. Das heißt natürlich nicht, dass sich Andere nicht auch "vertan" haben.
Matthias
André d. Zweite
13.01.2009, 10:53
Nun, das mag auch sein. Allerdings ändert es nichts an der Tatsache, dass die Restwertkalkulationen nicht marktkonform waren und somit als Subventionen der günstigen Leasingkonditionen zu werten sind/waren. Hier haben sich nun mal die Herstellerbanken der Deutschen besonders hervorgetan. Das heißt natürlich nicht, dass sich Andere nicht auch "vertan" haben.
Matthias
Das die deutschen Hersteller den Leasing-Restwert bezuschussen, hat eine lange Tradition und ist nichts neues. Betrifft aber in der Regel nicht die Bank, die meines Wissens Verträge bezüglich der Verwertung der Leasingrückläufer im Vorfeld abgeschlossen haben. D.h. die Banken sind bei den Risiken nicht so stark betroffen, wie allgemein angenommen wird.
Das sich die Restwerte deutlich nach unten entwickelt haben, betrifft nach meiner Einschätzung nach die ausländischen Hersteller noch mehr, als die deutschen Hersteller. "Marktkonform" ist es natürlich nicht, Neufahrzeuge mit 20 und mehr Prozent Nachlass auf den Markt zu werfen und sich dann "wundern", warum ein Dreijähriger nicht mehr mit 50 Prozent unter Neu-Listenpreis zu verkaufen ist ... ganz doof sind die Kunden ja auch nicht ... vor allem, wenn man mal (endlich) vom Kaufpreis als Summe an sich wegsieht, und die monatliche Kosten/Nutzungsrechnung vergleicht. Da schneidet manch ein Gebrauchter teurer ab, als ein Neufahrzeug!
Viele Grüße
André d.2.
JTD_Frankie
13.01.2009, 19:35
... ganz doof sind die Kunden ja auch nicht ... vor allem, wenn man mal (endlich) vom Kaufpreis als Summe an sich wegsieht, und die monatliche Kosten/Nutzungsrechnung vergleicht. Da schneidet manch ein Gebrauchter teurer ab, als ein Neufahrzeug!
Viele Grüße
André d.2.
Richtig!
Wenn das anders wäre, würden Leasingfirmen ja auch Gebrauchtwagen kaufen und verleasen ;-)
Es gab bisher nie so goldene Zeiten, um risikoarm (km-Leasing) hochwertige Autos zu fahren wie in den letzten 3 Jahren.
Nur Alfa hat da weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart mitgespielt.
Und ich wäre nicht so optimistisch zu sagen, dass das Absicht war und gar erfolgreicher als die Aktivitäten der BMWs/Audis usw.
Trotz Abschreibung der aktuell verzockten Restwertkalkulationen.
Die Wirtschaftskrise und die darauf folgende PKW-Marktentwicklung hat kaum einer vorhersehen können.
Und ohne Finanzkrise würden freudestrahlende, kaufkräftige, deutsche Privatkunden weiterhin zwei Jahre alte deutsche Autos mit 30% Nachlaß kaufen und alle wären glücklich.
matthias57
14.01.2009, 08:22
Richtig!
.....Die Wirtschaftskrise und die darauf folgende PKW-Marktentwicklung hat kaum einer vorhersehen können....
Und genau das wundert mich sehr. Geht man einfach mal vom Sättigunsgrad des Marktes aus, ist doch einfach nichts mehr zu holen. Es gibt im Verhältnis zum Angebot einfach kein Nachfragepotential mehr. Das hat sich doch schon seit Jahren abgezeichnet. Hier ist der Wachtumszwang den Herstellern einfach auf die Füße gefallen. Was wir jetzt sehen, ist eine Marktkorrektur an der Abwrackprämie und sonstige Maßnahmen vielleicht kurzfristig gegensteuern können. Mittelfristig wird es daran aber nichts ändern, das Kapazitäten abgebaut werden müssen. Die jetzige Kurzarbeit, verlängerte Betriebsurlaube u.ä. sind ein ein erster Einstieg.
Matthias
André d. Zweite
14.01.2009, 10:54
Und genau das wundert mich sehr. Geht man einfach mal vom Sättigunsgrad des Marktes aus, ist doch einfach nichts mehr zu holen. Es gibt im Verhältnis zum Angebot einfach kein Nachfragepotential mehr. Das hat sich doch schon seit Jahren abgezeichnet. Hier ist der Wachtumszwang den Herstellern einfach auf die Füße gefallen. Was wir jetzt sehen, ist eine Marktkorrektur an der Abwrackprämie und sonstige Maßnahmen vielleicht kurzfristig gegensteuern können. Mittelfristig wird es daran aber nichts ändern, das Kapazitäten abgebaut werden müssen. Die jetzige Kurzarbeit, verlängerte Betriebsurlaube u.ä. sind ein ein erster Einstieg.
Matthias
Also wenn das Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen PKW 9 Jahre beträgt, steckt in meinen Augen eine ganze Menge Potential drin.
Die größere Problematik ist/war doch eher die, daß ALLE Hersteller wenigstens 10 Prozent/Jahr wachsen wollten und die meisten eine Umsatzrendite von bis zu 10 Prozent angestrebt haben. Die Folge davon sind, abgesehen von Überkapazitäten und teuren (Fehl-)entwicklungen ein allgemeines Preisniveau, das in keinem Verhältnis zum Einkommen der angestrebten Kundschaft steht. D.h. die Preisentwicklung bei Autos hat sich im Gegensatz zu den Einkommen extrem beschleunigt und liegt für die Mehrheit außer Reichweite. Keiner der Fahrzeughersteller wollte sich die Blöse geben, diese Fehlentwicklung zu korrigieren. Die Aktionäre hätte sie in der Luft verrissen. Daher nutzen jetzt alle Fahrzeughersteller "die Gunst der Stunde", um ihr aufgeblasenes Gebilde wieder auf ein gesundes Maß zurückzustutzen. In meinen Augen sprechen wir hier nicht ein einer "Krise", sondern von einer Industrie, welche die Krise für sich ausnutzt um möglichst viel selbstverschuldete Kosten zu Lasten der Allgemeinheit abzuladen.
Viele Grüße
André d.2.
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