Vollständige Version anzeigen : Italiens Paradefirma in der Krise!
Um Fiat dürfte es noch schlechter stehen als wir alle erwartet hätten ... :'(
News von heute:
Die Krise bei Fiat spitzt sich zu. Nachdem im ersten Quartal katastrophale Ergebnisse bekannt gegeben wurden, müssen nun auch noch 40.000 Autos zurückgerufen werden. Italiens Ministerpräsident Berlusconi will dem angeschlagenen Konzern helfen. Nicht so die EU. Laut EU-Kommisionspräsident Prodi könne die EU keinerlei Maßnahmen gegen die Krise beim italienischen Paradeunternehmen setzen. Um Geld in die eigenen Kassen zu bekommen, will man nun mit Ferrari an die Börse gehen.
ganzer Artikel auf: http://www.orf.at/orfon/020521-51126/index.html
naja klingt nicht gut ... 8)
Ist ja auch kein Wunder.
Da Deutschland für Italien das stärkste Exportland ist.
Und was ist mit Deutschland ??? Ihr braucht nur in die Zeitungen schauen. Die Deutschland AG ist pleite auch wenn der Schönredner in Berlin das nicht wahrhaben will.
Ergo ....haben andere jetzt auch ein Problem mehr
FIAT AUTO Spa ist gemeint, aber das ist ja nicht neu, wird halt Ferrari an die Börse geschickt, n paar Maserati mehr verkauft und bei den Traktoren ( dem Paradepferd ) etwas umstrukturiert.
Aber natürlich kriegen die von der Flaute im KFZ Bereich auch ordentlich was ab.
Ich habe den Eindruck nur BMW kann sich erlauben was Sie wollen solange der Amerikanische Markt läuft ist denen alles egal!:-{
die wichtigste frage is aber eigentlich was mit alfa passiert ... was die sonst machen is mir ehrlich gesagt egal ... !baby!
Original geschrieben von barista
die wichtigste frage is aber eigentlich was mit alfa passiert ... was die sonst machen is mir ehrlich gesagt egal ... !baby!
*zustimmtent nick*
Visconti
23.05.2002, 17:04
Original geschrieben von barista
die wichtigste frage is aber eigentlich was mit alfa passiert ... was die sonst machen is mir ehrlich gesagt egal ... !baby!
Wirtschaftlich gesehen wird Alfa Romeo aus dem bisherigen Verbund mit Fiat und Lancia herausgetrennt und wird in Zukunft eine eigene Einheit sein, die ihren eigenen Ressort-Leiter (von Vorstandschef wage ich nicht zu reden ;) ) bekommt. Somit wird es langfristig gesehen einfacher sein, eine eigene Produktstrategie für die Marke Alfa Romeo zu fahren, da mit Alfa das "Re-Launch" auf dem angesprochenen amerikanischen Markt gestartet werden soll.
Diese Verselbständigung aus wirtschaftlicher Sicht hat -soweit bislang berichtet wurde- keinerlei rechtliche Grundlage (somit wird wohl doch vorerst "Fiat" als Hersteller in den Papieren bleiben -soll dem einen oder anderen ja ein Dorn im Auge sein ;) ).
Aus technischer Sicht werden -trotz des Herauslösens- auch weiterhin Synergien aus Fiat/Lancia- und auf strategische Sicht aus General-Motors-Komponenten gezogen. So war es zu lesen!
Gruß
Jan
Original geschrieben von barista
]die wichtigste frage is aber eigentlich was mit alfa passiert ... was die sonst machen is mir ehrlich gesagt egal ... !baby! [/B]
Das eine kann derzeit aber (noch) nicht getrennt vom anderen gesehen werden !
Hat da einer was von dem/den "Schönredner(n) in Berlin" gesagt ;D !?
Gruss
Peter
Ich hab nen Rasenmäher aus dem Fiat Konzern !
Ich habe die Nr. 2 am Rücken:
Auto: Alfa
Motorrad: Moto Guzzi
und beide sind am schlingern. Was mir am meisten Sorge macht: Mit all diesen Meldungen wird ma Fliessband auch die Moral sinken. Damit die Qualität.............
Es wird schon langsam etwas teuer einen besonderen Geschmack zu haben.
Alternative für Auto und Motorrad: Honda, Suzuki, BMW.
und duck...........
R.Senn
T-Sportivo
29.05.2002, 20:26
29.05.2002
Drei italienische Banken haben dem verschuldeten Fiat-Konzern finanzielle Hilfen zugesagt. Die Gläubigerbanken Sanpaolo Imi, Banca di Roma und Intesa bestätigten am Dienstagabend in einer Mitteilung, dass sie für das Turiner Unternehmen in den nächsten drei Jahren eine Kapitalerhöhung von drei Mrd. Euro garantieren. Außerdem hätten sich die Bankinstitute bereit erklärt, 51 Prozent der Finanzdienstleistungen von Fiat Auto zu kaufen. Von dieser Vereinbarung werde die Zusammenarbeit zwischen Fiat und dem mit 20 Prozent beteiligten US-Konzern General Motors nicht berührt, hieß es weiter.
Überdies dementierte Fiat einen Bericht der "Financial Times", wonach im Zuge einer radikalen Umstrukturierung einige Vorstandsmitglieder - darunter Geschäftsführer Paolo Cantarella - entlassen werden sollen. Die Zeitung hatte unter Berufung auf Informanten berichtet, ein neues Management habe die Hände frei, um Fiat auf einen neuen Kurs zu bringen. Fiat Präsident Paolo Fresco betonte, dass Cantarella und die Führungsgruppe "mit großer Hingabe und absoluter Loyalität für die Zukunft des Unternehmens und die Umsetzung der industriellen und finanziellen Pläne" arbeiteten. (dpa)
Gruss
Sportivo
arnoldyn
29.05.2002, 21:32
...auch harte Arbeit am Fliessband und am Zeichenbrett (naja, CAD-Monitor) nicht.
Wenn man sich so umschaut bei Großkonzenren, die pleitegehen, die guten Marken, die profitablen Unternehmensbereich finden immer Abnehmer. Ob der jetzt GM, Ford, BMW, VW oder Daimler-Chrysler heißt, ist mir da egal. Naja, bis auf BMWürg vielleicht.
Und: @andreas: politisieren ist was schönes, aber muss des wirklich hier sein? zumal: "Schön-Reden" tut der andere sicherlich nicht - da sind noch ein paar "Äh" zuviel....
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