Vollständige Version anzeigen : Fiat: Kein Verkauf der Autosparte
Hallo,
heute im Wirtschaftsticker...
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Fiat will stärker auf die Kostenbremse treten - Kein Verkauf der Autosparte
LONDON/TURIN (dpa-AFX) - Der italienische Mischkonzern Fiat F.MIX FIAT.FSE will in den kommenden drei Jahren stärker auf die Kostenbremse treten und bis zu 4,5 Milliarden Euro einsparen. Das sagte Fiat-Präsident Paolo Fresco der "Financial Times" (Onlineausgabe).
Die Einsparungen sollen unter anderem durch die Verlagerung mehrerer Autowerke von Italien in Billilohnländer erzielt werden. Ein Verkauf der defizitären Autosparte stehe derzeit aber nicht zur Debatte, sagte Fresco.
Fiat macht im Kerngeschäft Automobile seit längerer Zeit Verluste. Analysten rechnen in diesem Geschäftsfeld im ersten Quartal 2002 mit einem Verlust von bis zu 300 Millionen Euro./af/tw
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Verlagerung in Billiglohnländer? Fiat & Alfa aus Albanien?
ciao,
Bernd
Original geschrieben von BerndG
Hallo,
heute im Wirtschaftsticker...
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Fiat will stärker auf die Kostenbremse treten - Kein Verkauf der Autosparte
LONDON/TURIN (dpa-AFX) - Der italienische Mischkonzern Fiat F.MIX FIAT.FSE will in den kommenden drei Jahren stärker auf die Kostenbremse treten und bis zu 4,5 Milliarden Euro einsparen. Das sagte Fiat-Präsident Paolo Fresco der "Financial Times" (Onlineausgabe).
Die Einsparungen sollen unter anderem durch die Verlagerung mehrerer Autowerke von Italien in Billilohnländer erzielt werden. Ein Verkauf der defizitären Autosparte stehe derzeit aber nicht zur Debatte, sagte Fresco.
Fiat macht im Kerngeschäft Automobile seit längerer Zeit Verluste. Analysten rechnen in diesem Geschäftsfeld im ersten Quartal 2002 mit einem Verlust von bis zu 300 Millionen Euro./af/tw
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Verlagerung in Billiglohnländer? Fiat & Alfa aus Albanien?
ciao,
Bernd
Bei der defizitären Autosparte kann´s sich´s eigentlich nur um Fiatmodelle handeln oder um Lancia. Alfa Romeo hat 2001 gegenüber 2000 30% plus in Deutschland gemacht und wenn die Produktion verlagert wird ärgert´s mich wirklich:-* . Auf der anderen Seite lässt BMW seine Geländewagen und den Z3 in den USA zusammenbasteln, während Audi seine 4 -und Sechszylinder-Motoren in der Republik Österreich und in Ungarn fertigen lässt. In D werden nur noch die Acht -und die zwölfzylinder hergestellt. Ein jämmerlicher Beweis mehr für den Wirtschaftsstandort Deutschland, wenn´s in Italien genauso läuft, dann gute Nacht Marie
Visconti
02.05.2002, 23:28
Hallo zusammen!
Ein Absatzplus ist sicherlich immer eine feine Sache. Jedoch sagt das selten etwas über den letztendlich entscheidende Ergenbins aus. Wenn das Mehr an zu fertigenden Fahrzeugen durch ein überproportional ansteigendes Maß an Kosten "bezahlt" werden muss -beispielsweise weil die Kapazität mehr als ausgelastet ist- so beisst sich die Katze in den Schwanz! An eine größere Expansion ist durch den angehäuften Schuldenberg mithin evtl. nicht (oder nur eingeschränkt) zu denken.
Was ist die Folge? Man versucht, mehr schlecht als recht die Spreu vom Weizen zu trennen und Alfa Romeo als fette Milchkuh aus dem Konzerngefüge heraus zu trennen. Ich schreibe "mehr schlecht als recht", weil ich irgendwie keine klare Linie entdecken kann. Liegt vielleicht wohl auch an dem eher mäßigen Grad des Einblickes, den man als Aussenstehender bekommen kann ;) . Der letzte Geschäftsbericht, den ich von Fiat gesehen habe, war so aussagekräftig wie die Eiskarte des Italieners um die Ecke!
Nun versucht man anscheinend, das ganze von der Lohn-Seite her anzugehen. Angesichts der Zulieferer-Misere, in der sich Fiat offenkundig immernoch befindet, eine absolute Lachnummer!
Naja, warten wir mal ab...
Gruß
Jan
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