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Vollständige Version anzeigen : GTA-Test in der "mot"


Fritz
26.04.2002, 11:33
In der neuen "mot" 10/2002 ist ein Testbericht vom 156 Sportwagon GTA. Obwohl die Messwerte für Fahrleistungen und Bremsen weniger gut sind, hatten die Redakteure offensichtlich sehr viel Spaß damit. Für die Fahreigenschaften gab es 5 von 5 Punkten und außerdem folgendes Zitat:
"Obwohl das Fahrwerk in allen Bereichen gestrafft wurde, ist der Komfort noch überraschend gut, das Handling nach sportlichen Gesichtspunkten schlichtweg fantastisch."

Hier noch deren wichtigste Messwerte:

0-60 km/h 3.4 s
0-80 km/h 5.2 s
0-100 km/h 7.3 s
0-120 km/h 9.8 s
0-140 km/h 12.6 s
0-160 km/h 16.4 s
0-180 km/h 20.6 s

80-120 km/h im 5./6. 9.4/12.3 s

Verbrauch 13.6 l

100-0 km/h kalt/warm 41.4/42.4 m

Michi
26.04.2002, 12:39
Hi!

Nur mal eine kleine Feststellung:

0-100 km/h:
SportAuto/AMS/mot - 6.3/6.7/7.3 sek

80-120 km/h
SportAuto/AMS/mot (5.Gang) 8.1/9.2/9.4
SportAuto/AMS/mot (6.Gang) 10.2/12.2/12.3

Bremsweg (100-0 km/h):
SportAuto/AMS/mot (kalt) 38.0/39.8/41.4
SportAuto/AMS/mot (warm) 39.2/41.0/42.4

Soviel zu den Zahlen, die ja angeblich FAKTEN darstellen? Soll sich jeder selbst seinen Reim daraus machen.

Egal welche Marke/Type es bei solchen Tests in sogenannten Auto(fach?)zeitschriften betrifft kann ich nur sagen: ICH HABE FERTIG!!! :-*

Ciao, Michi! !hello!

pedi
26.04.2002, 13:11
Original geschrieben von Michi
Hi!

Nur mal eine kleine Feststellung:

0-100 km/h:
SportAuto/AMS/mot - 6.3/6.7/7.3 sek

80-120 km/h
SportAuto/AMS/mot (5.Gang) 8.1/9.2/9.4
SportAuto/AMS/mot (6.Gang) 10.2/12.2/12.3

Bremsweg (100-0 km/h):
SportAuto/AMS/mot (kalt) 38.0/39.8/41.4
SportAuto/AMS/mot (warm) 39.2/41.0/42.4

Ciao, Michi! !hello! so wie ich es deute, sind die Jungs von SportAuto diejenigen, welche anscheinend mit den Fahrzeug am Besten zurecht gekommen sind.

Waren es nicht auch die Leute von SportAuto, die diese markante Zeit auf dem Hockenheim in den Asphalt brannten?

Zum Glück -für den 156 GTA und dessen Gemeinde- fuhr dort kein mot-Tester. :D

Nein, ich schreibe nix mehr dazu,
sondern lasse einfach diese/meine Darstellung hierzu im Raum stehen. :-]

Michi
26.04.2002, 13:22
Tja, Pedi!

Wahrscheinlich sind die Tester von SportAuto diejenigen, die sich beim Gasgeben auf geraden Pisten am besten auskennen. ;)
Nur bei der Kurventechnik scheint's noch massiv zu hapern. Bei den langen Geraden auf deutschen Autobahnen wird man halt schon etws träge! :D
Sie können aber gerne bei ihren österreichischen Kollegen (die ja kurvereiche Strecken zur Genüge haben) Nachhilfe nehmen. Vielleicht wird's ja dann noch was. ;)

Nein, ich schreib jetz auch nix mehr dazu, sondern lasse einfach diese/meine Darstellung hierzu im Raum stehen. :-]

Ciao, Michi! !hello!

enno
26.04.2002, 13:54
Selbst in unserer hochtechnisierten Welt gibt es sowas wie Messtoleranzen. Ausserdem muss man Temperaturunterschiede, unterschiedliche Luftfeuchtigkeit, Reifentemperatur (Fabrikat) und Strassenbelag sowie Leistungsstreuung bei verschiedenen Fahrzeugen mit einkalkulieren. Ausserdem spielt der jeweilige Fahrer auch eine Rolle.

Es ist doch reichlich übertrieben, denjenigen Zeitschriften, die schlechtere Werte als die Sport-Auto gemessen haben, eine tendenziöse" Anti-Alfa"- Grundhaltung vorzuwerfen!

gruss, enno.

Michi
26.04.2002, 14:11
Hallo enno!

Eine tendenziöse Alfa-Grundhaltung werfe ich in diesem Fall gar nicht vor. Deshalb habe ich mich in meinem ersten Statement auch auf alle Marken/Typen bezogen.
Daß es verschiedene Voraussetzungen gibt, unter denen solche Meßergebnisse zustandekommen ist mir auch völlig klar.
Ich frage mich nur, was diese Meßergebnisse eigentlich bringen sollen. Nur damit ich weiß, daß die Tester der einen Zeitschrift andere Werte ermitteln als Andere. Toll, aber für diese Grunderkenntnis bedarf es keiner teuren Meßverfahren, die übrigens sowieso nur dann eine wirkliche Bedeutung haben, wenn ALLE AUTOS zu den GLEICHEN BEDINGUNGEN getestet werden können.
Was mich nur wirklich ärgert ist, daß die Tester dieser Zeitschriften ihre Meinungen über ein Auto wiedergeben, die sich auf deren Meßergebnisse stützen. Ich möchte nicht wissen, was sie schreiben würden, wenn sie nichts von Beschleunigungs oder Rundenzeiten wüssten, sondern nur der subjektive, selbst wahrgenommene Fahreindruck zählen würde.
Ich beziehe mich damit jetzt weder auf den GTA noch auf sonst ein Fahrzeug. Das ist nur meine Meinung zum Thema Testberichte im Allgemein.

Ciao, Michi! !hello!

pedi
26.04.2002, 14:32
Original geschrieben von Michi
was sie schreiben würden, wenn sie nichts von Beschleunigungs oder Rundenzeiten wüssten, sondern nur der subjektive, selbst wahrgenommene Fahreindruck zählen würde.
Da käme erst recht eine gravierende Verfälschung heraus.

Mit einer Rumpelkammer fühlst Du dich z.B. bei 100km/h sau schnell, mit einer gediegenen Luxuslimo empfidest Du dies noch als Schritttempo.
Eine Kurve, die man mit einem LandRover noch ebenso schafft, ist für einen F50 evtl nur eine krumme Gerade.
Somit müssen Messwerte herhalten.

Peter
26.04.2002, 14:39
Ciao Alfisti,
die Auto- Fans (also wir und Millionen andere auch) möchten ja etwas zum -fairen !-Diskutieren und -wenn's optimal läuft ;) -nicht zu emotionsbelasteten Streiten haben. Die Jungs von den Magazinen verdienen mit so etwas ihr Geld und sind i. d.R. ja auch "Fans" halt mit einem zumeist grösseren fachlichen Background. Klingt banal, ist aber so. Der Horst von Saurma z.B. ,der 'sport auto' (das Print- Magazin) u. die gleichnamige TV-Sendung (DSF) als Chefredakteur "betreibt", fährt die meisten (Super)Tests selbst und ist den vielen Fans des traditionsreichen '24 St.Rennens 'am N.-Ring seit vielen Jahren als einer der erfahrensten Sportwagen-Piloten überhaupt bekannt.
Dies nur zur allgem. Ergänzung, möge mir bitte jetzt keiner sagen, das Urteilsvermögen anderer (Fach)Journalisten sei deshalb grundsätzlich schlechter.#-) ....oder so

Gruss
Peter

(...nun hab ich doch noch etwas dazu geschrieben:-? )

Dominik
26.04.2002, 14:45
Ich habe schon im GTA-Test Thread auf die Subjektivität versus Objektivität hingewiesen.
Für mich persönlich zählt mehr das subjektive Feeling, das ein Testerling rüberbringt, als die blanken Messwerte. Dieser Sachverhalt kommt bei meinem anderen Hobby, Hifi-Highend-HomeCinema, extrem zum tragen. Vielfach messen sich z.B. Hifi-Anlagen super, sie klingen aber scheisse! Umgekehrt gibt es solche die sich beschissen messen (LP, Trioden-Single-Ended Röhrenverstärker an Hornlautsprechern), dafür aber exquisit klingen.
Ähnlich verhält es sich doch bei Autos: nicht selten hat man das Feeling in einem objektiv betrachtet schlechteren Autos, dass man das bessere, sprich geilere Auto fährt.
Und das führt nun eigentlich +/- zu unserem GTA! Ich habe einen guten Bekannten, der hat sich vor ein paar Monaten einen RS4 zugelegt. Dies ist ja objektiv betrachtet ein wahnsinniger Sportwagen-Schreck. Das Feeling von Geschwindigkeit käme aber erst jenseits der 200 auf, klingen tut das Auto nicht besonders, alles sei einfach lockerflockig und Kraft ist da im Überfluss. Ich möchte das Auto nicht geschenkt (würde das Ding sofort zu Barem umwandeln) und dafür sagen wir mal einen GTA ;) :-] (156) kaufen. Und hätte erst noch ein paar Fränkli übrig. Und hätte das für mich subjektiv geilere Fahrzeug!

Also freut euch ab euren ErFAHRUNGEN mit dem GTA oder ab denen der begeisterten Testern! Ich jedenfalls mach es so!

Gruss aus der Schweiz.

Michi
26.04.2002, 14:57
QUOTE Wer schreibt aber dazu, daß diese Messungen auch zu unterschiedlichen Bedingungen stattgefunden haben. Für mich sind diese Werte einfach nicht vergleichbar.
Ciao, Michi! !hello! QUOTE


Lieber Michi,
unter 'Technische Daten' war in der sp-a. 5/02 (nein, ich nenne sie nie wieder;) ) folgendes zu lesen : Lufttemperatur: +10° C/Asphalttemperatur:12°C/ Luftdruck: 1015 mbar-gemessen mit 2D-Datarecording. In einer der Ausgaben davor stand mal ein langer Bericht wie die verschiedenen Parameter zu definieren/verstehen sind. Bin aber definitiv auch kein Technikfreak, Vielschrauber, Fachidiot o.ä.:-D

Gruss nach Österreich
!hello!
Peter

Peter
26.04.2002, 14:57
Original geschrieben von Dominik

Für mich persönlich zählt mehr das subjektive Feeling, das ein Testerling rüberbringt, als die blanken Messwerte. Dieser Sachverhalt kommt bei meinem anderen Hobby, Hifi-Highend-HomeCinema, extrem zum tragen. Vielfach messen sich z.B. Hifi-Anlagen super, sie klingen aber scheisse! Umgekehrt gibt es solche die sich beschissen messen (LP, Trioden-Single-Ended Röhrenverstärker an Hornlautsprechern), dafür aber exquisit klingen.


Hmm ja die alten Klipschorns z.B. oder aber meine heiss "verehrte "Electro-Voice Sentry III. Von High -Endern ob ihres "verfärbten" Klanges so oft geschmäht ;) und doch soo faszinierend...
Gruss
Peter

pedi
26.04.2002, 15:07
Original geschrieben von Michi

Grundsätzlich gebe ich dir recht. Da aber nun mal Autos gleicher Bauart bzw. Stärke verglichen werden (zumindest in den meisten Fällen), sollte diese Art der Wahrnehmungstäuschung erst gar nicht vorkommen können.
Ciao, Michi! !hello! ich wollte nicht mehr... :)

Nehme zwei Autos der gleichen Kathegorie.
Eines gut gedämmt, und super verarbeitet.
Das andere eine Schüttelbüchse.
In der Schüttelbüchse wird Dir evtl etwas anderes vermittelt, als im Raumgleiter.

Jetzt aber...bevor es wieder ausartet ;)

Peter
26.04.2002, 15:16
Oops Michi, jetzt ist dein letztes Statement vor dem Zitat irgendwie rausgerutscht-Asche auf mein Haupt(&verdammte Technik), bitte nicht böse sein !
Peter


**sorry, wollte es "rekonstruieren"->klappt nicht> wirklich keine Absicht !!

Michi
26.04.2002, 15:52
unter 'Technische Daten' war in der sp-a. 5/02 (nein, ich nenne sie nie wieder ) folgendes zu lesen : Lufttemperatur: +10° C/Asphalttemperatur:12°C/ Luftdruck: 1015 mbar-gemessen mit 2D-Datarecording.

Als aufmerksamer Leser dieser Zeitschrift (hab nicht gesagt welche ;) ) wirst du vielleicht erkennen, daß die Werte von der Ausgabe 3/2002 abgeschrieben wurden. Die Angaben haben somit nichts mit denen zu tun, die man beim Supertest vorgefunden hatte. Der Bremstest 200-0 km/h wurde tatsächlich erst beim Supertest ermittelt. Das jetzt nur so nebenbei.

ABER: Woher soll ein Leser jetzt wissen, auch wenn die Angaben der äußeren Bedingungen bei beiden Fahrzeugen stimmen, welchen Einfluß diese im positiven oder negativen Fall haben. Auch wenn ich weiß, welcher Luftdruck, Asphalttemperatur etc. vorlagen, so weiß ich nicht, wie sich das Bremsverhalten bei denselben Bedingungen, unter denen der Z 3 getestetet wurde, beim GTA auswirken würden. Dennoch werden diese Werte in den Statements des Schreibers verglichen und dei äußeren Bedingungen ignoriert.

Zitat (SpAu): "Die 5.8 Sekunden (Anmerkung: des GTA) entsprechen einem Bremsweg von 161,3 Meter. Der BMW erledigt das innerhalb von nur 144,2 Meter, respektive 5,3 Sekunden."

Ist das deiner Meinung nach ein faires Urteil?

@pedi
Dann kann er ja genau das hinschreiben. Den einen empfindet er als Schüttelbüchse mit enormen Fahrspaß, den anderen als einen Raumgleiter für pensionierte Rennfahrer. ;)

Ciao, Michi! !hello!

pedi
26.04.2002, 16:02
Original geschrieben von Michi
Dann kann er ja genau das hinschreiben. Den einen empfindet er als Schüttelbüchse mit enormen Fahrspaß, den anderen als einen Raumgleiter für pensionierte Rennfahrer. ;)

Ciao, Michi! !hello!

!thatsit!

ohne Worte ;)

TurboMike
26.04.2002, 16:07
Hallo Leute!

Zu den unterschiedlichen Ergebnissen bei den Tests kann neben den bereits genannten Faktoren wie Messtechnik, Klima, Straße, Fahrer usw. auch noch ein anderer Faktor führen: Die werksseitige Streuung in der Leistung der getesteten Fahrzeuge, evtl. auch der "Einfahrzustand", da es sich ja meist um sehr neue Fahrzeuge handelt. Wenn sport auto also ein am oberen Ende der Toleranzgrenze liegendes Exemplar erwischt hat (250 PS plus 5 % = 262,5 PS) und mot ein am unteren Ende liegendes (237,5 PS), sind die Unterschiede evtl. erklärbar.

Dazu kommt noch, dass auch die Unternehmen anscheinend gerne mogeln und den Testzeitschriften besonders kräftige Exemplare zur Verfügung stellen. Besonders bei aufgeladenen Fahrzeugen ist es ja sehr einfach, die Leistung durch kleine Eingriffe zu erhöhen. AMS hat z.B. mal den SLK 200 Kompressor gegen den Z3 2,0 getestet. Der Mercedes war, obwohl nominell sogar etwas schwächer (163 PS zu 170 Ps laut Werk) DEUTLICH schneller als der BMW. Hat da vielleicht jemand bei Mercedes vorher per Elektronik den Ladedruck erhöht ;)? Gleiches gilt für Turbodieseltests...Bei Saugern ist das natürlich schwieriger!

Deshalb finde ich es recht informativ, dass z.B. mot (im Gegensatz zu AMS) die Testwagen auf den Prüfstand schickt. Da fällt dann schon auf, wenn die Leistung von der Werksangabe nach oben oder unten abweicht. Auch an den Abgaswerten lässt sich ein Chiptuning meist ablesen (komisch, dass die so "sauberen TDIs da immer so qualmen...;))

Generell finde ich zumindest die von mot und AMS gemessenen Fahrleistungen des GTA etwas enttäuschend. 0 -160 km/h in 16,4 Sekunden reichen nicht mal, um im Hause FIAT/Alfa als schnellstes Serienfahrzeug zu gelten. Das FIAT Coupe 20V Turbo wurde schon 1997 von AMS mit 15,2 Sekunden dafür gestoppt. Und das noch mit dem alten 5-Gang Getriebe. Aber dadurch, dass der FIAT nicht mehr gebaut wird, ist der GTA jetzt tatsächlich Nr. 1 im Konzern;). Es fahren allerdings noch einige Coupes herum...

Es lebe die Aufladung - der GTA braucht einen Turbo, wie wär´s mit dem 2,5 V6? Dann fährt er da, wo er hingehört - auf dem Niveau des M3!

Gruß
Mike

Peter
26.04.2002, 16:14
@ Michi
Nun ja, fair -unfair ? Ich denke, dass bei der von uns gemeinten ;)
Fachzeitschrift eine Verdeutlichung der Messmethoden und ihrer
Problematik(en) in einer der Ausgaben zuvor (ich weiss leider nicht mehr die Nr.)sehr explizit erfolgt ist und mutmasslich das eine oder andere vorausgesetzt wird /wurde. Der Vermerk "Hockenheim" stand jedoch nochmal in der 5/02.
Was ist aber schon 100% perfekt im Leben ?- natürlich auch kein Tracktest etc. Identische Bedingungen sind nicht grundsätzlich möglich , somit kann nur ein möglichst genau reproduzierbares/analysierbares Ergebnis das Ziel sein. Dies würde ich unter den vorgegebenen Umständen als "fair" bezeichnen.
Gruss
Peter
(der sich jetzt hier definitiv "ausklinkt"):-]

Tobi
26.04.2002, 17:27
@Michi, @pedi: Ich Bewundere eure Konsequenz ! :-]

Daggi
26.04.2002, 18:56
Original geschrieben von TurboMike
Hallo Leute!

Zu den unterschiedlichen Ergebnissen bei den Tests kann neben den bereits genannten Faktoren wie Messtechnik, Klima, Straße, Fahrer usw. auch noch ein anderer Faktor führen: Die werksseitige Streuung in der Leistung der getesteten Fahrzeuge, evtl. auch der "Einfahrzustand", da es sich ja meist um sehr neue Fahrzeuge handelt. Wenn sport auto also ein am oberen Ende der Toleranzgrenze liegendes Exemplar erwischt hat (250 PS plus 5 % = 262,5 PS) und mot ein am unteren Ende liegendes (237,5 PS), sind die Unterschiede evtl. erklärbar.

Mike
Hi Mike,
die "mot" hat da wohl ein richtiges Montagsauto erwischt,denn die Bremsen haben ja auch nicht gefunzt =-)

Robin
29.04.2002, 10:41
Original geschrieben von TurboMike

Deshalb finde ich es recht informativ, dass z.B. mot (im Gegensatz zu AMS) die Testwagen auf den Prüfstand schickt. Da fällt dann schon auf, wenn die Leistung von der Werksangabe nach oben oder unten abweicht. Auch an den Abgaswerten lässt sich ein Chiptuning meist ablesen (komisch, dass die so "sauberen TDIs da immer so qualmen...;))

Generell finde ich zumindest die von mot und AMS gemessenen Fahrleistungen des GTA etwas enttäuschend. 0 -160 km/h in 16,4 Sekunden reichen nicht mal, um im Hause FIAT/Alfa als schnellstes Serienfahrzeug zu gelten. Das FIAT Coupe 20V Turbo wurde schon 1997 von AMS mit 15,2 Sekunden dafür gestoppt. Und das noch mit dem alten 5-Gang Getriebe. Aber dadurch, dass der FIAT nicht mehr gebaut wird, ist der GTA jetzt tatsächlich Nr. 1 im Konzern;). Es fahren allerdings noch einige Coupes herum...



Also Sport-Auto hat mal geschrieben das die Fehlertoleranz bei normalen Leistungsmessungen einfach zu groß. Man müsste den Motor schon ausbauen und auf einem richtigen Motorenprüfstand die Leistung messen.
Und Sport-Auto hat auch mal bei einem Vergleichstest zwischen Fiat Coupe 20V turbo und und Alfa GTV 3.0 24v bei beiden Wagen fast 8 sekunden von 0-100 gebraucht.

http://www.fiat-coupe.de/html/Bericht43.htm

Soviel zum Thema die Sport Auto Redakteure könnten besser fahren.
Also am besten von allen Tests den Mittelwert ausrechnen, das wäre dann beim GTA bisher 6,8s.

Gruß,
Robin

Lupo
29.04.2002, 11:32
Original geschrieben von Daggi

Hi Mike,
die "mot" hat da wohl ein richtiges Montagsauto erwischt,denn die Bremsen haben ja auch nicht gefunzt =-) Auf solche Bremstests würde ich nicht sooo viel geben. Wer gestern z.B. Motorvision geschaut hat, der hat erlebt, wie der zahme Golf GTI den Fiat Stilo Abarth nur durch die "serienmäßigen, elektrisch verstellbaren Sitze, die zu Defekten neigen" (??? in welchem Film bin ich jetzt) abhängen konnte. Beim Bremstest stand der Fiat auf 195/15 Asphaltschneider (irgendwo bei 39m), der Golf jedoch auf 18" Breitreifen (35m). Na, wenn das nicht objektiv ist...

Eine Erklärung für den schlechten Bremswert wären die 16" Winterreifen, die der GTA vielleicht montiert hatte.

Lupo

Reinhard
29.04.2002, 18:41
ich werde nicht die emotionen erneut schüren. vielmehr, ich bin es leid, mich über testberichte aufzuregen. jede zeitschrift ist ihrer lientel verpflichtet und schon deswegen tendiös (audi mercedes und spastis, ich wiederhole mich).i ch bin auch etwas müde, immer gleiche kommentare dazu zu lesen (und selbst zu verfassen). irgendwann ist schluss, dann muss man sich entscheiden. bei mir ist es bald so weit, ich werde dann berichten.
und übe mich derweil im schweigen. ;)
gruß r.

Reinhard
29.04.2002, 18:42
ich werde nicht die emotionen erneut schüren. vielmehr, ich bin es leid, mich über testberichte aufzuregen. jede zeitschrift ist ihrer lientel verpflichtet und schon deswegen tendiös (audi mercedes und spastis, ich wiederhole mich). ich bin auch etwas müde, immer gleiche kommentare dazu zu lesen (und selbst zu verfassen). irgendwann ist schluss, dann muss man sich entscheiden. bei mir ist es bald so weit, ich werde dann berichten.
und übe mich derweil im schweigen. ;)
gruß r.