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Vollständige Version anzeigen : Radlager vorne und hinten 105er


Oliviero
20.04.2002, 21:21
Nachdem ich durch die Brummgeräusche motiviert die Kardanwelle herrichten ließ und nach Einbau sich nix änderte, kontrollierte ich die Radlager, diesmal auf einer Bühne und anständig. Naja, was soll ich sagen, wenn das Auto ein Zug wäre, hatte er vermutlich 60 defekte Lager...so warens nur 4, ähem. Mit den hinteren hatte ich mich nie befaßt, zugegebenermaßen, aber die vorderen hatte ich vorletztes Jahr nachgestellt (und war letztes Jahr ja nur 4-5x gefahren).

Somit mache ich reinen Tisch und tausche alle 4. Die vorderen sollten ja nicht das Problem sein beim Wechsel, aber nachdem ich die Suchfunktion aktiviert hatte, machten mich dort die Worte (von weißdenNamennimmer) etwas nachenklicher:

"Du mußt die Steckachse ausbauen und das Lager erneuern.
Also Bremszange ab, Bremsscheibe runter und das Handbremsgedönze ausgebaut, dann die vier Muttern von hinten gelöst und die Steckachse rausgezogen. Das Öl kannst du in der Hinterachse lassen, es kleckert nur geringfügig was raus. Jetzt wird´s etwas kniffeliger, der Schrumpfring der das Lager hält muß runter. Ich Flex den den halb weg und spreng ihn dann mit einem kräftigen Schlag mit Hammer und Meißel.
Jetzt das Lager runter auch so ein Akt. Ein Gewürge mit Montiereisen und Hammer. Idealerweise besorgst du dir den Abzieher von AR für diesen Zweck."

-> klingt nicht nach Kinderjause, oder? Hat wer das schonmal gemacht? Außerdem findet sich komischerweise über die VA jede Menge Beschreibungen, hinten nix, acuh nicht bei den Steckachsenkapitel und in Bucheli etc ???

Die Radlager vorne wurden man wirklich bereits irgendwo erschöpfend beschrieben. Das scheint nicht weiter schwierig, aber mal vorher sicherheitshalber zu lesen, ware auch nicht verkehrt, hehe. Habe nur den Thread nicht gefunden, und VA für Vorderachse nimmt er nicht, weil es mindestens 3 Buchstaben sein müssen (da hilft auch kein Sternderl oder Wort nachher oder vorher?

thx, Ciaoliviero

gerald
21.04.2002, 07:18
Hallo Oliviero

Der Thread über das vordere Radlager steht im Forum Archiv 20 Juli 2001 Suchbegriff " Radlager"

Gerald H. ,AT !hello!

Peter_K
21.04.2002, 09:22
Hallo Oliviero.
Das mit den Hinterradlagern ist nicht sooo schlimm. Vor allem, mit etwas Gehirnschmalz kommt man auch ohne die Spezial-Alfa-Abzieher zurecht.
Also, Rad ab, Bremsbeläge raus, Bremssattel abschrauben, 2 Schrauben an der Bremsscheibe lösen (evtl. Schlagschrauber), Handbremsbeläge zurückstellen (am Einsteller), Bremsscheibe abnehmen (Hammer!).
Handbremsbetätigung beim Differential lösen (Splinte raus, Stifte raus), Bremsbeläge abnehmen (ist eine ganz normale Trommelbremse).
Vier Schrauben lösen und Steckachse herausziehen. Ich habe dazu 4 lange und Starke Schrauben mit Beilagscheiben und Muttern genommen, und habe damit die Steckachse herausgedrückt. Geht ganz leicht und erspart den Abzieher.
Das Lager wird auf der Steckachse durch einen metallenen Schrumpfring fixiert. Diesen hab ich mit einem Trennmeissel und einen starken Hammer geteilt. Dazu braucht man eine feste Unterlage (Amboß oder so). Abflexen geht wohl auch.
Das Lager ist dann aber noch lange nicht locker, aber man kann es ganz einfach mit den bereits vorhin verwendeten Schrauben abdrücken.
Das neue Lager im Backofen auf ca. 50°C erhitzen. Dann auf die Steckachse aufbringen. Mit einem langen Rohr passenden durchmessers (es muß auf die Steckachse passen) das Lager bis an den Anschlag hämmern.
Den neuen Schrumpfring auch ca. 150°C erhitzen (Lederhandschuhe!) und ihn ebenfalls auf die Steckachse fädeln. Mit dem Rohr an die richtige Position bringen.
Neuen Simmering nicht vergessen!
Nun alles wieder zusammenbauen. Sollte die starke Feder der Handbremsbeläge Probleme machen (wenn man keine Bremsfederzange hat) die Sandwichtechnik anwenden. Diese wurde hier im Forum vor einiger Zeit mal beschrieben. Handbremsbeläge nicht vergessen einzustellen!

Viele Grüße,
Peter

christian_fleer
21.04.2002, 11:11
Original geschrieben von Peter_K

Vier Schrauben lösen und Steckachse herausziehen. Ich habe dazu 4 lange und Starke Schrauben mit Beilagscheiben und Muttern genommen, und habe damit die Steckachse herausgedrückt. Geht ganz leicht und erspart den Abzieher.


Hallo Peter,
da mir der Ausbau der Steckachse auch bevorsteht (alte Achse im Bereich des Simmerrings eingelaufen - ich hab's aber noch nie auseinandergebaut): Mir ist nicht ganz klar geworden, wie das Abdrücken mit den Schrauben geht; könntest Du vielleicht eine einfache Skizze dazu in's Netz stellen? Das würde mir (und Oliviero?) die Sache ganz ungeheuer erleichtern! :-]
Schon jetzt dankt Dir sehr herzlich einer, der schon etwas Muffensausen vor der Reparatur hat !hello! !

Rainer
21.04.2002, 11:32
Ciao,

was habt ihr eigentlich für ein Problem mit dem Abziehen der Steckachse ???U-Scheiben...... Ich laß die Bremsscheibe erstmal drauf - die 2 Schrauben aber vorher schon mal lösen und wieder anziehen. Damit habt ihr viel Fläche zum ziehen und klopfen T:- (Kunststoffhammer) So geht sie problemlos raus. Nach Ausbau die Scheibe runtermachen (H-Bremse zurückstellen) Die H-Beläge könnt ihr getrost drauf lassen. Gibt keinen Grund zum Ausbau. Dann mit der Flex - eine sehr gute Flexscheibe ist nötig, besser mehrere - das Lager ins Nirwana befördern. Achtung...das LAger ist aus Hartmetall und daher geht es nicht wie Butter durch. Danach das neue Lager an die richtige Stellung bringen. Jetzt kommt das HAuptproblem. Der Schrumpfring muß RICHTIG heiß !brutzel! gemacht werden.

1. Zuerst den Ring mit einer Gripzange fassen
2. Jetzt mit z.B. Lötlampe min. 15 Minuten gleichmäßig verteufelt heiß machen
3. Zange mit dicken Lederhandschuhen anfassen und Ring über die Achse befördern - siehe Peter
4. Mit vorher zurecht gelegtem Rohr den Ring die letzten mm bis ans Lager hämmern
5. Fertig

ACHTUNG ! Das überstülpen des Rings muß sehr schnell gehen, weil er sich schnell abkühlt. Zum Schutz der Gewinde alte Radmuttern aufdrehen und die Achse auf den Boden stellen. Dann könnt ihr auch ordentlich draufdonnern.

@ Christian...das Lager von meiner Welle mußt Du nicht erneuern

Also, viel Spaß dabei


Rainer

christian_fleer
21.04.2002, 12:35
Original geschrieben von Rainer
@ Christian...das Lager von meiner Welle mußt Du nicht erneuern



Hallo Rainer!
Jupp, das ist mir klar. Ich bin nur gerade etwas gefrustet, da ich mit auf Auffahrrampen stehendem Auto die vordere Kardanwelle nicht rausgebracht habe. Arrrghh:-* !!! Wollte den Antrieb selbst überholen, aber ohne Hebebühne war's dann doch zu aktig.
Ich hab's dann in die Werkstatt gegeben - war auch sehr gut so; der Meister hat mich erstmal aufgeklärt, was für einen SCH... ich vor zwei Jahren als hintere Austauschwelle geliefert bekommen (und dann natürlich auch eingebaut) habe - die Kardanwelle war kleiner dimensioniert als das Original und die Gelenke waren mit U-Plättchen eingebaut :-{ ...
Den Händler, der das verbockt hat, werde ich hier (noch) nicht nennen. Erst einmal schauen, was der dazu sagt!
Na, und weil ich so gefrustet bin, mache ich mir schonmal Sorgen, ob ich wenigstens die Steckachse rausbring'...
Daher die Frage nach Peters Schrauben - wenn's der Erleichterung (der Arbeit) dient...
Grüße,

Rainer
22.04.2002, 11:38
Hi Christian,

U-Scheiben ??? das mußt Du mir erklären !blabla! Wo hat er die rein gebaut? Und warum hast Du die Welle nicht rausbekommen? Das ist doch eigentlich kein Problem :-{ Ist deine Schiebmuffe vielleicht fest? Wegen des Händlers....das ist ganz untypisch für Ihn :-(

Also laß mal hören (o)

Ciao


Rainer

Peter_K
22.04.2002, 14:07
Hallo Zusammen.
Nein, eine Zeichnung kann ich leider nicht machen bzw. einfügen. Ist aber auch garnicht nötig. Wenn die Bremsscheibe und das ganze Zeugs weg ist, kommt der Flansch der Steckachse zum Vorschein. Dieser hat zwei Bohrungen, die wahrscheinlich für die orginal Alfa Abziehvorrichtung vorgesehen sind. In diese Bohrungen jeweils eine Schraube stecken; Durchmesser so groß wie es geht (muß halt noch durchpassen). Dann jeweils eine Mutter auf die Schraube aufschrauben. Die Mutter drückt ja nun den Flansch der Steckachse beim Aufschrauben nach aussen, während die Schraube vorne gegen das Achsrohr drückt. Es kann sein daß man noch ein Stück Eisen (z.B. großen Schraubenschlüssel) zum unterlegen braucht. Das hab ich jetzt nicht mehr genau im Kopf. Aber wenn ihr es vor euch seht wird es euch sofort klar werden. Ist wirklich keine große Sache.
Sollte noch jemand diesbezüglich eine Frage haben, dann kann ich die leider erst am Freitag beantworten, da ich die nächsten Tage auf einem Seminar sein werde.

Viele Grüße,
Peter

christian_fleer
22.04.2002, 15:58
Original geschrieben von Rainer
Hi Christian,

U-Scheiben ??? das mußt Du mir erklären !blabla! Wo hat er die rein gebaut? Und warum hast Du die Welle nicht rausbekommen? Das ist doch eigentlich kein Problem :-{ Ist deine Schiebmuffe vielleicht fest? Wegen des Händlers....das ist ganz untypisch für Ihn :-(

Also laß mal hören (o)


Hallo Rainer!
Die Achswelle ist heute angekommen - danke dafür, werde sie dieser Tage einbauen.
Also, die (vordere) Welle habe ich nicht rausbekommen, da ich meinen Wagen immer nur vorne oder hinten auf Auffahrrampen stelle (ich traue Unterstellböcken nicht so recht, wenn ich unter'm Auto Schrauben mit hohem Drehmoment lösen muß - habe dann immer Angst, daß mir der Wagen in's Gesicht rutscht (und das ist es mir nicht wert, ganz abgesehen vom Karosserieschaden , der dabei entstände ;) ). Unter dem Wagen liegend hat man einen ziemlich schlechten Hebel und so war es ein ganz schöner Hermann, die 19er Hardyscheibenmutterndie- selbstsicherndenwelchen loszubekommen. Außerdem war's an dem Tag saukalt :,( und ich war's dann irgendwann leid den Helden zu spielen...
Letztendlich habe ich den Wagen in die Werkstatt gebracht - ich Schluffi!! - Nicht zuletzt deshalb, weil ich mit meiner Werkstattausrüstung ohnehin ziemliche Schwierigkeiten gehabt hätte, den hinteren Flansch von der vorderen Welle runterzubekommen und auch Probleme bei Austausch des Getriebelagers gehabt hätte (das war im Übrigen ziemlich runter).
Mit der hinteren Welle (Kardanwelle), die ich vor zwei Jahren als AT-Teil eingebaut hatte, war einiges nicht so, wie ich es von einer AT-Welle erwartet hätte. Wir haben in der Werkstatt eine orig. Alfawelle daneben gelegt: Die AT-Welle war schmaler, zierlicher und sah im Bereich der Rändelschraube der Schiebemuffe auch anders aus. Das hintere Kreuzgelenk ließ sich im Flansch munter mit dem kleinen Finger hin- u. herschlackern (Aufnahme des Flansches zu groß oder Lager zu klein) - das Gelenk selbst war witzigerweise noch in Ordnung (naja, nach 6000 km kann man das ja auch erwarten).
Die "Unterlegscheiben" waren an den Kreuzgelenken der hinteren (Kardan-)Welle verbaut; sie saßen zwischen Seegerring und Kreuzgelenk - waren einfach dünne Blaustahlplättchen, vermutlich, um die Gelenke vernünftig fest zu bekommen (Gelenkmaß viell. etwas zu klein?) ...
Naja, sei's drum, zwei Endergebnisse gibt's bei der Sache:
1. Die Kiste läuft jetzt wunderbar (Austausch von Hardyscheibe, Gummihülse, Mittellager und Mittellagerblock, Getriebelagerbuchse und hinterer Kardanwelle - also so ziemlich alles, was verschleißt - ich hoffe, ich habe jetzt etwas Ruhe).
2. Lehre daraus: Ich gebe niemals mehr meine Originalteile für AT-Teile her ;) , sondern lasse lieber die O-Teile überholen, auch wenn's teurer ist; dann weiß man auch, wo man meckern kann, wenn's schlecht gemacht ist...
Jetzt hätte ich nur gerne noch etwas vom Händler gehört, was er dazu sagt; Bislang hat er sich nicht gemeldet... Habe bislang auch nur gute bis sehr gute Erfahrungen mit ihm gemacht. :-{



@ Peter_K
Ah, jetzt, ja! Habe Deinen Aufbau verstanden, danke für die Erklärung. Dann habe ich ja noch einen Trumpf im ölverschmierten Ärmel, falls sich die Steckachse ziert :)...


Grüße,

frank 105
22.04.2002, 20:26
mensch christian,

das ist ja grrrruuuuuuuuselig!
was hast du denn da für eine welle reingeflickt bekommen. den typ sollte man doch glatt anzeigen. das ist ja lebensgefählich!!!:-*
u-scheiben an den kreuzgelenken, flatternde verschraubungen, BUHUHUWWÄ! mich schüttelts bei der vorstellung. sag mal hat das den ÜBERHAUPT funktioniert?
ich möchte mir gar nicht vorstellen was so eine wele bei 180km/h auf der autobahn alles zertrümmern kann.

viele grüße

christian_fleer
22.04.2002, 23:06
Original geschrieben von frank
u-scheiben an den kreuzgelenken, flatternde verschraubungen, BUHUHUWWÄ! mich schüttelts bei der vorstellung. sag mal hat das den ÜBERHAUPT funktioniert?


Wie gesagt, es waren keine echten U-Scheiben, sondern so dünne Blaustahlplättchen. Ich bin bislang davon ausgegangen, daß man die Kreuzgelenke höchstens durch Verwenden etwas dünnerer oder dickerer Seegeringe "anpassen" darf (im BruchteileinesMillimeters-Bereich, falls das Lager etwas zu straff sitzt); aber korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch sehe...
Verschraubungen haben nicht geflattert, die Flanschverschraubungen habe ich ja selbst angezogen ;) . Aber daß das Kreuzgelenk locker im Flansch saß, scheint mir gar nicht funny. Wenn's da Spiel hat, arbeitet es sich die Aufnahme am Flansch vermutlich stetig größer (schlägt aus); korrigiert mich bitte auch hier, wenn ich irren sollte.
Und ob das seine Richtigkeit hat, daß die Welle zierlicher, dünner ist, als die Originalwelle ? Gab's mehrere Wellentypen für die Spider/Zagato? Schmächtigere Wellen für kleinere Motoren?
Grüße,

chrischan
04.04.2007, 10:30
Hallo und guten Morgen an alle,
jetzt hat die lange Winterpause auch meine hinteren Radlager (endgültig) dahingerafft...Die gefundenen Beiträge sind ja allerdings schon eine prima Ergänzung zum Rep-Handbuch.
Ich wage es ja kaum zu fragen, aber weiß zufällig jemand wie lang das Rohr zum Aufschlagen des Schrumpfringes sein muss und welcher Innendurchmesser nötig ist um es über die Keilverzahnung zu bekommen? ...dann könnte ich es vorher schon besorgen und stehe nicht mit einer ausgebauten Welle vor dem eventuellen Problem das natürlich gerade so ein Rohr schwer zu bekommen ist...!mgrins!

Danke und Gruß,
Chrischan

Rainer
04.04.2007, 14:09
um es einfach zu machen. Du hats doch bestimmt schon einen neuen Schrumpfring. Der Innendurchmesser ist das minimum des Rohrs und der Außendurchmesser das MAximum. Die Länge kannst Du leicht am Auto messen. Von Bremsscheibe bis Mitte Diff + ca. 10cm. Das wars. Ich habe, glaube ich wenigstens, ein 40mm Wasserrohr mit 4mm Wandstärke verwendet. Die Länge ??? keine Ahnung. Aber mit einem Rohr von ca. 80 cmm liegst Du eher am oberen Ende der Skala. Nimm einfach die Spurbreite/2.

Ciao


Rainer

klausd
04.04.2007, 15:24
Hallo und guten Morgen an alle,
jetzt hat die lange Winterpause auch meine hinteren Radlager (endgültig) dahingerafft...Die gefundenen Beiträge sind ja allerdings schon eine prima Ergänzung zum Rep-Handbuch.
Ich wage es ja kaum zu fragen, aber weiß zufällig jemand wie lang das Rohr zum Aufschlagen des Schrumpfringes sein muss und welcher Innendurchmesser nötig ist um es über die Keilverzahnung zu bekommen? ...dann könnte ich es vorher schon besorgen und stehe nicht mit einer ausgebauten Welle vor dem eventuellen Problem das natürlich gerade so ein Rohr schwer zu bekommen ist...!mgrins!

Danke und Gruß,
Chrischan
Warum gehst du mit der Steckachse nicht zur nächsten Landmaschinenwerkstatt? Die haben mir das Lager für ein paar Euro getauscht. Da lohnt das Selbermachen nicht.

chrischan
04.04.2007, 16:15
Hallo,
der Schrumpfring liegt leider schon im Auto...komm ich erst Freitag ran, und dann sollte schon die Reparatur stattfinden.
Womit sich dann die Landmaschinenwerkstatt auch erledigt hat...mal ganz davon abgesehen das hier in der Gegend sowohl Landmaschinen als auch die dazugehörigen Werkstätten dünn gesät sind...
Trotzdem danke,
Chrischan

Rainer
04.04.2007, 17:10
wie kann man nur so phantasielos sein. Ruf da wo Du den Ring gekauft hast an und bitte die um eine kurze Vermessung - et voilá Du hast die Maße. Ich bin aber der Meinung, daß Du mit den von mir genannten werten klar kommst.

Ciao


Rainer

chrischan
05.04.2007, 11:46
...na ja, phantasievoll finde ich Dich auch nicht gerade...
Ich könnte zum Beispiel mittels eines italienisch sprechenden Freundes im Alfa Museum nach den originalen technischen Unterlagen forschen...?

chrischan
06.04.2007, 21:11
Um nochmal Rückmeldung zu geben: Der Innendurchmesser des Schrumpfringes ist 35mm. Mit einem Rohr mit 40mm Innendurchmesser, wie von Reiner vorgeschlagen, kann der Ring aufgeschlagen werden. Ganz schöne Aktion...die brummfreie erste Fahrt nach dem Tausch entschädigt aber:-D ...hätte mir die Sache schon viel früher vornehmen sollen...
Schöne Feiertage!
Chrischan

Fusi
17.07.2007, 13:29
Ciao Ragazzi,

habe den thread aus gegebenen Anlass hochgeholt und suche eine Ausbauanleitung für das vordere (insbesondere innere) Radlager.
Den hier genannten thread kannich über die SuFu nicht finden:


Der Thread über das vordere Radlager steht im Forum Archiv 20 Juli 2001 Suchbegriff " Radlager"

Gerald H. ,AT !hello!

Weitere SuFU REcherche hat mir keine Aufklärung gebracht.

Kann mir jemand von Euch helfen?

Gruss Daniel

PRaabe
17.07.2007, 14:47
Vorne ist ganz einfach:

Bremszange demontieren, Staubkappe abnehmen, Splint raus und Kronenmutter abschrauben. Dann bist du schon am Lager, will heißen, es fällt dir alles incl. Bremsscheibe entgegen... Dann die zwei Sicherungsschrauben raus und du hast ggf. nach ein paar sanften Schlägen die Bremsscheibe auch ab.
Grüße
Peter

PRaabe
17.07.2007, 14:50
Nachtrag:

Vorsicht: Kronenmutter auf der Fahrerseite hat Linksgewinde!!

Grüße
Peter

Fusi
17.07.2007, 15:07
Ciao Peter,

Danke für den Hinweis, aber soweit war ich auch schon. Aber das betrifft nur das Außenlager. Aber wie siehts mit dem Innenlager aus? Brauche ich da einen Abzieher oder muss ich das erhitzen?

Und wie siehts mit der Einstellung nach Montage aus? Reicht da die Methode erst festziehen und dann eine Viertelumdrehung zurück und mit Splint befestigen oder kompliziert wie bei Buccheli beschrieben?

Gruss Daniel

PRaabe
17.07.2007, 15:25
Hi Daniel,

Abzieher oder Erhitzen ist wohl die Qual der Wahl.

Zum Einbau, wenn ich mich richtig erinnere:

25 NM festziehen, dabei die Bremsscheibe drehen.
Mit Gummihammer draufschlagen, damit sich das lager setzt, noch ein bisschen drehen, dabei immer wieder auf 25NM festziehen.
1/2 Umdrehung lösen
wieder unter drehung mit 15 NM festziehen, draufschlagen...
dann 1/4 Umdrehung lösen - Splint rein. Sollte der Splint nicht passen, zum nächstmöglichen Loch in Richtung "fest" zurückdrehen.
Fertig.

Grüße
Peter

clemensh83
18.07.2007, 22:33
Hi Peter!

Das hast Dir ja prima merken können ;-)

Gruß Clemens

vinc
18.07.2007, 23:35
Ist eigentlich die Bremsscheibe vorne separat ( also ohne das Radlager -Außenring- )zu demontieren?


Es wäre vielleicht sinnvoll, im Forum eine Rubrik einzurichten, in der Montagehinweise und vielleicht entsprechende Fotos abgelegt werden können.


Was meint ihr dazu ?

PRaabe
19.07.2007, 12:12
Hi Clemens!

...ist ja noch nicht so lang her. Könnte ich mir nur die Klausur-Scheiße mal so gut merken!


@vinc:
Die Bremsscheibe wird von den Radmuttern und den zwei Schlitzschrauben gehalten. Musst natürlich den Bremssattel vorher abnehmen... Die Radlager werden von der Kronenmutter unter der Staubkappe gehalten.

Grüße
Peter