PDA

Vollständige Version anzeigen : Lenkgetriebe undicht.


scanner
16.05.2006, 07:19
Hallo Leute,
mein Lenkgetriebe verliert ganz ordentlich Öl. Nun meine Frage: kann man das abdichten lassen oder muß da im Austausch ein neues rein ? Das Teil habe ich gesehen liegt im Austausch ja bei 1190,--€ ohne Einbau. Danke schon mal für eure Infos.
Gruß Werner

Marc1750
16.05.2006, 07:38
Servus!

Wird der Simmerring sein der die Lenkwelle zum Gehäuse abdichtet. So oder so muss das Getriebe raus - oder man befüllt es nach und nach mit Fließfett o.ä. Das ist so zäh dass es kaum noch raussifft, dazu gibt es im Archiv div. Empfehlungen was geeignet ist (würde ich persönlich machen um den Ausbau und die Überholung rauszuzögern, natürlich vorausgesetzt das Getriebe läuft sauber, hat kein Spiel etc.).
Ausbau macht keinen Spaß, Überholung/ Abdichtung ist anspruchsvoll.
EIGENTLICH muss man nur einen kleinen Simmerring ersetzen, dazu muss leider das Getriebe komplett zerlegt werden (bei Burman, ZF vielleicht anders). Ein AT-Teil würde ich nur einbauen wenn an deinem schon zuviel Verschleiß ist.

Grüße Marc

subplastic
16.05.2006, 09:35
Zudem auch Tauschgetriebe meist nur überarbeitete Gebrauchtteile sind.
funktioniert in der regel gleich wie bei Startern oder Lichtmachinen, die gebrauchten Teile werden zum hersteller zurückgeschickt, neu aufbereitet und wieder als neuteil verkauft

lg

Claudio
16.05.2006, 10:32
moin,

ich würde es eher erstmal mit dem unteren simmerring, und mit dem abdichten des oberen deckels und des deckels an der seite versuchen. dort ist es auch gerne undicht und bis auf den simmering der lenk eingangswelle kann alles getauscht werden ohne das lenkgetriebe auszubauen. das wären schonmal 75% aller dichtungen und hilft evtl. mehr als das fließfett. ein tauschteil nur wegen den dichtungen wäre quatsch wenn es noch funktioniert und nicht zu viel spiel hat. der aufwand von ein und ausbau ist der selbe, und wenn es erstmal draußen ist geht das abdichten relativ flott.


bis dann

claudio

Rainer
16.05.2006, 10:57
HAllo Werner,

wo bitte hast Du das AT-L für so viel Geld gesehen??? Klingt nach dem Preis für eine Servolenkung. Der Preis für ein 105er Lenkgetriebe bewegt sich zwischen 400 und 500 Euro. Der Simmeringtausch geht aber auch ohne Ausbau. Dazu brauchst Du nur einen richtig massiven, stabilen Abzieher. Fließfett tut´s aber auch. Und bist du sicher, daß das Öl nicht seitlich am Deckel raus kommt?!

Ciao


Rainer

Claudio
16.05.2006, 13:55
moin ,

ich glaube der marc meint die abdichtung von der lenksäule ins lenkgetriebe. der rest kann natürlich ohne ausbau abgedichtet werden. und der abzieher sollte SEHR massiv sein !hehe!


bis dann

claudio

scanner
16.05.2006, 17:15
Hallo Rainer,
die vom Spider-Point haben das Lenkgetriebe zu dem Preis in ihrem Katalog auf Seite 13 angeboten. http://www.spider-point.com/framework.php/mode/catalogonline#
Im bezug auf die Dichtungen: Wo bekommt man die her ? Gibt es da einen Satz zu kaufen oder muß man die einzeln zusammen suchen ?
Danke für die Infos.
Gruß Werner

Marc1750
16.05.2006, 21:25
Servus!

moin ,

ich glaube der marc meint die abdichtung von der lenksäule ins lenkgetriebe. der rest kann natürlich ohne ausbau abgedichtet werden. und der abzieher sollte SEHR massiv sein !hehe!


bis dann

claudio

Ne ne, ich mein schon den Ausgang der Lenkwelle/ -hebel unten am Getriebe. Wo sicher nichts rauskann ist oben wo die Säule reinkommt, außer das Auto liegt auf dem Dach;)
Gut, wenn man den Lenkhebel von der Welle runterbekommt (macht schon im ausgebauten Zustand wenig Spaß) kann man scheinbar den Simmerring wechseln, das dürfte aber nicht ganz leicht sein v.a. der Einbau ohne Beschädigung... Bei meiner alten Burman war da übrigens ein O-Ring drin, da hilft dann wirklich nur noch zerlegen.
Generell sollte man aber nicht unvorbereitet die Deckel abschrauben wg. der Ausgleichsscheiben. Die neuen Dichtungen müssen die richtige Stärke habe, ausdistanzieren sollte man dann auch noch - insgesamt wird das ohne Ausbau nur ´ne halbe Sache.

Grüße Marc

scanner
17.05.2006, 19:17
Hallo Leute,
danke für die Infos. Ich werde versuchen das Teil abzudichten.
Sollte es mir gelingen werde ich von meinem Erfolgserlebnis
berichten.

Gruß Werner

Folka
17.05.2006, 20:39
ich hab mir damals das leben nicht so schwer gemacht und genau das gemacht was rainer schon schrieb:

fülle da fliessfett rein und gut ist.
das bleibt wenigstens da wo es hin soll.

jaja ich weiss, ist nicht original und ist pfusch.

hehe, funktionierte aber tadelos.


cu folka

frank0815
18.05.2006, 21:03
hihi,

ich lese immer fliessfett, wo gibt es denn sowas zu kaufen bzw. wonach muss ich fragen???

bitte, bitte, lasst mich nicht hängen.

danke

Folka
18.05.2006, 21:38
z.b.
shell retinax (oder so ähnlich)

oder eben irgend ein lagerfett.

cu folka

frank0815
19.05.2006, 13:14
hihi,

also pumpe ich mit meiner Fettpresse einfach das Gehäuse voll und gut is?

oder gibt es ein Zeug, d. eine höhere Viskosität hat als Öl aber eine etwas niedrigere als Fett, sorry, bin irgendwie zu doof und suche wohl nach der eierlegendenwollmilchsau.

schönes wochenende.

cu
frank

frank0815
19.05.2006, 13:15
hm, nochwas,

kann man fett eigentlich etwas erwärmen, wird es dann quasi flüssiger und giessfähig?

ich weiss, lauter doofe fragen.

werde mich heute läutern lassen.

cu
frank

Folka
19.05.2006, 13:22
also pumpe ich mit meiner Fettpresse einfach das Gehäuse voll und gut is?


yepp!
zumindest hab ich es so gemacht und hatte damit keinerlei probleme.

ebenso wie du nun habe ich mich damals auch gefragt, ob nicht einfach ein öl mit höherer viskosität auch ginge....
pft.. wozu, das fliessfett erfüllt ebenso seinen zweck.
hauptsache die innereien laufen nicht aufeinander.

und was das giessfähig angeht: wozu?
einige male hin und her gelenkt und der kram verteilt sich schon.

cu folka

scanner
19.05.2006, 14:12
Öl mit höherer Viskosität habe ich drin, aber das läuft auch raus.
Gibt es eigentlich einen Dichtungssatz zu kaufen oder muß man die Dichtungen selbst machen ?
Gruß Werner;)

frank0815
19.05.2006, 14:31
unten ist ein simmering verdaddelt, den gib es käuflich zu erwerben, sowohl für eine ZF als auch für eine Burmann.

Bei den anderen Dichtungen...... da ist wohl dein künstlerisches Geschick gefragt ;)

cu
frank

Rainer
19.05.2006, 14:54
wie gesagt. Neue Simmerringe gibt es, aber es bedeutet viel Arbeit. Greife doch einfach auf das beschriebene Fett zurück.

Ciao


Rainer

scanner
19.05.2006, 15:18
Eigentlich habt ihr ja recht mit dem Fett. Mein Problem ist nur mein Perfektionismus. Ich improvisiere ungern. Aber ich lasse es mir mal durch den Kopf gehen. Ist ja schließlich auch eine Kostenfrage
Gruß Werner ;)

Folka
19.05.2006, 15:28
das mit dem fett ist kein improvisieren.
das ist reparieren.

oder anders:
bei der tollen metallqualität könnte man auch nach erfolgreichen mühsamen austauschen des simmerringes feststellen:
oh immer noch nicht richtig dicht.
da war die welle wohl doch etwas eingelaufen.

mit dem fett ist ruh.
ganz einfach.

und:
wir sagen es auch keinem weiter.
bleibt unter uns.
versprochen.

cu folka

scanner
19.05.2006, 17:33
@folka
wir sagen es auch keinem weiter.
bleibt unter uns.
versprochen.
cu folka


Na davon gehe ich ja aus das du nicht petzen tust.
Danke !!!
Gruß Werner:D