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Vollständige Version anzeigen : Gründung des Vereins "Initiative Kulturgut Mobilität"


MartinNaegele
22.03.2006, 21:43
Hallo zusammen,

nachdem das Thema über die Gefahr für unsere Oldtimerei in Gestalt der Luftreinhaltepläne leider eingeschlafen ist, möchte ich heute nochmal darauf zurückkommen.
Auf dem Oldtimer-Forum herrscht einiger berechtigter Wirbel und einmal aus dieser Bedrohung heraus und zusätzlich dem Ungemach bezüglich der 07er-Nummer ist eine neue Initiative entstanden.
Auf Bitten des Initiators stelle ich entsprechende Informationen auch hier rein.
Viel Spaß beim Lesen und Viel Aufmerksamkeit

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Wie mit Teilnehmern des Oldtimerforums und auch vielen auf der Retro Classics vertretenen Clubs besprochen wurde, ist es unumgänglich, für unsere Szene Visionen zu entwickeln und nicht immer nur die Symptome fehlpolitischer Entscheidungen zu behandeln. Langfristig kann nur die Ansiedlung unserer Belange bei den Kulturministerien der richtige Weg sein. Ich habe auch – wie mir viele Gespräche auf der Messe zeigten – viel Rückhalt für diese Idee bekommen. Um diese Arbeit fortzusetzen, aber auch um eine Legitimation gegenüber Gesprächspartnern aus Politik und Industrie zu erhalten, ist geplant, diese Initiative in Vereinsform fortzusetzen.
Ich würde nun gerne zur Gründung dieses Vereins mit dem Namen "Initiative Kulturgut Mobilität" auf der Techno Classica aufrufen (Der genaue Termin der Gründungsversammlung, Uhrzeit und Stand wird in den nächsten Tagen noch bekannt gegeben).

Dieser Verein soll ausdrücklich! kein Gegenverein zum DEUVET sein. Es wird darum gehen, für uns Oldtimerfahrer ein langfristiges Ziel zu definieren. Hier liegt meiner Meinung nach die Schwäche der deutschen Oldtimerszene, nämlich das Fehlen eines definierten langfristigen Ziels, welches auch über Baujahrsgrenzen hinweg in der Lage ist, die Szene zu einen. Bislang wurde und wird immer zu spät an Symptomen herumgedoktert und das, obwohl die Probleme und zum Teil sogar schon deren Lösungen (wenigstens ansatzweise) bekannt sind. Was uns fehlt, ist die entsprechende Anerkennung unseres Tuns in der Öffentlichkeit und mithin auch in der Politik. Wenn man mit Beteiligten z.B. aus der Politik reden möchte, muss man die gleiche Sprache finden und darum können und müssen wir uns eben an eingeführte Begriffe halten. Das heißt auch, dass wir uns innerhalb des Rahmens bewegen, der gemeinhin als Kulturgut definiert wird.

Die Initiative Kulturgut Mobilität wird Hintergründe und Argumentationshilfen liefern. Wir müssen den Begriff „Kulturgut Mobilität“ nun mit Leben füllen, um uns aus der Stinker-, Sektierer- und Umweltverpesterecke zu befreien. Dies könnte wohl wirklich ein baujahr- und interessenübergreifendes, wenn auch sehr langfristiges, Ziel sein. Vorherrschendes Ziel wird sein, unsere Belange in die Kultusministerien hineinzutragen und vor Ort Lobbyarbeit zu leisten. Wenn dort die Überzeugungsarbeit gelungen ist, was letztlich nur durch eine konsequente Arbeit in Kooperation mit Museen, Historikern und Universitäten gelingen kann, müssen innerhalb der Kultusministerien Unterstützer gefunden werden, die unsere Interessen auch den Verkehrsministerien gegenüber vertreten. Die Arbeit des Vereins soll die Sichtweise gegenüber dem Oldtimerhobby verändern, indem wir unsere Ziele, aber auch unsere Probleme in eine Öffentlichkeit außerhalb der eigenen Szene tragen. Dies kann z.B. mit Aktionen zum „Tag des offenen Denkmals“ geschehen und vielleicht können wir auch ein engeres Zusammenwirken von Automobilhistorikern, Automobilmuseen und Technischen Hochschulen einleiten.

Bei all dem darf man natürlich unsere aktuellen Probleme nicht vergessen, aber vielleicht haben wir diese unter anderem auch deshalb, weil es uns eben nie gelungen ist, ein einheitliches Bild der Szene zu vermitteln. Lasst uns strategisch und langfristig denken. Natürlich gilt es, sich abzugrenzen gegenüber Bereichen wie Industriekultur, Kultur der Arbeitswelt oder Alltagskultur. Hier haben Interessierte schon längst die Zeichen der Zeit erkannt und entsprechende Lobbyarbeit geleistet. „Kulturgut Mobilität“ erscheint mir als ein sinnvoller Begriff, denn er schließt PKW, Motorräder und z.B. Wohnmobile ein. Es geht um die komplette Aufarbeitung der kulturellen und sozialen Aspekte des Automobils. Es geht um die Vision, in 15 oder 20 Jahren mit unseren Belangen bei den Kultusministerien angesiedelt zu sein. Visionäre werden oft am Anfang ihres Tuns belächelt. Vielleicht können wir mit unserer Idee auf lange Sicht unsere Sache ein Stück weiterbringen.


Credo: Initiative „ Kulturgut Mobilität“

Warum wird so oft über die Erfindung des Rades gesprochen?? Einfache Antwort: Weil das Rad die Welt verändert hat. Kulturelle Veränderungen waren und sind auch immer abhängig vom Thema Mobilität. Insofern kommt der motorisierten Mobilität der letzten 120 Jahre eine ganz besondere Bedeutung zu. Ob man alle Errungenschaften, die mit dieser Mobilität in Zusammenhang zu bringen sind, positiv bewertet, mag dahingestellt sein, aber sie sind Teil unserer Geschichte und es gilt, die Entwicklung dieser Mobilität zu dokumentieren.

Technisches Kulturgut umfasst einen weiten Bereich, der Produkte und Produktionsmittel der Technik einschließt und insofern von den Dingen des täglichen Lebens bis hin zu Industrieanlagen und dem Straßenbau, der die Architektur unserer Landschaften grundlegend verändert hat, reicht. Wenn wir den Zeitraum der letzten 200 Jahre sehen, dann ist das Automobil seit 120 Jahren so stark an der technischen Entwicklungsgeschichte beteiligt wie kaum eine andere Erfindung. Was uns jedoch fehlt, ist ein allgemeines Bewusstsein für den Wert dieses Kulturguts als dingliches Zeugnis der Vergangenheit, an dem sich viel über Arbeitsprozesse, Nutzung von Dingen und Lebensbedingungen ablesen lässt. Ja, wir gehen soweit zu behaupten, dass Ethik, Kultur-, Material-, Ingenieur- und Naturwissenschaften vom Automobil entscheidend mitbestimmt wurden. Das heutige Aussehen unserer Städte und Landschaften sowie die Gestaltung unserer individuellen Umgebung beruht zu einem großen Teil auf den kulturhistorischen Entwicklungen der zurückliegenden 200 Jahre.

Vielen Menschen ist die Formung ihrer Umgebung durch eine Industriekultur wenig bewusst. Und doch sind ihre kulturelle Identität, ihre gegenwärtige Lebenssituation genauso wie ihre Träume und Sehnsüchte eng mit dem Automobil verbunden. Insofern ist es von großer Bedeutung, einen Teil der Hinterlassenschaften des automobilen Industriezeitalters als historische Zeugnisse des 19. und 20. Jahrhunderts zu erhalten.

Der Verlust der wesentlichen Zeugnisse dieser nahen Vergangenheit hinterlässt im privaten wie im gesamtgesellschaftlichen Kontext eine Leere. Nur vor dem Hintergrund einer in der Breite der Gesellschaft verankerten Balance zwischen Vorwärtsstreben und Rückbesinnung kann ein Klima der Innovation und des wirtschaftlichen Aufschwungs entstehen. Und auf diesem Augenmerk sollte zu einem erheblichen Teil unser Hobby liegen. Oldtimer werden in Museen als Objekte und Belegstücke der Errungenschaften und der Meisterleistungen der Ingenieurkunst des 19. und 20. Jahrhunderts gesammelt oder aber von Interessierten, die sich für historische Lösungsansätze technischer Problemstellungen interessieren, dokumentiert. Aber um das Automobil als historisch komplexen Zeugen der Geschichte zu präsentieren, muss dieses auch für ein interessiertes Publikum auf der Straße – dem Ort, für den es geschaffen wurde – präsent sein. Leider hat unsere Politik das nur wenig begriffen.

Am 29. Januar 1886 erhält Carl Benz das Patent mit der Nr. 37435 auf das erste Automobil. Auf der Ringstraße in Mannheim fährt er am 3. Juli zum ersten Mal mit seinem „pferdelosen Wagen“ außerhalb des Fabrikgeländes. Dies sind 120 Jahre Technikgeschichte, die die Welt veränderten und die es auch als ein Stück „Geschichte der Technik“ zu bewahren und durch unsere Oldtimer lebendig zu präsentieren gilt.

Mit der Bitte um Weiterverteilung

Emozzione



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Viele Grüße

Martin

Rainer
23.03.2006, 13:35
und was ist da jetzt anders als die Deuvet Arbeit? Noch eine Truppe die ohne Power in die Lobbyarbeit geht. Wäre doch sinnvoller EINE Interessenvertretung zu fördern, als noch ein weitere ins Leben zu rufen - dabei ist es egal ob der neue Verein gegen oder nicht gegen den Deuvet gestellt ist.

Ich gebe zu, daß mir die Zeit fehlt mich an Lobbyarbeit aktiv zu beteiligen und auch die Lust mich mit den Vertretern der Zunft auseinander zu setzen. Alle wesentlichen Personen die ich bisher kennen gelernt habe, waren im ersten Schritt davon beseelt sich selbst zu produzieren. Wenn schon der Deuvet als Vertretung diverser Vereine und unterstützt durch die Automobilindustrie, ständig mit sich selbst beschäftigt ist, wieso sollte es beim IKM besser werden?

Ciao


Rainer

MartinNaegele
23.03.2006, 13:47
Hallo,

der DEUVET zieht seit langem, und zur Zeit besonders, den Zorn der nicht in Clubs organisierten Oldtimerschaft auf sich. U.a. wg. Maulkorbverordnung gg. den eigenen Mitarbeitern ( Postings auf Oldtimer-Forum wurden gelöscht ). Es gibt einen Vorstandsbeschluss, dass sich DEUVET-Mitglieder nicht mehr am Oldtimer-Forum beteiligen dürfen.
Die Bitte um Informationen wird mit dem Verweis beantwortet, dass man erst eine Club-Mitgliedschaft nachweisen müsse bzw. die DEUVET-Bonus-Card, bevor man Infos bekäme.
Bezüglich der geplanten Fahrverbote für katlose Autos möchte der DEUVET auf der am kommenden Mittwoch stattfindenden Podiums-Diskussion im Meilenwerk Berlin mit 'führenden Verkehrspolitikern' mit Minimalforderungen antreten, die u.a. lauten: 'Ausnahmegenehmigungen zur Teilnahme an Veranstaltungen'. Nichts weiter.

Usw., usw. Die Oldtimer-Gemeinde fühlt sich einfach vom DEUVET schlecht vertreten, und da wir im Moment mit so viel Ungemach konfrontiert sind und der Meinung sind, dass wir den DEUVET in der verbleibenden Zeit nicht mehr 'hingebogen bekommen', kam eben diese Initiative zustande.

Was es letztlich bringt, weiss ich auch nicht, aber von vornherein schlechtreden, finde ich auch nicht angebracht. Ob die ohne Power in die Lobbyarbeit gehen ? Ich weiss es nicht. Stattdessen sollte man diese Initative so gut es geht unterstützen und erst urteilen, wenn die ersten Ergebnisse, oder auch nicht, vorliegen.

Wenn Du keine Lust hast, wie Du es selber zugibst, so ist das ja o.k., solltest dann aber auch nicht von vornherein die Sache schlechtmachen.

Immerhin hat der Initiator in der Szene einen ganz guten Ruf. Was MIR zumindest Hoffnung macht. Und die sollte man eigentlich nie aufgeben.

Ich weiss ja, dass die unangenehmen Themen auf alfisti.net nicht so gut ankommen. Mein Thread über die Luftreinhalte-Pläne ist nach wenigen Postings vor vier Wochen wieder eingeschlafen. Auf dem markenübergreifenden Oldtimer-Forum gibt es inzwischen hoch über 5000 Zugriffe und über 400 Antworten.

Aber wie gesagt; der Initiator bat darum, es auf die jeweiligen Markenforen zu stellen. Und dem kam ich halt nach.

Viele Grüße

Martin

Martin
23.03.2006, 15:14
Sorry, aber ich sehe das ähnlich wie Rainer!! Wozu gibt es den Deuvet? Ansatt die Arbeit zu unterstützen gibt es wieder einige die sich lieber selbst profilieren. Nutzen sehe ich keine für die Oldiegemeinde. Ganz im Gegenteil: Jetzt splitten sich wieder Oldiefahrer in verschiedene Gruppierungen die dann eine noch geringere Lobby haben.
Schade das es so viele Selbstdarsteller gibt :-{

MartinNaegele
23.03.2006, 15:35
o.k., ich hab' verstanden. Vertraut Ihr darauf, dass der DEUVET die Kuh vom Eis holt.

Viele Grüße

Martin

Ulf Koenig
23.03.2006, 16:44
Das klingt mir hier zu sehr danach, dass ein durchaus diskussionswürdiges Thema etwas zu ruckartig abgewürgt wird. Es kann natürlich auch sein, dass alle, die zu den hübschen Themen (welche ja wirklich mehr Freude bereiten) ansonsten deutlich zügiger aus dem Gebüsch springen, ihre Meinung lieber in anderen Foren einbringen. Das wäre absolut o.k. - kann ich aber auch nicht einschätzen. Dennoch, ich appelliere an alle, diese Initiative etwas facettenreicher zu betrachten. Klar, es ist immer aussichtsreicher, wenn sich eine Interessengemeinschaft (hier als ganz allgemeiner Begriff zu verstehen) nicht politisch aufteilt. Die Durchschlagskraft der Meinungsäußerung in der Öffentlichkeit hängt davon ab. Und ich wäre auch glücklich, wenn DEUVET seine politischen Einflussmöglichkeiten fundiert ausgebaut hätte. Hat aber nun mal nicht geklappt. Und wenn ich mir die (inzwischen ja unabänderliche) 07-er Situation ansehe, werde ich schon ziemlich sauer. Die einzigen Argumente, welche immer in den Vordergrund gespielt worden sind, waren die "zusammengebratenen Grotten" welche außerhalb des Bestimmungsraumes unterwegs waren. Ich will mal nicht darauf herumreiten, dass unter Garantie keiner der politisch verantwortlichen auch nur ein einziges solches Exemplar tatsächlich im Straßenverkehr zu Gesicht bekommen hat (auch wenn es sie natürlich gibt). Dennoch haben diese Menschen so entschieden. Wenn das nun das einzige schlagende Argument für die 30-Jahre Regelung war, warum tut man nicht dem lieben TÜV/DEKRA/und Konsorten "etwas Gutes" und verdonnert uns 07-er Besitzer zur regelmäßigen HU? Die Kosten, die für den einzelnen entstehen sind nichts gegen die Unmöglichkeit, sich nun einen hübschen Youngtimer (neben den anderen Schätzchen in der Garage) zuzulegen, ohne ihn gleich regulär anzumelden. Diese Lösung hätte doch allen den Wind aus den Segeln genommen, oder? Bin ich hier zu naiv? Oder steckten doch rein politische Erwägungen hinter der neuen Regelung? In diesem Fall ist es tatsächlich so, dass wir Young-/Oldtimer-Besitzer tatsächlich einen Weg finden sollten, uns Gehör zu verschaffen. Und wenn das auf dem Wege der "Selbstbeweihräucherer" funktioniert, dann ist es eben so! Warum hat denn z.B. der DEUVET nicht mal zu einem "Demonstrations-Konvoi" aufgerufen? Angst, den politischen Gesprächspartnern auf den Schlips zu treten? Dann wäre das wieder ein Indiz, dass wir andere Menschen brauchen, die unsere Meinung transportieren. Und das kann m.E. durchaus ergänzend zum DEUVET geschehen. Endlich mal Impulsgeber, die die eher träge Meinungsäußerung der Deutschen "Hobbyisten" in Schwung bringt. Es muss ja nicht gleich ein Molotow-Cocktail sein...
Und das Thema Luftreinhaltung passt hier genauso!

Viele Grüße
Euer Berlina-Ulf

scanner
23.03.2006, 17:02
So ähnlich sehe ich das auch. Und Konkurenz belebt bekanntlich das Geschäft.
Sollte es eine gute alternative zum DEUVET geben würden die sich wahrscheinlich auch etwas mehr bewegen.
Gruß Werner;-)

Rainer
24.03.2006, 14:30
Martin,

ich habe nichts schlecht gemacht...ich habe eine Frage gestellt. Warum sollte es mit der IKM besser werden???

Ich kann teileweise den Deuvet verstehen...wenn man ständig aus den eigenen Reihen offen torpediert wird, dann muß man reagieren. Da wären wir wieder bei den "selbst Produzierern". Kritik sollte zuerst beim zu Kritisierenden angebracht werden und nicht mit Schwung in Horn geblasen werden. Hier sind einfach zu viele Köche am Werk oder solche die meinen sie wären Köche. Ergebnis..der Deuvet beschäftigt sich mehr mit sich selbst und nicht mal in der Lage bei 16 Bundesländern die Entscheider zu qualifizieren und sie entsprechend zu informieren. Der Ausschuß der diesen ganzen Mist zusammen getragen hat, hat dafür 2 Jahre gebraucht und auch hier hat man es nicht geschafft sinnvolle Lösungen einzubringen - siehe Ulf. Also daher nochmal..warum sollte die neue Lösung besser sein?

Ciao

Rainer

MartinNaegele
25.03.2006, 17:09
.............Also daher nochmal..warum sollte die neue Lösung besser sein?

Ciao

Rainer

Hi Rainer,

das steht eigentlich in dem Exposé über den neuen Verein. Ich versuch's in wenige Worte zu fassen.
Weil dieser Verein nicht an den Symptomen der mangelnden Akzeptanz unserer Oldtimerei herumdoktern will, sondern die Wurzeln angehen möchte. Und zwar in Gestalt, dass das historische Kfz tatsächlich als Kulturgut anerkannt wird. Weg von den Umwelt- / Verkehrsministerien, weg vom Stinker und Umweltverpester-Image hin zu den Kultusministerien.
Wenn man die Denkmalpflege bezüglich alter historischer Gebäude vergleicht mit der Pflege von altem technischem Gerät, wird's einem vielleicht bewusst, wo eigentlich unser Hauptproblem liegt.
Ich will nicht das Philosophieren bezüglich Wegwerfmentalität anfangen und darüber rumlamentieren. Ich denke, da sind wir alle, da wir alte Autos am Leben erhalten, einer Meinung.
Und diese Meinung muss irgendwo in der Politik genauso positioniert werden.
Das ist ein hohes Ziel, zugegeben, aber warum sollte man es NICHT unterstützen ?
Schlechter als mit dem DEUVET in seiner heutigen Besetzung kann es kaum werden.
Der 'alte' DEUVET meinte, das H-Kennzeichen soll erst der Anfang sein, um einen 'Schutzwall' um das historische Fahrzeug herum zu errichten.
Der 'neue' DEUVET scheint daran entweder kein Interesse zu haben, oder einfach unfähig zu sein.
Also geben wir doch der 'Initiative Kulturgut Mobilität' die Chance, diese alten Visionen wieder aufzugreifen.

Viele Grüße

Martin

Ulf Koenig
27.03.2006, 10:23
Hi Rainer,

Also geben wir doch der 'Initiative Kulturgut Mobilität' die Chance, diese alten Visionen wieder aufzugreifen.

Viele Grüße

Martin

Also, lieber Martin - was kann ich konkret tun, um den Zug mit auf die Reise zu bringen?

Ciao, Ulf

MartinNaegele
28.03.2006, 22:47
Also, lieber Martin - was kann ich konkret tun, um den Zug mit auf die Reise zu bringen?

Ciao, Ulf

Hallo Ulf,

danke für Dein Interesse. Ich werde die Sache weiter verfolgen und berichten. Links darf ich hier ja nicht reinstellen.
Die Gründungsveranstaltung findet auf der Techno Classica statt.

Viele Grüße

Martin

fabi
11.05.2007, 22:18
Ich krame den Fred jetzt nochmal hoch, da ja morgen die Demo in Berlin ist.
Nochmal für alle in Berlin: Morgen (12.5.) um 10 Uhr vor der Deutschlandhalle (Jaffestr/Messedamm) beginnt die Demo gegen das Fahrverbot für Oldtimer! Werde mit meinem alten grünen italienischen KLeinwagen als Spardose ganz vorne mit dabei und wohl nicht zu übersehen sein.