Vollständige Version anzeigen : wann wird es zeit, sich von seinem alfa zu trennen?
hallo zusammen
bitte nicht falsch verstehen, dies soll kein "ichjammereüberdieanfälligkeitvonalfas"-thread werden, das habe ich absolut nicht vor... ich weiss, dass ich ein auto mit einer ziemlich grossen laufleistung habe, und das da einfach ein paar sachen zu machen sind.
es ist nur so, das ich mich lange mit der vorstellung über wasser gehalten habe, dass ich ein günstiges auto gekauft habe und es halt wie mit einer leasinggebür (die rep-kosten) am laufen halte. nun hatte ich seit anfangs jahr wohl etwas mehr als 2000sfr (ca 1350€) reparaturen (sinnlose strafzettel mal ausgenommen), und dachte jetzt habe ich ihn soweit, dass ich endlich an die schönheitsfehler kann... das heisst selber die gummibuchsen und so zeug ersetzten, knattergeräusche beseitigen, kleinere rostprobleme und undichtigkeiten lösen usw, doch es ist mal wieder anders gekommen. die kleinen problemchen mit der zündung kriegt ich wohl in den griff, aber leider hat er seit 3 tagen begonnen, dicke flecken öl auf dem boden zu machen... das hat er noch nie gemacht... und drum mache ich mir sorgen, dass wieder was ernsthaftes auf mich zukommt.
mich nimmt es wunder, wann bei euch die toleranzgrenze überschritten wäre, will heissen, was passieren müsste, dass ihr euch von eure alfas trennt? und damit meine ich vorallem die 33, 75 und die restlichen newtimer-besitzer, die noch eine weile weg vom oldtimer-status sind und deren alfas auch so gut wie keinen wiederverkaufswert haben.
die aussicht auf grosse ausgaben (nicht-alfa-bedingte) in naher zukunft haben wohl die seit jahren verloren gegangene vernunft wieder ansatzmässig zum vorschein gebracht :-(
gruss
michel, seinen alfa immernoch zum verkauf anbietend (siehe sig ;) )
Oliviero
24.03.2002, 16:18
Tja, ich bin da nicht repräsentativ, fürchte ich. Ich wollte bisjetzt eigentlich nur meine 3. Alfetta und den Bertone wegen akuter Nervenzusamenbrüche verkaufen. Bei der Alfetta helt mich ein Freund ab, den 3. wieder nicht funktionierendes Starter nach Ausbau in den Motorraum zu schmettern...der Bertone nervt mit Kleinigkeiten, dafür aber ununterbrochen. Jetzt nimmer, weil ich einfach nicht mehr damit fahre. So.
Die Giulia (mein erstas Auto) fuhr ich bis zum Ende, der dann verkaufte Motor lebte ein Monat weiter..das war sehr ökonomisch... die 3. Alfetta(obige) verkaufte ich nach 4 Jahren wegen einer Alfetta quadrifoglio carb.. Diese verkaufte ich nach 5 Jahren wegen weiblichen Psychoterrors (naja, täglich im Salz, und nach 2 Totalschäden war sie nicht mehr concours und ein 75 TSS kam. Der ging wegen des väterlichen Erstbesitz164ers nach 2Jahren. Die anderen Alfas wurden geschlachtet nach Pickerablauf und unmöglicher Wiederreingung bzw nach finalen Unfällen. Verkauft aus Nervensache habe ich noch nie. Dazu ist die Haßliebe zu stark, und ich mir Alfas nicht nebenbei kaufe, sondern immer warte, bis genau das kommt was ich will im richtigen Preisleistungsverhältnis (also unterbezahlt ;) )
Wenn ich Platz hätte, hätte ich sie noch alle...
Also sammel' Dich nervlich - irgendwie gehts immer weiter - und der nächste muß ja nicht besser sein, bei Deinem weißt Du wenigstens, was Du hast (ob das ein Trost ist?)
Die Uni ist aus? Bei mir hat sich das nicht in Verjüngung des Fahrmaterials ausgewirkt, im Gegenteil....
Ciaoliviero
Original geschrieben von Michel
mich nimmt es wunder, was passieren müsste, dass ihr euch von eure alfas trennt? und damit meine ich vorallem die ...75 und die restlichen newtimer-besitzerwenn nach einem dreifachen Überschlag der Aufprall frontwärts auf einem Mauersockel erfolgt und dadurch die Kurbelwelle nach hinten aus dem Block geschoben wird, worauf sich per Kardan die Getriebeeingangswelle aus dem Gehäuse fräst.
Dann wär´s soweit. :-]
Ich bin aber nicht unbedingt der Massstab, da ich die Reps selber erledige. :)
Visconti
24.03.2002, 16:30
Hi Michel!
Tja, da sind wir wohl Leidensgenossen; nur dass ich gleich zwei von solchen Exemplaren habe.
An Deiner Stelle würde ich ganz konkret einmal die nächste Werkstatt aufsuchen -oder evtl kannst Du Dich ja auch selber drunterlegen- und feststellen, was denn überhaupt den Ölverlust so massiv bewirkt. Mag ja sein, dass gar nichts Schlimmes ist und Du Dir umsonst einen Kopf machst!
Generell habe ich für mich selber festgelegt, dass ich weder in den 1400er noch in den 16V erheblich investieren werde. Dem ganzen fehlt da dann irgendwann die Verhältnismäßigkeit. Sollte mich beim 16V evtl. der Nockenwellen-Teufel erfassen, dann werde ich ihn erstmal abmelden und eine Maßnahme ergreifen, um die ich über kurz oder lang eh nicht herumkomme: Mich nach einem gut erhaltenen 145 oder 155 umsehen.
Allerdings werde ich nicht auf die Idee kommen, meine beiden für zusammen 500,- EUR Inzahlung zu geben. Dafür liegt der Marktwert leider Lichtjahre unter meinem persönlichen Wert für solche Autos. Keiner auf dieser Welt würde mir den ideellen Wert ersetzen und deshalb behalte ich sie (was allerdings den Umstand mitsich bringt, dass mich der eine oder andere kopfschüttelnd für dämlich oder größenwahnsinnig -"was will der mit so vielen Autos??"- abgestempelt hat ;) )!!
Sicherlich wirst Du über kurz oder lang auch nicht um eine Neuanschaffung herumkommen; zumindest dann nicht, wenn Du eine kurze Kosten- und Leistungsgegenüberstellung machst.
Aber wie gesagt, es kann Dir ja keiner verbieten, Deinen heißgeliebten 164 zu behalten. Somit wäre ich dann auch nicht mehr alleine mit dem Prädikat "dämlich" ;) :-]
!hello!
Original geschrieben von Michel
mich nimmt es wunder, wann bei euch die toleranzgrenze überschritten wäre, will heissen, was passieren müsste, dass ihr euch von eure alfas trennt?
Immer dann wenn jemand genug bietet damit der "Trennungsschmerz" nicht so groß ist ;) -> Siehe mein roter 164.
Manchmal sind es aber auch Notsituationen, wie bei meiner letzten Alfetta. Da hatte ich von heute auf morgen keinen Platz mehr für das Auto und um es angemeldet auf der Straße stehen zu lassen, war mir zum einen das Auto und zum anderen das Geld das der Unterhalt für dieses "Stehzeug" verschlungen hat zu schade. Ich bedauer diesen Schritt noch heute...... :-( :-(
Aber manchmal muß man sich eben einfach von Dingen trennen die einem ans Herz gewachsen sind. Wenn Du die ersten fünf bis zehn Autos "gewechselt" hast, ist das alles nicht mehr so schlimm. Von daher erinnere ich mich eigentlich nur an die letzten beiden Exemplare von denen ich mich eigentlich nie trennen wollte. Die anderen davor - und das waren sehr viele - sind schon länger aus dem Gedächnis gestrichen.
und damit meine ich vorallem die 33, 75 und die restlichen newtimer-besitzer, die noch eine weile weg vom oldtimer-status sind und deren alfas auch so gut wie keinen wiederverkaufswert haben.
die aussicht auf grosse ausgaben (nicht-alfa-bedingte) in naher zukunft haben wohl die seit jahren verloren gegangene vernunft wieder ansatzmässig zum vorschein gebracht :-(
Letztendlich ist es immer die Frage, mit wieviel Aufwand sich das Auto am Leben erhalten läßt. Manchmal müssen eben größere Sachen gemacht werden, da überlegt man sich das ganze eventuell vorher, oder es sind viele Kleinigkeiten die einem die Freude am Auto verderben. Wenn man wie einige hier im Forum alles oder doch den größeren Teile der anfallenden Arbeiten selber machen kann, ist es sicher weniger schlimm. Wer aber für jede anfallende Arbeit den Mechaniker in der Haus- und Hofwerkstatt beauftragen muß, der kann leicht einige tausend Euro oder schweizer Franken im Auto versenken.
Spätestens dann sollten man sich überlegen, ob man für das zu investierende Geld nicht etwas besseres auf dem Markt bekommt. Gerade beim 164 herscht doch eigentlich ein recht großes Angebot auf dem Markt. Auch bei den weniger teuren........
Bei 33 und/oder 75 sieht es da schon wieder etwas anders aus. Da gibt es nicht viel und noch weniger brauchbares auf dem Markt.
Beispiel: An meinem 75 hat am Samstag der Motor bei V-Max auf der Autobahn sein Leben ausgehaucht. Deshalb wird er aber jetzt nicht als günstige Gelegenheit seinen Weg in den Fahrzeugteil der alfisti.net-Piazza finden. Ich suche mir einfach einen anderen Motor oder ein passendes Schlachtfahrzeug und baue um. Der alte Motor wird an die Seite gestellt, bei passender Gelegenheit werden die defekten Teile ausgetauscht, vielleicht noch ein paar Pferde gesucht und dann wird das Ding wieder in irgendeinem Motorraum versenkt damit er das tun kann wofür er gedacht ist: Einen Alfa antreiben.
Ob ich etwas ähnliches an einem 164 machen würde, käme immer auf den Zustand der Basis und den Preis des Ersatztriebwerks an......
Gruß
Chris
Oliviero
24.03.2002, 20:19
...und weil liebe Gott die Schweizer und Österreicher besonders gern gehabt hat, hat er uns am 8. Tag das Wechselkennzeichen gegeben!
Allerdings ist es moralisch und ökonomisch natürlich nicht vertretbar, das Kennzeichen nicht voll auszunützen. So schleppe ich daher in meiner Autokarriere seit Jahr und Tag die schwere Bürde dreier Alfas durch mein Leben. Ob da nicht doch eher der Teufel seine Finger im Spiel hatte ?!? ]:-)
Letztes Jahr habe ich ein viertes Auto gekauft und mußte daher eine neue Nummerntafel beantragen. Da ist der Schritt zu 6 Autos nicht weit... !help!
Also, Michel, kauf' Dir eine zweiten 164er, und vertritt das dann im entsprechenden Thread ;)
Ciaoliviero
Original geschrieben von pedi
wenn nach einem dreifachen Überschlag der Aufprall frontwärts auf einem Mauersockel erfolgt und dadurch die Kurbelwelle nach hinten aus dem Block geschoben wird, worauf sich per Kardan die Getriebeeingangswelle aus dem Gehäuse fräst.
Dann wär´s soweit. :-]
Ach, da wird ich n neuen Motor, neues Getriebe, mit n paar Wagennebern zwischen Käfer und Dach das ganze wieder richten. Neuen Käfig rein, neue Frontscheibe besser aufgesetzt und mit Silikon fixiert und kurz an ner Richtbank vorbeigeschoben. Wenn alle so wie Du denken würden gäbs wohl nur noch zwei GTAs. :)
Verdammte Wegwerfgesellschaft! :)
Original geschrieben von fabi
Wenn alle so wie Du denken würden gäbs wohl nur noch zwei GTAs. :)Es gibt doch nur zwei?
1. den Wahren
2. derjenige, der sich so nennt und in aller träumerischen Munde beheimatet ist.
Bei meinem 75V6 habe ich präventiv mit 226000Km den Motor gewechselt (war Blödsinn hoch zwei),der Alte war besser als der Neue ......jetzt, nachdem ich ständig mit einem Putzlumpen den Motor vom Öl abgewischt habe (bin keine Umweltsau) wollte ich durch ZKD- Wechsel weitere Ölverluste verhindern, na ja –war wohl nichts .....Öl kommt weiterhin lustig heraus....Am Kopf war nichts festzustellen ,aber vielleicht liegt‘s am meinem ???.Zumindest kocht’s jetzt ganz schön darin ...... Dann....auch noch, als wäre es noch nicht genug ,habe ich einen Krümmer- Bolzen abgerissen .......Isch habe fertiiiiig....... Jetzt will ich’s einen halben Tag nicht mehr sehen------ :-*
Gruß SEDLAR
!hello!
carnifex
24.03.2002, 22:41
Nabend!
Dann meld´ich mich auch mal wieder zu Worte. Meine Diva steht jetzt schon seit 4 (in Worten vier) Wochen, weil ich den Block getauscht habe und jetzt vor irgendeinem pisseligen Elektrikproblem stehe. Habe vor Karfreitag keine Zeit um mich wieder dranzumachen:-{. Ich kann nur sagen, nur nicht den Mut verlieren. Für alles gibt es eine Lösung oder wie Nina R. immer zu sagen pflegt: Alles wird gut!
Ein Alfa ist für mich erst in zweiter Linie ein Auto. Am Anfang stehen für mich Art der Lebensphilosophie und die Suche nach einer Herausforderung. Viele meiner Freunde und Bekannten (alles keine Alfisti :) ) können das nicht nachvollziehen, aber das ist egal. Hier im Forum treffen sich die Gleichgesinnten. Halten werde ich die Diva solange ich nicht daran kaputtgehe und das kann dauern. :-]
Michel lass´den Kopf nicht hängen, da musst du durch!
Keine falsche Müdigkeit vorschützen und wacker bleiben. Du hast hier im Forum genug Leute die dir beistehen und ich schliesse deinen Alfa im mein Guten Nacht Gebet ein, speziell den Ölverlust.
carnifex;)
P.S.: In Anlehnung an Oscar Wilde noch einen zum Abschluss:
Jede Erfahrung ist wertvoll, und was man auch gegen einen Alfa Romeo sagen mag, eine Erfahrung ist er bestimmt.
Original geschrieben von Michel
......... doch es ist mal wieder anders gekommen. die kleinen problemchen mit der zündung kriegt ich wohl in den griff, aber leider hat er seit 3 tagen begonnen, dicke flecken öl auf dem boden zu machen... das hat er noch nie gemacht... und drum mache ich mir sorgen, dass wieder was ernsthaftes auf mich zukommt.
gruss
michel, seinen alfa immernoch zum verkauf anbietend (siehe sig ;) )
Ciao Michel,
mein erster Gedanke, als ich obiges las: Lenkung wird undicht.
Das ist bei Deiner Laufleistung fast normal und ausserdem das einzige was mir einfaellt, was so ploetzlich und so dicke Flecken
macht. Motor/Getriebe lecken seltenst so massiv. Das siehst Du
recht leicht, wenn Du den Oelstand des Lenkungsoels im Auge behaeltst, (Vorsicht, immer kalt pruefen).
Lenkung ist nicht ganz einfach und kostet ausserdem richtig Geld.
Falls es Lenkung ist, wuerde ICH (dreimalunterstreich) den
164 schnell verkaufen mit 'TUV (jajaja, heisst bei Euch anders)
neu' und mir parallel ein neues Spielzeug= 164 oder aehnliches
erwerben.
Ciaoooooo,
Joachim
Gordovan
25.03.2002, 09:52
Naja, Lenkung? Würde (werde) ich wohl noch tauschen (lassen);)
Aber auch Vernunft lasse ich da walten: Bekomme ich für das gleiche Geld der Reparatur ein gleichwertiges anderes Auto? Nein? Also Reparatur. Ja? Mit den gleichen Neuteilen? Und dann muß ich noch um/abmelden... Dann bleich ich doch dabei. Aber ich denke, du kommst am besten wenn du dir einen anderen 164 holst und deinen jetzigen als Schlachtfahrzeug/Bastelauto/Zweitwagen nimmst. Überhaupt werden dich Reparaturen weniger stören, wenn du noch ein funktionierendes anderes Wägelchen hast....
Hallo Michel.
Um wieder zu deiner ursprünglichen Frage zurückzukommen, ich denke du musst irgendwann mal eine ganz grundlegende Entscheidung treffen. Dein Auto ist wohl inzwischen an der Schwelle angekommen, an der es sich von einem relativ wertlosen Gebrauchtwagen zu einem Liebhaberobjekt entwickelt. Es haben inzwischen wohl ziemlich viele komponenten die vom Konstrukteur vorgesehene Lebensdauer erreicht, so daß man objektiv sagen muß: Es lohnt sich nicht mehr. Deshalb muß man ja auch ein Liebhaber sein um solch ein Auto zu erhalten. Entweder du hast viel Geld für Werkstätten (wobei die Zahl der Werkstätten die sich auskennen immer weniger werden wird), oder du ringst dich dazu durch fast alles selbst zu machen. Einen Mittelweg gibt es da aus meiner Erfahrung nicht!
Viele Grüße,
Peter
Nmorgen....
Michel, das ist 1. eine Frage der finanziellen Mittel und 2. eine Frage der Aussicht auf Besserung. Du hast ja nun schon so einige Taler in Deinen TS gesteckt. Addiere das zum Kaufpreis und hau dann den Kopf gegen die nächstbeste Wand I-[ Nach Einnnahme diverser Kopfschmerzmittel müßte dann der Kopf einigermaßen klar sein. Jetzt überlege ganz nüchtern was da noch auf Dich zukommen wird. Die Buchsen hast Du ja schon ausgemacht. Dann rechne Dir zusammen, was Dich der ganze Müll noch kosten wird. Jetzt überlege, für wieviel Fränkli Du den TS noch losbekommst. Ist unterm Strich ne simple Rechnung. Nur den emotionalen Part kannst Du nicht so einfach rechnen. Was kostet Dich in der Schweiz ein neuer gebrauchter mit vielleicht deutlich weniger KM oder ein Import aus D. Laß den 164 nicht zum Faß ohne Boden werden. Ich habe meine Alfetta Q-Oro auch wegen massiver Begleiterscheinungen verkauft, obwohl sie sonst OK war. Stehst Du kurz vor Vollendung der notwendigen Reparaturen mit überschaubarem finanziellen Aufwand und dann nur noch kleineren Erhaltungskosten behalte Ihn. Bist Du davon noch weit entfernt.....verkaufe Ihn und such was neues. Das kann Dir viel viel Lehrgeld sparen.
@ Chris......Amen und Ruhe er sanft ZZZ Schade drum. Aber so ein TS ist ja schnell erneuert. Aber beschreib doch mal die Sekunden des Abgangs....
Ciao
Rainer
Original geschrieben von pedi
Es gibt doch nur zwei?
1. den Wahren
2. derjenige, der sich so nennt und in aller träumerischen Munde beheimatet ist.
:-]
OK. Punkt für Dich!
Aber in meinem Universum gibts noch n dritten: Der steht in irgendeiner warmen trockenen Scheune und wartet von mir aus dem Schlaf geweckt zu werden! :)
Original geschrieben von Rainer
@ Chris......Amen und Ruhe er sanft ZZZ Schade drum. Aber so ein TS ist ja schnell erneuert. Aber beschreib doch mal die Sekunden des Abgangs....
Recht einfach, nachdem ich ihn bei betriebswarmem Motor einige Kilometer mit V-Max gehetzt hatte wurde er mit einmal rapide langsamer..... Zuerst dachte ich ja nur an Kleinigkeiten wie Zündungsprobleme (durchgebrannte Verteilerfinger oder ähnliches), mangelnde Benzinversorgung oder allenfalls ein durchgebranntes Auslaßventil, ein Loch im Kolben oder ähnliches. Also alles Sachen die man leicht zwischen Aufstehen und Frühstück wieder in Ordnung bringen kann. Leider scheint es wohl doch etwas ernsteres zu sein......
Die Symptome lassen zumindest nicht auf eine Kleinigkeit schliessen. Da ich jetzt nicht den Motor ausbauen und zerlegen will, um dann festzustellen das der Schaden doch etwas größer ist und nicht mit vorhandenen Teilen bzw. einfachen Mitteln zu reparieren ist, suche ich eben ein passendes Gebrauchtaggregat oder einen Teileträger. Die konkrete Fehlersuche am, bzw. die Überholung des, vorhandenen Motors kann dann bis zu den kommenden Wintermonaten warten. Könnte ja sonst langweilig werden. ;)
Vielleicht läuft mir ja auch ein anderer passender Alfa über den Weg. Dann melde ich den TS erstmal ab, baue doch den Motor aus und schaue in Ruhe was Sache ist.......
Gruß
Chris
Hi Michel!
Als Student hat man es wirklich schwer, so ein Spielzeug am Leben zu erhalten, ich kann Dein Problem nachvollziehen...:'(
Bei meinem 75er habe ich sicherlich schon das Vielfache seines Marktwertes hineingestopft und ich stand auch schon mehr als ein mal vor der Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll...???
In solchen Momenten geht mir dann folgendes durch den Kopf : Der Heckspoiler... (höhöhö) - kleiner Aufmunterungsversuch :-)
Nein, mal ernsthaft, ich denke mir dann immer:
"An dem Wagen ist schon soo viel gemacht worden, da kann ja nicht mehr viel kaputt gehen. Verkaufe ich ihn nun, dann hat der nächste Besitzer ein zuverlässiges Auto und ich habs für ihn machen lassen... warscheinlich verheizt der Trottel ihn dann auch noch... nee, da wird nichts verkauft..."
So habe ich ihn - und auch ich bin knapp bei Kasse - nun schon bald ein Jahr. Und trotz horrender Versicherungskosten (3200 DM/Jahr - Problem ist aber schon gelöst) und haufenweise anfallender Reparaturen mich dazu durchgerungen, mein Auto auf jeden Fall zu behalten.
Selbst, wenn die Geier schon kreisen (!hello! Chris)...
Such Dir am besten günstig einen Teileträger, dann kommst Du wenigsten günstig an Teile heran :-]
Schöne Grüsse
Waldek
@Waldek
Ciao Waldek!!! !hello!
........manchmal "verliert" man seinen Alfa auch deshalb, weil man ZUVIEL weiß...........hehe!.... ]:-)
liebe Grüße
Don Jürgen :-?
PS: ....na ich hoffe, dass Daggi den 75er "freigeben" konnte ;)
hi zusammen
danke für eure meinungen! so im ganzen wiederspiegeln sie genau das, zwischen dem ich immer hin und her gerissen bin. mein erster gedanke war auch die lenkung und die damit verbundenen kosten. verkaufen kann ich den ts nicht mehr... macht keinen sinn, nachdem ich jetzt für meine verhältnisse so viel reingesteckt habe, ihn für ein paar hundert franken weg zugeben. da muss wohl eher der erste unfall passieren (holzklopf)...
mein erklärtes ziel ist aber, über kurz oder lang möglichst alles am 164 selber machen zu können... darum will ich diesen auch nicht weggeben, so als bastelauto, auch wenn ich ihn vor fremden nie so nennen würde ;)
an einen 2.ten 164 hab ich auch schon gedacht. zusammen mit einer kleinen garage, wo man auch drin schrauben könnte, wäre das schon ziemlich ideal, weil ich dann nicht immer drauf angewiesen wäre, alles möglichst schnell wieder zusammengebaut zu haben. problem hierbei: auch wenn ich mitlerweile besser bescheid weis, was so ein 164 noch etwa wert ist, reicht das geld nicht um einen zusätzlichen sorgenfreien 164 zu bekommen. ähnlich wie gordovan hab ich mir immer gesagt, die anfallende rep ist günstiger als ein neuer 164, denn ich nicht kenne! ich könnte bei einem mit nur 100'000km von regen in die traufe kommen, mit flexrohr, buchsen, beim v6 zahnriemen, stellmotoren der klima usw...
leider weiss ich nicht, wo mein 164 steht... ob kurz vor vollendung, oder erst am anfang der rep-flut. ich hatte oft das gefühl, ich hab schon so einiges dran gemacht, aber es kam immer noch dicker... und was mit kupplung und getriebe ist, weiss ich nicht mal...
naja, ich werd wohl weiterhin auf der suche nach einem 2.ten 164 bleiben und irgendwann die wonne des wechselkennzeichens geniessen :D
danke für die nachtgebete :-]
@chris
der arme 75 hat nicht lange gehalten :-( bist du jetzt also wieder auf opel unterwegs?
gruss
michel, mit predikat "dämlich" :D
@waldek
wir scheinen da ziemlich ähnlich zu sein... den leicht makaberen senna-witz wollte ich auch einbauen, und auch sonst haben wir ähnliche gedankengänge :D
ich könnte den gedanken nicht ertragen, dass einer meinen 164 kriegt und alle wichtigen dinge wären schon gemacht worden und der lacht sich ins fäustchen...
gruss
michel
@Waldek
Original geschrieben von Waldek
Selbst, wenn die Geier schon kreisen (!hello! Chris)...
Ich wollte Dir doch nur bei der kostengünstigen Entsorgung behilflich sein. ;)
@Juergen
Original geschrieben von Juergen
PS: ....na ich hoffe, dass Daggi den 75er "freigeben" konnte
Nein, noch nicht. Aber ich kann warten...... Vielleicht wird es ja noch in dieser Woche etwas. Dann komme ich mal schnell in Dinslaken zum Schlachtfest ;) vorbei. :-D
@Michel
Original geschrieben von Michel
der arme 75 hat nicht lange gehalten bist du jetzt also wieder auf opel unterwegs?
Halb so schlimm. Nach erfolgter Herztransplantation wird der 75 seinen dritten Frühling erleben. :)
Gruß
Chris
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