alfromeo
18.03.2002, 11:08
Hallo zusammen,
am Samstag bin ich kurz bei meinem ALFA-Händler vorbei, um die neuen 156er zu begutachten. Von aussen sind die Veränderung hauptsächlich in der Vollackierung von Stossfängern und Aussenspiegeln erkennbar.
Hier bin ich schon beim ersten Kritikpunkt:
Ich fahre einen 156er in 'proteo-rot' und in dieser (an allen helleren) Farbe(n) wirken diese unlackierten Streifen im Stossfänger als Auflockerung der grossen Lackflächen (hauptsächlich am Heck).
In der Frontansicht hat der 'neue' eindeutig an Pofil verloren.Das durch die unlackierten Streifen dargestellte Schnurrbärtchen ist nicht mehr erkennbar, der Ausdruck wirkt strenger.
Der zweite "Kritikpunkt":
Im Innenraum sind die Veränderung für mich zu wenig eingreifend. Ich konnte zwar nur 2 Fahrzeuge mit Ledersitzen begutachten, aber hier gab es keine Veränderungen. Ob bei den Varianten mit Stoffsitzen neue Bezugsmaterialien zu Einsatz kommen, weiss ich nicht. Der Griff der Sitzlängenverstellung ist dicker als bisher ausgefallen.
Die deutlichste (sichtbare) Veränderung stellt das Cockpit dar.Das verwendete Material soll hochwertiger sein? Ich finde, es ist nur rauher und damit schlechter zu pflegen. Die Möglichkeit, nun ein Navigatiossystem einzubauen, interessiert mich nicht; ich brauch keines.
Der dritte "Kritikpunkt":
Der neue 2-Liter hat mehr Drehmoment und mehr Leistung.Am (relativ hohen) Verbrauch hat sich nichts verändert; hier hätte man ansetzen sollen.Bin allerdings noch nicht gefahren.
Alles in allem reichen die Veränderungen für mich nicht aus, meinen "alten" gegen das neue Modell zu tauschen.Somit fahre ich meinen "alten" weiterhin sehr gerne, da ich für den Laien nur sehr schwer erkennbar ein "veraltetes" ?? Modell fahre. Ich warte lieber, bis ein komplett neuer 156er erscheint.
Auch im Falle eines Totalschadens oder Diebstahls meines jetzigen 156er würde ich vermutlich das alte Modell (mit Abschlag!) wählen.
Ein an deutsche "Edelmarken" mit ihrem Komissbrotdesign gewohnter Fahrer wird bei Anblick des neuen Modells allerdings verzückt sein. Beim Wiederbesteigen seines Gefährts wird er glauben,in einem Auto des Baujahres 1990 zu sitzen,auch wenn in seinem seinem Kfz-Schein 2002 steht.
Ciao
alfromeo
am Samstag bin ich kurz bei meinem ALFA-Händler vorbei, um die neuen 156er zu begutachten. Von aussen sind die Veränderung hauptsächlich in der Vollackierung von Stossfängern und Aussenspiegeln erkennbar.
Hier bin ich schon beim ersten Kritikpunkt:
Ich fahre einen 156er in 'proteo-rot' und in dieser (an allen helleren) Farbe(n) wirken diese unlackierten Streifen im Stossfänger als Auflockerung der grossen Lackflächen (hauptsächlich am Heck).
In der Frontansicht hat der 'neue' eindeutig an Pofil verloren.Das durch die unlackierten Streifen dargestellte Schnurrbärtchen ist nicht mehr erkennbar, der Ausdruck wirkt strenger.
Der zweite "Kritikpunkt":
Im Innenraum sind die Veränderung für mich zu wenig eingreifend. Ich konnte zwar nur 2 Fahrzeuge mit Ledersitzen begutachten, aber hier gab es keine Veränderungen. Ob bei den Varianten mit Stoffsitzen neue Bezugsmaterialien zu Einsatz kommen, weiss ich nicht. Der Griff der Sitzlängenverstellung ist dicker als bisher ausgefallen.
Die deutlichste (sichtbare) Veränderung stellt das Cockpit dar.Das verwendete Material soll hochwertiger sein? Ich finde, es ist nur rauher und damit schlechter zu pflegen. Die Möglichkeit, nun ein Navigatiossystem einzubauen, interessiert mich nicht; ich brauch keines.
Der dritte "Kritikpunkt":
Der neue 2-Liter hat mehr Drehmoment und mehr Leistung.Am (relativ hohen) Verbrauch hat sich nichts verändert; hier hätte man ansetzen sollen.Bin allerdings noch nicht gefahren.
Alles in allem reichen die Veränderungen für mich nicht aus, meinen "alten" gegen das neue Modell zu tauschen.Somit fahre ich meinen "alten" weiterhin sehr gerne, da ich für den Laien nur sehr schwer erkennbar ein "veraltetes" ?? Modell fahre. Ich warte lieber, bis ein komplett neuer 156er erscheint.
Auch im Falle eines Totalschadens oder Diebstahls meines jetzigen 156er würde ich vermutlich das alte Modell (mit Abschlag!) wählen.
Ein an deutsche "Edelmarken" mit ihrem Komissbrotdesign gewohnter Fahrer wird bei Anblick des neuen Modells allerdings verzückt sein. Beim Wiederbesteigen seines Gefährts wird er glauben,in einem Auto des Baujahres 1990 zu sitzen,auch wenn in seinem seinem Kfz-Schein 2002 steht.
Ciao
alfromeo