Vollständige Version anzeigen : Festgebratene Bremssättel: Ich suche endgültige Abhilfe...!
Visconti
12.03.2002, 20:04
Hallo zusammen!
Es geht um meinen 33 16V mit ABS. Ich habe nunmehr seit einem halben Jahr das Problem, dass meine hinteren Bremssättel (mangels Nutzung??) extrem festgebraten sind! Will heissen, da rührt sich im Regelfall nichts mehr. Im Regelfall!!
Denn, nach einer Vollbremsung packen die beiden Sättel zwar (mehr oder minder) zu, jedoch bleiben die Beläge danach schön an der Scheibe und es gibt herrliche Quietschgeräusche.
Deswegen meine Frage:
Wie schafft Ihr dauerhafte Abhilfe von diesem nervigen Zustand? Wie macht Ihr die Sättel nachhaltig gangbar?
Oder bin ich der einzige mit solchen Problemen?
Original geschrieben von Visconti
Wie schafft Ihr dauerhafte Abhilfe von diesem nervigen Zustand? Wie macht Ihr die Sättel nachhaltig gangbar?
Oder bin ich der einzige mit solchen Problemen?
Du, bzw der 33, hat bestimt eine lastabhängige Bremse, gesteuert durch gestängebetätigtem Regler. Dieser ist evtl zu salopp eingestellt. Daher könnte die hintere Bremse zu selten im Einsatz sein.
pedi der sich beim TrentaTre nicht auskennt
Hallo,
bei meine 16v Permannent4 ist die Mechanik für die Handbremse stark angegammelt und schwergängig, hoffnungsloser Fall, da hilft langfristig vermutlich nur noch ein Austausch des kompletten Bremssattels, da die Mechanik für die Handbremse nicht zerlegbar ist (so meine ich zumindest). Sollte das Problem bei Dir nur beim Betätigen der Fußbremse auftreten sind bei dir mit Glück nur die Kolben angegammelt. Falls es für den Sattel einen Repsatz (Dichtringe und Manschetten) geben sollte, kannst Du den Sattel überholen. Dabei muß man aber sehr sorgfältig vorgehen:
- Bremssättel ausbauen
- Kolben ausbauen (evtl.Rostlöser oder Druckluft einsetzen) der Kolben auf der Handbremsmechanikseite muß vermutlich herausgechraubt werden, aber vorsichtig, mit der Zange nichts beschädigen.
- alle Teile reinigen (erst Autosol dann Spiritus) wenn die Kolben stark vergammelt sind oder die Handbremsmechanik nicht gangbar ist tu alles in den Schrott.
- Dichtungen erneuern und alles mit blauer ATE Paste wieder sorgfältig zusammenbauen.
- Sattel wieder einbauen neue Flüssigkeit rauf und Bremsanlage entlüften.
- Dichtheit der Anlage überprüfen.
Das ganze darfst du natürlich nur machen wenn Du Kfz Meister bist :-)
Visconti
13.03.2002, 11:27
Hallo!
@pedi: Zumeist wird der Regler ja nur verstellt, wenn ein anderes Fahrwerk montiert wird (Tieferlegung). Das ist bei mir aber nicht der Fall. Somit müsste da jemand so dran herumgefummelt haben. Von alleine wird sich das jawohl nicht verstellen, oder ??? ?
@Holger: So (oder zumindest so ähnlich ;) ) wie von Dir beschrieben habe ich die ollen Sättel nun schon zweimal überholt. Das war nur leider nicht von allzu langer Dauer. Wie Du schon richtig schreibst, werde ich mittelfristig vermutlich nicht um einen kompletten Austausch herum kommen!
Es sei denn, ich lasse wirklich mal den Bremskraftregler überprüfen. Hab ja schon Flugrost an meinen hinteren Scheiben ;) !
Original geschrieben von Visconti
Zumeist wird der Regler ja nur verstellt, wenn ein anderes Fahrwerk montiert wird (Tieferlegung). Das ist bei mir aber nicht der Fall. Es wäre nicht das erste Fzg, bei dem der lastabhängige Bremskraftregler den Dienst vorzeitig quittierte.
Von alleine wird sich das jawohl nicht verstellen, oder ??? ?
Kennst Du Fox Mulder oder David Copperfield ? :-]
Visconti
13.03.2002, 16:32
Original geschrieben von pedi
Kennst Du Fox Mulder oder David Copperfield ? :-]
Nee, aber mein Auto! Und das bringt Sachen zustande, die sich ein David Copperfield nicht mal im Traum zu erdenken wagt ;) .
hallo visconti!
ich muss pedi recht geben. mechanische LAB- regler neigen gerne dazu den dienst zu quitieren, nicht nur beim 33er. die bremszangen hinten werden zu wenig belastet (bremsdruck, fahrzeuggewicht) neue bremssättel hinten, den druck mit dem manometer einstellen (nach herstellerangaben), gegebenenfalls den LAB - regler neu und die bremsen hinten sind wieder o.k.
andere frage: hast du überhaupt einen LAB - regler? du schreibst du hast ABS?
mfg
tobias
Visconti
14.03.2002, 16:20
Original geschrieben von alfa33
andere frage: hast du überhaupt einen LAB - regler? du schreibst du hast ABS?
Hallo Tobias!
Danke auch für Deinen Beitrag.
Schließt sich denn ein solcher Regler und ABS aus? Wie gesagt, seither bin ich immer so verfahren, dass ich lediglich die Bremssättel gangbar gemacht habe. Das war allerdings nicht von allzu langer Dauer! Mein nächster Gang wird mich mal bei meiner Werkstatt vorbeiführen. Dort müsste das ganze dann ja eh wie vom Hersteller vorgegeben eingestellt werden.
hallo visconti!
es gibt ABS systeme mit und ohne LAB - regler. wenn aber so ein regler steckt, ist es nie der fall, daß er den rückfluß (vom radbremszylinder in den hauptbremszylinder) stoppt. andersrum ist das aber möglich, dann hättest du keinen druck auf den bremszylindern.
anders ist es, wenn die bremsschläuche innen zugehen(alterserscheinung). der druck
öffnet die bohrung, lässt aber bei druckabfall nicht die gleiche menge zurück. bremse steckt.
hoffe konnte dir weiterhelfen
mfg tobias
Visconti
15.03.2002, 10:59
Original geschrieben von alfa33
der druck öffnet die bohrung, lässt aber bei druckabfall nicht die gleiche menge zurück. bremse steckt.
So oder so ähnlich dürfte es der Fall sein! Damit wird sich denn bald der Alfa-Mech auseinandersetzen.
Danke für die Hilfe!
!hello!
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