Michel
26.02.2002, 00:40
...aber diesmal wohl einer der schlechtesten der je geschrieben wurde... aber schaut selber (man beachte den durchaus üpigen anteil über den gta ;)) :
Bei diesem Romeo wird nicht nur Julia schwach
Anfang der 80er-Jahre ging ich mit verschiedenen Alfa Romeo auf die Suche nach einer Julia. Doch statt transpirierend in einem Club meinen Disco-Fox zu zelebrieren, wartete ich meist frierend am Strassenrand. Nicht auf Julia – auf die Pannenhilfe.
Sportliches Herz: Mit dem neuen Sportwagen GTA lässt Alfa die glorreichen Rennsportzeiten aufleben.
«Times are changing», sang damals..., ich weiss es nicht mehr. Könnte durchaus Bob Dylan gewesen sein. Doch wenn ich den singenden Struwwelpeter heute anschaue, weiss ich, er hat mich verarscht. Der Mann sieht immer noch gleich aus wie vor 30 Jahren. Nur hat er weniger zu sagen und seine einst rebellische Frisur ist heute schlicht hässlich. Nichts hat er oder sich verändert.
Ganz anders sieht es da bei meiner ersten grossen - automobilen - Liebe aus: Alfa Romeo. Zwar bauten die Italiener in den 80er-Jahren mit erstaunlicher Regelmässigkeit schöne Autos, aber das war denn auch alles, was man positiv vermelden konnte. Dafür liessen mich mein geliebter GTV und der 2-Liter-Spider regelmässig sitzen: mit kaputter Zündung, kaputter Kupplung, gerissener Bremsleitung, defektem Cabrio-Verdeck bei Platzregen und allen elektrischen Pannen, die technisch denkbar - oder auch undenkbar - waren.
So verwundert es kaum, dass ich noch nicht verheiratet bin. Denn statt wie John Travolta zu «Staying Alive» die Tanzflächen zu polieren und Girls mit Palmenfrisuren und fluoreszierenden Ohrringen zu einem Cuba libre einzuladen, verbrachte ich viele Wochenenden auf einem Pannenstreifen - und sah zu, wie mich das Leben als Golf GTI oder Opel Kadett überholte.
Heute ist alles anders: Seit den 90er-Jahren glänzen die Alfa nicht mehr nur durch prächtige Motorisierung, sportliches Flair und schönes Design, sondern auch mit einer deutschen Tugend: Zuverlässigkeit!
Und nun legen die Mailänder zu und lassen mit dem Alfa 156 GTA und dem Sportwagen GTA glorreiche Rennsportzeiten aufleben. Endlich schlägt in den schmucken Karossen wieder das Cuore sportivo - das sportliche Herz. 250 PS leistet der überarbeitete 3,2-Liter-Sechszylinder in der GTA-Version. Damit beschleunigen die beiden Sportler in 6,3 Sekunden auf Tempo 100 und erreichen - falls gefordert - locker Tempo 250. So viel Sportlichkeit kostet bei Alfa nicht alle Welt: Die beiden Renner gibts ab 57 900 Franken und sie feiern am kommenden Automobilsalon in Genf Premiere.
Ich persönlich mags in der Zwischenzeit nicht mehr so sportlich. Den Disco-Fox habe ich - Gott sei Dank! - seit 15 Jahren nie mehr getanzt. Und eine Julia kenne und liebe ich, doch die macht sich nichts aus Autos.
Dieter Liechti
von hier:
http://www.20min.ch/service/wheels/story/4736569
:D
michel
Bei diesem Romeo wird nicht nur Julia schwach
Anfang der 80er-Jahre ging ich mit verschiedenen Alfa Romeo auf die Suche nach einer Julia. Doch statt transpirierend in einem Club meinen Disco-Fox zu zelebrieren, wartete ich meist frierend am Strassenrand. Nicht auf Julia – auf die Pannenhilfe.
Sportliches Herz: Mit dem neuen Sportwagen GTA lässt Alfa die glorreichen Rennsportzeiten aufleben.
«Times are changing», sang damals..., ich weiss es nicht mehr. Könnte durchaus Bob Dylan gewesen sein. Doch wenn ich den singenden Struwwelpeter heute anschaue, weiss ich, er hat mich verarscht. Der Mann sieht immer noch gleich aus wie vor 30 Jahren. Nur hat er weniger zu sagen und seine einst rebellische Frisur ist heute schlicht hässlich. Nichts hat er oder sich verändert.
Ganz anders sieht es da bei meiner ersten grossen - automobilen - Liebe aus: Alfa Romeo. Zwar bauten die Italiener in den 80er-Jahren mit erstaunlicher Regelmässigkeit schöne Autos, aber das war denn auch alles, was man positiv vermelden konnte. Dafür liessen mich mein geliebter GTV und der 2-Liter-Spider regelmässig sitzen: mit kaputter Zündung, kaputter Kupplung, gerissener Bremsleitung, defektem Cabrio-Verdeck bei Platzregen und allen elektrischen Pannen, die technisch denkbar - oder auch undenkbar - waren.
So verwundert es kaum, dass ich noch nicht verheiratet bin. Denn statt wie John Travolta zu «Staying Alive» die Tanzflächen zu polieren und Girls mit Palmenfrisuren und fluoreszierenden Ohrringen zu einem Cuba libre einzuladen, verbrachte ich viele Wochenenden auf einem Pannenstreifen - und sah zu, wie mich das Leben als Golf GTI oder Opel Kadett überholte.
Heute ist alles anders: Seit den 90er-Jahren glänzen die Alfa nicht mehr nur durch prächtige Motorisierung, sportliches Flair und schönes Design, sondern auch mit einer deutschen Tugend: Zuverlässigkeit!
Und nun legen die Mailänder zu und lassen mit dem Alfa 156 GTA und dem Sportwagen GTA glorreiche Rennsportzeiten aufleben. Endlich schlägt in den schmucken Karossen wieder das Cuore sportivo - das sportliche Herz. 250 PS leistet der überarbeitete 3,2-Liter-Sechszylinder in der GTA-Version. Damit beschleunigen die beiden Sportler in 6,3 Sekunden auf Tempo 100 und erreichen - falls gefordert - locker Tempo 250. So viel Sportlichkeit kostet bei Alfa nicht alle Welt: Die beiden Renner gibts ab 57 900 Franken und sie feiern am kommenden Automobilsalon in Genf Premiere.
Ich persönlich mags in der Zwischenzeit nicht mehr so sportlich. Den Disco-Fox habe ich - Gott sei Dank! - seit 15 Jahren nie mehr getanzt. Und eine Julia kenne und liebe ich, doch die macht sich nichts aus Autos.
Dieter Liechti
von hier:
http://www.20min.ch/service/wheels/story/4736569
:D
michel