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Hallo,!hello!
habe seit es etwas kälter war in diesem Winter ein komisches, aber nicht gerade lustiges Problem.
Mein 33'er (1.4 Bj.: 10/94 163TKM) zieht sich selber die Handbremse an. Das linke Rad blockiert auf einen Schlag !stop!. Erst war das nur manchmal aber jetzt schon fast immer. Wenn ich wieder vor rolle, löst sich das Ganze mit leichtem Knacken. Vorwärts geht alles leicht.
Also was ist passiert in meinen Trommeln??? Bitte helft mir, ich komm aus keiner Parklücke mehr.!nono!
Na dann, bis dann
Sonic
Gordovan
11.02.2002, 20:22
Da kann ich mir nur vorstellen, daß in der Trommel was locker geworden ist. Ich würde sagen, mach mal die Trommel auf und schau rein.
Locotronic
11.02.2002, 22:03
Ja genau einfach aufmachen, und das am besten sofort. Ich hatte sowas mal bei meinem Moped (is auch trommelbremse und funktioniert nach dem gleichen prinzip), da hatte sich ein stück vom Bremsbelag gelöst und hat immer wieder mal geklemmt. Hab mir so nach und nach alles in der trommel kaputt gemacht bis ich zum schluß eine total blockade hatte und die trommel selber aufbrechen muss. Vorallem stell ich mir das nicht so günstig vor wenn dir bei 200 auf der Autobahn das Rad blockiert....
Locotronic
11.02.2002, 22:05
oh hab grad gesehen es is nen 1.4 l, dann halt bei 180 auf der Autobahn :-]
reim ich mir das richtig zusammen, das es nur beim rückwärtsfahren passiert ???
mfg
gimo
Locotronic
11.02.2002, 23:12
Original geschrieben von Sonic
Wenn ich wieder vor rolle, löst sich das Ganze mit leichtem Knacken. Vorwärts geht alles leicht.
Orginal geschrieben von GIMO
reim ich mir das richtig zusammen, das es nur beim rückwärtsfahren passiert
@ GIMO ich glaub du hast recht es scheint wirklich nur beim rückwärtsfahren zu sein, dementsprechend glaub ich fast nicht das meine Vermutung stimmt....
Original geschrieben von Locotronic
@ GIMO ich glaub du hast recht es scheint wirklich nur beim rückwärtsfahren zu sein, dementsprechend glaub ich fast nicht das meine Vermutung stimmt.... Glaube ich trotzdem dran.
Die auflaufende Seite eines Belages blockiert, da irgendwo der Wurm drin ist (z.B. der Haltestift ab). Dreht sich dir Trommel wieder in Gegenrichtung, kommt der Belag wieder frei.
Wie schon von anderen erwähnt: aufmachen, guckus machen !
Na dann,
ok, ok dann muß ich mal nachschauen. Hoffe ich bekomme den Trommeldeckel runter. Brauch bestimmt nen Abzieher, was?
:-{ , oder geht auch ein großer, großer Hammer T:- ?
Mal schauen. Dank euch erstmal.
Ach übrigens wenn er läuft bekomme ich ihn auch auf 190 aber eben nur wenn er mal läuft :-*
Original geschrieben von Sonic
Ach übrigens wenn er läuft bekomme ich ihn auch auf 190 aber eben nur wenn er mal läuft :-* Solch eine Gefällstrecke kannte ich auch mal :D
sorry, hat sich aber angeboten
Locotronic
12.02.2002, 21:39
Nein Abzieher brauchste keinen, must halt schauen das das Auto gut aufgebockt ist und dann einmal oben an die Trommel einmal unten an die Trommel hauen mit nem normalen (also kein Vorschlaghammer ! ) Hammer. Das dann solange wiederholen und verstärken bis sich das ganz löst und du den Deckel abnehmen kannst. Bremsflüssigkeit sollte da drin übrigens keine zu sehen sein...
Und sollte ich jetzt was vergessen haben wird mich bestimmt jemand dran erinnern :-C
Locotronic
12.02.2002, 21:42
Original geschrieben von pedi
Solch eine Gefällstrecke kannte ich auch mal :D
sorry, hat sich aber angeboten
tz tz tz mit 190 den Berg runter, ist ja mein kombi auf der gerade schneller :-D
Original geschrieben von Locotronic
Und sollte ich jetzt was vergessen haben wird mich bestimmt jemand dran erinnern :-C ich kenne mich bei 33 nun absolut nicht aus !baby!, aber...
...hat er evtl eine -der doofen- Sicherungsschrauben (meist Kreuzschlitz, sitzt zwischen zwei Radschrauben) welche die Trommel an die Radnabe fixieren?
Nicht, dass sonic alles zusammenschlägt, und sich die Trommel noch immer nicht löst.
Ne, wenn das Rad runter ist, ist das in der Mitte eine ducke (24er) Mutter, die mit einer Kerbe eingeschlagen ist. Die lösen und dann etwas an der Trommel wackeln, dann sollten Dir mehrere Unterlegscheiben und das Radlager "Guten Tag !hello! " sagen...
Maik
Original geschrieben von ms1478
Ne, wenn das Rad runter ist, ist das in der Mitte eine ducke (24er) Mutter, die mit einer Kerbe eingeschlagen ist. Die lösen und dann etwas an der Trommel wackeln, dann sollten Dir mehrere Unterlegscheiben und das Radlager "Guten Tag !hello! " sagen...
Maik Nochmal: keine Ahnung wie es beim 33 im speziellen aussieht !baby! Trotzdem hinterfrage ich dies etwas, damit keine komplett überzogene Anleitung zustande kommt.
Diese zentrale Mutter mit SW24 ist ja wohl die Einstellmutter für das Radlager und somit die Befestigung der Radnabe. Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass man die komplette Nabe (inkl Trommel) abschrauben muss, um die Trommel abzuziehen.
Da ist doch die Beschreibung von Locotronic die Naheliegendere:
Rad abschrauben (evtl die von mir angespr. Sicherungsschraube entf.), Trommel mit Schlägen lösen und abnehmen.
Meist sind durch Öffnungen auf dem Ankerblech Möglichkeiten gegeben, die Bremse zurückzustellen (mehr Spiel der Beläge zur Trommel), damit die Trommel leichter abzunehmen ist.
Resümee: ich glaube nicht, dass man hierfür das Radlager öffnen muss (SW 24).
Hi,
Also bei den 33ern mit hinterer Trommelbremse, die ich zwischen den Fingern hatte, da war in der Trommel (so wie pedi erst sachte) zwischen den Befestigungslöchern jeweils ein Loch, durch das man mit einem Schraubenzieher eine Rändelmutter bewegen musste, um die Backen nach innen zu bewegen, um die Backen hinter dem Grat der Trommel freizubekommen.
Wenn man einfach die Trommeln mit Gewalt abreißt (kriegt man auch mit Hammer so ab - glaube ich euch schon...), dann verbiegt man die zarten Haltestifte der Bremsbacken mit ihren Bajonetthaltescheiben. Einen Hammer habe ich durch Anwendung der vorgesehenen Rändeleinstellschrauben nie gebraucht.
Grütze
von
Thomi
Locotronic
13.02.2002, 15:03
Ich halt mich da jetzt raus, ich bin mir nämlich nimmer ganz sicher wies bei meinem alten 33 war, mein jetziger hat ABS und somit rundum scheiben......sonst würd ich kurz nachschauen :)
Moment, Moment!!!
Also, ich beschreibe jetzt mal, wie ich bei meinem 33 neulich die Trommel geöffnet habe und das Handbremsseil zu öffnen (ist jetzt 4 Wochen her):
- Rad runter
- Die eingeschlagene Mutter mit SW24 öffnen
- Unterlegscheibe raus
- Lager raus
- noch ne Unterlegscheibe raus
- die Trommel abziehen
Ob man nu an die Beläge zum einstellen drankommt, ohne die Trommel abzubauen weiß ich nicht...
Im originalen AR - Werkstatthandbuch "Alfa 33 - Fehlersuche" ist das Wechseln der Handbremsseile genauso beschrieben worden, wie ich es oben aufgeführt habe, nur halt was ausführlicher.
Maik
Danke euch erstmal recht herzlich. Kann leider aus Zeitgründen
erst am Wochenende basteln. Werde mal vorsichtig nachschauen
und dann berichten wie es war.
Sag mal ms1478 , wo bekomme ich denn das Werkstattbuch für meinen 33'er her?
Ach und die 190 stimmen (bei 10% Tachoabweichung) :-]
Original geschrieben von ms1478
- Die eingeschlagene Mutter mit SW24 öffnen
nicht eingeschlagen, sondern gesichert.
Eingeschlagen sind manchmal Fenster.
- Unterlegscheibe raus
- Lager raus
Maik beim 75 muss man zwar auch die Nabe ziehen, um die vordere Bremsscheibe zu wechseln.
Jedoch habe ich noch nie erlebt, dass man die Nabe abziehen muss, um eine Bremstrommel abnehmen zu können.
Wenn man alles neu macht (einschl der Lager) ist dies kein Thema. Aber warum soll man die Nabe öffnen, auf die Gefahr hin das Dreck reinkommt usw, wenn man die Trommel nur einfach von der Nabe ziehen kann.
...unabhängig davon, was im Buch steht.
Aber, möglich ist natürlich alles.
pedi, der sich beim TrentaTre noch immer nicht auskennt, sich aber sicher ist, dass die Trommel relativ simpel von der Nabe geht.
Locotronic
13.02.2002, 16:51
Original geschrieben von ms1478
- Die eingeschlagene Mutter mit SW24 öffnen
Das könnte jetzt auch auf das mit dem Hammer klopfen bezogen sein, soll ja so Leute geben die daran ihre ganz Wut dran auslassen T:-
!hello!
Also Leute die Mutter mußte runter. Dann ging alles ganz leicht und schwups, kam mir ein abgerissener Belag entgegen.
Der blockiert natürlich ordendlich. Muß wohl beim Frost angebacken sein und hat sich beim Lösen der Handbremse von der Backe gemacht. Na ja, man soll ja auch bei Frost die Finger von der Bremsstange lassen.
??? Wie geht denn das Wechseln der Scheiben und Steine vorne?
Auch ohne Abzieher? Was muß man beachten? Würde es gleich mit machen wollen.
Danke an all die wertvollen Ratgeber. !invasion!
Original geschrieben von Sonic
!hello!
Also Leute die Mutter mußte runter. Dann ist die Trommel zugleich Radträger; also Nabe und Lagergehäuse?
Bin verwundert!
VA: zu 75% Rad runter, und dann, wie ich schon bei HA beschrieben habe; nachdem die Bremszange abgeschraubt und auf die Seite gelegt wurde.
Achtung! Nicht hierzu die Bremsleitung/-schlauch lösen.
Ich hoffe doch, dass sie es nicht genauso verkehrt herum konstruiert haben, wie bei den 116/162-Modellen.
ich kenne mich eben noch immer nicht aus, beim TrentaTre
Locotronic
14.02.2002, 23:29
Mhm hatte also doch recht, nur wunderts mich warum das nur beim rückwärtsfahren war ?! Kann mir das jemand erklären??
Ps: Mein Kombi is schneller wie 190 ]:-)
Original geschrieben von Locotronic
...nur wunderts mich warum das nur beim rückwärtsfahren war ?! Kann mir das jemand erklären??
Das ist völlig normal.
In erster Linie kommt das daher, dass die Backen z.B. nicht gleichmässig an die Trommel gepresst werden. Der Radbremszylinder sitzt bekanntlich oben am Ankerblech, unten stützen sich die Bremsbacken nur ab. Dadurch ist das Spiel zwischen Backen und Trommel nach oben enger, nach unten grösser.
Der hintere Belag (das abgebrochene Stück) kann sich also bei Vorwärtsdrehung des Rades eher verkeilen und in Gegenrichtung wird er wieder frei; beim vorderen Belag anders herum. Dies vor allem, wenn sich ein Teil des Belages im unteren Bereich gelöst hat (abgebröselt ist).
Nochmal: am hinteren Belag löst sich ein Teil an der unteren Fläche. Bei Vorwärtsrotation der Trommel wird dieses Teil mitgenommen und schiebt sich zwischen dem Restbelag (der noch fest auf dem Backen verklebt ist) und der Trommel. Hier verklemmt sich das abgebrochene Stück, wie ein Unterlegkeil. Bei der Drehung retour flutscht das Teil wieder in den Freiraum der unteren Hälfte.
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