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Vollständige Version anzeigen : Halbgötter in roten Overalls ?


pedi
10.02.2002, 20:00
Diese Zeilen schreibe ich in Anlehnung an einen anderen thread, in welchem dies Thema angesprochen wurde.

Hierzu eine Anekdote aus meinem Leben, und meine Sichtweise.

Für mich war im jugendlichen Leichtsinn vollkommen klar, dass ich Kfz-Mechaniker werden möchte.
In der Berufschule (1. Lehrjahr Vollzeitschule ohne Arbeit im Betrieb) waren wir über 30 Leutchen in dieser Klasse. Etwa fünf Mitschüler waren Schulabgänger der 7. Klasse (zwei Rundläufe) und geistig nicht annähernd auf dem Level von Albert Einstein. Ungefähr die Hälfte der Klasse hatte keinen Lehrbetrieb/-beruf gefunden (u.a. wegen schulischer Nichtleistungen) und überbrückten mit diesem Berufsschuljahr die Zeit, in der Hoffnung noch einen Kfz-Lehrbetrieb zu finden.
Im letzten Halbjahr der dreijährigen Berufsausbildung ginge ich nicht mehr zur Berufsschule und nicht in den Lehrbetrieb (keine Böcke mehr). Für die Gesellenprüfung spürte ich ebenso wenig Lust, habe sie aber trotzdem abgelegt.
Nun das i-Tüpfchen: unsereins hatte den besten Abschluss vom Landkreis; trotz massivster Fehlzeiten.
Das erzähle ich nun nicht, um mich irgendwie hervorheben zu wollen, sondern nur um aufzuzeigen, auf welchem geistigen Niveau sich viele bewegen, die eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker ausgewählt haben; und diesen (minderentlohnten) Beruf dann ein Leben lang ausführen.

Es muss sich also keiner wundern, wenn ihm in so mancher Werkstatt vom Mechaniker haarsträubende Theorien unterbreitet, die Steurzeiten nicht korrekt eingestellt, und Elektronikfehler nicht entdeckt werden.

Natürlich gibt es aber auch wirkliche Koryphäen auf diesen Sektor und ebenso eine Schicht dazwischen.

gunni
10.02.2002, 20:39
Hallo Pedi,

ich stimme Dir zwar prinzipiell zu gebe aber zu Bedenken, dass dieses Problem leider nicht nur bei den Automechanikern auftritt.
Es lässt sich leider auf so ziemlich alle Berufe ausdehnen. (Egal ob Handwerk oder Uni)
Gute motivierte Leute zu finden ist schon ziemlich schwierig geworden. Überall.

Aber zurück zu den Automechanikern. Dieser Beruf hat aber auch in den letzten Jahren eine grosse Wandlung durchlebt, wenn man sich nur mal die Elektronikbomber von heute anschaut. Da muss es einen ja nicht wundern, wenn einige Überfordert sind.

Aber eine gute Sache hat es ja. Die Möglichkeit der Ausreden für die Mechniker steigt ins Unendliche :D

Gruss Gunni

carnifex
11.02.2002, 01:04
Hallo Pedi!

Du weisst ja um den Thread und meine Steuerzeiten.
Ich denke wie gunni das es nicht umbedingt damit zusammenhängt ob jemand intelligent oder begabt ist, um in seinen Beruf gute Arbeit zu leisten. Das Wort Beruf kommt ja auch von Berufung. Das bedeutet für mich eben vorallem eine Leidenschaft für die eigene Arbeit zu entwickeln. Da wird nämlich auch ein gutes Ergebnis erzielt. Der Mensch (ich schreibe absichtlich nicht Mechaniker) welcher, da zuletzt an meinem Motor war hat eine Schraube vom Ventildeckel verschlampt und durch irgendeinen Sechskantkram ersetzt. Eine Schraube am Ansaugstutzen hat er überdreht, der zog natürlich Nebenluft. Der dritte Ansaugstutzen zog auch Nebenluft und zum Abschluss noch die falschen Steuerzeiten. Ich will damit sagen, wenn ich die Reparatur vornehme und alle diese Mängel beim Zerlegen bemerke, weiss ich, dass der Mensch (ich will mich nicht zu einer bestimmten Ausdrucksweise hinreissen lassen, obwohl es mir schwer fällt) keinen Bock hatte. Es war ihm sc.....egal. Der war nicht doof, sonst hätte er Teil nicht wieder zum Laufen bekommen. Er vielmehr lustlos und unmotiviert. Vielleicht hatte er auch einen schlechten Tag, aber unterem Strich war die Arbeit miserabel und er hätte besser daran getan, kein Werkzeug an den Motor zu setzen.
Mein Fazit: Gute Arbeit leistet wer sich berufen fühlt.

Abschliessend noch was zum Schmunzeln, damit wir uns nicht länger über Pfuscher ärgern. Wir können das auch selbst erledigen!
Auszug aus dem Bericht über die Alfetta GT in der Oldtimer Markt 4/99:

Die Abendsonne der Toskana taucht das sanft gewellte Hügelland in schimmerndes rosso corsa, das sich ebenso an den tiefgrünen Zypressen bricht wie das sonore Auspuffbellen des klassischen Alfa-Vierzylinders, unterlegt vom dezenten Ansaugschlürfen der beiden Dell`Orto Doppelvergaser. Während die Zypressen am Strassenrand wie unter dem Objektiv von einer Zeitrafferkamera zu einer grünen Wand verschmelzen und die Nadel des Drehzahlmessers wie der Taktstock eines furiosen Dirigenten über die Skala tobt, stellt es sich ein, das Alfa-Gefühl: Freiheit Souveränität, pure Lebensfreude. In solchen Fällen war die Alfetta GT das beste Auto der Welt. Oder wie es Werbetexter formulierten, die schönste Verbindung zwischen A und B.
Der düstere Himmel über Goslar lässt den Regen in grauen Bindfäden herunterfallen, durchnässt Einkaufstüten und durchtränkt Gemüter. Das Türschloss klemmt, der Motor springt erst im dritten Versuch hustend an, der erste Gang lässt sich nur mit roher Gewalt und unter heftigem Krachen einlegen. Irgendwo unter dem Fahrersitz rollt vernehmlich scheppernd der abgefallene Knopf der Fensterkurbel umher. Im holprigen Takt des Leerlaufs klappert der Instrumententräger. In solchen Momenten war die Alfetta ein Garantiefall, eine Nervensäge und manchmal eine ausgesprochene Katastrophe.

Genauso so ist es mit den Mechanikern entweder Abendsonne in der Toskana oder Regen über Goslar

carnifex

markusw
11.02.2002, 09:14
Moin Moin,

@Carnifex
Sach ma, was hast du eigentlich gegen Goslar? !streit! ;)

Im Grunde gebe ich Pedi und Gunni Recht. Die Motivation ist nicht berufsspezifisch, wir bekommen eben in erster Linie das "Können" der Mechaniker zu spüren. Das nicht alle als Blödmannsgehilfen arbeiten ist klar, aber man fragt sich doch woher diese "Sch....egal-Einstellung" kommt.
Der Ausbildungsbetrieb ist hier bestimmt ein Faktor, der ganz oben steht. Oftmals schauen sich die Azubis und Gesellen das überhebliche oder behäbige Verhalten von ihren Meistern ab. Dazu kommt wohl auch noch die Einstellung "Wozu abrackern, wenn ich dafür nicht mehr Geld bekomme?"
Man kann seine Arbeit machen, oder man engagiert sich. Aber diese Motivation muss bei den meisten erst geweckt werden. Es gilt immer noch der Grundsatz, dass mit dem minimalsten Arbeitseinsatz der maximale Lohn erzielt werden soll.

Tja, und wenn die Arbeit nicht gefruchtet hat kann man es immer noch auf den Autofahrer abwälzen und ihm den schwarzen Peter zuschieben. So einfach ist das..................:-*

ulli
11.02.2002, 09:59
Zur Bezahlung - Wenn man schon einmal bei Alfa Romeo für "schwierige" Tätigkeiten 150!!! DM/Std hingeblättert hat und sich dann überlegt wieviel davon beim Gesellen ankommt, kann man gewisse Motivationsdefizite irgendwie nachvollziehen.

rgrdz, ulli.

http://www.fade.de/fapic/Quatt1/Quatt1.gifALFISTI VERDEhttp://www.fade.de/fapic/Quatt1/Quatt1.gif

pedi
11.02.2002, 12:32
Original geschrieben von ulli
Wenn man schon einmal bei Alfa Romeo für "schwierige" Tätigkeiten 150!!! DM/Std hingeblättert hat und sich dann überlegt wieviel davon beim Gesellen ankommt, kann man gewisse Motivationsdefizite irgendwie nachvollziehen.
rgrdz, ulli.
ist dies für dich eine Rechtfertigung für mindere Arbeitsqualität ???

ulli
11.02.2002, 12:39
Nee natürlich nicht. Es war als Anmerkung zu Markus Statement gedacht, in dem es um Gründe für unmotivierte, nicht unbedingt 'unintelligente' KFZler geht.
ciao, ulli.

markusw
11.02.2002, 14:01
Hallo Ulli,

man sollte mal endlich von der Vorstellung wegkommen, Leute nur mit Geld zu motivieren.

Um kurz mal auf deinen Beitrag zurückzukommen: in einer größeren Werkstatt sind Meister, Gesellen und Azubis Angestellte und beziehen ein festes Gehalt. Die sog. Arbeitsstunde, die der Kunde abdrücken muss, stellt doch nur den Preis für kostendeckende Einnahmen dar.

Es ist im Moment wohl überall ein gewisser Sättigungsgrad der Arbeitnehmer in D zu spüren. Ich frage mich manchmal auch wöfür manche Leute ihr Geld bekommen.

Wer die Werkstatt seines Vertrauens gefunden hat kann sich glücklich schätzen. Ich habe es leider schon erlebt, dass meine anfängliche Begeisterung allmählich in Bestürzung umschlug (bei einer Alfa Vertragswerkstatt). Wenn man die Mechs nicht alle beim Vornamen kennt , merkt man oftmals gar nicht wenn ein guter Mech geht und dafür ein wesentlich schlechterer kommt. Man wundert sich dann nur erstmal, wenn der Service nachlässt.

Oliviero
11.02.2002, 14:24
Original geschrieben von markusw

Tja, und wenn die Arbeit nicht gefruchtet hat kann man es immer noch auf den Autofahrer abwälzen und ihm den schwarzen Peter zuschieben. So einfach ist das..................:-*

Tja, die eigentliche Arbeit kommt dann fürs alfisti.net für kollektive Nachbesserungstipps für den unglücklichen sein_Auto_in_die_Werkstatt_gestellt_habe nden :-]

Die Problematik ist wirklich die Motivation. Die meisten von uns in der Erbengeneration haben mehr als sie brauchen, wozu also dann anstrengen? Und die "Nichterben" haben weder Hunger, noch schlechte Heizungen oder alte Autos oder müssen unter der Brücke leben. In unserer ausgeprägten Soziallandschaft ist mehr als genug für alle. Wofür also anstrengen? Um der Maßlosigkeit Herr zu werden? Um der Arbeit willen? Einfach so? Einfach, um das Rad sich sinnvoll weiterdehen zu lassen? Weil man sich mit der Arbeit identifiziert???

Wie ich schon immer an der Uni gelehrt bekam: Arbeitsmotivation hat nichts mit pekuniären Einflüssen zu tun. Denn wenn ich mehr verdiene, arbeite ich vielleicht ein Monat lieber. Dann isses wieder wie vorher. Scheiss Bude

Wenn ich die Arbeit und das Arbeitumfeld schätze, arbeite ich auch "unterbezahlt", solange ich bei der Maslovschen Bedürfnspyramite nicht zu tief hinunterfalle - je nach Veranlagung. Die 5. Stufe ist dort anzustreben (Selbstverwirklichung). Ist heutzutage unbekannt?

Ciaoliviero

Rainer
12.02.2002, 10:39
Moin,

also bei allem Verständnis für minderbegabte Mechs. Auch wenn er nicht alles blickt, was er so lernen soll, ist das für mich kein Grund. Es gibt nun wirklich für jeden Handgriff eine Anleitung. Die Jungs müssen im Härtefall einfach nur nach Vorschrift vorgehen. Aber selbst so einfach Dinge wie ein Inspektionsprotokoll ist für viele schon zu viel. Ich behaupte einfach mal, daß eine Werkstatt immer nur so gut ist, wie der Meister es will. Wer seine Jungs ordentlich im Griff hat, kann auch beruhigt Nachts über die Straße gehen.

Tatsache ist, daß niemand gezwungen wird Mech zu lernen und auch als solcher zu arbeiten. Ich hab schon mal mein Auto aus der Werkstatt rausgenommen, weil der Schwachkopf von Mech zu blöd war die Bremsen zu entlüften. Der wollte doch eiskalt die abgezapfte Brühe oben wieder rein schütten, weil er zu faul war sich neue Dot4 aus dem Lager zu holen. Ich hab das zufällig gesehen, weil ich was aus meinem Auto brauchte. Und das hat nix mit Ausbildung oder IQ zu tun, sondern einfach an mangelnder Motivation.

Ciao


Rainer

Jass
16.02.2002, 01:27
Original geschrieben von markusw
Die sog. Arbeitsstunde, die der Kunde abdrücken muss, stellt doch nur den Preis für kostendeckende Einnahmen dar.


mit anderen worten: umsatz = (arbeits) kosten => gewinn der werksattarbeit = 0 ....... wenn dem so wäre, wäre das eine erklärung für die mangelnde motivation, da der händler seinen laden bald zumacht....

@ pedi: die halbgötter tragen kein rot mehr sondern grau..... ist
öglicherweise ein indikator für die stimmung/motivation in den (alfa) werkstätten??

egal on alfa oder VW oder wer auch immer. meine mutter ist lehrerin an einer grund- und hauptschule. was da für typen nach der 8. klasse ( 2 mal wiederholt) und einem durchschnitt von 4.4 als lehrling in einer autowerkstatt anfangen...man könnte heulen...

grüße
jass

pedi
16.02.2002, 07:37
Original geschrieben von Rainer
Moin, also bei allem Verständnis für minderbegabte Mechs. Auch wenn er nicht alles blickt, was er so lernen soll, ist das für mich kein Grund. Es gibt nun wirklich für jeden Handgriff eine Anleitung.
Da geht´s bestimmt flott von der Hand, wenn man vor jeder Ratschendrehung erst im Handbuch blättern muss. ;)
...und was nützt´s, wenn er erst nicht lesen, bzw keine zwei Abläufe im Hirn speichern kann?
Die Jungs müssen im Härtefall einfach nur nach Vorschrift vorgehen. Dienst nach Vorschrift ?
Das ist auch sehr Produktiv. :-{ Ich muss da nur an diverse Grenz-Wartezeiten denken, wenn die Lümmels bei der Abfertigung derart vorgingen. Tatsache ist, daß niemand gezwungen wird Mech zu lernenwenn seine Schulbildung aber nicht vielmehr Alternativen offen lassen...

pedi
16.02.2002, 07:47
Original geschrieben von Jass
@ pedi: die halbgötter tragen kein rot mehr sondern grau... isch weis, habe selber ein paar rote Restbestände ergattertegal ob alfa oder VW oder wer auch immer. meine mutter ist lehrerin an einer grund- und hauptschule. was da für typen nach der 8. klasse ( 2 mal wiederholt) und einem durchschnitt von 4.4 als lehrling in einer autowerkstatt anfangen...man könnte heulen...Meine Worte !

carnifex
16.02.2002, 08:27
Moin!

@pedi

Will dir ja nicht zu nahe treten, aber wir alle sind eigenverantwortlich. Wenn also jemand eine schlechte Schulbildung genossen hat, ist das vielleicht nicht allein seine Schuld. Da kommen viele gesellschaftliche Faktoren zusammen.
Zerrüttetes Elternhaus, überforderte Lehrer, mangelnde Vorbildern und so weiter.

Meine Eltern z.B. haben sich scheiden als ich 13 Jahre alt war. Dannach habe ich erstmal gemacht was ich wollte. Resultat:
Keinen vernünftigen Schulabschluss, zwei abgebrochene Ausbildungen als Schreiner und kaufmännische Ausbildung erst mit 21 Jahren beendet. Danach arbeiten als Verkäufer und Abendschule um wenigstens noch Substitut in einer Fotoabteilung sein dürfen. Dann Fernschule um das Abitur nachzuholen, nicht gepackt. Mit 26 noch ein Anlauf, 3 Jahre am Kolleg und Abitur mit 29. Seitdem arbeite ich und studiere nebenbei an der Fernuni in Hagen. Das dauert wahrscheinlich, auch noch einen Moment, aber es wird klappen, weil ich es so will.

Fazit: Die Kids die Mechaniker werden, sind nicht ihrem Schicksal ausgeliefert. Jeder hat die Chance was draus zu machen und ich empfehle es den Leuten auch immer, weil sie eines Tages zu alt sind und dann werden sie nur noch gef.... und sie müssen dann endgültig, die Fehler der anderen ausbaden.

Wieviel Alternativen man hat liegt nur an einem selbst. Ich kenne Leute, denen würde man nicht viel zutrauen. Die sind erfolgreiche Geschäftsleute mit 25, Kfz-Mech mit 32 Jahren und machen jetzt noch den Meister neben einem Volzeitjob und Hilfsarbeiter die mit 36 Jahren Dr. dent wurden, obwohl sie nichteinmal deutsch sprechen konnten als sie vor 18 Jahren hier hingekommen sind.

Es gibt die, die scheren und die, die geschoren werden.
Man sollte immer danach trachten, zu jenen zu gehören die scheren!

Um gleich noch Wind aus den Segeln zu nehmen, alle die ich hier erwähnt habe, mich eingeschlossen, haben kein reiches Elternhaus im Rücken um den Spass zu finanzieren.

Man kann sich natürlich in Selbstmitleid ergiessen, aber ich bin nicht dafür, dass auch noch zu unterstützen. Das, und nur das, ist wahrhaftig unproduktiv.

carnifex:-] :-] :-]

pedi
16.02.2002, 09:54
Original geschrieben von carnifex
Moin!
@pedi
Will dir ja nicht zu nahe treten, Hallo Heinzmacher ;) ,
Du trittst mir nicht zu nahe.

Sicherlich will ich nicht behaupten, dass alle die doof sind Mechaniker werden.
Ich will auch nicht behaupten, dass alle die Mechaniker sind doof wären.
Oh Gott bewahre!

Ich habe nur geschildert, wie es zu meiner Zeit in der Berufsschule von der Klassenbesetzung her war.
Und wie Jass schildert, ist dies heute noch so.

Aber, ich will hier kein Sozialisationsthread starten.

Jeder ist seines Glückes Schmied; würde meine Oma sagen :-]

ulli
16.02.2002, 10:06
8. klasse ( 2 mal wiederholt) und einem durchschnitt von 4.4 als lehrling in einer autowerkstatt anfangen So einer kann durchaus zu einem super KFZ-Mechaniker heranwachsen.

ciao, ulli.

Joe
16.02.2002, 11:38
hi leute
aber dumm bleibt dumm ,egal wiviele schulen er besucht(versucht zu besuchen).
ein gutes beispiel: ich habe autospengler gelernt (sehr kleine firma mit nur dem chef und drei lehrlingen)und der lehrling der ein jahr über mir war ,war ein vollidiot der sich nur mit diskotheken besuchen ,frisuren und frauen interesierte. der hatte null technisches interresse und muste mich jedesmal wen er von mir das werkzeug nahm wie die ratsche fragen welche richtung eingestellt ist. ich sagte nur baue ich das auto zusammen oder zerlege ich. einmal wollte er bei einem mercedes W123 nach dem lackieren die stosstange montieren und ich stellte ihm die ratsche auf "zerlegen"ein(das heist nicht das ich nicht weiss was links und rechts gewinde sind) .enderfolg war der ,das er die stosstange am kopf bekam und beide vorderen kotflügel neu lackiert werden mussten .der ist sogar in der berufsschule hängen geblieben und war im dritten lehrjahr in meiner klasse.mich wundert heute noch warum mein chef das sich angetan hatte? =-) !clown!