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Pinin
09.02.2002, 16:45
GM will mit Billig-Hecktriebler von Holden

Der amerikanische Autohersteller General Motors (GM) überlegt, die heckgetriebenen Commodore-Modelle seiner australischen Tochterfirma Holden auch in den USA anzubieten. Bob A.Lutz, Vizepräsident für die Fahrzeugentwicklung des GM-Konzerns, sieht darin eine Möglichkeit, die Angebotspalette an leistungsstarken Hecktrieblern schnell und kostengünstig zu erweitern.

GM: Hecktriebler sind Mangelware
Derzeit umfasst die gesamte GM-Palette über alle Konzern- Marken wie Buick, Cadillac, Chevrolet, Oldmobile, Pontiac, Saab und Saturn hinweg, überwiegend Pkw mit Frontantrieb. Prominente Ausnahmen sind lediglich die Corvette sowie die Sportwagenzwillinge Camaro/Firebird, die aber in diesem Jahr auslaufen.

Selbstverständlich müssten die Holden-Modelle auf amerikanische Bedürfnisse hin überarbeitet und an die amerikanischen Sicherheits- und Emissionsstandards angepasst werden. Eine Entscheidung in dieser Frage liege aber noch in weiter Ferne, so Lutz. "Wir prüfen derzeit jede Möglichkeit, die uns schneller auf den Markt für heckgetrieben Fahrzeuge zurückkehren lässt."

Neu wäre die Idee nicht, exportiert Holden doch schon seit geraumer Zeit linksgelenkte Commodore-Modell unter dem Markennamen Chevrolet Lumina in den Mittleren Osten und nach Südamerika. Zudem sind die Holden-Modelle für einen ähnlichen Markt wie die USA konzipiert. Große Distanzen, verschiedene Klimazonen und unterschiedlichste Straßenverhältnisse kennzeichnen sowohl die USA als auch den australischen Kontinent. Bereits in den 70er Jahren gab es Pläne, Holden- Fahrzeuge in die USA zu importieren. Damals scheiterten die Bemühungen aber am Widerstand der amerikanischen Autoarbeitergewerkschaft - ein Problem, das es auch für zukünftige Importe zu lösen gilt.

Achtzylinder zum Sparpreis

Die GM-Tochter Holden baut auf Basis des Opel Omega leistungstarke Limousinen und Kombis, die wahlweise mit einem 152 kW (207 PS) starken 3,8-Liter V6-Motor oder einem 5,7-Liter großen und 225 kW (306 PS) starken Leichtmetall-V8 bestückt werden. Preislich liegen die australischen Limousinen dabei mit umgerechnet etwa 20.000 Euro auf dem Niveau von Importfahrzeugen mit 1,6 Liter-Motorisierungen. Zum Vergleich: Ein BMW 525i kostet in Australien fast 50.000 Euro.

Quelle: www.autouniversum.de

ulli
09.02.2002, 17:09
Da fragt man sich als geneigter Leser natürlich, was das bitteschön mit Alfa Romeo zu
tun haben soll, hmmmm...

Hatte nicht McDonald mal (erfolglos) versucht, Freunde mediterraner Kochkunst durch die Verwendung von Fake-Parmesan aus Syrien in seine Plastikbuden zu locken?

cu, ulli.

http://www.fade.de/fapic/Quatt1/Quatt1.gifAfisti Orohttp://www.fade.de/fapic/Quatt1/Quatt1.gif :)))

Pinin
09.02.2002, 17:45
Mit etwas Fantasie und dem Wissen das GM und Fiat in Zukunft
gemeinsame Plattformen entwickeln wollen, kommst du sicher leicht
darauf was Alfa in Zukunft damit zu tun haben könnte.

Wenn ich mit McDonald´s Heckantrieb assoziiere,
kann ich diesem Wort das erste mal etwas positives abgewinnen..

ulli
09.02.2002, 19:30
Apropos, Fantasie...

McDonald ~ GM
Freunde ital. Kochkunst ~ Alfisti
Fake-Parmesan ~ Holdenheckantreib
Syrien ~ Australien

Grüße an alle Alfafreunde.