Vollständige Version anzeigen : Kopfdichtung giulia(115000km)
hallo, :*
bin neu hier & möchte gleich mal anfragen bei euch!
habe eine giulia super 1.3, 115´km und der wagen hat öl im wasser.
man sagte mir das ist die kopfd. :-{
nun meine frage:
1. in wie weit lohnt sich so eine rep.
2.und wie groß ist die gefahr das noch mehr def. ist wenn man den kopf runter macht?
3.bzw. in wie weit könnten die lager vom motor kaputt gehen nach so einer rep.?
vielen dank mal
wenn einer was schreiben könnte wäre das toll (o)
grüße peter
duetto69
28.07.2004, 14:37
Erstmal willkommen im Forum "polizia" . !hello!
Zu Deinen Fragen:
1) "Lohnen" tut sich so eine Reparatur solange einem sein Julchen das wert ist.
Wenn es nur die Kopfdichtung ist, kostet es die Arbeit den Kopf ab und wieder dran zu bauen, einmal planen lassen und neue Dichtungen, also ganz groß 2-300 Euro.
2) Den Kopf muß man sowieso runtermachen um den Schaden zu reparieren. Mehr wird dann von oben wohl nicht zutage kommen, weil die Kolben wahrscheinlich keinen Schaden genommen haben. Immer vorrausgesetzt der Fahrer hat den Motor nicht ewig mit Wasser im Zylinder stehen gelassen (Rost) oder ihn mit Öl im Wasser getreten hat.
3) Wenn man damit nicht ewig gefahren ist passiert damit nichts.
!rolleyes2
Marc1750
28.07.2004, 14:45
Servus!
Zu 1. "Lohnt sich das?"
Klar, dann fährt sie wieder. Was ist die Alternative - verschrotten??
Kosten: Kopfdichtung (vernünftige) 60, evtl. planen 50, Arbeit 3-4 Stunden (alles bei Minimalvariante, also eher unwahrscheinlich...)
Zu 2. "Noch mehr defekt?"
Beim Dichtungswechsel geht nicht mehr kaputt als eh´schon nicht in Ordnung war. Mit Sicherheit werden aber einige Teile dazukommen die sowieso gewechselt werden müssen (Vergaserflansche, Buchse Vergaserstütze, etc.)
Wenn das Fahrzeug insgesamt nicht regelmässig gewartet wurde (?) noch Ventilspiel einstellen.
Alles Arbeiten die zwingend zu machen sind, sonst kommen nur Probleme auf dich zu. Wenn der Kopf runter ist wird man sicher auch feststellen dass die Ventilführungen nicht mehr einwandfrei sind etc. - wenn man damit anfängt wird es natürlich schnell sehr teuer und aufwendig...
Zu 3. "Folgeschäden Motorlager?"
Warum? Wenn man den Kopf um 2 mm plant, komplett überholt (also die Ventile wieder richtig dicht sind...) und so die Verdichtung erhöht schon, aber das hört sich ja nicht so an.
Also machen lassen und die notwendigen Zusatzarbeiten in Kauf nehmen - weiterfahren kostet früher oder später den Motor.
Grüße aus München
Marc
Marc1750
28.07.2004, 14:49
Servus!
"Während du schriebst" - duetto69 war schneller, deshalb ein bisserl was doppelt...
Grüße aus München
Marc
Hallo Peter.
zu 1.: Wenn du die Reparatur selbst durchführst, lohnt sich das immer, da die Materialkosten ziemlich gering sind. Wenn du die Arbeitszeit auch bezahlen mußt, dann mußt du die die Antwort schon selbst geben. Die Alternative heißt halt "Motor wegschmeissen"!
zu 2.: Die Frage ist doch, wie läuft denn der Motor jetzt, und wie klingt er. Das sind die Indizien dafür, was vielleicht sonst noch defekt sein könnte. Wasser im Öl ist natürlich nicht gut für die Schmierfähigkeit desselben. Wenn das gleich nach der Entdeckung des Defekts repariert wird, und dabei auch das verwässerte Öl gewechselt wird, ist wohl kaum mit Folgeschäden zu rechnen. Man sollte aber nicht noch weiter damit fahren als ob nichts wäre, und man sollte das Auto auch nicht wochenlang mit dem Wasser im Öl rumstehen lassen (Rostbildung!).
zu 3.: Ich wüßte nicht, warum die Lager als Folge einer neuen Zylinderkopfdichtung kaputt gehen sollten. Vorausgesetzt natürlich, es wird sauber gearbeitet, und es kommt kein Dreck, Sand etc. in den Motor bzw. in den Ölkreislauf.
Ich weiß, es existiert die Mär, mit einer neuen Zylinderkopfdichtung wäre die Verdichtung höher, und die alten Lager würden das nicht aushalten. Das ist völliger Blödsinn! Erstens ist die Verdichtung nicht höher, es sei denn man plant den Zylinderkopf zusätzlich noch, was fast immer überflüssig ist. Zweitens sind die Kräfte die beim Arbeitstakt auf die Lager wirken um ein vielfaches größer, als die Kräfte die durch die Verdichtung entstehen. Wäre es anders, könnte kein Motor aus eigener Kraft laufen, geschweige denn Leistung abgeben. Die aus einer höheren Verdichtung resultierende Leistungssteigerung belastet die Lager zwar tatsächlich mehr, aber da der Kurbeltrieb der "Nord-Motoren" auch die nominell 131PS des 2l-Motors problemlos verkraftet (bei getunten Motoren auch noch mehr) würde ich mir darum beim 1300er keine gedanken machen.
Viele Grüße,
Peter
die frage ist auch wieso die kopfdichtung ihren dienst aufgegeben hat, haste schon mal das thermostat untersucht auf volle wirkunsfähigkeit? wenn nicht, dann auch auswechseln...
Kopfdichtungen gehen bei den alten Alfa Motoren schon mal gerne kaputt, besonders wenn sie schon 30 Jahre auf dem Buckel haben. Da braucht es keinen Defekten Thermostat dafür! Auf Verdacht würde ich diesen jedenfalls nicht austauschen!
Grüße,
Peter
hallo,
vielen dank für die antworten, bin etwas unsicher wegen der rep. ,
habe bedenken,das am kopf noch was zum vorschein kommt,
was dann den rahmen sprengt sozusagen...
würde die rep. gerne selber machen, aber noch nie an einem motor gearbeitet!
repariere alte vespas, aber die sind ganz einfach aufgebaut.
der fall ist dieser, bekomme einen 1600ccm motor mit 30-40tsd km.
und wolte den nächstes jahr einbauen.
bis dahin wollten wir den im moment defekten motor fahren (halbes jahr oder jahr) vielleicht!
" kann man so eine rep. selber machen, wenns das erste mal ist" ??? !gruebel!
gdeusser
29.07.2004, 09:07
Hallo,
also jetzt bin ich ja auch nicht der perfekte Schrauber, aber die Kopfdichtung würde ich mir zutrauen. Nur Mut
Gruß Günther
duetto69
29.07.2004, 09:11
Besorg Dir am besten so eine Reparaturanleitung wo mit Bildern und Anzugsmomenten alles genau erklärt ist.
Ansonsten komt man bei dem Motor doch sehr gut überall dran : Krümmer , Ansaugbrücke, Spritleitung, Choke+ Gaszug , Ventildeckel , Nockenwellen und Steuerkette ab und schon hast Du den Kopf in der Hand. :-]
Falls er trotz lösen der sichtbaren Hutmutter nicht abgeht, hast Du die 2 kleinen Schrauben vorne am Kopf vergessen die von unten reingeschraubt sind oder die Kopfdichtung klebt oder die Stehbolzen sind festgegammmelt !gruebel! )
Dann bringst Du das ganze am besten so zum Instandsetzer wegen planen, alle weiter überholung wie Ventilsitze , Führungen etc. lohnen sich für die Übergangszeit wohl eher nicht 8( .
" kann man so eine rep. selber machen, wenns das erste mal ist" ??? !gruebel!
Ja.
Ich habe das vor zwei Jahren auch das erste Mal gemacht. Hilfe hatte ich nur per Email von einem Forumuser.
Der Motor läuft heute noch.
Falls er trotz lösen der sichtbaren Hutmutter nicht abgeht, hast Du die 2 kleinen Schrauben vorne am Kopf vergessen die von unten reingeschraubt sind oder die Kopfdichtung klebt oder die Stehbolzen sind festgegammmelt
Oder das Luftvorwärmblech unter den Vergasern hängt noch mit 2 kleinen Schräubchen am Kopf.
Hallo Peter.
Was du in dieser Situation brauchst, ist ist eine Minimalreparatur, das reicht. Dabei kann eigentlich gar kein weiteres Ungemach entdeckt werden, da ja auch nur das nötigste ausgebaut/gemacht wird.
Das schwierigste dürfte das Abschrauben des Auspuffkrümmers sein, wenn man keinen dafür passenden Bogenschlüssel hat. Deshalb würde ich den dranlassen, und lieber die 6 Flanschschrauben zwischen Krümmer und Auspuff lösen. Dazu braucht man allerdings eine 13er Nuß, ein Kardangelenk, eine lange Verlängerung, und eine 2te Person zum Gegenhalten. Außerdem muß man sich unter das Auto legen.
Nockenwellen, Tassenstößel, Ventile würde ich nicht ausbauen! Ansaug- und Auspuffkrümmer bleibt auch dran. Geplant wird nicht!
Die Dichtflächen sorgfältig von Dichtungsresten reinigen und fettfrei machen! Aufpassen daß keine Dichtungsreste sich in offen stehenden Ventilen verklemmen --> mit Druckluft sauberblasen!
Mehr braucht es nicht.
Viele Grüße,
Peter
hallo,
ja, danke mut den kann ich gebrauchen... :D
würde das gerne mal machen aber habe bedenken das,
1.irgendwelche krümel der kopfd. in den öl-kanal kommen oder wasserk.,
2.muß der kühler eigentlich gereinigt werden weil öl im wasser ist?
(im kühler ist unter dem deckel so einige kremige shne schicht...)
3.meine größten ängste liegen bei den einstellungen; (habe gelesen: obere Totp.
ot; festlegen, steuerkette aufmachen usw. !gruebel! !gruebel!
4.wenn der wagen mit vollgas gefahren wird nebelt öl hinten raus...
(währe es sinnvoll im kopf gleich schaftdicht. zu wechseln?)
:,(
chirurgisch sauber muss es nun nicht vor sich gehen. stell dir das nicht zu kompliziert vor.
aber:
entweder du befasst dich mit dem ding und machst was geht selber (keine panik soviel kann da nicht schief gehen), oder du gibst das ding in vertrauenvolle hände.
und: wenn hinten schon öl rausbläst:
ich fürchte da wird es nicht bei einer zkd und einigen ventilschaftdichtungen bleiben.
cu folka
Hallo Folka.
Das es "dabei nicht bleiben wird" kann man doch nur sagen, wenn man unbedingt einen perfekten Motor haben will. Aber es geht doch nur darum die Zeit zu überbrücken bis er den anderen Motor bekommt. Und die nächsten 20000km wird er auch mit bläuendem Auspuff überstehen. Man darf halt nur nicht vergessen Öl nachzufüllen.
Viele Grüße,
Peter
@peter: ja da ist was dran. zeigt aber auch die grenzen der fernhilfe auf. kann sein das das so ok ist, aber weiss man es?
bläut hinten raus kann heissen das da eine leichte fahne ist, kann aber auch sein das der rückspiegel kein bild mehr zeigt, sondern den beliebten windows bluescreen. ;D
cu folka
Marc1750
30.07.2004, 12:32
Servus!
Mach´s lieber nicht beim ersten Mal selbst, es gibt zu viele Fehlerquellen (einige hast du aufgeführt).
Reicht ja schon wenn dir das Kettenschloss zum Einstieg reinfällt, von den Steuerzeiten ganz abgesehen...
Grüße aus München
Marc
Und bitte: Fahr den Motor NICHT weiter, so viele gibt es auch nicht mehr dass es egal ist!
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