Vollständige Version anzeigen : Unifikation-die Welt und Alfa
Es gibt hier viele Diskussionen auf dieses Thema und was Alfa angeht könnte man leichtfertig sagen :ist ja gut, alles kostet Geld und Alfa wird dadurch nur gewinnen können wenn in der Zukunft Teile von anderen Herstellern bezogen werden (GM),die sind ja auch nicht auf den Kopf gefallen ......Ich meine, daß dies auf jeden Fall stimmt ,aber ich frage mich auch oft ob das wirklich alles ist was man plant ???Die Vereinheitlichung macht mit Sicherheit kein halt nur bei den Motorblocks ,es wird weiter gehen und alle werden begeistert sein ,weil man uns mit der Zeit versucht einzureden ,daß alles was die Industrie macht nur gut und zu unserem Besten sein kann .Aber ist es wirklich so ?? Oder wird uns eher etwas weggenommen ,daß wir gar nicht merken ,daß wir etwas verloren haben ??? Man kennt das extreme Beispiel der Unifikation aus dem ehemaligen Ostblock. Es gab früher eine Vielfalt die nach und nach einfach verschwunden ist ,weil die Genossen gemeint haben -Alles muß billiger und einfacher sein .So war es leider auch mit dem Denken .Das Denken hat sich auch extrem vereinfacht und zum Schluß hat man gar nichts gehabt .Ja ,ja ich weiß bei uns und jetzt ist das gaaanz was anderes .Wir werden doch nicht......Es geht nur darum ob man überhaupt sieht was passiert ??Das Auto allgemein und natürlich auch Alfa könnten vielleicht schon viel weiter sein ,aber es gibt halt diese globale Kräfte die alles an sich reißen wollen und nicht zulassen, daß sich andere Ideen durchsetzen .Es gibt in Italien viele Arbeitslose ,die man nur schlecht motivieren kann irgendwas zu unternehmen ,genauso in Deutschland. Man will die Welt vereinheitlichen und meint damit Wohlstand und Frieden für die ganze Menschheit zu schaffen???
Wahrscheinlich hat das was ich schreibe nichts mit Alfa zu tun ,aber schaut mal wie die letzten 30 Jahre bei dieser Firma vergangen sind .Das Ende eines staatlich kontrollierten Betriebes kennt jeder .Jetzt geht’s Alfa wieder gut ,aber überleben in dieser Form wird sehr schwer sein .Das einzige was überlebt wird das Markenzeichen sein ,daran ist man interessiert ,weil es das wichtigste ist .An den Verbraucher (wie es so schön heißt)kann man dann nämlich nur das Markenzeichen verkaufen ,egal was sich darunter verbirgt ,er wird es schon schlucken .Es ist ja sowieso "nur" ein Auto also um was geht's es überhaupt ??
Man sagt auch ,daß es Unsinn ist bei verschiedenen Konzernen parallel das Eine und das Gleiche zu entwickeln ...die Frage ist nur ob wirklich das Gleiche entsteht oder ob nur die Option des "Anderen" gleich vom Anfang an ausgeschlossen wird .
Ich bin mind.100 000 Km durch Amerika mit dem Auto gereist und da ist man schon etwas weiter .Man fährt von Stadt zur Stadt und auch in einen anderen Staat und man findet immer das gleiche Hotel mit dem gleichen Zimmer und Bad darin ....Es gibt noch paar andere natürlich ,aber die sind nicht viel unterschiedlich .Paar Meter weiter gibt es die uns inzwischen auch gut bekannten Schnellrestaurants und alles ist super einfach und bequem, man muß nicht viel denken und sich bemühen ........Dort hat man die Vorteile der Unifikation schon längst entdeckt und daraus sogar Kapital geschlagen .Die am. Autoindustrie hat schon vor vielen Jahrzehnten begriffen wie man Geld macht und hat rechtzeitig alles was sich gegen ihr gestellt hat im Keim erstickt .Wobei man sagen muß ,daß nicht alles was mit den Etablierten konkurrieren wollte von Nachteil war .......
Und jetzt zurück zum Alfa .Bei der Marke bin ich gelandet ,weil sie in meinen Augen einfach innovativ war ,aber eher bin ich jetzt irgendwo in den Sechzigern stecken geblieben ,weil in der Zeit vielleicht ein Alfa wirklich innovativ war . Denkt Ihr ,daß es wirklich innovativ ist mit 1500 Kg Auto und sechzehn (???) Airbags, eingeschalteter Klimaanlage(mit xx Stellmotoren und schwerem Kompressor) mit 200 Km/h über die Autobahn zu brausen?? Also nichts dagegen ,aber innovativ kann es meiner Meinung nach nicht sein .Was ist aber Heute wirklich innovativ und also passend zum einem Alfa Romeo ?? Ich will die heutigen Errungenschaften nicht in Frage stellen .Für mich (!) hat Alfa eine Tradition und die heißt Innovation. Das was man aber mit Alfa bekommt ist eine schöne Hülle wo nichts anderes drin steckt als in anderen Fabrikaten auch .Deswegen ist es aus der wirtschaftlichen Sicht sicherlich vernünftig aus Alfa und Opel einen Alfl oder Opalf zu machen und statt hunderte von Ingenieuren zu beschäftigen die sich mit verschiedenen Konstruktionen und Ideen den Kopf zerbrechen könnte man sie ........oooooh da fällt mir auch nichts mehr ein
Na, jetzt habe ich auch keine Idee mehr ,aber vielleicht wißt Ihr weiter und schreibt wie ein Auto der Marke Alfa Romeo sein sollte (aber nicht nur äußerlich) !!
Bitte nicht steinigen !!!!! Gruß sedlar
Denke ich an Alfa in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht
ZZZ !
So wie mein Spider!,
wenn der Leasingvertrag nächstes Jahr ausläuft, bestell ich ihn mir nochmal, und dann mit dem schönsten und tollsten V6, den diese Preisklasse zu bieten hat. Danach fahre ich ihn solange, bis er auseinanderfällt. Was dann in der Zwischenzeit gepopelt wird, betrifft mich erst wieder zum Ende des Jahrzehnts.
Hi sedlar!
Denkt Ihr ,daß es wirklich innovativ ist mit 1500 Kg Auto und sechzehn () Airbags, eingeschalteter Klimaanlage(mit xx Stellmotoren und schwerem Kompressor) mit 200 Km/h über die Autobahn zu brausen??
Du drückst damit aus, dass du Airbags und Klimatisierung keine Innovationen sind. Für dich scheint es innovativer zu sein, ein Fahrzeug ohne Sicherheit, ohne Bequemlichkeit aber mit dem halben Gewicht zu haben, mit dem man tierisch rasen kann.
FALSCH! Das ist ein Oldtimer!
Innovativ zu sein bedeutet, seiner Zeit in der Entwickung ein kleines Schrittchen voraus zu sein.
In diesem Fall müßte Alfa einen Wagen bauen, der nicht schneller als 130 fährt, die Steuerung vollständig übernimmt und die optimale Geschwindigkeit aus dem Gesamtverkehr berechnet. Dabei sollte er nicht mehr als 3 Liter Benzin verbrauchen oder noch besser auf alternative Energien zurückgreifen und keine Schadstoffe an die Umwelt abgeben. Das Gewicht ist total egal, es sollten aber alle Bequemlichkeiten drin sein und der Wagen so sicher, wie es nur eben geht.
Das hört sich nicht gerade interessant an, aber es wäre innovativ.
Also beim nächsten Mal auf die Wortwahl achten!
Bitte, sag mir das Fahrzeug mit 16 Airbags! Ein Bus?
Yours
strafer
Alfista166
06.12.2001, 14:29
Man kennt das extreme Beispiel der Unifikation aus dem ehemaligen Ostblock. Es gab früher eine Vielfalt die nach und nach einfach verschwunden ist ,weil die Genossen gemeint haben -Alles muß billiger und einfacher sein .So war es leider auch mit dem Denken .Das Denken hat sich auch extrem vereinfacht und zum Schluß hat man gar nichts gehabt .
Also das kann ich jetzt nicht so stehen lassen. Ich habe zwar nur 16 Jahre in der DDR gelebt, aber das ich dort das Denken verlernt oder gar nicht gelernt hätte, nur weil es bei uns keine Produktvielfalt gab, ist ja wohl die lächerlichste und arroganteste Schlußfolgerung, die ich mir in den vergangenen 11 Jahren anhören mußte. Also bleib lieber beim Thema Alfa Romeo, anstatt gesellschaftspolitisch unsinnige Schlüsse zu ziehen.
So das mußte jetzt mal raus. Ciao Jens
Mahlzeit,
Bitte, sag mir das Fahrzeug mit 16 Airbags! Ein Bus?
DAS ist innovativ!! Dann wird man bei Unfällen wahrscheinlich von den Airbags erstickt. Zumindest wird man aber taub sein ;) .
Das leidige Thema hatten wir hier, denke ich, schon zur genüge durchgekaut.
Als Essens kann man aber sagen, dass Alfa eben nicht mehr Alfa sondern Fiat ist. Der Konzern, der den anderen schluckt sagt eben wo es langgeht - ganz einfache Kiste.
Schließlich schmückt sich der VW-Konzern ja auch mit "fremden" Federn, wie Lamborghini, Bentley und Bugatti. Der Name soll zwar Tradition vermitteln, technisch gesehen ist es aber "nur" ein VW, bzw. VW sagt die Richtung an. Solche Nobelmarken kann man auch gut für den einen anderen Versuchsballon missbrauchen. Wenn's nix wird ist's egal, weil es ja kein Massenprodukt war.
Ich möchte mal behaupten, dass der wirklich echte Autobauer, der noch immer durch Fusionen verwässerte Modelle verschont blieb, Porsche ist. Guckt euch die Modelle an und vor allem die Aktien. Ein gutes Management und eine wohlübelegte Modellpolitik lassen Porsche da wirklich blendend aussehen. Man sieht also, dass es auch ohne wildes Fusionieren geht, aber die finanzielle Unabhängigkeit ist da der ausschlaggebende Faktor.
Naaa ....man könnte BMW und Merc. und ein paar andere schon noch dazu zählen:-{
Nun Hackt mal nicht so auf "sedlar" rum.Der gute hat nicht ganz unrecht.Das hat auch nichts mit Politik zu tun.:-{
Richtig ist bestimmt das durch Golbalisierung und Fusionen eine Gleichschaltung der Produkte ensteht und enstehen wird.
Der Preis spielt die Musik und die Marke und das Design ist nur der Türöffner zum Kunden.Inside ist nähmlich wirklich bald überall der gleiche Mist.Über diesen Trick versuchen Gobalplayer sich die Marktanteile zu holen.
Sind die kleinen Induvidualisten erst mal kaputt > wird erst richtig gleichgeschaltet<Das könnt Ihr jetzt schon beiLebensmitteln,Klamotten und bei Autos sehen.Am Ende bestimmt nähmlich der Preis.
Schaut euch doch nur mal um....Wo ist denn euer kleiner Lebensmittel Händler der noch Fleisch vom Biohof verkauft.Wo ist denn euer Schuster der euch noch richtige Leisten anfertigt oder euere alten Reperiert und wo ist euer Schneider der euch ne Hose nähen kann oder auch mal was flickt.
Wer von euch will denn hier freiwillig 10 PF mehr für 1L Milch oder 50 Mark mehr für ein paar vernünftige Schuhe ausgeben.
Naaaa...fast euch mal selbst an die Nase.....hauptsache billig und ein schnäppchen gemacht .
Der Markt wird durch dieses Kaufverhalten von der Industrie beherscht.WALMArkt,Goertz und H&M haben den Markt schon jetzt fast voll in der Hand.Genauso wie "CENTRO" unseren Werkstatt und Servicebereich.
Vor allem nach diesem und dem nächsten Jahr wenn noch mehr kleine Spezies Ihr Insolvenz hinter sich haben.
Vielfalt kann es nur geben wenn es genug kritische Masse auf der Konsumenten Seite gibt und diese auch Vielfalt d.h. auch was anderes haben wollen."Das" was aber etwas "anders" ist ,in der Regel dann auch besser ist,hat seinen Preis.Und wenn es nur der bessere Service oder die Beratung ist.Sowas kostet nämlich auch Geld.
;) In der Zukunft wird es einen neuen LUXUS geben und das wird
Der Maßgescneiderte Schuh,der Maßgeschneidert Anzug, das Maßgeschneiderte Möbel und..... das Maßgeschneiderte Auto sein.
Jede Wette : das Porsche,Morgan und noch eine Handvoll von kleinen Edelschmieden diesen Markt dann beherschen.
Unsere Alfa`s gehörten in der Vergangenheit auch mal dazu.Teuer waren Sie nämlich auch.
In der Zukunft werden Sie aber vermutlich absoluter Mainstreamschrott sein.Dafür aber günstig.Ob uns das nun passt oder nicht.
Also;) Wehrt euch....
salve
andras
:-] nix für ungut:-*
Das mit dem Ersticken unter den Airbags wollte ich auch zum Besten geben. Die lassen einen nicht mal mehr richtig stilvoll verrecken in diesen Kisten ;-)
Ich zweifle einen Teil dieser Innovationen aber auch an. Die Kisten werden immer schwerer, als Folge gibts noch mehr Luftsäcke und anderes Sicherheits-Zeug und irgendwann darf ich am Sonntag nicht mehr fahren, weil ja Lastwagenfahrverbot herrscht.
Ist doch klar, dass heute, wo ein Golf so schwer ist wie eine S-Klasse aus den 60ern, die heutigen Luxus-Autos um den selben Faktor zulegen müssen, sonst ist ja die Crash-Überlegenheit weg.
Einige dieser Luxus-Gimmicks kann ich aber auch nicht verstehen. Ich kann meine Sitze auch ohne elektrische Einrichtungen verstellen usw.
Irgendwann müssen wir unsere Häuser verstärken, weil sonst die mit 30 km/h fahrenden Polos dauernd durchschlagen.
Das ist in der Tat Innovation
Oskar
LarsVegas
06.12.2001, 17:49
Um bei Alfa zu bleiben, sollte man sich auch vor Augen führen, wo
Alfa sich mitte der achtziger Jahre befand. Ohne die finanzielle
Unterstützung des großen Fiat-Konzerns wäre Alfa heute sowas
wie Talbot ( man erinnere sich), das waren diese Peugeot-Duplikate.
Auch wenn mich jetzt einige Puristen beschimpfen, Alfa war finanziell und was die Qualität der Autos betrifft, total am Ende.
Mit diesem Ruf muß Alfa heute noch kämpfen.
Heute ist ein alfa nicht unzuverlässiger als andere Autos auch und
man kann sich nach wie vor an den schönen Formen eines 156,147,Spider etc. erfreuen, aber es ist eben nicht nur die Schale. Auf was es letztendlich ankommt, ist das Markengefühl, auch Corporate Identity genannt. Warum sind so viele Leute be-
reit, viel Geld für ein Durchschnittsauto wie C-Klasse oder Dreier-BMW hinzublättern? Weil das Image stimmt und die Wagen sehr
gut vermarktet werden. Auch der Service wie z.B. Selbstabholung
im Werk binden den Kunden emotional an eine Marke.Alfa hat da noch Defizite, wenngleich die Werbung gute Ansätze zeigt.
Und ich finde, daß speziell der Fiat-Konzern das geschafft hat, wovon der VW-Konzern noch träumt.Eine klare Trennung der Marken. Und davon wird sich auch in Zukunft nichts ändern, denn in Italien hat man das begriffen, daß der Ruf eines Mythos auch auf einen Fiat Punto scheinen kann und ein/e aufsteigende/r Puntofahrer/in sich dann gerne einen Alfa leistet statt eines BMW.
Alfanatische Grüße aus Hessen
Lars
sollte man sich auch vor Augen führen, wo
Alfa sich mitte der achtziger Jahre befand.
[QUOTE]
Das ist sicherlich war.
War ist aber auch das die Divisione ALFA seine Eigenständigkeit im Fiatkonzern behalten sollte.
Und War ist auch das das nicht so war.
Erst mit dem 156 wurde der Einfluß von Alfa wieder stärker.
Und das auch nur weil der Absatz von allzu offentsichlichen Fiatderivaten nicht lief.
Und nunn...!baby!
Es bleibt abzuwarten wer sich durchsetzt.
Alfa Techniker welche der Tradition wieder folgen wollen oder die Bürokraten und die wollen das was ich oben schon gepostet habe
salve
andras:-]
Original geschrieben von andras
;) In der Zukunft wird es einen neuen LUXUS geben und das wird
Der Maßgescneiderte Schuh,der Maßgeschneidert Anzug, das Maßgeschneiderte Möbel und..... das Maßgeschneiderte Auto sein.
Jede Wette : das Porsche,Morgan und noch eine Handvoll von kleinen Edelschmieden diesen Markt dann beherschen.
Unsere Alfa`s gehörten in der Vergangenheit auch mal dazu.Teuer waren Sie nämlich auch.
In der Zukunft werden Sie aber vermutlich absoluter Mainstreamschrott sein.Dafür aber billig.Ob uns das nun passt oder nicht.
Also;) Wehrt euch
Immer mit der Ruhe... ich sehe weder Mainstream noch Schrott. In letzter Zeit isses dich ganz gut für Alfa gelaufen, warum sollten die Fiats das aufs Spiel setzen?
Und von wegen billig: Es gibt viele viel billigere Autos als einen Alfa... natürlich auch viele teurere, z.B. Ferrari. Das wäre eine Porsche-Konkurrenz. Von Schnäppchen würde ich bei einem 147/156 aber nicht sprechen wollen.
Mit Alfa Romeo könnte Fiat den Mittelweg gehen: Gut als Image- und (hoffentlich mal wieder) Technologieträger für den Konzern, aus dem nicht das letzte Zehntel an Umsatzrendite rausgepresst werden muss (dafür gibts ja die Fiats selbst), dennoch sollten halbwegs zivile Preise für einen gute Verbreitung sorgen, um eine Art Alltagstauglichkeit der Technologie unter Beweis zu stellen.
Sehr interessante Gedanken, Sedlar!
Ich stimme völlig zu. Worum es geht ist die Standadisierung von jedes Produkt die es überhaupt gibt, um uns Verbraucher günstigere und langweiligere Produkte zu schaffen. Die Frage ist natürlich ob wir dass überhaupt wollen? Leider wollen die meisten von uns es so: Wir sind Schnäppchenjäger und kaufen das billigste Fleisch, selbt wenn wir wissen dass wir dabei eine unmoralische Fleischmafia unterstützen, wir fahren langweilige Autos die mehr oder weniger in der gleiche Fabrik produziert wird und streiten uns ob VW besser ist als Seat oder nicht, usw. Es passiert in jeder Markt so langsam dass die meisten unbeswussten Verbraucher es gar nicht mitkriegen. Und gleichzeitig wird es für Individualität geworben!
Ehrlich gesagt finde ich fast alle neue Autos unglaublich langweilig - man strebt danach den kontakt zwischen Fahrer und Maschine zu minimieren und im endeffekt merkt man kaum Unterschied zwischen verschiedene motorbauweise und hat kein kontakt mit dem Asphalt. Sogar im Alfa Romeo.
Just my two cents.....
spiderthomas
06.12.2001, 18:54
Was bei vw, audi, skoda und seat läuft wird wohl auch bald bei Fiat/GM ablaufen.
Opel & Fiat (vw/skoda)=für alle
saab (audi) = luxus
Alfa (seat, mit da silva als Designer) = sport
plus ein paar schmückenden Zusätzen (Ferrari, Maserati)
Wenn Ich einen Bugatti von heute sehe könnte Ich !wuerg!
Was ist daran toll? 1000 PS? 3 Motoren zusammen geschraubt! Na klasse? Ein Bugatti von früher hat Standarts gesetzt. Meilensteine, heute ein Spielzeug von Herrn P.
Früher als bei Alfa Scheibenbremsen rundrum, 8 Zylinder u.s.w.
verbaut wurden haben Firmen wie z.B. VW noch an Heckmotoren und 2 Zylindern rumgefrickelt.
Ich befürchte das in naher Zukunft auch nur noch austauschbare
Plattformen GM/Fiat mit ein paar optischen Unterschieden produziert werden. Das ist aber leider wie bei sedlar beschrieben nicht mehr zu ändern.
Die großen immer größer und die kleinen innovativen werden bevor sie denen gefährlich werden können geschluckt bzw. ausgehungert.
Wir müssen davon Abschied nehmen davon das von Alfa Romeo
leider nicht mehr als das Image (CI) übrigbleibt.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt
See you
A-thomas
cdemagal
06.12.2001, 20:02
@sedlar: du hast es verstanden. Respekt.
Cláudio
Sklave der Effizienz
Also ich sehe die ganze Entwicklung nicht so pessimistisch.
In der letzten Zeit hat sich der Fiat-Konzern doch wieder bemüht, den verschiedenen Marken (Alfa, Lancia, Fiat) einen eigenständigen Charakter zu geben. Alfa gewinnt mit den neuen Modellen wieder Eigenständigkeit, Fiat setzt auf gut ausgestattete und moderne Volumen-Modelle (Punto, Stilo) und auch Lancia hat mit dem Lybra und dem Thesis wieder ausdruckstarke Autos. Der neue Ypsilon soll auch wieder neue Maßstäbe in seiner Klasse setzen.
Vor einigen Jahren war dies noch anders. Man denke dabei nur an Lancia, die nur mehr den Ypsilon wirklich gut verkauften. Der Delta war (ist) zwar ein tolles Auto, aber halt leider schon etwas angegraut. Ganz abgesehen vom Dedra, der der Konkurrenz auch keine wirkliche Sorgenfalten bereitete.
Natürlich besteht mit der zunehmenden Fusionitis die Gefahr, dass aus lauter Kostenersparnis die Autos an Charakter verlieren. Ähnliche Bodengruppen müssen nicht unbedingt ein Problem sein, wenn die Basis hochwertig ist und von der jeweiligen Marke individuell verfeinert wird. Natürlich möchte ich in Zukunft auch keine Bedienelemente von irgendwelchen Marken in meinem Alfa haben, sondern ich möchte schon einen Grund haben, wieso ich mir ausgerechnet einen Alfa kaufe.
Speziell bei den Motoren ist es natürlich ein eigenes Kapitel.
Hier sollte sicher weitestgehend die Eigenständigkeit bewahrt werden, grundsätzlich glaube ich aber auch nicht, dass z. B. der Opel 2.2 Liter-Benziner-Block schlechter ist als der Fiat 2-Liter-Block. Es kommt halt darauf an, was Alfa aus dem Motor macht.
Da ich aber nicht glaube, dass Fiat die Eigenständigkeit seiner Marken wieder aufgeben will, wird mein nächstes Auto sicher wieder ein Alfa sein, auch wenn der Motor dann irgendwie auf einem Opel-Block basiert. Hauptsache das Ding hat Leistung und
Sound und ist vielleicht auch noch sparsam.
Grüße, TSM156
Bedrückend ist, daß in der Globalisierungssucht politisch wie wirtschaftlich keinerlei Kurskorrekturen von der Basis her möglich sind. Daimler und Chrysler, BMW und Rover, GM und Opel, GM und SAAB funktioniert das? Hat es?
Alfa geht es so gut wie schon lange nicht mehr, hat viele neue Fans gewonnen und wird trotzdem an GM verraten. Technokraten, Analysten und Rationalisierer treffen heute die Entscheidungen.
Visionäre werden als Träumer belächelt, Traditionen ausradiert, Strukturen zerstört.
Erst wenn der letzte Alfa Romeo abgemeldet sein wird, wird es den US-Profitoptimierern dämmern, daß sich nicht jeder (vor allem hier in "God old Europe") kaufen liess. Aber dann wird es zu spät sein.
sad rgrdz, ulli.
F*CK GM
...sicherlich bin ich mit meinen 21 Jahren kein eingefleischter Alfisti-kann ich auch nicht sein,weil ich mich gerade noch dran Erinnern kann als mein Bruder die Quattroruote(die wohl bekannteste Ital. Autozeitung) mit nach Hause brachte, wo über den "Kauf" von Alfa durch Fiat berichtet wurde.
Die meisten die sich hier über die Blöcke von GM aufregen,haben sich sicher damals auch schon aufgeregt als Alfa zu "Fiat"wurde!
Ich finde es nur etwas komisch,wieviel Leute sich hier über die Autos und Motoren der Zukunft aufregen bevor einer auf der Straße steht!!!
Wer von euch weiß denn genau was auf uns zukommt!?
Sicherlich wird Alfa nie mehr das sein was es früher einmal war,oder was es heute ist.
Ich würde es auch traurig finden wenn es keine V6 Motoren mehr bei Alfa geben würde,weil sie zu den schönsten Motoren der Welt gehöhren aber ich genieße ihn jetzt und "man wird schon sehen"!
Und in einem bin ich mir sicher:
Je besser es unserem Mutterkonzern F.I.A.T. geht desto besser geht es auch Alfa.
Und wer weiß,vielleicht giebts in ein paar Jahren wieder einen "richtigen " GTA mit unter1000kg.einem V6 der vorne sein Unwesen treibt,rauchende Hinterräder bei dem der einzige Komfort ein Zigarettenanzünder für die Zigarette danach ist
Also nix für Ungut
damals auch schon aufgeregt als Alfa zu Fiat wurde Sag mal ist das so schwer zu verstehen? Wenn eine italienische Marke von einer anderen italienischen gekauft wird, dann kann man das (zähneknirschend) akzeptieren. Man hat ja immer noch sein heissgeliebtes italienisches Auto.
Das kann man in Zukunft wohl nicht mehr behaupten, wenn GM-Schrott und ISUZU-Müll unter der Haube klappern. Ich (und einige andere) stehen nicht auf günstige und praktische Mac-Twinsparks und Hongkong-JTDs!!!
Ich würde sogar einen Aufschlag auf Ersatzteile und Autos ausschließlich aus Europa bezahlen.
Nix für ungut an alle Pragmatiker, Euch bleibt ja dann der Wechsel zum dt. Produkt. Grüße, Ulli.
Hallo
Sedlar hat recht.
Die einzigen nicht verwässerten Marken sind BMW und Porsche. Alles andere ist automobiltechnisch gesehen soziallistischer Einheitsbrei.
Saab -fertig, Lancia keine Nennenswerten Stückzahlen, die neuen Jaguare ein Flopp, wer kauft schon Mondeo-Technik und Lincoln-USA-Ford technik zu diesen überhöhten Preisen?
Rover sind in der Regel Hondas made in UK-Uninteressant selbst für die Britten. New beatle kann man auch nur in den USA verkaufen. Am schlimmsten hat es wohl Citreon dannk Peugeot erwischt, die Revolution auf Rädern ist zum Spiessbürger geworden.
Dagegen feiert insbesondere BMW und Porsche, die einzigen nicht verwässerten Marken Rekorde hinsichtlich Gewinn, Umsatz und Stückzahlen. Ob doch die Menscheit doch das einzig Wahre, Ehrliche, Gute sucht?
Ich meine, vom Konzept sind die meisten Autos heute gleich, Frontantrieb, 5/6Ganggetriebe, par Airbags mehr oder weniger, Stufenheck für die Limo und halt ein Kombi weil er den Lifestyle repräsentiert. Standart-Einspritztechnik von Bosch, ein bissel Pseudo-Alu oder Plastik-Holz im inneren, ganz große Alus draussen, usw?
Wo sind die genialen Konzepte hinsichtlich Achskonstruktion, mal wieder ein richtig wilder Motor, mal wieder etwas, dass nicht so angepasst und politisch korrekt ist.
Wo ist der Nachfolger eines Montreals, eines Bertones?
Wo der Nachfolger eines Citroens DS oder Cx?
Wo der Nachfolger eines Citreons XM?
Wo der Nachfolger eines Lancia Stratos?
wo der Nachfolger des ersten Mercedes 300SL?
Auch ich fahre neue Alfa 164, 155, laufen prima, machen wenig Ärger -so richtige Alfas sinds denoch nicht. Obwohl ich darauf geachtet habe, dass sie richtige Alfa-Motoren haben, V6 und 4-Zyl-Nordmotor. Meine Frau, eigentlich kein besonders ausgprägter Fan von Autos, war bei der Probefahrt von dem 147 entäuscht: dass soll ein Alfa sein?- zieht nicht, bringt keinen Spass, usw..? Sie behählt doch lieber ihren 155, obwohl ihr der 147 vom Design her besser gefällt.
Aber wenn ich eine der oben aufgeführten Wagen sehe wird mir immer warm um Herz und dass kann nicht nur am Design liegen,-dass stimmt bei den neuen Alfas ja auch wieder. Irgendetwas fehlt ihnen aber!!
FSB
@ulli:
Die Qualität der Fahrzeuge darf auf keinen Fall unter dieser Zusammenarbeit leiden, da gebe ich dir vollkommen recht.
Es wäre nicht zu akzeptieren wenn in Zukunft nur mehr 08/15-Technik in eine schöne Hülle gesteckt würde, nur um den maximalen Profit aus der Sache zu schlagen.
Allerdings, wir werden die Entscheidungen kaum beeinflussen können. Und irgendwie habe ich doch Hoffnung, dass die Alfa-Leute schon wissen, wieviel GM im Alfa vertretbar ist bzw. was sinnvoll ist, ohne die eigene Marke zu verwässern. Man wird sich
hoffentlich das Markenimage nicht durch Allerwelts-Technik wieder zunichte machen.
TSM156
!hello! 18 Jahre Ostblock-wer bietet noch mehr ??
Alfista166 nimm's halt net so schwer-war ja nicht so böse gemeint :) :) :)
Hallo Leute !!! Hier bin ich wieder .Mal ehrlich ,ich wollte wirklich keinen beleidigen oder persönlich angreifen und auch mit den 16 Airbags habe ich übertrieben ,,,,,,,,,aber ,aber da war nochwas was ich in Amerika gesehen habe .Ab und zu will man Brot essen und von dem gibt es dort jede Menge .....gedacht (!) gemacht ---zum Einkaufen gegangen ....Es gibt in den Supermärkten viele Sorten ,ja ganze Straßen voll ,schön bunt verpackt ......Ja bis jetzt war alles noch schön ,aber dann fängt es erst an .Nach dem auspacken stellt man fest das die Konsistenz und Form von verschiedenen Fabrikaten fast identisch sind und denkt ,daß man die Unterschiede erst beim Verzerren (nein Verschlingen) merken wird .Nein ,leider auch dann nicht .........Es gab keine Bäckerei in der nähe (in der Weite auch nicht).......Man fragt sich wie es möglich ist ,wie es dazu kam ??? Jetzt ist mir allmählich klar ,daß es viel billiger, bequemer und vielleicht auch sicherer ist nur eine Sorte von Brot zu backen und sie unter verschiedenen Namen zu verkaufen .Man braucht nur eine Backform und mit dem Teig wird’s auch nicht so schwierig sein .
AAAABBBBEEEERRRR ,wir im Ostblock waren schon vor Jahren viel weiter ......Die Leute haben sich um die zwei Sorten von Fabrikbrot gerissen und manchmal um 16 Uhr nachmittag gab es halt keines.......Was meint Ihr ,daß am nächsten Tag passiert ist ??? Die Leute sind Schlange gestanden ...........Sooooo macht man Geschäfte ,da müssen die Amis noch viel lernen ------ha ha ha
Und was hat es alles mit Alfa zu tun ------nichts ,aber rein gar nichts !!!
Bitte nicht steinigen ,Schreiber greift nur sich selber an !
!hello! --der ist gut
Gruß sedlar
Heute nacht denke ich an was anders
Hallo Leute,
leider ist es nicht mehr so, daß Autofirmen von begeisterten Technikern geleitet werden. Das Image einer Marke (CI) wird synthetisch aufgebaut oder man bedient sich einer begeisternden Vergangenheit. Wohin das führen kann, vor allem bei Produkten aus den USA, sieht man am Bekleidungsmarkt, da stehen gewisse Markennamen für Qualität und gutes Aussehen, der gute handwerkliche Schneider kann auf dem Massenmarkt nichts mehr verkaufen. Man kann nur hoffen, daß die Marketingmanager bei Fiat/Gm erkennen, daß man einen Alfa nur mit begeisternder Technik verkaufen kann. Mir wird schlecht, wenn ich das Gerede von einer "Premiummarke" höre aus den anderen Threads höre, ich will einen Alfa, weil er ein sympathisches, technisch anspruchsvolles und kein Protzauto ist. Aber viele Fahrer der "Premiummarken" interessieren sich doch überhaupt nicht dafür, wie der Motor ihres Fortbewegungsmittels aufgebaut ist, welche Vorteile die technischen Details bringen. Viele von ihnen interessieren sich eher dafür, welches Image ihnen dieses Auto verpasst, und hier schleißt sich der Kreis, denn diese Leute sind mit einer "Markenphilosophie" zufrieden gestellt. Alfisti hingegen geben sich hoffentlich nicht mit dem schönen Schein zufrieden und wollen ein anspruchsvolles Autos, das Begeisterung weckt.
Ich will nicht behaupten, daß das mit einer Konzernplattform unmöglich wäre, aber die Gefahr ist da, daß liebevolle Datails verloren gehen. Daß Boxermotoren so nicht wiederkommen werden, sondern nur noch Reihenvierzylinder ist mir klar, aber wenn die konkrete Ausführung bzw. Charakteristik eine deutliche Alfa-Handschrift trägt, ist das was heute getan werden kann, realisiert worden.
Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu belehrend
:) Schön das wir alle einer Meibung sind....
Am Ende kann nur der Verbraucher was ändern...wenn er will
Woll`n wir ??? ??? ???
Hallo !!!!!!
Es ist nichts verloren !Wie ich sehe haben viele das Problem besser erkannt als ich und das stimmt mich optimistisch .Nichts auf dieser Welt ist meiner Meinung nach egal und man sollte alles kritisch betrachten ,auch sich selbst .So kann sich keine Arroganz entwickeln .....Und wie war es beim Alfa ??? Man hat abgewirtschaftet, hat alles fallen lassen ,nicht aus dem Grund ,weil man nicht konnte ,nein das glaube ich nicht ,sondern ,weil der Weg der Gleichgültigkeit eben viel bequemer war .Wir können es doch alle ---diese Aussagen :geht nicht ,können wir nicht ,morgen ist auch ein Tag ,haben wir nicht usw..........
Hawi du hast Recht ,langsam aber sicher will man den sogenannten Verbraucher nur aufs Image einstimmen und ihm auf diesem Wege suggerieren was zu ihm paßt und was nicht und danach wird er dann auch beurteilt. Dabei geht Qualität verloren .Viele werden vielleicht lachen wenn ich den Namen Alfa mit Qualität zusammen bringe ,aber Alfa hat wirklich Qualität gehabt .Es war etwas besonderes, etwas für was man sich begeistern konnte schon wenn man es gesehen und gehört hat .Man konnte es mit allen Sinnen richtig aufsaugen und dann hat man während des grauen (manchmal ist er wirklich grau )Alltages die Vorfreude gehabt..... Ja ,ist es nicht das was uns heute die Werbung versucht zu vermitteln und was es in Wirklichkeit nicht mehr gibt ??
Klar ist ,daß die alten Zeiten definitiv vorbei sind und man kann sich nicht nach denen richten .Das was aber immer da sein könnte und sollte ist die Begeisterung .Es kann aber unmöglich Begeisterung sein, wenn man mit allen Kräften versucht uns nur Markenname und Image zu vermitteln .Man kann es versuchen ,aber da ist nichts dahinter ,es ist einfach leer .
Vielleicht sollte Alfa aufhören Autos zu bauen und statt dessen nur Komponente zusammenkaufen und zusammenbauen .Dann aber bitte nur das beste von besten ,von mir aus auch billig ,wenn's gut ist ....
Jetzt fällt mir aber ein......??? .....Alfa baut doch keine Autos mehr ....Fiat macht es ........
Die Schweizer sind ,so weit mir bekannt ist, berühmte Uhrenbauer .Würde man zwecks Kosten und Stückzahl die Produktion nach China verlagern ,wären wahrscheinlich die Uhren viel billiger .Dafür würde man in der Schweiz in paar Jahren keine Uhren mehr bauen können ,was nicht heißt ,daß man keine Uhren haben wird .Nein genau umgekehrt ,man würde zu viele Uhren haben .........Das ist aber keine Qualität ,obwohl die Chinesen bestimmt auch Uhren bauen könnten......... Qualität müssen halt nicht nur Spaltmaße sein .......
Gruß sedlar
!hello!
Hi sedlar,
das Beispie Uhren passt hier auch wieder ganz gut zu meinem ersten posting zu diesem Thema.
Nachdem die Quartztechnik in den 70igern zum großen sterben in der schweizer Uhrenindustrie geführt hat haben sich die Schweizer besonnen und den Kampf gegen Seiko und Co aufgenommen.
Ergebnis "Swatch" gutes Marketing und gutes Design zu Billigpreisen.
Aus der Masse der kaput gegangen Firmen formierte sich ETA. ETA beliefert Schweizer Markenfirmen mit relativ günstigen Werken.Z.B. Breitling & Forma etc.
Auch hier ist innen also günstiger Plunder und außenrum die Marke mit dem bestimmten Image.
Wie wir sehen läuft dieses Konzept nicht nur in der Mode und bei den Autos.
Aber weil das so ist entwickelt sich auch immer nach einer Zeit ein Gegenmarkt.
So sind Uhren mit inovativer Technik ,gutem Design und einer Tradition und eigenem CI heute gefragter denn je.Klar sicherlich etwas teurer, aber der Preisunterschied ist gar nicht mal so groß.
Und so wird es auch bei den Autos kommen. Renauld hat das schon erkannt und ist dabei etwas eigenständiges zu entwickeln.
Woll`n wir also hoffen das Fiat/Alfa das auch rechtzeitig erkennt.
Denn ist erstmal das Image und die Marke runtergeritten wird die Divisione keinen EURO mehr wert sein.
Also bitte keine GTA`s welche keine sind ,sondern her mit dem Nuvolla
:-]
andras
Original geschrieben von hawi
Mir wird schlecht, wenn ich das Gerede von einer "Premiummarke" höre aus den anderen Threads höre, ich will einen Alfa, weil er ein sympathisches, technisch anspruchsvolles und kein Protzauto ist. Aber viele Fahrer der "Premiummarken" interessieren sich doch überhaupt nicht dafür, wie der Motor ihres Fortbewegungsmittels aufgebaut ist, welche Vorteile die technischen Details bringen. Viele von ihnen interessieren sich eher dafür, welches Image ihnen dieses Auto verpasst, und hier schleißt sich der Kreis, denn diese Leute sind mit einer "Markenphilosophie" zufrieden gestellt.
Überdies läßt sich der Premium-Kunde noch mit windigen Aussagen seiner Hersteller abspeisen, was z.B. die Einführung eines Russ-Partikelfilters angeht (schädlich fürs Auto und den Verbrauch und überhaupt..:-P ), obwohl die nicht-so-premium-Konkurrenz aus Frankreich so was schon länger verbaut.
Mir ist es wesentlich lieber, wenn sich das Image des Autos aus seinen inneren Werten ergibt als wenn andersherum aus dem Image heraus innere Werte herbeikonstruiert werden, so wie es Piech mit Seat vorhat.
Wäre schön, wenn man das bei Fiat auch so sieht und seine Traditionsmarken des Automobilbaus entsprechend pfleglich behandelt statt sie kurzsichtig im Zuge irgendeiner Synergie-Effekt-Aktion zu demontieren.
Aber inzwischen sollte bekannt sein, dass es x-mal schwieriger und teurer ist, verlorene Kunden zurückzugewinnen als Stammkunden zu halten... es gibt also Hoffnung
Hallo !!!!!!
Ich verstehe auch die von Euch, die das was ich geschrieben habe nicht akzeptieren wollen ,aber die meisten wissen schon was ich gemeint habe und das ist wirklich erfreulich .So richtig freuen kann ich mich trotzdem nicht .Ja warum ,,,,,warum ???Neulich beim Blättern in einer Autozeitschrift gesehen :::: Den Motorraum und das was man in dem vorgefunden hat .Ja entschuldigt mich bitte ,aber haben manche Hersteller schon immer so häßliche Motoren gebaut ,daß man sie jetzt versucht so zu verstecken damit man von denen überhaupt nichts mitbekommt ?? Mein Goooooott .Ich hab's gewußt ,jedesmal wenn ich die Motorhaube bei meinem Alfa aufgemacht habe ....aaah Schreeeeeck soo viel Metall und und und Technik ,,,,gleich wieder zu .......
Jetzt übertreibe ich natürlich schon wieder ,aber eine Frage an Alfa : Wird man in der Zukunft diese "Innovation" auch übernehmen ??
Aber es ist halt alles sehr modern,,,, ,so produziert eine super-moderne Motorenfabrik in Japan ca. 30 000 Motoren monatlich (man braucht natürlich die Stückzahlen) ,sie schaffen es mit fünf Mann .Diese beobachten den ganzen Ablauf von einem Glashäuschen das sich in der Mitte der Fabrikhalle befindet, über Computer .Was für ein Fortschritt !!!! Man produziert billig ,effizient ,und richtig viel .......so viel, daß man es sogar verkaufen muß. Ja man muß exportieren und expandieren sonst würde ganz Japan in einer Motorenschwemme ertrinken ......
Das was mich an der Sache am meisten fasziniert ist ,daß man dazu so wenig Menschen braucht .Alle sind wahrscheinlich irgendwo in den "Denkabteilungen" versteckt und machen sich Gedanken wie man die Produktion noch effizienter gestalten könnte .......he he ......
Weil die Leute beim Fiat nicht rückständiger sind, könnte ich mir vorstellen ,daß man dort nicht anders produziert.
Ich kann aber nicht sagen ob es unbedingt falsch oder richtig sein soll und ich weiß auch nicht ob wirklich nur die Stückzahlen das sind, was entscheidet .
Eigentlich schreibe ich nichts neues ,aber man gewöhnt sich an alles und ist ständig geneigt zu sagen ,daß alles gut läuft .Niemand sieht den Druck im Dampfkessel .......
Fiat bleibt nichts anderes übrig ,um zu bestehen ,als in die gleiche Richtung zu gehen wie andere Hersteller und bleibt nur zu hoffen daß so viel Geld verdient wird damit man sich den Luxus leisten kann und einer Marke etwas Freiheit gewährt (vielleicht ist es Alfa ???)aus der sich dann das herauskristallisiert was wir erwarten .
Was erwarten wir ??
So ein Nuvola wäre sicherlich etwas feines ,aber fein ist auch das was ich gerade auf dem Bild (Beitrag von Chris-Newtimer)gesehen habe :Ein Alfetta GTV mit eingepflanztem V8 Montreal Motor .Da hat jemand keine Kosten und Mühe gescheut .....schaut mal hin !!!!!
Gruß sedlar
!hello!
Niemand sieht den Druck im Dampfkessel .......
Wo ist da das Problem....
Die Welt teilt sich in 1 und 3 Welt auf und das schon lange.
Die Technik und Know How werden von der ersten in die dritte Welt exportiert.Dort ist Langfristig der Markt von Morgen.Z.B. China.Schon jetzt verkauft die 1 Welt den schrott den hier keiner mehr haben will in die 3 Welt
Umgekehrt geht Manpower aus der 3 Welt in die 1 Welt.
Manpower kostet dort nix .Also wird Manpower dorthin ausgelagert.Mittlerweile sogar nach OstEuropa .Von dort sind die Transportwege einfach kürzer.( Für eine Europaerweiterung müüssen noch einige Hausaufgaben gemacht werden )
Was bleibt der ersten Welt....Dienstleistung ,Wissen und Forschung.
In diesen bereichen spielt sich die Musik ab und nicht in der Neanderthaler Industrie wie Kohleabbau und Werftindusturie.
Und was machen wir.....Wir Deutschen subventionieren den Schwachsinn von Kohleabbau.Unsere Kinder gehören zu den schlechstesten Schülern im Europavergleich.An den Uni`s werden Professorenstellen abgebaut und die Forschung darf in der Gen und Biotechbranche aus ethischen Gründen nicht so forschen wie Sie könnten.
Zurück zum Thema :
In der Automobilbranche sind die Deutschen allerdings spitze und technisch ziemlich innovativ.
Hier wird der Markt z.b mit dem neuen 7er BMW für die erste Welt bedient.
Mercedes hat mit LKW`s und andern Nutzfahrzeugen auch seine Finger im Markt der 3 Welt.
Marktführer in der 3.Welt sind allerdings die Japaner.
Was hat das mit ALFA zu tun.
Alfa`s sind bestimmt nicht die richtigen Autos für die Tropen oder die kälte in der Arktis.
Sie sind ergo reine Spassautos für die erste Welt.
Deshalb sollte die Divisione für seine Stammkunden auch das richtige tun.
:-]
salve andras
Hi Leute !!!
Die Frage ,wo das Problem liegt möchte ich gerne beantworten .Es gab im letzten Jahrhundert zwei Weltkriege mit Millionen von Toten und es waren nichts anderes als Wirtschaftskriege(das ist aber kein Thema für dieses Forum und sehr kompliziert) .Übrigens ,war die Alfafabrik(war es im Portello??)zum Ende des zweiten Weltkrieges auch total zerstört ......Wir wollen doch nicht glauben ,daß das was jetzt passiert nur ein Spiel ist !!??Oder ,daß es der Siegeszug der Intelligenz über die dumme dritte Welt ist ??Man muß sich nur vor Augen halten was die Intelligenz (???) auf dieser Welt schon alles angerichtet hat .Also da war ...........nein ich schreibe nicht weiter, die Leute von heute kann es nur langweilen ,es gibt alles und es wird morgen noch mehr geben und vielleicht sogar noch billiger ,wir werden der dritten Welt zeigen wie man richtig Schweine züchtet damit die ordentlich was zum beißen haben und ,,,,,,,,,,,aber da sehe wirklich ein Problem ,bei ca. 18 Milliarden Nutztieren(so heißen die) weltweit müßten dann noch ein paar Milliarden dazukommen und ich weiß nicht ob das mit dem Futter klappt. Die 3xx Millionen Verbraucher im Europa schaffen es nämlich nicht das Vieh was man hier züchtet aus eigenen Futtermitteln zu ernähren und ist gezwungen billiges Futter aus dritten (wie gut das klingt) Ländern zu importieren. Man kann sich kaum vorstellen was das ganze für ein Gemetzel und Schlammassel ist ,denn jedes von den 18 Mill. Nutztieren wird früher oder später geschlachtet ,auch die liebe MILKA........Dagegen ist Alfafahren ohne Kat. und mit tropfendem Motor, oder Getriebe +Differential eine absolute Lachnummer.....(aber wir wollen es nicht hoffen)
Und daß Alfa kein Auto für Arktis ist ??.Mein Alfa lebt auch im Finnland und strengen Winter hat er auch schon überlebt .Na ja über Tropen kann ich nichts sagen ,da war ich mit einem "Fremdfabrikat" unterwegs(VW Käfer).....
Alles in allem sieht es aber trotzdem so, als hätten wir durch unser know how gewisse Vorteile . Es kommt nur darauf an aus welcher Etage sich man die Welt ansieht .Man könnte dann leicht die 3 Millionen Sozialhilfe- Empfänger ,die 3 Millionen Arbeitslosenhilfe- Empfänger und schließlich die paar Arbeitslose die unsere Statistik bilden, übersehen. Es sind ja nur 9,und etwas %.Ganz gut möchte ich mal sagen......Also ,für manche ist das Leben in der (sogenannten dritten Welt)gar nicht so weit .Man könnte sogar manche von denen Neandertaler nennen nur weil sie es noch nicht geschafft haben ,sich in die oberen Etagen durchzuarbeiten .Aber ich glaube ,daß die Luft in den oberen Etagen auch dünner wird ,und möchte jetzt keine Vergleiche mit dem schrecklichen Vorfall von neulich ziehen .Man könnte auch sagen -die dritte Welt hat die erste Welt unerwartet besucht und man will nicht hoffen ,daß sich diese Besuche wiederholt werden......
Und die Wissenschaft ??? Sie ist gerade dabei die dumme Natur zu revolutionieren ........War es nicht die Forschung die es ermöglicht hat, und aus den Nutztieren Kannibalen gemacht hat?? Und war es nicht die Forschung die es wiederum geschafft hat das kranke Vieh schadstofflos zu verbrennen ??
Nämlich bei 1200°C-- völlig gefahrlos....
Aber ich will nicht über die ganzen Errungenschaften herziehen .Immerhin nutze ich mein PC und brauche Strom und die Alfas stehen natürlich bereit in der Garage ,also ich will nicht ungerecht werden .
In der Automobilbranche sind wir zwar spitze ,aber auch hier ist es sehr problematisch und die Automobilindustrie zieht Probleme nach sich .Die sehen wir wenn wir über verstopfte Autobahnen dahinschleichen .....und auch sechs Fahrspuren reichen noch nicht aus......
Und die Ethik -na ja, ich weiß nicht ,ich will jetzt nicht zu weit gehen und noch länger werden .Möglich ist aber ,daß es keine gute Sitte ist weiterhin nur Kohle zu verbrennen um neue Schiffe zu bauen--oder habe ich da etwas durcheinander gebracht ???
Gruß sedlar
!hello!
oder habe ich da etwas durcheinander gebracht [QUOTE]
- möglich......Nimm es realistisch....
die dritte Welt hat die erste Welt unerwartet besucht und man will nicht hoffen ,daß sich diese Besuche wiederholt werden......
- da kannst du ziemlich sicher sein das das nicht der einzige Besuch bleibt.
Und falls das nicht die Religionsfaschisten sind ...
EL Ninja kommt bestimmt vorbei....
salve
Andras
Immer wieder dieses Abschweifen, tststs...
Eine Büffelherde bewegt sich nur so schnell wie der langsamste. Wenn die Herde gejagt wird, sind es die langsamsten und schwächsten Tiere am Schluss, die zuerst getötet werden. Diese natürliche Selektion dient der Herde als Ganzes, weil die Schnelligkeit und Gesundheit der Einheit erhalten oder sogar verbessert wird durch die regelmäßige Auslese der schwächsten Mitglieder.
Ganz ähnlich kann das menschliche Gehirn nur so schnell arbeiten,wie die langsamsten Zellen die elektrischen Signale passieren lassen.
Neueste epidemologische Studien haben gezeigt, dass durch uebermässigen Alkoholkonsum zwar Hirnzellen abgetötet werden, dabei aber die langsamsten und schwächsten Zellen zuerst angegriffen werden. Regelmässiger Bierkonsum hilft also schwache Hirnzellen zu eliminieren und macht das Hirn so zu einer immer schnelleren und effizienteren Maschine.
Die Resultate dieser umfangreichen Studie bestätigen und bekräftigen den ursächlichen Zusammenhang zwischen Wochenend langen Parties und
beruflichen Leistungen. Es erklärt auch, warum Berufsleute wenige Jahre nach dem Verlassen der Uni und dem Heiraten mit der Leistung der Studenten nicht mehr mithalten können. Nur wer sich weiterhin dem "haltlosen Alkoholkonsum" hingibt, kann das intellektuelle Niveau
halten, welches er während seiner Studienzeit erreicht hat.
Also, dies ist ein Aufruf zu den Waffen. Wenn unser Land seinen technologischen Vorsprung verliert, dürfen wir den Kopf nicht in den Sand stecken! Lass uns zurück an die Bar gehen und wieder zechen. Unsere Arbeitgeber und unser Land brauchen unsere Höchstleistungen, und wir wollten uns unsere Karrierechancen nicht verbauen. Lass uns mit der Flasche leben und unser Möglichstes geben.
Im Netz aufgeschnappt, Ulli *ggg*
Toll, dann hab´ich nicht nur einen schnellen Wagen, sondern auch ein schnelles Hirn!:)
:-X
Hey Leute ,ich bin doch gaaanz coool---hik,hik .....hiiiiiik----!wuerg!
!hello!
Hier wurden einige interessante Dinge erwähnt. Dieses Thema wird ja richtig Philosophisch behandelt. Ich könnte selbst meinen Senf dazu geben, aber dazu bin ich einfach zu faul, und mein Wissen ist wohl auch nicht umfangreich genug. !baby!
Wenn ich mir die ganzen Beiträge hier ansehe, dann fällt mir das Buch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley ein.
Eine empfehlenswerte Lektüre, wenn man sich für die mögliche Entwicklung unserer Gesellschaft interessiert!3)
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