Vollständige Version anzeigen : Bremsbeläge
Hi Zusammen,
da an meiner Alfa Bremsscheiben+belägetausch (vorne) angesagt ist habe ich mir vor 1 Monat alles bestellt.
Jetzt ist das eingetroffen was kommen musste.
Die neuen Beläge + Scheiben sind noch nicht da und die alten Beläge sind am Ende (und wenn ich am Ende schreibe dann meine ich am Ende):-* :-{
Also zuerst mal geärgert,dann zu Alfahändler gefahren ,originale Beläge geholt und wieder ab nach Hause.
Heute habe ich dann an die Arbeit gemacht und etwas merkwürdiges gesehen was nicht ganz ok sein kann...
Die Beläge auf der BFS waren total fertig ,hingegen auf denen der FS war noch ca 4mm "Belag" drauf.
Ist das normal???
Original geschrieben von jud
Die Beläge auf der BFS waren total fertig ,hingegen auf denen der FS war noch ca 4mm "Belag" drauf.
Ist das normal???
Irgendwie ja. Nicht typisch, dass es immer rechts sein muss. Aber (leider) beinahe normal, dass nicht alle vier Beläge gleichmässig abgenutzt werden.
Du musst jetzt nur schauen, dass alle Beläge gut in ihren Führungen flutschen. Das heisst, allen Bremsstaub, Korrosion und Zunder abkratzen, bzw abfeilen o.ä.
Wenn die Leichtgängigkeit gewähleistet ist und Du schön mit etwas Kupferpaste die neuen Beläge einsetzt, sollte alles im Lot sein.
Übrigens, ich nehme nur die etwas teureren Orig.beläge (wir reden jetzt nicht von Ferodo DS 2000 o.ä.). Zu oft habe ich schlechte Erfahrungen mit "Ersatzstoffen" gemacht. Auch wenn dort Bendix oder sonstwas draufsteht, hatte ich hinterher meist ein Gequitsche oder sonstiges Gejammer.
sabo2706
05.12.2001, 20:10
Schaut mal bei Sandtler Autozubehör im Netz vorbei!
Dort werden Bremsen angeboten, die dem 911er würdig sind!
Ich verbürge mich persönlich für die Qulität der Bremsscheiben und Klötze! (Arbeite aber nicht da ;-))).
Dazu kommt, dass der Preis günstig, aber nicht billig ist!
Grüsse aus Bielefeld,
Sascha
Hallo,
wie Pedi favorisiere ich im Bereich der Bremse Originalteile. Habe allerdings auch sehr gute Erfahrungen mit Ferodo gemacht.
@Sacha,
Bremsen die dem 911 würdig sind, sind mit einer auf der Serie basierenden Bremse bei Alfa eigentlich generell und beim 164 besonders, nicht machbar! Dafür ist der Schwimmsattel einfach ungeeignet, die Luftführung der innenbelüfteten vorderen Bremsscheibe einfach ungenügend und die Bremsscheibe unterdimensioniert!!
Sandtler bietet nur Bremsteile an, die in den Abmessungen auf der Serie basieren! Sicher wird mit entsprechenden Scheiben und Klötzen die Bremsleistung besser als das was der 164 serienmäßig zu bieten hat. Aber vom 911-Niveau meilenweit entfernt. Es sei denn es ist der Ur-911 gemeint. Da könnte man mit entsprechenden Modifkationen der 164er-Serienbremse eventuell dran kommen.
Aber es ist eben so, daß mit der 164er Serienbremse maximal 8,8 - 9,0 m/s² bei kalter Bremse und nur bis zu 7,5 m/s² oder schlechter bei warmer Bremse zu erreichen ist. Moderne Bremsanlagen - und da ist ein Maßstab der Porsche 993 - erreichen aber an die 10 - weit über 10 oder 11 m/s² an Verzögerung. Das ist beim 164 vielleicht mit einer entsprechenden Bremsanlage von Movit (Brembo/ Porsche 993 Basis), Brembo, AP, Alcon oder Tarox zu erreichen. Allerings reden wir hier dann auch von einem Bremssattel mit mind. 4 Kolben, und Scheibendurchmessern von 300 oder mehr mm. Vor allem aber reden wir hierbei von einem Festsattel anstelle des Schwimmsattels!
Gruß
Chris
Ich habe mich gestern auch gewundert ,wie billig so eine Bremse doch gemacht ist....
@pedi
alles entfernt was nicht da hin gehöhrt.....
ich hab bei meinem 164er Ferordo drauf. kann ich eigentlich nur empfehlen. abgesehen vom leisen quietschen bremst die sache doch einiges besser
Meine Alternative: ATE Power Disc +Beläge. Kein Quantensprung, aber eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur Serie.
Gruss
Peter
Hallo Nek, hallo Peter,
alles gut und schön, es ist besser als es in Serie ist/war. Aber eine richtige gute und vor allem standfeste Bremse ist es leider auch mit diesen Veränderung noch nicht.
Von der von Sascha beschriebenen 911-Würdigkeit also immer noch meilenweit entfert......
Gruß
Chris
Original geschrieben von Chris
Von der von Sascha beschriebenen 911-Würdigkeit also immer noch meilenweit entfert......
Chris [/B]
Sicher, die Porsche-Bremsen gehören zur "Champions League";) ,da ist dann beim 164 halt noch eine vorausschauende Fahrweise besonders gefragt....
Gruss
Peter
sabo2706
06.12.2001, 21:59
Kinder, Kinders......!schlau!
Im VERGLEICH zu vorher, bremst der Schlitten wie ein 911er. Sorry, aber ich wusste nicht, dass so ein Kommentar (Sinnbildlich gemeint) direkt zur Folge hat, dass man mit Bremsverzögerungswerten torpediert wird.
Es stimmt natürlich, dass das Auto nicht wie ein 911er bremst, aber das Bremsverhalten mit den von mir beschriebenen "Zutaten" im Vergleich zu vorher eine halbe Welt Unterschied.
Da jeder Meter über Leben und raschem Tod entscheiden kann, kann ich die Bremsscheiben und Beläge nur empfehlen.
Gruss,
Sascha
Ciao Alfisti !
Wenn ich mich hier mit einer Frage reindrängen darf:
Wieso sind 'unsere' Bremsen - obwohl Scheibenbremsen rundum, vorne innenbelüftet - so schlecht ?!
Andere Wagen schaffen mit Trommelbremsen hinten bessere Werte :-{ Sind sie tatsächlich so unterdimensioniert ?
Ich hab mal in einem Testbericht gelesen, daß mein 146 1.6 TS 46-48m von 100 km/h auf 0 braucht :o
Die derzeitige Mittelklasse liegt ja so bei 39-42m in etwa (nagelt mich jetzt bitte nicht auf ein paar cm mehr oder weniger fest ;) )!
Auf der anderen Seite hab ich einen australischen Testbericht der GTV6, in dem übersetzt sinngemäß steht:"Es zeigt sich mal wieder, daß Alfa wahrscheinlich die besten Bremsen diesseits von Porsche hat..." ??? Da war ich doch etwas überrascht... naja, die "guten alten Zeiten" waren das wohl *seufz*
Ich mein': dosierbar sind sie ja einwandfrei und leicht ansprechen tun sie auch, nur wenn's mal darauf ankommt...
Ciao,
Max
Original geschrieben von sabo2706
Kinder, Kinders......!schlau!
Im VERGLEICH zu vorher, bremst der Schlitten wie ein 911er. Sorry, aber ich wusste nicht, dass so ein Kommentar (Sinnbildlich gemeint) direkt zur Folge hat, dass man mit Bremsverzögerungswerten torpediert wird.
Nur damit kann man eine Bremse wirklich bewerten.
Hier mal die exakten Verögerungswerte eines Alfa 164 im AMS Test von 1988 (Dein 164 hat die gleiche Bremsanlage!):
100 km/h - 0 km/h kalte Bremse = 46,5 m = 8,0 m/sec²
100 km/h - 0 km/h warme Bremse = 50,3 m = 7,4 m/sec²
Das mag 1988 noch oberer Durchschnitt gewesen sein. Aber in der heutigen Zeit kann man damit keinen Blumentopf mehr gewinnen......
Bis auf leichte Modifikationen an den Bremsscheibenabmessungen, 281mm Durchmesser anstelle 284 mm - dafür aber 26mm Dicke statt 22mm - ist die Bremsanlage des 164 bis zur Produktionseinstellung immer gleich gewesen.
Selbst der Q4 der ja mit einem Leergewicht von bis zu 1,8 Tonnen zu kämpfen hat, bekam als einziges Zugeständnis an dieses Gewicht auch hinten innenbelüftete Scheiben. Die Durchmesser entsprechen aber dem was auch die FWD-164er zu bieten hatten.....
Es stimmt natürlich, dass das Auto nicht wie ein 911er bremst, aber das Bremsverhalten mit den von mir beschriebenen "Zutaten" im Vergleich zu vorher eine halbe Welt Unterschied.
Da jeder Meter über Leben und raschem Tod entscheiden kann, kann ich die Bremsscheiben und Beläge nur empfehlen.
Ja, mit einem ordentlichen Reibwert läßt sich schon einiges Verbessern. Aber auf dem Stand der Zeit ist man damit immer noch nicht.....
Heute kommt selbst der 147 schon auf Verzögerungswerte von 9 - 10 m/sec² - ist damit aber immer noch weit von den Spitzenreitern entfernt. Ein Dreier BMW der auch nur noch mit Einkolben-Schwimmsättlen vorne und hinten fährt, kommt bei kalter Bremse über 10 und fällt auch wenn die Bremse warm ist nicht unter 9,5.
Gruß
Chris
Original geschrieben von Max
Ciao Alfisti !
Wenn ich mich hier mit einer Frage reindrängen darf:
Wieso sind 'unsere' Bremsen - obwohl Scheibenbremsen rundum, vorne innenbelüftet - so schlecht ?!
Andere Wagen schaffen mit Trommelbremsen hinten bessere Werte :-{ Sind sie tatsächlich so unterdimensioniert ?
Erstens ist innenbelüftet nicht gleich innenbelüftet - die Führung der Zuluft an die Bremsscheibe ist bei den meisten Fahrzeugen mehr als Bescheiden - zweitens spielen da auch die verwendeten Materialien der Serienproduktion eine große Rolle, drittens hat es sich heute eingebürgert anstelle der früher verwendeten Zweikolben-Festsättel nur noch Einkolben-Schwimmsättel zu verwenden. Vorteil in der Serienproduktion sind die geringeren Kosten der Materialien und das bei einem Schwimmsattel die Fertigungstoleranzen einfach größer sein können als bei den Festsätteln. Dann kommt noch der Komfortfaktor beim Bremsen und der Gewichtsfaktor des Fahrzeuges selber dazu.
Bei vielen Herstellern wurde der Komfort, damit auch das Gewicht erhöht, und die Motorleistung weiterentwickelt. Die Bremsen sind aber stehengeblieben. Um die Zulassung auf bestimmten Märkten zu erhalten, ist das Erreichen bestimmter minimaler Verzögerungswerte ein Muß. Leider erreichen einige Fahrzeuge eben nur diese minimalen Verzögerungswerte........
Ich hab mal in einem Testbericht gelesen, daß mein 146 1.6 TS 46-48m von 100 km/h auf 0 braucht :o
Die derzeitige Mittelklasse liegt ja so bei 39-42m in etwa (nagelt mich jetzt bitte nicht auf ein paar cm mehr oder weniger fest ;) )!
Siehe oben -> die Werte des 164 von 1988!
Auf der anderen Seite hab ich einen australischen Testbericht der GTV6, in dem übersetzt sinngemäß steht:"Es zeigt sich mal wieder, daß Alfa wahrscheinlich die besten Bremsen diesseits von Porsche hat..." ??? Da war ich doch etwas überrascht... naja, die "guten alten Zeiten" waren das wohl *seufz*
Früher war das mal so. Aber viele der ausländischen Journalisten haben ab und an eine Marken(Alfa)-Brille auf. Ob die in Australien auch richtig schnell gefahren sind bzw. eine Bergabprüfung gemacht haben???
Ich mein': dosierbar sind sie ja einwandfrei und leicht ansprechen tun sie auch, nur wenn's mal darauf ankommt...
Bremsen andere Autos doch besser..........
Je höher die Restgeschwindigkeit desto größer der Schaden.
Hi,
Jetzt habe ich mal eine Frage an die Bremsenspezies:
Was ist eine gute Bremse?
Bei euch wird eine Bremse nach den Bremswegmessungen der Fachzeitschriften bewertet.
Danach sind Bremsen mit gutem Reibungswert und großem Durchmesser gut.
Tja - dann wäre nichts einfacher als eine richtig rauhe Bremsscheibe mit noch rauheren Belägen, die sich richtig reinkrallen.
Dem ist aber nicht so...
Die Bremswege, die im Test ermittelt werden, sind ein Spiegelbild des entscheidenden Reibungspaares Reifen - Straße und nicht der Bremsen, denn wo gibt es denn heutzutage noch ein Bremssystem, das nicht auch von ältlichen Mütterchen zum Blockieren (bzw. mit ABS kurz davor) gebracht werden kann.
Das Wagengewicht und seine Verteilung sind dabei noch zu berücksichtigen.
Vergleichbare Werte ergeben sich eh' nur bei exakt gleicher Reibungspaarung Reifen - Straße.
Große Bremsscheiben in großen Radschüsseln brauche ich doch nur, um die Standfestigkeit der Bremsen für Rennbetrieb zu erhöhen. Dadurch habe ich eine bessere Wärmeabfuhr.
Daß man bei den meisten Alfas etwas mehr Druck beim Bremsen auf's Pedal ausüben muß als z.B. bei Audi, hat etwas mit der Auslegung des Bremskraftverstärkers bzw. der dahinter stehenden Philosophie zu tun.
Für meine Begriffe ist eine etwas höher aufzuwendende Kraft besser zu dosieren als die Digitalbremsen einiger als fortschrittlich geltenden Autos. Das abrupte Zupacken der Digitalbremse suggeriert dem Laien gerne eine "gute Bremse".
Grütze
von
Thomi
Original geschrieben von 33-146
Hi,
Jetzt habe ich mal eine Frage an die Bremsenspezies:
Was ist eine gute Bremse?
Eine gute Bremse definiere ist mal so:
1. Standfestigkeit - auch bei häufigeren und vor allem heftigen Bremsmanövern ohne Fading,
2. gutes Ansprechverhalten gepart mit guter Dosierbarkeit
3. gute Verschleißwerte.
Zu 1.
Auch bei einer längeren Landstraßenhatz mit vielen Kurven, sollte die Bremse nicht nach schon nach dem 20. Anbremsen einer Kurve den Geist aufgeben. Gut das tuen zwar die wenigsten vernünftig gewarteten Bremsen, aber bei vielen Autos (vor allem Alfa 164) merkt man ein spürbares nachlassen.
Auch bei zwei drei Bremsungen aus Topspeed - wir reden hier mal von der des 164 mit V6 (liegt um die 230 kmh ++) - merkt man bei der Serienbremse des 164 sofort das sie nachläßt.
Zu 2.
Gerade der 164 - um den es in diesem Thread ja eigentlich geht - hat schon in der Serie ein sehr weiches Bremspedal. Wenn Du mal einen Porsche oder auch BMW oder einen neuen Daimler an E-Klasse gefahren hast, weißt Du was ich mit Ansprechverhalten und guter Dosierbarkeit meine.
Zu 3.
Auch eine Bremse mit guten Verzögerungswerten und gutem Ansprechverhalten sollte nicht nach einigen heftigen Bremsmanövern den Geist aufgeben.
Bei euch wird eine Bremse nach den Bremswegmessungen der Fachzeitschriften bewertet.
Das sind nur Beispiele, da hier i.d.R. die Verzögerungswerte schwarz auf weiß angegeben werden. Wenn z.B. die Sport Auto Bremsen testet, dann wird auch auf Herz und Nieren geprüft!
Danach sind Bremsen mit gutem Reibungswert und großem Durchmesser gut.
Tja - dann wäre nichts einfacher als eine richtig rauhe Bremsscheibe mit noch rauheren Belägen, die sich richtig reinkrallen.
Dem ist aber nicht so...
Reibwert alleine ist nicht alles. Aber eine Menge Anlagen - vor allem die des 164 glänzt in der Serie nicht gerade damit.
Die Bremswege, die im Test ermittelt werden, sind ein Spiegelbild des entscheidenden Reibungspaares Reifen - Straße und nicht der Bremsen, denn wo gibt es denn heutzutage noch ein Bremssystem, das nicht auch von ältlichen Mütterchen zum Blockieren (bzw. mit ABS kurz davor) gebracht werden kann.
Das Wagengewicht und seine Verteilung sind dabei noch zu berücksichtigen.
Vergleichbare Werte ergeben sich eh' nur bei exakt gleicher Reibungspaarung Reifen - Straße.
Sicher, da hast Du nicht unrecht. Aber in solchen Test fahren die Autos so wie sie ausgeliefert werden. Es sind Neuwagen die sich auch in anderen Parametern miteinander vergleichen lassen müssen.
Sonst könnte man ja auch sagen, einen Vergleich der Ladkapazität kann man nicht durchführen, da die Karosserien unterschiedlich sind. Die Leistung kann man nicht vergleichen, das der eine ein BMW-, der andere ein VW- und der dritte ein Alfa-Motor ist.
Große Bremsscheiben in großen Radschüsseln brauche ich doch nur, um die Standfestigkeit der Bremsen für Rennbetrieb zu erhöhen. Dadurch habe ich eine bessere Wärmeabfuhr.
Sicher nicht nur für den Rennbetrieb. Was sich manche Hersteller erlauben als Bremsanlage einzubauen - auch heute noch - sollte eigentlich verboten werden. Prosche z.B. hat die in langen Jahren Rennsporterfahrungen gesammelten Fakten nach und nach in die Serie umgesetzt.......
Daß man bei den meisten Alfas etwas mehr Druck beim Bremsen auf's Pedal ausüben muß als z.B. bei Audi, hat etwas mit der Auslegung des Bremskraftverstärkers bzw. der dahinter stehenden Philosophie zu tun.
Für meine Begriffe ist eine etwas höher aufzuwendende Kraft besser zu dosieren als die Digitalbremsen einiger als fortschrittlich geltenden Autos. Das abrupte Zupacken der Digitalbremse suggeriert dem Laien gerne eine "gute Bremse".
Es geht nicht um den Druck der beim Bremsen mit dem Fuß aufgebaut werden muß sondern um das was nach dem Brempedal passiert. Die Auslegung des Bremskraftverstärkers hat nichts mit der Bremsleistung zu tun. Und letztere ist eben beim Alfa 164 unter aller Sau.
Gruß
Chris
Danke für deine Ausführungen Chris ! :-]
Unermüdlich & geduldig erklärst du alle unsere Fragen !user!
Und letztere (Bremsleistung) ist eben beim Alfa 164 unter aller Sau Who cares ? Heißt es nicht allgemein:"Wer bremst, verliert" !? :-D ;)
Ciao,
Max
Original geschrieben von Max
Who cares ? Heißt es nicht allgemein:"Wer bremst, verliert" !? :-D ;)
Mag sein das Du das so siehst, ich bin da eben anderer Meinung......
Original geschrieben von Max
Who cares ? Heißt es nicht allgemein:"Wer bremst, verliert" !? :-D ;)
All denen, die so fahren. empfehle ich, möglichst dicht aufzufahren, denn dann ist der Aufprall nicht so stark! :D :D :D
Bitte meine Herren,
das war ein Scherz !achtung!, deshalb auch das Augenzwincker-Smily ! :)
Aber den Spruch gibt's ja...
Natürlich bin auch ich der Meinung, daß zu einem sportlichen Auto auch entsprechende Bremsen gehören ! Leider ist das eben ein Punkt, den man bei Alfa verabsäumt hat (obwohl sich z.B. meine Bremsen subjektiv sehr gut anfühlen - bis zu einem gewissen Punkt halt nur).
Ciao !hello!,
Max
Original geschrieben von 33-146
Die Bremswege, die im Test ermittelt werden, sind ein Spiegelbild des entscheidenden Reibungspaares Reifen - Straße und nicht der Bremsen.
Das Wagengewicht und seine Verteilung sind dabei noch zu berücksichtigen.
Vergleichbare Werte ergeben sich eh' nur bei exakt gleicher Reibungspaarung Reifen - Straße.
Große Bremsscheiben in großen Radschüsseln brauche ich doch nur, um die Standfestigkeit der Bremsen für Rennbetrieb zu erhöhen. Dadurch habe ich eine bessere Wärmeabfuhr.
Ahja ???
Danke :)
Jetzt weiss ich, dass ich die Felgenbremsen von dem Fahrrad meines Junios am Alfa verbauen kann (die Gummiklötze sind wesentlich billiger, als Alfa-Bremsbeläge) und nur die guten Avon-Reifen aufziehen muss.
Dann sollte es ja bestens funktionieren, mit der Bremswirkung, denn ich habe ja einen guten Reifen/Strasse-Kontakt. Auf den kommt es ja an, wie Du beschrieben hast.
Oder habe ich nun etwas falsch verstanden. :-?
Martin der Bär
07.12.2001, 21:27
Hi Chris,
kannst Du das mit der "Führung der Zuluft an die Bremsscheiben" noch ein wenig erläutern, wie wär's optimal und was sind die tatsächlich verbauten Mängel ?
Manche Felgenhersteller z.B. Cromodora ("Two face concept") oder Engstler (Kunststoffelgen - Hersteller ?) behaupten ja daß ihre Produkte zur besseren Kühlung der Scheiben beitragen - oder geht's um die Bauart der Scheiben oder fängt's bereits mit der Karosserie an (oder alles zusammen) ?
LG Martin
(P.S: ich weiß, Motorräder sind was ganz was anderes - aber ich kann mich da an Bremsanlagen erinnern die wirklich brustschwach in der Leistung waren aber einwandfrei blockierten und das bei Top-Reifen....)
Hallo Martin,
Innenbelüftete Bremsscheiben werden immer von innen nach aussen belüftet. Also von der Rad-/Bremscheibenmitte / Nabe nach aussen. Über das Rad wird eigentlich nur die Abluft geleitet.
Schlimmer ist es wenn nicht genügend "kalte" Luft zur Bremse kommt.
Hierzu mal ein Beispiel aus dem Rennsport:
Rennwagen haben i.d.R. Luftschächte, Luftöffnungen und/ oder Schläuche für die Kühlung der Bremsen.....
Alles klar? :)
Gruß
Chris
Hi,
@pedi:
Jetzt weiss ich, dass ich die Felgenbremsen von dem Fahrrad meines Junios am Alfa verbauen kann (die Gummiklötze sind wesentlich billiger, als Alfa-Bremsbeläge) und nur die guten Avon-Reifen aufziehen muss.
Du hast mich schon richtig verstanden - Du willst es nur nicht zugeben...
Wenn Du nämlich MEINEN Text korrekt zitiert hättest hättest, dann hast Du diese Stelle aus meinem Text nicht einfach mittendrin herausausgeschnitten:
Die Bremswege, die im Test ermittelt werden, sind ein Spiegelbild des entscheidenden Reibungspaares Reifen - Straße und nicht der Bremsen, denn wo gibt es denn heutzutage noch ein Bremssystem, das nicht auch von ältlichen Mütterchen zum Blockieren (bzw. mit ABS kurz davor) gebracht werden kann.
Wenn Du diese Bedingung mit der Felgenbremse vom Fahrrad Deines Juniors erfüllst, dann solltest Du wirklich die AVON aufziehen.
Wenn Du schon ein Zitat (scheinbar) wörtlich verwenden willst, dann tu' es bitte komplett - sonst ist der Sinn für andere nicht erkennbar.
Grütze
von
Thomi
Original geschrieben von 33-146
Wenn Du schon ein Zitat (scheinbar) wörtlich verwenden willst, dann tu' es bitte komplett - sonst ist der Sinn für andere nicht erkennbar.
Grütze
von
Thomi
meistens füge ich ... ein, wenn ich Teile weglasse. Aber anscheinend nicht immer. ;) Durch die Kürzung will ich eigentlich den Sinn nicht verändern.
Ich gehe ausserdem davon aus, dass die Leser die postings davor auch registriert haben (?).
Aber: nur weil ich (oder die ältliche Oma) die Räder zum Blockieren bringe, desswegen ist es noch keine gute Bremse.
Standfestigkeit und die Möglichkeit der feinfühligen Dosierung ist erstrebenswert.
Einfach volle Pulle drauf und quietsch, das geht auch mit einem alten R4
Hi,
@pedi:
Du hast aber den Sinn durch das Weglassen ohne Kenntlichmachung verändert.
Mit meiner Aussage wollte ich klarmachen, daß bei den Bremswegtestmetern nicht die Bremsen selber entscheidend sind, sondern die Reifen-Straßenreibung.
Das merkt man ganz schnell, wenn jemand den Test bei Regen oder Schnee durchführt und dann plötzlich dreimal so viel Weg oder sogar noch mehr braucht.
Mir wurden hier in diesem Thread eben zu viele Aussagen an Bremswegmessungen festgemacht.
Daß für die Standfestigkeit dann wieder andere Faktoren mitspielen, ist ein anderes Thema. Das weiß ich gut.
Dafür habe ich einige Jahre in der Entwicklungsabteilung eines italienischen Fahrzeugherstellers (nein - nicht Alfa ;) ) gearbeitet.
Dort habe ich nicht die Werkhalle gefegt...
Grütze
von
Thomi
Martin der Bär
09.12.2001, 15:59
...d.h. Rennautos haben sowas wie ein RAM-AIR System für die Bremsen ?
Ich hab mir die Frontschürze einmal so flüchtig angesehen - sieht mir auf jeden Fall nicht so aus als ob sich zu diesem Thema jemand Gedanken gemacht hat - und es sieht auch nicht so aus als ob sich das ändern läßt.
Von Anfang an hab ich das Gefühl gehabt daß die Scheiben die Temperatur nicht runterbringen, die Bremse ist nämlich nur "bissig" wenn sie ganz kalt ist - also beim Wegfahren und auch dann nur bis zur dritten Betätigung, dann wird's wieder lasch (am besten geht das Ding wenn's geregnet hat - oder aus der Waschstraße heraus, wenn die Scheiben voll mit Rost sind !).
Ferodos und Stahlflexleitungen haben zwar das Ansprechverhalten wesentlich verbessert - nicht aber die Grundcharakteristik der Wirkung (geht bei höherer Geschwindigkeit anfangs noch ganz gut - mit zunehmender Verzögerung immer schlechter) und ich habe so meine Zweifel ob Scheiben mit höheren Reibwerten was bringen, wenn die zuwenig Luft kriegen ?
Original geschrieben von 33-146
Mit meiner Aussage wollte ich klarmachen, daß bei den Bremswegtestmetern nicht die Bremsen selber entscheidend sind, sondern die Reifen-Straßenreibung.
In meinen Augen ist das alles Haarspaltrei.
An Deiner Stelle würde ich mal an ams u.a. schreiben, und denen erzählen, dass all ihre Bremstests Lächerlichkeiten sind.
Das merkt man ganz schnell, wenn jemand den Test bei Regen oder Schnee durchführt und dann plötzlich dreimal so viel Weg oder sogar noch mehr braucht. .
Auch diese neue Erkenntnis würde ich in dem Schreiben gleich mit anfügen.
Original geschrieben von 33-146
Mit meiner Aussage wollte ich klarmachen, daß bei den Bremswegtestmetern nicht die Bremsen selber entscheidend sind, sondern die Reifen-Straßenreibung.
Was nützt Dir aber eine perfekte Reifen-/Straßenreibung, wenn die Bremse selber gar nicht genug Verzögerung aufbaut? Oder eben zusätzlich, wie beim Alfa 164 (um genau diesen ging es eigentlich in diesem Thread), nach der dritten oder vierten Bremsung quasi zusammenbricht?
Das merkt man ganz schnell, wenn jemand den Test bei Regen oder Schnee durchführt und dann plötzlich dreimal so viel Weg oder sogar noch mehr braucht.
???
Mir wurden hier in diesem Thread eben zu viele Aussagen an Bremswegmessungen festgemacht.
Wenn die Bremse schlecht konstruiert ist, wird der Bremsweg auch mit Sliks und einem rauhen Straßenbelag nicht wirklich besser/ kürzer........
Daß für die Standfestigkeit dann wieder andere Faktoren mitspielen, ist ein anderes Thema. Das weiß ich gut.
Und genau das war doch so ganz nebenbei auch das Thema hier.
Bremsweg bei kalter Bremse und Bremsweg bei warmer Bremse!
Das der Bremsweg/ die Verzögerung nicht unbedingt ins Bodenlose fallen muß, zeigen doch die Topplazierungen bei eben den o. g. Brementest der einschlägigen Fachpresse......
Auch dazu (zum Vergleich) dienen die ermittelten Ergebnisse!
Dafür habe ich einige Jahre in der Entwicklungsabteilung eines italienischen Fahrzeugherstellers (nein - nicht Alfa ;) ) gearbeitet.
Dort habe ich nicht die Werkhalle gefegt...
...... sondern??? Etwa Bremsen entwickelt??? :-D ;)
Gruß
Chris
Original geschrieben von Martin der Bär
...d.h. Rennautos haben sowas wie ein RAM-AIR System für die Bremsen ?
So in der Art. Wobei man eine Rennbremse nicht wirklich mit einer Straßenbremse vergleichen kann.
Ich hab mir die Frontschürze einmal so flüchtig angesehen - sieht mir auf jeden Fall nicht so aus als ob sich zu diesem Thema jemand Gedanken gemacht hat - und es sieht auch nicht so aus als ob sich das ändern läßt.
Die kalte Luft muß nicht unbedingt von der Frontschürze alleine kommen..... Problematisch können Modifikationen an der Luftführung beim TÜV sein.....
(am besten geht das Ding wenn's geregnet hat - oder aus der Waschstraße heraus, wenn die Scheiben voll mit Rost sind !).
Nicht umsonst waren früher mal die TOP-Bremsscheiben aus Grauguß....
Ferodos und Stahlflexleitungen haben zwar das Ansprechverhalten wesentlich verbessert - nicht aber die Grundcharakteristik der Wirkung (geht bei höherer Geschwindigkeit anfangs noch ganz gut - mit zunehmender Verzögerung immer schlechter) und ich habe so meine Zweifel ob Scheiben mit höheren Reibwerten was bringen, wenn die zuwenig Luft kriegen ?
Ferodos und Stahlflex sind kein Allheilmittel. Auch der Ferodo geht nicht mit jeder Bremsscheibe gleich gut.
Wobei Dein GTV eigentlich von den Eigenschaften her schon die derzeit beste Serienbremse von Alfa hat.
Gruß
Chris
Original geschrieben von pedi
In meinen Augen ist das alles Haarspaltrei.
An Deiner Stelle würde ich mal an ams u.a. schreiben, und denen erzählen, dass all ihre Bremstests Lächerlichkeiten sind.
Auch diese neue Erkenntnis würde ich in dem Schreiben gleich mit anfügen.
:-] :-]
Hi,
Nach drei- oder viermaligem Bremsen bricht beim 164 quasi die Bremswirkung zusammen ? ? ?
Dann ist der Wagen gemeingefährlich!
Selbst mein alter Kadett B hat nach mehreren VOLLBREMSUNGEN bei der Vollabnahme vor 20 Jahren (da war er gerade 14 Jahre alt) noch locker die Blockiergrenze erreicht. Der hatte aber immerhin 4 hochwertige Trommelbremsen.
Grütze
von
Thomi
Zum Thema Bremsvergleich, hab ich mal die Probe in "Real Life" gemacht. Ausgangslage: ein Baustelle mit 30km/h, vor mir ein VW Passat TDI Taxi. Vordermann bremst stark und bleibt fast augenblicklich stehen. Alfa hat 20.000 ÖS (1.450 EUR)Schaden.
Gut, man könnte jetzt sagen, ich hab zu spät reagiert oder bin zu dicht aufgefahren. Ich sag euch einfach, mir haben 1 1/2 Meter gefehlt. Meine Italienerin hat so ~bei 20km/h ein "Bremsloch", dass ähnlich dem Turboloch, deutlich spürbar ist, bei Vollbremsungen. In dem Fall mit teuren Folgen.
Auf meinem Wunschzettel ans Christkind steht deshalb ganz oben: Ferodos und Stahlflex. Hoffentlich ist das Christkind Automechaniker! ;-)
Lupo
@ all
Sind bei euch auch die Kabel an den Belägen kaputt gewesen die darauf hinweisen,daß die Beläge bald am Ende sind.
Bei mir wars an beiden Seiten so und waren nicht nur einmal durchtrennt!!!
Hi,
Das mit den durchtrennten Kabeln habe ich auch schon öfter mal (nicht nur bei Alfas) gesehen.
Das war aber nur der Fall, wenn die Beläge vorher schon mal getauscht worden waren, d.h. nicht von der Werksmontage.
Wenn man beim Wechseln peinlich genau die korrekte Führung der Kabel beachtet, dann kommt es eigentlich nicht vor.
Normalerweise sollte man es als Fahrer merken, wenn die Kabel von der Bremsscheibe durchtrennt werden, denn wenn das erste der parallelgeschalteten Kabel beim Scheuern seine Isolierung verliert, wird gegen die Scheibe Massekontakt ausgelöst.
Dann flackert oder brennt die Bremskontrolleuchte.
Grütze
von
Thomi
Original geschrieben von 33-146
Nach drei- oder viermaligem Bremsen bricht beim 164 quasi die Bremswirkung zusammen ? ? ?
Ja, aber natürlich nicht aus 50 oder 100 km/h. Aber wenn Du auf der Autobahn mehrmals nacheinander aus Topspeed auf 80 bremsen mußt, dann ist die Bremse ziemlich down. Es bremst zwar noch, aber was sind schon 7 m/sec² bei einem Auto das leicht 230 km/h oder mehr Spitzengeschwindigkeit erreicht.
Dann ist der Wagen gemeingefährlich!
Bei umsichtiger Fahrweise nicht.... ;)
Selbst mein alter Kadett B hat nach mehreren VOLLBREMSUNGEN bei der Vollabnahme vor 20 Jahren (da war er gerade 14 Jahre alt) noch locker die Blockiergrenze erreicht. Der hatte aber immerhin 4 hochwertige Trommelbremsen.
Mach das mal mit Trommelbremsen und aus einer höheren Geschwindigkeit als 20 km/h! ;)
Gruß
Chris
Original geschrieben von jud
Sind bei euch auch die Kabel an den Belägen kaputt gewesen die darauf hinweisen,daß die Beläge bald am Ende sind.
Bei mir wars an beiden Seiten so und waren nicht nur einmal durchtrennt!!!
Wenn Du Ferodos einbaust, kannst Du diese Fühler eh vergessen. Der Alfa 164 hat zwei Drähte - der Ferodo-Klotz nur einen.
Ich hatte die bei meinem abgeklemmt. Auch bei meinem jetztigen 75 habe ich Klötze ohne Fühler verbaut und die Fahrzeugseitigen Kabel gebrückt.......
Gruß
Chris
Hi,
@falschatmer:
So ein Bremsloch habe ich bei 20km/h bei meinem 146 noch nicht festgestellt.
Zu Deinem Real Life Test kann ich nur sagen, daß wenn das ABS bei Deinem Auffallunfall angeschlagen hat eben genau die Reibpaarung Reifen-Asphalt die fehlenden 1.5m zu verantworten haben(wie ich oben erwähnte), bzw. (wie Du schon meintest) Du selber, wenn Du zu dicht aufgefahren bist.
@Chris:
7m/s² sind nicht unbedingt ein "quasi Zusammenbrechen der Bremsleistung". Das ist aber wohl Ansichtssache.
Wie kommst Du auf 20km/h bei einem Vollbremsungstest?
Früher wurde teilweise schon praxisnäher getestet. Wir waren damals dafür extra auf der Autobahn mit Geschwindigkeiten um 130km/h.
Heutzutage würde sich der TÜV lieber auf das Auslesen des Fehlerspeiches zur Bremsenprüfung verlassen ;) ...
Grütze
von
Thomi
Original geschrieben von 33-146
@Chris:
7m/s² sind nicht unbedingt ein "quasi Zusammenbrechen der Bremsleistung". Das ist aber wohl Ansichtssache.
Diese Bremsleistung mag für einen Kadett oder 33/146 ausreichens sein, für ein Auto mit einer Topspeed von 230 + sicher nicht!
BTW, sicher kann ich nur meine Ansicht vertreten. Aber da viele andere 164-Fahrer meiner Meinung sind - die gleichen Erfahrungen (im wahrsten Sinne des Wortes) gemacht haben oder machen, kann meine Ansicht so falsch nicht sein!
Heutzutage würde sich der TÜV lieber auf das Auslesen des Fehlerspeiches zur Bremsenprüfung verlassen ;) ...
Ja, und die FESTSTELLBREMSE wird immer noch falsch bewertet!
Gruß
Chris
Hi nochmal,
@Chris:
Diese Bremsleistung mag für einen Kadett oder 33/146 ausreichens sein, für ein Auto mit einer Topspeed von 230 + sicher nicht!
Warum eigentlich nicht?
Deutschland ist das einzige Land, in dem man (z.Z. noch) schneller als 130km/h fahren darf.
Die meisten 164 sind wohl in Italien geblieben und mit Modifikationen für ausländische Märkte tat sich Alfa Romeo immer schon etwas schwerer.
So richtig als sportliches Auto ist der 164 hier in Deutschland ja auch nicht beworben worden.
Der 33 und der 146 bringen mit Sicherheit nach mehreren Bremsungen aus hohen Geschwindigkeiten noch mehr als 7m/s² an Bremsleistung, denn da blockiert's noch immer.
Mit dem Beispiel des Kadett wollte ich den 164er-Fahrern nicht zu nahe treten. Ich hätte auch ebensogut von meinen Erfahrungen mit BMW 3.0CSI oder Audi QUATTRO oder Mercedes 300CE berichten können. Der Kadett war eben nur vom Alter her das extremste Beispiel für ein Auto, das mit altertümlicher Technik trotzdem nach mehreren Vollbremsungen noch zum Blockieren kam...
Grütze
von
Thomi
Warum eigentlich nicht?
Deutschland ist das einzige Land, in dem man (z.Z. noch) schneller als 130km/h fahren darf.
Die meisten 164 sind wohl in Italien geblieben und mit Modifikationen für ausländische Märkte tat sich Alfa Romeo immer schon etwas schwerer.
So richtig als sportliches Auto ist der 164 hier in Deutschland ja auch nicht beworben worden.
So, da buddel ich den alten Thread mal wieder aus. Die Bremse ist ja ein stets aktuelles Thema. Zunächst will ich die Bremse des 164 mal loben. Im Vergleich zu einem '93 Spider bremst der 164 schon hervorragend !hehe! Und sogar etwas besser als mein Punto 60 Bj. 1995 aus Tempo 160 !mgrins!
Die obige Aussage blieb ehedem unbeantwortet stehen. Es ist dazu aber einzuwenden, dass auch in Italien gerade die Fahrer der Alfa 164 sich nicht strikt an das Tempolimit hielten. Vielmehr jagten die oft mit Tempi >220 (schneller ging mein Wagen damals nicht, als ich ein paar mal Platz auf der A4 Mi - To machen musste) entlang.
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