PDA

Vollständige Version anzeigen : der ultimative ´runterschalt´-thread


rastapopolous
21.10.2002, 11:13
Hi zusammen,

im Technik-Forum kein entsprechendes Thema mit der Suchfunktion gefunden, deshalb hier. (ansonsten verschieben)

Also: Sollte man, wenn man z.B. auf eine rote Ampel zufährt, beim Bremsen gleichzeitig runterschalten und Einkuppeln oder sollte man das sein lassen?

In der Fahrschule habe ich es jedenfalls so gelernt. Aber was sagt eigentlich das Getriebe dazu und ist das notwendig?

brumm brumm schalt heuull brumm brumm:-]

Oskar
21.10.2002, 11:20
Nicht runterschalten. Bremsen sind billiger als Getriebe und Kupplungen. Und leichter auszuwechseln.

Oskar

feeelix
21.10.2002, 11:23
pro: es bremst ohne die bremsen abzunutzen und ohne die felgen schwarz zu machen

pro: es wird NULL benzin verbraucht (also weniger als im leerlauf)

pro: es brummt ordentlich :-]

contra: man muss die hand öfter zum schalthebel führen (möglicherweise vom knie der beifahrerin weg, die dann friert)

contra: schaltung/getriebe/kupplung nutzen sich wohl mehr ab

contra: es brummt ordentlich :-]

ich mach's mal mit und mal ohne.

gruß

feeelix

Juergen
21.10.2002, 11:56
@feeelix

:-]

.....genau so !thatsit!

beste Grüße

Jürgen

Lupo
21.10.2002, 11:58
Original geschrieben von Oskar
Nicht runterschalten. Bremsen sind billiger als Getriebe und Kupplungen. Und leichter auszuwechseln.
Hmm... scheint eine eiserne Regel bei unseren nördlichen Nachbarn zu sein. Auf keinen Fall runterschalten. Hat sich jedenfalls gestern auch der VW Passat gedacht, der die 13km von Hochsölden bis Sölden (durchnschnittlich 11% Gefälle, max 13%) komplett von unten bis oben auf der Bremse bewältigt hat. Vor Kehre 4 (von 8 ) qualmte schon blauer Rauch aus den Radkästen. Ich bin hinter ihm geblieben, weil ich nicht wollte, dass der Vollidiot bei einem Bremsausfall in mein Heck rauscht. Im 2. Gang war ich gleich schnell / langsam wie er und mußte echt nur vor den Kehren bremsen. Und meine Sportbremsen kamen kaum auf Temperatur.

Lupo, der immer den Kopf schütteln muß bei solchen Runterschaltverweigerern.
:-{

Oskar
21.10.2002, 12:08
@ falschatmer

Thema verfehlt. Es ging ums hinfahren an Ampeln. Auf die andern Beleidigungen gehe ich nicht ein.

Tweety V6
21.10.2002, 12:51
Aber bitte mit zwichengas (heel&toe)

rastapopolous
21.10.2002, 12:51
Hallo südlicher Nachbar;) ,

bei Serpentinen-Fahrten mit >11% Gefälle kann man ja mal mit dem Motor bremsen.

A B E R N I C H T B E I M A M P E L - B R E M S E N !invasion!

Mensch Du...;)

Langlay
21.10.2002, 12:56
Ich bin auch ein runterschalter hab das auch in der Fahrschule so gelernt. Bis jetzt ist noch nix kauputtgegangen zummindest nicht früher als normal. Und die Bremsen halten länger.


Langlay

jud
21.10.2002, 13:26
Die beste Möglichkeit zum bremsen an der Ampel ist folgende!

Sobald man sieht, dass die Amel rot ist/wird sofort in den Leerlauf und die Hanbremse ein bis zwei "Zacken" anziehen!Dann den Motor aus!!!

Das ist die billigste Lösung

- Kein Benzinverbrauch
- Kupplung + Getriebe werden kaum beansprucht
-nur 2 Bremsscheiben+Klötze werden verschlissen!!!
:-] ;)



P.S.

Ich bin aber auch für die Runterschaltvariante!!!:)

markusw
21.10.2002, 13:43
Original geschrieben von jud
Die beste Möglichkeit zum bremsen an der Ampel ist folgende!

Sobald man sieht, dass die Amel rot ist/wird sofort in den Leerlauf und die Hanbremse ein bis zwei "Zacken" anziehen!Dann den Motor aus!!!

Das ist die billigste Lösung

....und die teuerste, wenn man dann dem Vordermann nicht drauffahren möchte, bremst und merkt, dass man auf Grund des ausgeschalteten Motors keinen Bremsdruck hat und dann vor Schreck doch auffährt. =-)

Das ist mal wieder so ein Glaubensfragenthread à la "Ich bin Energiesparer und blinke deshalb nicht!" :-] ;)

Lupo
21.10.2002, 13:46
Original geschrieben von Oskar
Thema verfehlt. Es ging ums hinfahren an Ampeln.
OK, schuldig, Euer Ehren. Ich gelobe Besserung, aber ich konnte so einer allgemeinen Aufforderung nicht wiederstehen!

Auf die andern Beleidigungen gehe ich nicht ein.
Wieso? Fährst du einen roten Passat Kombi (Bj. um 95) mit HN Kennzeichen? Wie konnte dich dann diese kleine Schwank aus meinem Leben beleidigen? Immerhin hat es sich ja wirklich so zugetragen, ich hatte noch 2 Personen im Auto, die dir die Geschichte bestätigen werden. Wenn du dich als der Fahrer wiedererkannt hast, solltest du vielleicht deinen Fahrstil überdenken oder dazu stehen, dass du ein Bergabbremser bist, wenn nicht, verstehe ich nicht, in wieweit ich dich beleidigt haben soll. Ich wollte dich auf jeden Fall nicht beleidigen. Sorry, wenn du das anders verstanden hast, aber bei einem Forum mit 2500 Mitgliedern, sollte man nich immer alles sofort auf sich beziehen.

@all
Kann meinem zwei Nummern zu kleinen Bürohengsthirn mal einer erklären, warum ein herunterschalten vor einer Ampel im Vergleich zum Bremsverschleiß materialmordernder sein soll? IMHO währe nur ein eher extremes Hunterschalten (z.B. bei 5-6000 U/min einen Gang runter) verschleißfördernd. Aber ihr könnt mir sicher erklären, warum ich da einen Denkfehler hab...

Ich jedenfalls schalt schon allein deshalb runter, damit ich dann im richtigem Gang bin, sollte die Ampel widererwarten auf grün schalten. Und ja, wenn ich dann stehe, schalte ich in den Leerlauf und geh von der Kupplung, ich koste sozusagen mein gesamtes Gangspektrum aus, an einer Ampel! ;)

Lupo
*Schaltfaul? Hab ja keinen Diesel!*

Oskar
21.10.2002, 14:51
Original geschrieben von falschatmer

OK, schuldig, Euer Ehren. Ich gelobe Besserung, aber ich konnte so einer allgemeinen Aufforderung nicht wiederstehen!


Wieso? Fährst du einen roten Passat Kombi (Bj. um 95) mit HN Kennzeichen?

N E I N

@all
Kann meinem zwei Nummern zu kleinen Bürohengsthirn mal einer erklären, warum ein herunterschalten vor einer Ampel im Vergleich zum Bremsverschleiß materialmordernder sein soll? IMHO währe nur ein eher extremes Hunterschalten (z.B. bei 5-6000 U/min einen Gang runter) verschleißfördernd. Aber ihr könnt mir sicher erklären, warum ich da einen Denkfehler hab...



Bei jedem Schaltvorgang verschleißen die Synchronringe(und noch mehr Zeug im Getriebe, was wir hier vernachlässigen), beim Runterschalten stärker als beim Raufschalten.
Beim Einkuppeln mit bremsender Wirkung schleift eben die Kupplung, statt der Bremklötze.

Dass man den Berg im passenden Gang runterfährt ist schon klar, zumal ich auch nicht viel weiter von den selben Bergen wegwohne, wie Du.


Der Satz "brakepads are cheaper than gearboxes" stammt übrigens nicht von mir. Zitat ist von Stirling Moss.


Oskar

Max
21.10.2002, 15:37
Hallo allerseits !

Also ich halte es auch so, daß ich bei roter Ampel entweder so lange wie möglich mit eingespanntem Gang hinrolle und die Motorbremse nutze, oder mit Zwischengas zurückschalte :-]

Viel wichtiger ist finde ich in diesem Zusammenhang aber, daß man an der Ampel dann nicht die ganze Zeit den Gang drin läßt und mit getretener Kupplung wartet - so hat man mir das nämlich auch in der Fahrschule mal beigebracht :-{ Ich weiß, das war eigentlich nicht die Frage, aber ich sag's halt so dazu :)

Ciao,
Max *als Wiener Ampelgeprüft* ;)

Gordovan
21.10.2002, 15:51
Die definitive Antwort eines 33er-Fahrers mit ausgenuddeltem Getriebe und defekten Synchronringen muß lauten: Leerlauf und Bremsen, ja nicht mehr schalten als nötig ;)

Lupo
21.10.2002, 15:52
Original geschrieben von Max
so hat man mir das nämlich auch in der Fahrschule mal beigebracht :-{
Hallo Max,

mein Fahrschullehrer wollte mir sogar einreden an der Ampel statt auf der Bremse zu stehen immer mit Gas und Kupplung zu spielen (natürlich nur, wenn der Wagen rückwärts rollt), bzw. einfach schleifen zu lassen.:o http://www.kurts-smilies.de/pillepalle.gif Alternativ wäre Vollgas geben und dabei links bremsen!:-] :-]

Lupo

ds_b
21.10.2002, 15:55
Original geschrieben von Gordovan
Die definitive Antwort eines 33er-Fahrers mit ausgenuddeltem Getriebe und defekten Synchronringen muß lauten: Leerlauf und Bremsen, ja nicht mehr schalten als nötig ;)

:-] stimmt

Ralfalfa
21.10.2002, 15:59
ob runterschalten oder lieber nicht.

ICH BIN EIN RUNTERSCHALTER---> Outing meinerseits.

Machs halt schon immer so und glaube nicht, daß hier irgendein meßbarer Verschleiß vorliegt.

Besser als in Kurvenkupplungstreter...daß bringt mich auf die Palme...und wird sicherlich oft praktiziert.!eek!

oder beim Lenkennichtnachgreiferundüberkreuzlenker ...das ist superheftig.....

Bestimmt sind wir uns einig: Berg runter sollte man schon runterschalten und an der Ampel jeder wie gelernt.....mein Fahrlehrer hat es mir so beigebracht.


Grüße

Ralf"alfa"

Max
21.10.2002, 15:59
Original geschrieben von falschatmer
...immer mit Gas und Kupplung zu spielen (natürlich nur, wenn der Wagen rückwärts rollt)...
Hallo Lupo !hello!

So ein Vollkoffer ! Eine Bekannte von mir - die es nicht besser wußte - hat genau das gemacht. Naja, nach 60.000km war die Kupplung ihres Golf praktisch am Ende und sie wäre noch nicht mal drauf gekommen, wenn ich sie (nach einer zufälligen Probefahrt) nicht darauf hingewiesen hätte...

ciao,
Max

ahofer
21.10.2002, 16:11
Original geschrieben von Ralfalfa
oder beim Lenkennichtnachgreiferundüberkreuzlenker ...das ist superheftig.....


Einspruch Euer Ehren!

Mir wurde das mal so auf einem Fahrsicherheitstraining von BMW als richtige Methode gezeigt. Der Grund war, wenn ich mich recht erinnere, dass ich das Lenkrad immer fest im Griff habe, wenn's mal zu einer brenzligen Situation kommen sollte. Seitdem fahre ich immer mit der Viertel-nach-Neun-Stellung.

Probier mal mit der Nachgreifmethode einen Slalom zu fahren und dann fahr die selbe Strecke mit Überkreuzlenken. Ich wette mit Dir um einen Kasten Bier, dass Du mit der zweiten Fahrweise besser durch die Pylonen kommst als mit Nachgreifen. Wenn Du beim Autorennen mal die Cockpitbilder anschaust, wirst Du feststellen, dass keiner nachgreift (okay, bei den Lenkrädern schlecht möglich, geb's zu)

Das Nachgreifen ist nur bei einem Auto erlaubt, und zwar beim Rolls-Royce zwecks der Ästhetik (und weil der Rolls kein Sportwagen ist).

Aber das ist meine persönliche Meinung, jeder wie er will.

Lupo
21.10.2002, 16:23
Original geschrieben von ahofer
Das Nachgreifen ist nur bei einem Auto erlaubt, und zwar beim Rolls-Royce zwecks der Ästhetik Und wenn wir schon bei Ästhetik sind, dann sei bemerkt, das dabei NIE (niemals nie!) die Handfläche das Lenkrad innen berühren sollte (also verdrehte Hand greift ins Lenkrad). Find ich nämlich super unestetisch. So wuchtet man vielleicht einen Kartoffelsack auf die Schulter, oder lenkt man einen 40-Tonner mit Servolenkungstotalausfall beim Rangieren, aber bitte keinen Rolls! ;)

Lupo
*wohl kaum in die Verlegenheit kommend einen Rolls Royce zu chauffieren*

Ralfalfa
21.10.2002, 19:10
he, klasse Idee....nix Nachfassen und Kurve wird noch enger und immer enger...viel Spaß in den Leitplanken oder mit dem Gegenverkehr....hört sich ja echt seltsam an....

Bei slalom mag das ja Sinn machen, aber doch nicht im Straßenverkehr.....:-{ :-{

Grüße

Ralf"alfa"

wonni
21.10.2002, 20:33
Hi ! !hello!

Ich habe das mit dem Runterschalten vor Ampeln, Autobahnausfahrten,... immer gemacht (mein Freund fragte mich immer, ob ich eine Energierückgewinnung eingebaut hätte...). Eines Tages hatte mein Auto (damals Audi) allerdings einen bösen Schaden: Gelenkwelle kaputt, zuerst rechts, dann links. Nachdem ich nicht wie ein Henker anfahre, könnte das durchaus eine Folge der Runterschalterei sein. Ich mäßige mich jetzt mit meinem Alfa etwas und mache es mal so und mal so. Übrigens, die Bremsen waren nach 50000 km auch verrostet (Scheiben und Beläge), möglicherweise auch durch zu wenig bremsen (möglicherweise aber auch durch die falsch dimensionierte Bremsanlage dieses Autos).

Zum Thema "Nachfassen" stimme ich ahofer zu, auch beim Alfa Fahrsicherheitstraining lernt man das "Nicht-Nachfassen" oder "Nicht Tellerwaschen", der besseren Kontrolle über das Fahrzeuges wegen, aber auch aus dem Grund, immer schnell abchecken zu können, wie die Reifen gerade stehen und wo die Lenkradstellung für geradeaus ist. Letzterem kann ich zwar nicht so ganz zustimmen, weil ich mir nicht sicher bin, ob man in einer Extremsituation nicht vielleicht doch das Lenkrad auslässt, aber ich persönlich komme mit der 3 Uhr - 9 Uhr - Methode sehr gut zurecht.

Ciao

!hello!
wonni

mimaxhh
21.10.2002, 21:42
Original geschrieben von jud
Die beste Möglichkeit zum bremsen an der Ampel ist folgende!

Sobald man sieht, dass die Amel rot ist/wird sofort in den Leerlauf und die Hanbremse ein bis zwei "Zacken" anziehen!Dann den Motor aus!!!

Das ist die billigste Lösung

- Kein Benzinverbrauch
- Kupplung + Getriebe werden kaum beansprucht
-nur 2 Bremsscheiben+Klötze werden verschlissen!!!
:-] ;)





variante - 4 -

ick bremse an der ampel nie - :-] :-] :-] :-] :D :D

Cu aus hamburg
mimaxhh

feeelix
21.10.2002, 22:11
für eine enge rechtskurve auf dem weg zum büro fasse ich immer 'ne viertel umdrehung vor!

schwups und rum. zack.

muss ich nur NACH der kurve noch dran denken, dass die linke hand unten und nichts links enden muss! sonst ginge es ab in die hecke! :-]

feeelix

ahofer
22.10.2002, 07:18
Original geschrieben von Ralfalfa
he, klasse Idee....nix Nachfassen und Kurve wird noch enger und immer enger...viel Spaß in den Leitplanken oder mit dem Gegenverkehr....hört sich ja echt seltsam an....


Moment, übergreifen ist natürlich erlaubt (logisch).

Nachgreifen ist für mich, wenn das Lenkrad um 10° gedreht wird und dann sofort die Hände wieder -10° nachrutschen bis ich durch die Kurve bin, also "Tellerwaschen" wie Wonni schreibt.

Was ich gelernt habe ist diese Methode:
- Lenkrad um 180° drehen
- die jetzt kurvenäussere Hand greift über die andere Hand drüber
- zieht dann das Lenkrad weiter in Richtung der Kurve.

Vielleicht war das ganze etwas missverständlich ausgedrückt.

Beim Rückwärtsrangieren befindet sich meine Hand übrigens auf 12 Uhr, so weiss ich immer, wie die Räder stehen. (Ich park beim Auto normalerweise nicht nach Spiegel ein, nur bei LKWs)

markusw
22.10.2002, 08:09
Original geschrieben von ahofer
Das Nachgreifen ist nur bei einem Auto erlaubt, und zwar beim Rolls-Royce zwecks der Ästhetik (und weil der Rolls kein Sportwagen ist).


Nachgreifen................Überkreuzlenk en......................pah............. !!

Baut euch einfach so einen Gnubbel (natürlich in Wurzelholz) ans Lenkrad wie beim Gabelstapler. Dann kann man locker mit einer Hand einparken. :-]

HighShot
22.10.2002, 10:09
@mimaxhh

Variante 5:
http://www.minos.demon.nl/occasion/anker.jpg
:-]

Joachim
22.10.2002, 10:35
...... was fuer ein Thema, hehe, ist schon fast wie der
mittlerweile legendaere Rueckfahrsensorenthread. ROFL.

Hier mein Senf dazu:

- Runterschalten?
Nicht unbedingt. Ein bisschen abhaengig von der Geschwindig-
keit und ob eben, bergauf oder bergab. Grundsaetzlich aber so
(wir reden ueber die rote Ampel !!), dass es NICHT jault.
Somit duerfte sich der Abrieb der Kupplung minimal gestalten.

- Kupplungsverschleiss?
Mit am schlimmsten, neben der Methode an der Ampel die
Kupplung schleifen zu lassen ist die (uebrigens recht verbreitete)
Unsitte, beim Fahren den linken Fuss auf dem Kupplungspedal
ruhen zu lassen. Hatte mit zweier meiner ehem. Freundinnen
einen gar heftigsten Krach gegeben deswegen. :-D

- Lenkrad umgreifen, uebergreifen usw.
Es macht ja wohl einen riesigen Unterschied ob ich
in der Stadt um die Haeuserbloecke fahre oder ob ich
ueber eine einsame Landstrasse 'fliege'. Das Rangieren mal
ganz aussen vor gelassen ( :D Stichwort Wendekreis ).

Ich interessier mich beim Rueckwaertsfahren ueberhaupt nicht, wie die Raeder stehen. Ich fahre und lenke einfach dahin, wo
das Auto hinsoll. Muss ich gar nicht darueber nachdenken. :o

Ciao,
Joachim

ds_b
22.10.2002, 12:16
Original geschrieben von HighShot
@mimaxhh

Variante 5:
http://www.minos.demon.nl/occasion/anker.jpg
:-]

Super, endlich kommt mal jemand auf die Idee ein ABS (AnkerBremsSystem) zum nachrüsten anzubieten :D

mimaxhh
22.10.2002, 12:53
Super, endlich kommt mal jemand auf die Idee ein ABS (AnkerBremsSystem) zum nachrüsten anzubieten :D

!thatsit! plus bremsfallschirm sehr effizient:-]

Cu aus hamburg
mimaxhh

jud
22.10.2002, 13:59
Variante -6-


SCHUBUMKEHR

Dieser Bausatz ist nur ein wenig teuer in der Beschaffung!!!;)

ahofer
22.10.2002, 14:07
Buon Giorno !hello!

Variante No. 7:
Bremsklappen ausfahren, wie in den letzten Folgen von Knight Rider oder bei Flugzeugen, optional in Verbindung mit Variante No. 6.

Übrigens, Variante No. 5 dürfte gerade bei Städten und Kommunen auf grosse Zustimmung stossen, besonders im Winter, wenn man sich das Räumen und Streuen sparen kann.
Strassenbaufirmen freuen sich dann wieder über die grosse Auftragslage im Sommer (sofern nicht, wie in New York, Stahlplatten über die Löcher gelegt werden). :-]

Phil
22.10.2002, 14:17
Als Selespeed Fahrer schalte ich natürlich zurück! Aufwand gleich null, und brumm Spass dafür umso mehr! Vor allem das geile Zwischengas-Geräusch, was perfekter nicht sein kann gepaart mit dem echt geilen Sound des Supersrpint-Auspuffs lassen viele Augen auf meinen Alfa starren! :-]

Ciao

Phil

Gordovan
22.10.2002, 15:22
Umgreifen???? Wozu wurde dann der Heckantrieb erfunden ?! baby!

HighShot
22.10.2002, 16:59
die variante 5 gibts auch von brÄÄÄÄmbo. gelocht und mit roter kette:-]

Nix
23.10.2002, 19:01
Ich glaube, daß viel mehr Syncronringe verschleissen, weil die Leute ihre Hand während der Fahrt auf dem Schalthebel liegen haben.

Und das Rennfahrer nicht übergreifen liegt wohl auch daran, daß sie keine 5 Umdrehungen von ganz links nach ganz rechts brauchen.


mfG, Jens

feeelix
23.10.2002, 19:22
Original geschrieben von feeelix
für eine enge rechtskurve auf dem weg zum büro fasse ich immer 'ne viertel umdrehung vor!

schwups und rum. zack.

muss ich nur NACH der kurve noch dran denken, dass die linke hand unten und nichts links enden muss! sonst ginge es ab in die hecke! :-]

feeelix hi!

mache ich übrigens doch nicht. hatte es nur mal ausprobiert. taugt nichts. 180 grad lenkrad-dreh reichen für die kurve doch.

feeelix

Rolf42
24.10.2002, 13:00
Hi,

ich schalte nur runter, wenn ich bei geöffneter Seitenscheibe den Sound meiner Bella genießen möchte. Ansonsten bremse ich. Ein Satz Bremsklötze ist allemal billiger als ne neue Kupplung, und die Felgen kann man ja einmal die Woche vom Bremsstaub reinigen.

ciao Rolf

Michel
24.10.2002, 13:08
Original geschrieben von Nix
Ich glaube, daß viel mehr Syncronringe verschleissen, weil die Leute ihre Hand während der Fahrt auf dem Schalthebel liegen haben.


:o ??? ertappt... ist das wirklich so?

ich weder bremsen noch runterschalten... gang raus und auf ampel rollen und hoffen, dass sie früh genug grün wird :D


gruss
michel

Folka
24.10.2002, 13:14
Original geschrieben von Michel
ich weder bremsen noch runterschalten... gang raus und auf ampel rollen und hoffen, dass sie früh genug grün wird :D
gruss
michel

hehe klar,
ist ja nen 164Light. Da freut man sich wenn die Schüssel mal endlich in Bewegung ist. ;D ;D ;D
nen 75er ist da sicherlich etwas spritziger ;D

Cu Folka

Michel
24.10.2002, 13:23
Original geschrieben von Folka


hehe klar,
ist ja nen 164Light.

hee ich hab eine MIG 164 light! da bin ich stolz drauf ;)

Da freut man sich wenn die Schüssel mal endlich in Bewegung ist. ;D ;D ;D

hehehe meine bewegt sich wenigstens ;) ;D ]:-)

gruss
michel

Nix
24.10.2002, 13:23
@Michel: Ein Syncronring ist ja auch sowas wie eine Kupplung. Über den Ring wird die Verbindung zwischen angetriebenen und antreibenden Zahnrädern hergestellt. Da die während der Fahrt meist ziemliche Drehzahlunterschiede haben, nimmt der Syncronring quasi über Reibung beim Gang einlegen das angetriebene Zahnrad solange mit, bis es die richtige drehzahl hat. Dann erst wird der Gang eingelegt, sonst würde man immer dieses grauslige "Schönen Gruß vom Getriebe"-Geräusch hören.

Wenn man jetzt ständig die Hand auf dem Hebel hat, bremst der Sysncronring mal kurz hier und mal kurz da. Bei mir zum Beispiel ist es so, daß der Schalthebel sich bei Lastwechseln schon allein ziemlich deutlich bewegt. Würde ich ihn festhalten, ginge das auf die Syncronringe. Allerdings halten die schon einiges aus.

mfG, Jens

jud
24.10.2002, 13:24
Original geschrieben von Michel




hehehe meine bewegt sich wenigstens ;) ;D ]:-)

gruss
michel


Böseböseböse:-D

Folka
24.10.2002, 13:29
Original geschrieben von Michel


hee ich hab eine MIG 164 light! da bin ich stolz drauf ;)


nen 164 mit Zastava Motor. hihi.

Original geschrieben von Michel
hehehe meine bewegt sich wenigstens ;) ;D ]:-)
gruss
michel

Mein 164 bewegt sich auch.






Zumindest wenn ich dran rum ruckel. ;D
Er wird aber noch dieses Jahr wieder rollen, da bin ich ziemlich sicher.
uff hoffentlich.

Cu Folka

gfc
11.11.2002, 17:47
wieso eigentlich immer das ewige entweder oder??

ich habs bei meinem Fahrlehrer ganz anders gelernt und praktizier das immernoch:

- zuerst leicht abbremsen bis man langsam genug ist, dass der untere gang auf etwa 2-3000 Touren eingelegt werden kann
- dann runterschalten

dies hat vorallem den vorteil, dass man recht sanft abbremst, ein bisschen Brumm Brumm ist auch drinnen und falls die ampel doch umspringt, bevor man steht, gehts gleich weiter!

mit dem BMW der Schwester/ brems ich (uns sie noch extremer) langsam gar nicht mehr, geht alles per Runterschalten und er hat auch schon 100tkm ohne irgendwelchen Verschleiss...

Tobe
15.11.2002, 12:07
Am besten wie folgt vorgehen: Wenn die Ampel rot wird, nicht bremsen. Auch nicht in der Gegend rumkuppeln. Die Karre lieber mit viel Getöse und so elegant wie möglich im Gegenverkehr querstellen. Wenn die Grünen fragen, was das denn sollte, souverän antworten: "Ich bin vom Kupplungspadel gerutscht" (HÄ??).

Gesehen in Wien. Hhab ich aber irgendwie nie ganz verstanden...

Nice day, Der Tobe.!hello!

Booorn
17.11.2002, 04:22
Also, mein Senf:


Runterschalten vor der Ampel -

ich nicht, nur wenn ich es echt eilig hab und darauf warte das es noch in der draufzufahr zeit wieder drün wird, allerdings komme ich dann auch mit Speed an und bremse erst wenn es nicht mehr später geht.
Runterschalten wenn man gemütlich unterwegs ist ist schwachsinn
Achja und mein Bremsverschleiss ist aufgrund meiner Fahrweise (wofür hab ich sonst nen Alfa wenn nicht für Spass in der Eifel) sowieso sehr hoch, deswegen schone ich lieber die "teure" Kupplung.



Mit Gas und Kupplung spielen an der Ampel -

Man erschiesse diesen Fahrlehrer. Nein im Ernst, mein Fahrlehrer hat sowas zu einer anderen Schülerin auch schonmal gesagt, aber nur damit diese ein gefühl für die Kupplung bekommt. Sie konnte nicht am Berg anfahren. Nicht mit und nicht ohne Handbremse weil sie einfach kein Gefühl für die Kupplung hatte. Ich sehe das schon als eine Aufgabe der Fahrschule an ein gefühl für die Kupplung eines Autos zu vermitteln. Allerdings fuhr das Mädel auch sehr sehr unsicher. Bei mir hat der wärend der Fahrt Zeitung gelesen. Und derartiges habe ich auch nie gehört, zumindest nicht an mich gerichtet.


Um- und Übergreifen.

Wozu haben moderne Autos Servolenkung?! Wenn ich gemütlich durch die Stadt fahre dann hab ich nur eine Hand am Lenker, damit kann ich wunderbar alle Kurven umrunden.
Ansonsten übergreifen und 2 Hände in den Lenkradmulden. Nachgreifen (Tellerwaschen) überlasse ich den Rentnern. Diese Art der Lenktechnik empfinde ich persönlich nicht nur als Ärgerniss (weil besagte Menschengruppe damit NIE mit einer halbwegs vernünftigen geschwindigkeit um eine Kurve kommt) sondern als eine Gefahr, weil man damit sein Auto nicht unter kontrolle hat.

arnoldyn
17.11.2002, 12:41
... den Profis beim Fahren zu, wenn bei WRC mal wieder eine Cockpitkamera gezeigt wird: beide Hände immer am Lenkrad, in Kurven wird umgegriffen. Servo hin oder her: das ist das Sicherste.
Ich möchte jemanden sehen, der am mittleren Ring in München "ganz lässig" einem Rentner ausweicht, wenn er "ganz lässig" sein Volant nur mit zwei Fingern hält.
Wer das als Gefahr sieht, hats nie richtig gelernt.
Kurzlehrgang von ahofer:

Was ich gelernt habe ist diese Methode:
- Lenkrad um 180° drehen
- die jetzt kurvenäussere Hand greift über die andere Hand drüber
- zieht dann das Lenkrad weiter in Richtung der Kurve.

Max
17.11.2002, 13:09
Dem kann ich mich nur anschließen, auch wenn ich zugeben muß, daß ich aus Bequemlichkeit auf der Autobahn oder in der Stadt nicht immer beide Hände am Lenkrad hab !mgrins! Aber auf der Landstraße - wenn's zur Sache geht - immer :)

Was ich noch ergänzen möchte und was man auch bei ADAC / Scuola Sportiva lernt und in der WRC sieht, ist im Zusammenhang mit dem Lenken die Sitzposition und der Abstand zum Lenkrad.
Nicht wenige haben ja ihre Rückenlehne in einem Winkel, der einem Liegestuhl gleicht :-D
Dabei sollte die Lehne fast senkrechts sein! Nur so wird ein 'Durchrutschen' unter den Gurt verhindert und man hat genug Gegenhalt im Rücken beim festen Bremsen.
Die andere Sache in Verbindung damit ist, daß viele mit fast ausgestreckten Armen fahren (galt ja früher als sportlich, heute eher als lässig) - so hat man einfach nicht genug Kraft für's schnelle Lenken & Umgreifen, überhaupt beim Gegenlenken.
So wie ich es in der Scuola Sportiva gelernt hab, sollte man beispielsweise mit dem rechten (!) Arm das Lenkrad auf 10 (!) Uhr so erreichen können, daß der Arm noch leicht abgewinkelt ist, wobei man die Schulter nicht nach vorne ziehen sollte.

Daß all diese Tipps, die auch schon die anderen erwähnt haben, nicht unsinnig sind, sieht man sehr gut in der WRC (wie arnoldyn schon gesagt hat), die ja in der Fahrzeugbeherrschung ihresgleichen suchen und noch am ehesten mit 'normalen' Fahrzeugen vergleichbar sind (im Vergleich zur F1 etwa).

Kleine Anmerkung dazu fällt mir noch ein: dort sieht man auch deutlich den Trend, den Schaltknüppel möglichst nahe ans Lenkrad zu bringen, damit der Weg vom und zum Lenkrad beim Schalten möglichst kurz ist und man dann wieder beide Hände am Volant hat. - krasser Gegensatz zur allgemeinen Mode, den Schalthebel zu kürzen, womit der Weg noch länger wird... schon klar, die Schaltwege werden kürzer, aber um wieviel? ;) Dafür steigt der Kraftaufwand und Leute mit kürzeren Armen erreichen die Fünfte nur noch mit einer höflichen Verbeugung ;)

So, genug von mir :)
Ciao,
Max

Nix
17.11.2002, 14:22
Original geschrieben von Max
Nicht wenige haben ja ihre Rückenlehne in einem Winkel, der einem Liegestuhl gleicht :-D
Dabei sollte die Lehne fast senkrechts sein! Nur so wird ein 'Durchrutschen' unter den Gurt verhindert und man hat genug Gegenhalt im Rücken beim festen Bremsen.
Die andere Sache in Verbindung damit ist, daß viele mit fast ausgestreckten Armen fahren (galt ja früher als sportlich, heute eher als lässig) - so hat man einfach nicht genug Kraft für's schnelle Lenken & Umgreifen, überhaupt beim Gegenlenken.

Das muss aber cooool sein, nicht umsonst sieht man in der Stadt an exponierten Stellen (vorm Eiscafé etc.) so einige "lässige" Typen. Wenn man denen hinterherfährt, denkt man erstmal "Huch! Da sitzt ja keiner drin!". Bis man dann den Kopf zwischen den Kopfstützen sieht. Linke Hand am Lenkrad (12:00 Uhr), recher Arm fast komplett (ab Schulter) auf der Mittelarmlehne, rechte Hand natürlich auf dem Schalthebel oder am Radio. Und Blick immer stur gerade aus, schliesslich fährt man jetzt zum zwölften Mal total cool und desinteressiert an der Eisdiele vorbei. Und immer mit dem gleichen Song ausm CD-Player, weils der Einzige mit ordentlich Bass ohne Scheppern ist.

mfG, Jens

Booorn
17.11.2002, 14:56
Tja, da hat wohl einer wieder mal nicht aufgepasst. Rallyefahrer haben erstens auch ein wesentlich verkürztes Lenkgetriebe, d.h. das sie auch keine 2,5 Umdrehungen von rechts nach links brauchen sondern nur 1,5! Desweiteren haben Rallyeautos auf ihren Lenkrädern immer so einen schönen kleinen gelben streifen, wofür ist der wohl - RICHTIG damit der Fahrer weiss wo geradeaus ist. in der Hecktik des lenkens wobei die allerdings sogar dabei übergreifen, verliert man nämlich sonst schonmal die übersicht.

Nochwas kommt dazu, wenn ich eine Landstrasse langfahre dann sind die Kurven die ich da fahre (70km/h - 100km/h geschwindikeit) nie so eng das ich mein Lenkrad soweit drehen muss das ich überhaupt in die Versuchung komme Um- oder übergreifen zu müssen. Wenn ich aber durch die Stadt fahre (50km/h) und dort in die engeren Strassen abbiege will ich sehen wie ihr mit der Rentnermethode noch halbwegs vernünftig um die Kurve kommt ohne komplett anzuhalten. Desweiteren hat man beim Übergreifen viel mehr Kraft in den Armen weil man richtig am Lenkrad ziehen kann, beim Umgreifen hat man diese Kraft nicht, da man ja immer nur von der oberen Mitte des Lenkrades weiterzieht.

Max
17.11.2002, 15:25
Original geschrieben von Booorn
Wenn ich aber durch die Stadt fahre (50km/h) und dort in die engeren Strassen abbiege will ich sehen wie ihr mit der Rentnermethode noch halbwegs vernünftig um die Kurve kommt ohne komplett anzuhalten.
Hat doch keiner bestritten, daß diese Rentner/Nachgreif- oder 'Kuh-melk'-Technik der falsche Weg ist ???

Grüße,
Max

ahofer
17.11.2002, 19:19
@nix
Das sind die, die früher einen Manta gefahren wären.

@arnoldyn
Danke für die Blumen, copyright für diese Lenktechnik liegt beim Fahrertraining von BMW.
Ich muss allerdings zugeben, mit einem kleineren Lenkrad (3er-Kompakt mit M-Ausstattung) tut man sich bei dieser Methode etwas leichter. Im ALFA gehts, beim Palio hab ich so meine leichten Schwierigkeiten.

@Booorn
Stimmt schon, Rennwägen haben ein kürzeres Lenkgetriebe, die Handhabung ist allerdings gleich.

@Max
Ich hab's so gelernt, dass das Handgelenk oben auf dem Lenkrad aufliegt und man mit der Schuler leicht von der Lehne weg ist. Dann passt die Postion. Ach ja, nach oben soll eine Fausbreit zwischen Kopf und Dach sein. Hat bisher leider nur bei mir mit einem Auto geklappt und das war mein XANTIA. Bei den anderen bring ich nie die Sitze weit genug nach unten.

Booorn
17.11.2002, 21:07
Die Technik ist die gleiche, das ist richtig! Aber es wurde hier behauptet das Rallyefahrer nicht übergreifen sondern umgreifen, und das ist schlichtweg falsch. Ausserdem ergeben sich durch das Kürzere Lenkgetriebe weniger Situationen in denen man überhaupt die Position der Hände am Lenkrad verändern muss.

Das mit dem Handgelenk hab ich auch schon gehört, allerdings mit anliegender Schulter! Mit der Handbreit platz zwischen kopf und Dach da kann wohl was nicht dran stimmen. Stell dir doch mal einen MEnschen vor der nur 160cm gross ist, wie soll der denn in irgendeinem Auto den Sitz soo hoch kriegen ;-))

Max
17.11.2002, 21:37
Original geschrieben von Booorn
Aber es wurde hier behauptet das Rallyefahrer nicht übergreifen sondern umgreifen, und das ist schlichtweg falsch.
Hallo Booorn!
Erklär mal bitte deine Definition bzw. den Unterschied zwischen Um- und Übergreifen. Ich hab die vorherigen posts nochmal überflogen, ob da schon jemand eine Unterscheidung getroffen hat, aber nichts gefunden. Ich hab das bisher für ein und dasselbe gehalten (außer daß es die einen schon früher, die anderen erst nach 180° 'machen'), vielleicht daher das Mißverständnis ?

Grüße,
Max

Booorn
17.11.2002, 22:11
Es ist vorher schonmal definiert worden. Vielleicht nicht ausführlich genug.

Also

Übergreifen heisst für mich:

Ich sehe die Kurve (Bsp: rechtskurve in der Stadt) nehme dann meine Linke Hand unten ans Lenkrad drehe es bis etwas über den oberen Punkt hinaus greife mit der rechts Hand drüber und ziehe es nach um dann wieder mit der Linken unten anzusetzen bis das der gewünschte Radius erreicht ist.



Umgreifen heisst für mich:

Ich sehe die gleiche Kurve nehme dann die Linke hand wieder unten ans Lenkrad um sie bis kurz nach dem oberen Mittelpunkt zu ziehen. dann greife ich mit der rechten Hand bis da und ziehe, wärend ich die Linke hand wieder nach unten bewege das Lenkrad weiter rum (ist natürlich weniger) um dann wieder mit der Linken Hand weiter zu machen. Unsere Lieben Rentner betreiben das noch ein bischen ineffektiver, sie nehmen die Linke hand gar nicht bis unten sondern immer nur bis zur mitte. Dann dauert das Lenken noch ein bischen länger.

Funktionieren tun sie alle, aber em effektivsten ist die erste Methode.

Ich hoffe das war verständlich ausgedrückt.

Gruß

Max
17.11.2002, 22:28
Okay, nach dieser Unterscheidung ist es klar, daß Rallyefahrer über- nicht umgreifen.
Nichts anderes hab ich eigentlich auch gemeint :)

Grüße,
Max

Booorn
18.11.2002, 00:04
na siehste. Missverständnisse entstehen doch immer nur durch verschiedene Ausdrücke für die gleiche Sache.

engel
18.11.2002, 05:40
Um noch einmal zum Thema zu finden:

ich bin runterschalter.

Wenn man das bei Autos hinbekommt, die keine Synchronringe haben, dann geht das dannach auch bei welchen mit nicht auf selbige;) Ich hatte noch nie probleme damit. Die 2te gang vor Kurve reinwürger jedoch mehr als die vor Ampel richtig runterschalter!

Umgreifen muste ich beim Alfa bilsang nur beim Parken. dank rel. direkter Lenkübersetzung fährt sich doch fast alles bis auf quer (wasman ja im alltagsbetrieb nicht macht) ohne umgreifen .

Marcus

Langlay
18.11.2002, 13:38
naja ich mach das genau wie engel.

Das mit dem Umgreifen liegt aber auch am Sportpacket.

Mein 145 hat sportpacket.

von einem lenkradextrempunkt zum anderen sind es bei mir ca 2 umdrehungen bei dem 146 von meiner mutter ohne SP sind es 3.


Langlay

P.S. vielleicht liegt das auch am Facelift.

Meiner ist BJ 7/99 also nach Facelift und der meiner mutter 5/98 vor facelift.