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Zitat von zagatomarc
Hi,
da kommt bei mir unweigerlich so ein Frage-Bild hoch, wie weit
man kommen würde, wenn man mit seinem Auto immer nur
Einbahnstraßen zu fahren bereit wäre?
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Und selbst wenn man nur Einbahnstraßen fahren würde, wäre es dann nicht egal in welchem Auto?
Die "längste" Einbahnstraße haben doch einige hier im Kopf.
Sei es nun der elitäre Alfisti, dessen rosa Brille festgemeißelt scheint und meint den "italienischen Lebensstil" mit aller Kraft verbreiten zu müssen, der Design-Faschist, für den es nicht erhabeneres gibt als einen "klassischen Alfa" wie Mito & 939 zu fahren um den Nachbarn zu imponieren oder den klassischen Dummschwätzer der seine Meinung Zu Marke und Modell der jeweiligen Stimmung im Forum anpaßt.
Tritt man solchen Zeitgenossen zu nahe, reagieren sie im allgemeinen sehr empfindlich, um sich zu sagen überreizt, werfen Schlagworte wie "Diffamierung" in den Raum, gelegentlich noch ein Vergleich zum dritten Reich wegen der fehlenden Meinungsfreiheit und ernennen sich zu den neuen Sittenwächtern im Forum, deren Aufgabe es ist, das Forum von all jenen zu säubern, die auch mal über den Tellerrand schauen und es wagen sich kritisch über die Marke im allgemeinen und einige Modelle im speziellen zu äußern.
3 Worte an Euch:
Werdet er wachsen
Aber um zurück aufs Thema zu kommen:
Wie schon gesagt, für mich zählt (fast) ausschließlich das Modell. Zugegeben, als Kind eines Mantafahrers wurde ich schon früh auf eine gewisse VW-Antipathie getrimmt, an der sich grundlegend nicht geändert hat. auch wenn ich einige aktuelle Audi Modelle durchaus reizvoll finde.
Generell ist es mir aber egal, welches Logo nun auf der Motorhaube thront. Nächste Woche gebe ich meinen Bierhorst zurück und kehre der Marke Alfa Romeo erstmal den Rücken, da mir die aktuellen Modelle nicht mehr zusagen.
Rückblickend auf 3 Jahre 159 habe ich viel positive, wie auch negative Resonanz auf mein Auto erhalten. Gestört hat mich die Kritik nie. Was mir aber wirklich zu denken gibt, ist das Klientel, welches sich heutzutage alles "Alfisti" nennt.
Im Speziellen sind da oben genannte Forenteilnehmer, die offensichtlich nicht mehr alle Nüsse im Snickers haben, der Typ, der mir erzählte, daß er mit seinem Brera in der Münchner Innenstadt für mehr Aufsehen sorgt als mit einem Ferrari oder Lambo (wortwörtlich: die High Society von heute fährt Alfa), der MiTo Pilot, der mir an der Tankstelle ganz stolz von dem erhabenen Gefühl erzählte einen echten italienischen Sportwagen zu fahren (Diesel-Zapfsäule und F-AR.. Nummernschild mit "Car Sharing" Aufkleber) oder der Mitoist letzte Woche, der an der Ampel neben mir stand, wie verrückt winkte und seinen JTD voll aufheulen ließ und sich über das schreckliche Genagel tierisch freute. Oder die Spezialisten, die über die Historie von Alfa Romeo fachsimpeln, dann aber nichtmal wissen, daß es vor dem 932 schonmal einen "GTA" gab, Montreal nicht nur eine Stadt in Kanada ist und die Biscione kein verficktes Bruscetta ist.
Natürlich könnte man sich an dieser Stelle überlegen, ob man sich mit solchen Leuten durch die Fahrzeugwahl auf eine Stufe stellt, aber dann dürfte man auch niemals in einen VW steigen.
Unterm Strich bleibt zu sagen:
Es ist nur ein Auto, also entspannt euch