Zitat:
Zitat von Cespuglio
Servus zusammen,
ich bin der Andi komme aus München und bin wie ihr den italienischen Autos verfallen  Meine Bella ist zwar ein Cinquecento, aber das ist hoffentlich zu verkraften für euch
Aber nun der Grund warum ich mich direkt an euch wende.
Ich bin an der FH an einer Studienarbeit beteiligt, die ein mögliches neues Konzept für Alfa entwirft, um wieder richtig im Markt durchzustarten.
Dazu wollen wir Sondermodelle zum 100jährigen Jubiläum entwerfen.
Es soll jeweils ein Modell aus drei verschiedenen Kategorien entwickelt werden und dafür brauchen wir Feedback.
Drum möchte ich euch bitten in folgenden drei Kategorien niederzuschreiben was ein Sondermodell in euren Augen haben muss, damit es auch besonders ist!
(Wenn euer Vorschlag für alle Modelle sein soll, dann bitte ganz unten im 4. Feld eintragen)
Danke, dass ihr euch ein paar Minuten Zeit dafür nehmt
Gruß
Andi
Kleinwagen (z.B. Mito):
Cabrio (z.B. Spider):
Familienlimousine (z.B. 159 Sportwagon):
Ideen für alle Modelle:
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Ciao Andi, hier meine Ideen zur Zukunft von Alfa Romeo:
Generell darf Alfa sich dem Thema alternative Antriebe nicht verschließen. Da BMW ja leider das vielversprechende Wasserstoff-Projekt eingestellt hat, auf dem Alfa gut hätte aufbauen können, bleiben also nur die Technologien, für die sich die Masse übrigen Hersteller ebenfalls entschieden hat. Alfa muss die Marke werden, die Sprit sparende Hybrid-Technik in bezahlbare Autos bringt, die Spaß machen - also das Gegenstück zu Toyota Prius und Konsorten.
Kleinwagen (z.B. Mito):
Antrieb. Hybrid-Lösung als Alternative zur Top-Version, Aufbau ähnlich wie im neuen Honda CR-Z, d.h. Benzinmotor mit Schaltgetriebe, kleiner zusätzlicher Elektroantrieb im Antriebsstrang. Bei der Plattform nach Möglichkeit die Kooperation mit BMW suchen (Mini, BMW City), dass kann man v.a. beim Fahrwerk größeren technischen Aufwand betreiben, ohne allzu teuer zu werden. Unbedingt eine renntaugliche GTA-Version bringen, das ist gut fürs Image.
Cabrio (z.B. Spider):
Alfa sollte zwei Cabrios anbieten:
1. Spider mit Hinterradtrieb - unter Nutzung einer aufgefrischten Plattform des "Crossfire" von Chrysler; Motor: 1750 TBi, in der Topversion als Hybrid; Design: möglichst 1:1 der Duettottanta-Studie von Pininfarina umsetzen; ganz wichtig dabei: Zahl der Knöpfe im Cockpit auf ein Minimum reduzieren!
2. Giulia GTC
- Könnte auf verbreiteter Plattform der Giulietta aufbauen
- Konkurrenten: 3er Cabrio, A5 Cabrio
- Stoffdach
- Motoren: siehe 159-SW-Nachfolger!
(Was schade ist: ein aktueller Spider mit größerem Radstand und 4 Sitzen hätte einen idealen GTC abgegeben; so ist es leider nur ein zu schwer geratener Zweisitzer geworden.)
Familienlimousine (z.B. 159 Sportwagon):
1. Nachfolger 159 Sportwagon:
Verbreitere Plattform der neuen Giulietta einsetzen, dabei darauf achten, dass das günstige Leistungsgewicht auch hier erhalten bleibt; aus der Giulietta muss eine Giulia werden, d.h. das Design muss komplett neu sein, kein Giulietta SW oder Ähnliches; Cockpit kann sich gerne am bestehenden 159 orientieren, es wirkt zwar etwas retro-mäßig, hebt sich aber gerader deshalb wohltuend von allem ab, was sich in dieser Klasse sonst findet. Wichtig: Bordelektronik muss neueste Technik sein, also keine Navis der vorletzten Generation und keine schlecht integrierten Bose-Soundsysteme mehr. Gute Auswahl von Assitenz-Systemen gegen Aufpreis anbieten - ich selbst brauche den Spurassistenten zwar nicht, aber für viele ist es offenbar ein Kriterium, Package der Karosserie darf gerne etwas besser sein, aber nicht übertrieben, geräumiger als ein 3er BMW der kommenden Generation braucht er nicht zu werden. Antrieb:
Benziner:
- 1,4 TBI Multiair 170 PS
- 1750 TBI ebenfalls mit Multiair 240 PS
- Pentastar 6-Zylinder, aber bereits umgerüstet auf Multiair und auf Alfa adaptioert mit 250 PS als Sauger und mindestens 300 PS als Turbo
- !,4 TBI Hybrid mit Systemleistung von ca. 200 PS
Diesel:
- 1,6 JTDm, evtl. schon mit Multiair, 130 PS
- 2,0 JTDm, mit Multiair und endlich so laufruhig wie Motoren von Audi, Peugeot und BMW, 180 PS
- 3,0 JTDm, mit Multiair, 250 PS sowie als Hybrid mit mindestens 300 PS Systemleistung
2. Kleiner SUV, basierend auf der Gulietta
- direkter Konkurrent zum BMW X1
- sollte sich aber durch besseres Packaging auszeichnen (Preis leichte unter X1, Platzverhältnisse ähnlich X3)
- Motorenangebot: Mischung aus Giulietta- und Giulia-Aggregaten
3. Größerer SUV, basierend auf Giulia
- Geräumiger als BMW X§, billiger als BMW X5
- Bedient sich aus den Top-Motoren der Guilia
- Auch hier: Hybrid als Top-Version
4. 4-türige Limousine, Nachfolger Alfa 166
- Hat niedrigste Priorität, da mit SUVs auch in den USA leichter Erfolge zu erzielen sind
- Sollte auf komplett neuer Plattform aufbauen, die im gesamten FIAT-Chrysler-Konzern genutzt wird. Mehr dazu in meinen Thread "Nennt ihn einfach Montreal"
- Plattform sollte offen sein für konventionellen, Hybrid- und Elektroantrieb
Ideen für alle Modelle:[/QUOTE]
Ja - zwei Coupés und einen Sportwagen
1. Giulietta Sprint
- kleines, leichtes Coupé, positioniert gegen Audi tt, Scirocco usw.
- Design: einige Reminiszenzen z. B. an den Zagato Junior wären nicht schlecht, kein „Giulietta Coupé“
2. New GTV
- Auf jeden Fall mit Hinterradantrieb
- Plattform: entweder Crossfire aktualisiert oder verkürztem, neue Hinterradantriebs-Plattform
- Exklusive, individuelle Alternative zu BMW 3er Coupé und Audi A5
- Keine Coupé-Version einer möglichen Giulia, sondern eigenständiges Design
- als new GTA eine zusätzliche DTM-taugliche Version, Leichtbau, mit Turbo über 400 PS
3. Sportwagen
- Mittelmotor-Auto, positioniert gegen Porsche Cayman usw.
- Leistung: 280-450 PS
- Wäre der teuerste Alfa, bliebe aber noch immer leicht unter Maserati-Niveau
- Design sollte das Erbe von Klassikern wie tipo 33 Stradale, Lancia Stratos, Dino 246 transportieren, aber ohne langweilig "retro" zu sein; ein geistiger Nachfolger von Miura-Designer Ghandini müsste das Auto entwerfen!!!
- Vorab LeMans-Version bauen und damit gewinnen!!!
Man sieht daran: Alfa muss wieder zurück auf die Rennstrecke. Was mit den eher unansehnlichen 75er und 155er-Modellen gelang, sollte jetzt kein Problem
sein. Die technischen Ressourcen waren eher schlechter als heute, die 75er basierten auf Plattformen aus den frühen 70er Jahren, der 155er war ein direktes FIAT-Derivat - und trotzdem waren alle sehr erfolgreich auf der Rundstrecke.
Mehr fällt mir im Moment nicht ein, aber so würde ich die Produktplanung bei Alfa machen. Wenn dann auch noch die Qualität stimmt, wird auch der Start in den USA gelingen. damit sich die gesamten Projekte auch rechnen, sollte ein teil der Modelle im Dollar-Raum produziert werden. BMW und Mercedes tun das seit 15 Jahren sehr erfolgreich, sie haben sich zu Beginn keine großen Schwächen geleistet, die anfänglichen Qualitätsprobleme hat man jeweils mit der ersten Modellpflege von Z3 (BMW) und M-Klasse (Mercedes) sehr schnell in den Griff bekommen. Davon könnte Alfa lernen. Vielleicht mal per Headhunter die beste Leute von dort abwerben!!!
Mit Alfa hat der Konzern eine Marke, die tatsächlich etwas gegen die deutschen Premium-Hersteller etwas ausrichten kann. Man muss sie nur richtig aufbauen und darf die Kunden nicht mit lieblos gemachten Modellen enttäuschen. Bei Lancia wird das jetzt passieren: Wer soll denn einen Chrysler Voyager oder 300C mit Lancia-Grill kaufen? M.E. werden diese Autos jetzt schnell auf den Markt geworfen, um die Kunden zu halten, die ein größeres Auto als einen 159 und unbedingt einen Italiener fahren wollen, weil ihnen ein Deutscher zu gewöhnlich, ein Volvo zu betulich und Jaguar zu snobby ist. Neue Kunden wird man damit kaum gewinnen. Nun ja, Alfa will man offenbar nicht beschädigen, vorstellbar wäre: die sieche Marke Lancia wird für den Übergang genutzt, mit faden Modellen endgültig kaputtgemacht und dann an die Chinesen verkauft, siehe MG, siehe die als Roewe nachgebauten Rover-Modelle oder die Saab 9.3 und 9.5, die als BAIC ein zweites Leben führen dürfen.
Das ist zum Heulen, vor allem, wenn man sieht, das es dem VW-Konzern offenbar gelingt, mehrere Sportwagen-, Premium- und Luxusmarken erfolgreichen nebeneinander zu positionieren. Aber dieser Konzern hat eben jahrzehntelang gut verdient, während die Italiener immr wieder kurz vor dem Aus waren.
Eine Frage noch: Darf man erfahren, wie Du unsere Anregungen, Ideen und Spinnereien verwertest?
Saluti,
noli159